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: Maria Ehrich (Inge Sargent), Daweerit Chullasapya (Sao Kya Seng)

Film

Dämmerung über Burma

Verfilmung der gleichnamigen Autobiografie der Kärntner Menschenrechtsaktivistin Inge Sargent.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland , Österreich 2015
Datum:

In überwältigenden Bildern zeichnet Regisseurin Sabine Derflinger ('Vorstadtweiber') die Geschichte einer grenz- und kulturübergreifenden Liebe zwischen einem aufgeschlossenen Förstermädel aus dem Lavanttal und einem burmesischen Prinzen nach. Doch was wie ein Märchen beginnt, droht aufgrund widriger politischer Realitäten in einer Katastrophe zu münden. Das Drehbuch schrieb Rupert Henning.

(v.li.): Inge (Maria Ehrich) und Moei (Sirinuch Petchurai, li.) auf dem Markt von Hsipaw
(v.li.): Inge (Maria Ehrich) und Moei (Sirinuch Petchurai, li.) auf dem Markt von Hsipaw
Quelle: ORF/DOR Film/Patrick Brown

Modern, aufgeschlossen und voller Ideale wagt die Kärntner Försterstochter Inge im Jahr 1951 den Sprung ins Ungewisse. Ein Fulbright-Stipendium führt sie nach Denver, USA. Es ist Liebe auf den ersten Blick, als ihr dort der junge Burmese Sao begegnet. Zwei Jahre später folgt die Heirat.

Erst bei ihrer Ankunft in Saos Heimat erfährt Inge, wer ihr Mann wirklich ist: Der schüchterne Bauingenieur entpuppt sich als Oberhaupt eines Shan-Staates. Aus Inge wird über Nacht eine 'Himmelsprinzessin'. Gemeinsam leiten die beiden die Demokratisierung des Landes ein. Ein Vorhaben, das den Argwohn skrupelloser politischer Mächte weckt.

Mehr zum Inhalt:

Inge (Maria Ehrich) und Sao bekommen Besuch von Saos Freund Fritz (Simon Schwarz), einem österreichischen Handelsattaché.
Inge (Maria Ehrich) und Sao bekommen Besuch von Saos Freund Fritz (Simon Schwarz), einem österreichischen Handelsattaché.
Quelle: ORF/DOR Film/Patrick Brown

Für die Förstertochter Inge geht ein großer Traum in Erfüllung: Als eine der ersten Fulbright-Stipendiatinnen darf die weltoffene Kärntnerin in den USA studieren. An der Universität in Denver, wo junge Männer und Frauen aus der ganzen Welt eingeschrieben sind, lernt sie den 26-jährigen Sao Kya Seng kennen.

Höflich macht ihr der Bergbau-Student aus dem fernen Burma den Hof und erobert ihr Herz. Frisch verheiratet, begleitet Inge ihn 1954 in seine Heimat, wo sie bei der Ankunft eine Überraschung erlebt: Ihr Mann ist Herrscher des Shan-Reiches! An das neue Leben muss sich die Europäerin zwar noch gewöhnen, mit ihrer liebevollen Art gewinnt sie jedoch schnell die Zuneigung der Menschen.

Umsorgt von einem altertümlichen Hofstaat, erlebt das junge Paar glückliche Jahre und gründet eine Familie. Gemeinsam glauben Inge und Sao daran, aus ihrem Feudalstaat eine moderne Demokratie machen zu können. Diese Ideen sind den militärischen Machthabern in der Hauptstadt Rangun aber ein Dorn im Auge. Immer heftiger wird der Zugriff des brutalen Generals Ne Win auf die friedliche Bergregion, die der fragilen burmesischen Föderation angehört. Noch könnte Sao abdanken und irgendwo ein neues Leben als gut ausgebildeter Ingenieur anfangen. Aber Inge bestärkt ihn darin, weiter an seine Vision zu glauben. (Quelle: daserste.de)

Besetzung:

Mit Maria Ehrich (Inge Sargent, geb. Eberhard), Daweerit Chullasapya (Sao Kya Seng), Simon Schwarz (Fritz), Pauline Knof (Elsa), Regina Fritsch (Elfriede), Sahajak Boonthanakit (General Ne Win) u.a.

Regie: Sabine Derflinger
Drehbuch: Rupert Henning

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