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Film

Szenen meiner Ehe

Filmemacherin Katrin Schlösser filmte drei Jahre lang das Eheleben mit ihrem Mann, in guten wie in schlechten Zeiten. Ein Liebesfilm der besonderen Art.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2019
Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 13.12.2021
Ton
AD

Als Lukas und Katrin einander trafen, war es Liebe auf den ersten Blick. Aber beide waren schon verheiratet. Elf Jahre später trafen sie sich wieder. Die Gefühle waren gleich wieder da. Sie heirateten sofort.

Das erste Mal trafen sie sich bei einer Wohnungsbesichtigung. Es war Liebe auf den ersten Blick, aber aufgrund von bereits bestehenden Beziehungen kam es nur zu einer heftigen Affäre, die schmerzlich endete. Elf Jahre später führt sie der Zufall wieder zusammen. Jetzt steht einer Heirat niemand mehr im Wege. Aber wie und wo wollen sie leben: Lukas lebt und arbeitet in Österreich, Katrin in Berlin? Was ist er für sie, was sie für ihn?

Mit der Handykamera zeichnet Katrin Schlösser auf, was sie und ihren Mann Lukas beschäftigt und bewegt: das Intime und das Alltägliche, Momente des Streits und des Glücks. Sie benutzte die Kamera, um Lukas besser kennenzulernen, aber auch als Versteck, aus dem heraus sie ihn erforschen und ihre Unsicherheit verstecken konnte. Und Lukas entdeckte die Kamera als Partnerin.

So schuf die Autorin eine eigene Wirklichkeit: er, sie und die Kamera. Sie experimentierten für den Film und probten Ehe. Sie sparen auch die Abgründe der Liebesbeziehung nicht aus, wenn sie erkennen, worin sie sich im anderen getäuscht haben. Ist der oder die andere dann noch liebenswert? Entstanden ist ein Film über den Mikrokosmos Ehe.

Regisseurin Katrin Schlösser bezeichnet den Film als ihren Beitrag zur Social-Media-Debatte: "Ich möchte etwas Privates teilen in einer Welt, in der es scheinbar keine Grenze gibt zwischen Öffentlichem und Intimem, in der die zur Schau gestellte Intimität oft nur eine Fassade ist, die mehr verbirgt als zeigt. Ich will wahrhaft Privates teilen, jenseits von festgelegten Rollenbildern. Ich will von den Widersprüchen im Zusammenleben zweier Menschen erzählen - und dass diese nicht schlimm sind, sondern verlockend."

Das Publikum wird durch die furchtlose Offenheit des Paares dazu eingeladen, über das eigene Leben, die eigene Beziehung nachzudenken. Im Lauf der Narration wird das Zusammenleben auf die Familie ausgeweitet, deutet über das Paar hinaus. Durch den Einzug von Schlössers Schwiegermutter nimmt auch der familiäre Hintergrund der beiden Liebenden zunehmend Raum ein und öffnet den Blick für weitere Themen. Die essayistische Dramaturgie zeigt ein authentisches Stück Leben und lässt dabei bewusst Leerstellen.

Der Dokumentarfilm "Szenen meiner Ehe" wurde auf mehreren Festivals in Österreich und Deutschland gezeigt, so auch auf der Duisburger Filmwoche 2019. Danach lief er in deutschen Kinos.

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