Film

Die Erfinderbraut

Alexandra hat von Männern die Nase voll. Als sie aber auf den scheuen Geschäftsmann Gregor trifft, der von Bindungsängsten geplagt wird, kann sie seinem Charme nicht widerstehen. Außerdem möchte die Hobby-Tüftlerin endlich mit ihrer besten Erfindung, einem Haltbarkeitsmesser für Lebensmittel, durchstarten. Ihre Freundin Fiona, eine Patentanwältin und ehemalige Schulkameradin, soll ihr dabei helfen.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2013
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 04.03.2022
Ton
AD

Doch Fiona spielt ein falsches Spiel. Das sprechende Hundehalsband, der Schneebesen mit Abschmeckfunktion oder der Butter-Stick: Die "nützlichen" Haushaltskreationen der Hobby-Erfinderin Alexandra Fuchs zeichnen sich zwar durch Kreativität aus, haben sie aber bislang nicht reich gemacht. Im Gegenteil: Die 38-Jährige musste gerade ihr Haus aufgeben, um gemeinsam mit ihrem elfjährigen Sohn Moritz und ihrer 18-jährigen Tochter Julie in eine günstigere Berliner Stadtwohnung zu ziehen.

Den ständig wachsenden Schuldenberg hält die alleinerziehende Mutter vor ihren Kindern geheim. Sie ist aber froh, wenigstens eine Anstellung in der Reinigung von Ewald Hübner zu ergattern. Dort lernt sie eines Tages den sensiblen Geschäftsmann Gregor Sand kennen, der nach einem persönlichen Verlust von Bindungsängsten geplagt wird. Auch Alexandra will nach einer gescheiterten Beziehung eigentlich nichts mehr von den Männern wissen - trotzdem funkt es zwischen ihr und Gregor augenblicklich.

Während die beiden ihre neue Bekanntschaft durch regelmäßige Treffen intensivieren, fasst sich Alexandra ein Herz und versucht ein letztes Mal, ihre bislang ambitionierteste Erfindung, einen "Haltbarkeitsmesser" für Lebensmittel, zum Patent anzumelden. Dabei wird sie von der attraktiven Fiona Salm-Friedrich unterstützt, einer Schulfreundin, die inzwischen als erfolgreiche Patentanwältin arbeitet.

Die Freude über diese neuerliche Chance währt allerdings nur kurz: Die Anwältin verkauft die Idee des Haltbarkeitsmessers als ihre eigene. Und der potenzielle Investor für das neue Produkt ist ausgerechnet Gregor, dem sich Alexandra nun nicht mehr anvertrauen kann. Enttäuscht zieht sie sich in ihr Schneckenhaus zurück. Doch ihre Kinder setzen alles daran, ihrer Mutter aus der Patsche zu helfen.

Eine patente Frau, die sich nicht davor scheut, Dinge selbst anzupacken und ihre persönlichen Visionen in die Tat umzusetzen - das ist Alexandra Fuchs, gespielt von Simone Thomalla. In ihrer Darstellung der selbstbewussten, aber auch verletzlichen Protagonistin gelingt es der Schauspielerin auf ganz uneitle Weise stark, emotional und auch anziehend zu wirken. An ihrer Seite agiert Ulrich Noethen. Das Zusammenspiel dieses sympathischen Paares verleiht dem witzigen, Fernsehfilm seinen besonderen Charme - inklusive einer der romantischsten Liebeserklärungen, die jemals im Fernsehen zu sehen war.

Darsteller:

Alexandra - Simone Thomalla
Gregor - Ulrich Noethen
Julie - Paula Schramm
Moritz - Jean-Luca Classen
Fiona-Salm Friedrich - Catherine Flemming
Ewald Hübner - Peter Sattmann

Stab:

Drehbuch: Natalie Scharf
Regie: Thomas Nennstiel

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