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Jannis Niewöhner (Maximilian I. von Habsburg), Christa Théret (Maria von Burgund

Film

Maximilian. Das Spiel von Macht und Liebe (2/3)

Maria ist im eigenen Schloss gefangen. Die Bürger von Gent wollen sie zur Ehe zwingen. Der König von Frankreich bringt seinen Sohn, ein debiles Kind, als potenziellen Ehegatten ins Spiel.

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Während Maximilian in Wien die Vorbereitungen für seine Reise nach Gent trifft, trauert König Ludwig XI. um seinen neugeborenen Sohn Francois. Er hält die Ärzte, die das Leben des Säuglings nicht retten konnten, in einem Käfig gefangen und quält sie zu Tode.

Gemeinsam mit dem Dauphin Charles empfängt er den Kanzler von Burgund, Hugonet, sowie den Berater der Herzogin, Guy de Brimeu, die um die Herausgabe des beschlagnahmten Leichnams bitten, um diesen zu beerdigen. König Ludwig XI. erklärt, dass Burgund bereits einen neuen Herrscher habe und als Männerlehen zurück an Frankreich falle. Hugonet und de Brimeu werden grob gezwungen, vor Ludwig auf die Knie zu gehen.

Der Abschied von seinem Vater fällt Maximilian nicht schwer, obwohl er weiß, dass Matthias Corvinus Österreich den Krieg erklärt hat. Der Abschied von Kunigunde und Rosina dagegen ist schwieriger für ihn. Mit einem großen Gefolge, finanziert von dem Kaufmann Ulrich Fugger, der auf gute Geschäfte mit dem reichen Burgund setzt, macht sich Maximilian auf den Weg.

In Burgund wird Maria zunehmend unter Druck gesetzt. Die französischen Truppen plündern und brandschatzen das Land, während Jan Coppenhole und der Große Rat der reichen Bürger sie massiv bedrängen. In der Nacht versucht Adolf von Egmond, sie mit Gewalt zur Frau zu nehmen, doch Maria wehrt sich und tötet ihn. Johanna und Margareta helfen ihr, den Leichnam zu beseitigen.

Auf seinem Weg nach Burgund kommt Maximilian durch pestverseuchtes Gebiet. Nicht ahnend, dass es sich um ein Massengrab von Pestopfern handelt, watet er durch den Sumpf, bis er schließlich versinkt. Zwar kann Polheim ihm zu Hilfe kommen, doch Maximilian will seine Kameraden nicht gefährden und flieht. Polheim streckt ihn schließlich nieder, damit der Erzherzog – bewusstlos und pestverseucht – seine Reise fortsetzen kann.

Maximilian liegt im Delirium und hat einen Albtraum von einer Schlacht, in der ihm ein Kind gegenübersteht. Seine Truppen sind mit ihm bis nach Köln gereist, wo sie auf eine Entscheidung warten. Sein Leben liegt in Gottes Hand.

Die Nachricht von der Pesterkrankung des Brautwerbers beflügelt die Berater am französischen Hof. Den Helm von Karl dem Kühnen als Zeichen guten Willens im Gepäck, reist Philippe de Commynes im Auftrag des Königs nach Burgund. Zudem werden dort Kanzler Hugonet sowie Guy de Brimeu vom Großen Rat des Hochverrats angeklagt, weil sie sich unter Zwang König Ludwig XI. unterworfen haben.

Max Baissette (Dauphin Charles)
Im Bild: Max Baissette (Dauphin Charles)
Quelle: ORF/MR Film/Thomas Kiennast.

Maria sagt Coppenhole in ihrer Verzweiflung zu, den neunjährigen Dauphin zu heiraten. Dennoch werden ihre beiden vertrauten Berater getötet. Margareta und Maria werden festgenommen und in Gewahrsam gebracht, doch zuvor kann Maria heimlich Johanna mit einem verzweifelten Brief zu Maximilian schicken.

Als Kaiser Friedrich III. von der Erkrankung seines Sohnes hört, schätzt er die Lage als hoffnungslos ein. Pragmatisch schlägt er vor, das Geld von Fugger, das für die Hochzeit Maximilians vorgesehen war, als Kriegsentschädigung für den ungarischen König einzusetzen, um diesen ruhigzustellen.

In Frankreich erleidet König Ludwig XI. unerwartet einen schweren Schlaganfall. Charles erkennt, dass er ohne seinen Vater jeden Rückhalt innerhalb der Familie verliert, und fürchtet um sein Erbe. Le Daim will den Thronfolger so schnell wie möglich verheiraten und bringt ihn zu einer jungen Hure.

Johanna ist unterdessen nach Köln geritten, um Maximilian zu treffen. Von der schweren Erkrankung genesen, aber gezeichnet, erkennt er die Brisanz der Lage und will sofort aufbrechen. Doch ihm ist die Ausreise aus Köln untersagt, solange er die Kosten nicht erstattet hat, die seine Truppen verursacht haben. Maximilian schickt seinen Freund Polheim mit Johanna nach Gent, damit dieser als sein Stellvertreter die Ehe mit Maria schließt.

Als Wolf von Polheim in Gent eintrifft, ist Maria gerade dabei aufzubrechen, um an der Landesgrenze ihren zukünftigen Gemahl Charles zu treffen. Doch Margareta entscheidet für Maria, die Hochzeit in Stellvertretung mit dem Kämmerer Maximilians einzugehen und zudem dem zukünftigen Herrscher über Burgund ein Vermögen zu überlassen, damit er ein Heer aufstellen kann. Als kurz nach der heimlichen Hochzeitszeremonie de Commynes Maria abholen will, handelt Polheim ganz im Sinne Maximilians. Mit dem Schwert erklärt er den französischen Gesandten den Krieg und verwundet de Commynes.

Zurück am französischen Hof, wird de Commynes auf den Schandesel gesetzt. Le Daim sieht seine Chance gekommen. Er stiftet seinen Knappen Bertram an, Maximilian bei der Ankunft in Gent mit einer vergifteten Nadel zu töten.
Als Maximilian Einzug am Hof zum Walle hält, säumen misstrauische Bürger und Höflinge seinen Weg. Eine ernste aber wunderschöne Maria erwartet ihn auf einem Schimmel. In der Nacht versucht Bertram, Maximilian zu töten, doch dieser hat ihn bereits erwartet. Gemeinsam mit Maria beschließt er, ihren gemeinsamen Feind Frankreich nun entschieden zu bekämpfen.

Besetzung:

Mit Christa Théret (Maria von Burgund), Jannis Niewöhner (Maximilian), Alix Poisson (Margareta von York), Jean-Hugues Anglade (Ludwig XI), Miriam Fussenegger (Johanna von Hallewyn), Stefan Pohl (Wolf von Polheim), Tobias Moretti (Kaiser Friedrich III), Johannes Krisch (Haug von Werdenberg), Sylvie Testud (Charlotte de Savoye), Nicolas Wanczycki (Philipp De Commynes), André Penvern (Guillaume Hugonet), Raphael Lenglet (Olivier De La Marche), Harald Windisch (Georg Rudolfer), Lili Epply (Rosina von Kraig), Fritz Karl (Adolf von Egmond) u.a.

Drehbuch: Martin Ambrosch
Regie: Andreas Prochaska

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