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 Peter Wolf (Helmut Schwarz), Eva Klemt (Sabine Schwarz), Ursula Strauss (Kristin).

Film

Eine Handvoll Briefe - Liebe im Gepäck

Als Kristin zu ihrem 40. Geburtstag von ihrem besten Freund Lenny einen vom Flughafen ersteigerten Koffer geschenkt bekommt, ahnt sie noch nicht, in welcher Art und Weise dessen Inhalt ihr Leben verändern wird.

Produktionsland und -jahr:
Österreich , Deutschland 2014
Datum:

In jenem Koffer befinden sich Liebesbriefe, die Kristin die Sprache verschlagen - so schön. Und schließlich entscheidet sie, sich auf die Suche nach dem Adressaten zu begeben.

In Szene gesetzt wurde die Komödie von Wolfgang Murnberger in Wien und Niederösterreich. In den Hauptrollen spielen Ursula Strauss (Kristin) und Florian Teichtmeister (Lenny). An ihrer Seite stehen weiters namhafte Kollegen wie Mariele Millowitsch, Doris Schretzmayer, Hary Prinz, Steffen Groth, Martin Feifel u. v. m.

Mehr zum Inhalt:

Fritz Karl (Leo Anders), Ursula Strauss (Kristin)
Im Bild: Fritz Karl (Leo Anders), Ursula Strauss (Kristin)
Quelle: ORF/Hubert Mican

Eigentlich hat Kristin (Ursula Strauss) keine Lust auf eine Geburtstagsparty. Vierzig und Single! Was gibt's da zu feiern? Dann bekommt sie auch noch diesen verlorenen Koffer, den ihr engster Freund Lenny (Florian Teichtmeister) am Flughafen für sie ersteigert hat. Seine Worte bei der Übergabe: "Voll mit Schicksal, Zufall, einer Prise Karma oder auch nur einem Haufen dreckiger Wäsche".

Ausgerechnet damit beginnt das Abenteuer ihres Lebens. Es ist der Koffer einer Frau, beim ersten Hinsehen voll mit Kleidung und Waschsachen. Doch dann findet Kristin Liebesbriefe, zum Heulen schön, ein berührendes Protokoll einer großen Liebe. Einen Mann, der solche Briefe schreibt, würde sich auch Kristin wünschen.

Ursula Strauss (Kristin)
Im Bild: Ursula Strauss (Kristin)
Quelle: ORF/Peter von Haller

Hals über Kopf stürzt Kristin sich in die Suche nach den Liebenden, die solche Gefühle kennen. Sie beginnt zu recherchieren, wer hinter dem Liebespaar steckt, warum der Koffer zwei Jahre auf dem Flughafen liegen geblieben ist, warum er nie von jemandem abgeholt wurde. Kristin findet die Familie der mittlerweile Verstorbenen, der der Koffer gehörte. Diese war offenbar verheiratet und hatte Kinder. Und sie findet auch den Mann, der die Gedichte geschrieben haben muss. Ohne ihm zu sagen, wie sie auf ihn gestossen ist knüpft sie eine Beziehung zu ihm.

Die Sehnsucht bahnt sich jetzt ihren Weg Ursula Strauss

"Kristin ist eine sehr moderne Frau, die mitten im Leben steht, die Karriere gemacht hat, sehr selbstbewusst ist, genau weiß, was sie will, sich einen gewissen Lebensstandard erarbeitet hat und dann irgendwie draufkommt, dass das nicht alles ist und dass da eine Sehnsucht in ihr ist, die sie bis jetzt nicht so wahrgenommen hat. Eigentlich geht es um eine sehr moderne Lebenserscheinung, so einen Lebenszustand, in dem sich viele Menschen befinden", beschreibt Ursula Strauss ihre Rolle. Im Film bekommt Strauss einen ersteigerten Koffer geschenkt - auch in der Realität ein tolles Geschenk: "Ja das fände ich toll. Ich glaube, ich werde das auch machen, ich werde da einmal einen Koffer ersteigern."

Ich halte mich bis zu einem gewissen Grad für einen romantischen Menschen Florian Teichtmeister

Über seine Rolle verrät Florian Teichtmeister: "Ich bin der beste Freund einer Frau, was soll ich dazu sagen? Es gibt offensichtlich bestimmte Anforderungen, die jeder junge Mann erfüllen muss, wenn er der beste Freund einer Frau sein will. Und von diesen Eigenschaften hat dieser Lenny, den ich da spiele, ein paar: Geduld, Liebe, Verständnis, Humor, Treue und ein bisschen Gehirn schadet auch nicht hie und da."

Florian Teichtmeister (Lenny)
Im Bild: Florian Teichtmeister (Lenny)
Quelle: ORF/Hubert Mican

In "Eine Handvoll Briefe - Liebe im Gepäck" dreht sich alles um Liebesbriefe - für die besonders Florian Teichtmeister viel übrig hat: "Ich halte mich bis zu einem gewissen Grad doch für einen romantischen Menschen. Ich habe sehr viel über für Lyrik und Liebesgedichte. Ich glaube es ist klüger, selbst nicht nur welche zu schreiben, sondern manchmal auch welche vorzulesen, die von Leuten sind, die das besser können. Deswegen verdiene ich mein Geld damit, gute Gedichte vorzutragen und schlechte zu schreiben."

Und auch Ursula Strauss hat früher Liebesbriefe selbst geschrieben und auch bekommen: "Liebesbriefe hab ich echt schon lange nicht mehr geschrieben. Sehr schade, weil ich habe noch sehr schöne Liebesbriefe bekommen. Ich habe selbst auch welche geschrieben, aber das ist einfach wirklich schon lange her. Ich denke mir immer, das Briefeschreiben ist schon ein sehr schöner Vorgang, weil man sich einfach auch bewusster Zeit nimmt, etwas auf Papier niederzuschreiben, und man sich bemüht, das in eine schöne Form zu bringen."

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