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Fritz Karl (Inspektor Jury).

Film

Inspektor Jury - Der Tote im Pub

Auf ungewöhnliche, oft auch mysteriöse Mordfälle im Süden Englands setzt Scotland Yard seinen besten Mann an: Inspektor Richard Jury, begleitet von seinem stets erkälteten Assistenten Sergeant Wiggins.

Produktionsland und -jahr:
Österreich , Deutschland 2013
Datum:
Sendetermin
25.11.2019
23:30 - 01:00 Uhr
Verfügbar in
D / CH / A

In der Verfilmung eines Bestsellerromanes von Martha Grimes erwarten das Fernsehpublikum mysteriöse Mordgeschichten vor einer malerischen Kulisse, gespickt mit trockenem Humor und getragen von eigenwilligen Charakteren.

Inhalt:

Götz Schubert (Melrose Plant), Susanne Böwe (Daisy Trump), Arndt Schwering-Sohnrey (Alfred Wiggins), Fritz Karl (Inspektor Jury).
Götz Schubert (Melrose Plant), Susanne Böwe (Daisy Trump), Arndt Schwering-Sohnrey (Alfred Wiggins), Fritz Karl (Inspektor Jury).
Quelle: ORF/ZDF/John Harding

Mehrere ungewöhnliche Morde bringen den idyllischen südenglischen Ort Long Piddleton in Aufruhr. Opfer sind unbekannte Männer, die gerade im Ort zu Besuch waren. Verdächtige gibt es viele, denn hinter der liebevollen Fassade einiger Bewohner tun sich wahre Abgründe auf.

Die Halbschwestern Isabel (Julia Stemberger) und Vivian Rivington (Julia Brendler), der redselige Pfarrer Smith (Peter Lerchbaumer), der sarkastische Dorfarzt Appleby (Christoph Tomanek), der schauspielernde Wirt Matchett (Bernhard Schir), der schwule Antiquitätenhändler Trueblood (Anatole Taubman), die standesbewusste Hobbykriminologin Tante Agatha (Katharina Thalbach): Alle verhalten sich sonderbar.

Bei seinen Ermittlungen greift Inspektor Jury zum ersten Mal auf die Hilfe des hochintelligenten Adligen Melrose Plant (Götz Schubert) zurück, den er zunächst für einen besserwisserischen reichen Schnösel hält. So verschieden die beiden sind, so uneinig sind sie auch in ihren Methoden. Dennoch freunden sich die beiden an. Nur zu dumm, dass beide derselben Frau, der schönen Vivian Rivington, zugeneigt sind. Und ausgerechnet diese gerät in einem dramatischen Showdown in Lebensgefahr.

Fritz Karl über die Vorbereitungen zu seiner Rolle:

"Durch das Angebot, den englischen Inspektor Jury zu spielen, bin ich auf die Krimis von Martha Grimes aufmerksam geworden - und habe mich durch etliche ihrer Fälle gelesen. Der 'einsame Wolf' Jury bietet dem Leser eine großartige Projektionsfläche, jeder kann sich 'seinen' Jury erschaffen. Jury sieht gut aus, lebt aber ohne Beziehung und hat offensichtlich auch Probleme, sich für eine Frau zu öffnen. Es gab da eine Frau in seinem Leben, die aber sterben musste - wofür Jury sich schuldig fühlt. Deshalb trägt er auch keine Waffe. Jury ist ein Einzelgänger, umgeben von skurrilen Figuren. Mehr weiß der Leser nicht über ihn. Ich konnte also einen Charakter, einen Jury schaffen. Das ist eine der schönsten Aufgaben für einen Schauspieler."

Ob es Parallelen zwischen Rolle und Person gibt? "Jury ist ganz das Gegenteil von mir selbst. Ich bin ein Naturmensch, gehe Ski fahren, angeln, habe gerne meine Familie um mich, bin gesellig, und ich lebe in einer glücklichen Beziehung. Es war sehr spannend, mir den Jury zu erarbeiten - bei der Körperhaltung angefangen. Ich wohnte während der Dreharbeiten sehr einsam in einem Haus direkt am Meer, acht Meilen vom nächsten Haus entfernt. Am Abend habe ich den Kamin geheizt und dem Wind und den Wellen zugehört. Das hat mich Jury schon auch näher gebracht. Was uns beide verbindet, ist die Leidenschaft und Kenntnis guter Literatur."

Für mich haben die 'Inspektor Jury'-Romane - und damit auch die filmische Adaption - viel von den urtypischen englischen Krimikomödien, wie die Fälle von Agatha Christie mit ihren unvergesslichen Figuren Miss Marple oder Hercule Poirot. Fritz Karl

Und weiter über das Besondere an der Reihe: "Beim Dreh in England haben wir ein tolles Kostümdesign gehabt - man kleidet sich in England doch noch anders als in Deutschland oder Österreich. Ich war ein paar Tage vorher schon da, um mich einzustimmen, und habe meistens auch meine drehfreie Zeit dort verbracht. Für mich haben die 'Inspektor Jury'-Romane - und damit auch die filmische Adaption - viel von den urtypischen englischen Krimikomödien, wie die Fälle von Agatha Christie mit ihren unvergesslichen Figuren Miss Marple oder Hercule Poirot. Auch hier geht es mehr um die Lösung der Fälle, die Fähigkeit der Ermittler, das Rätsel zu knacken. Trotz seiner Melancholie hat Jury Tempo und Leichtigkeit. Das ist Jurys Stärke. Mit einem altmodischen Notizblock ausgestattet und einem guten Gespür für Menschen, findet er am Ende die Lösung der Fälle."

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