Der Film erzählt die Geschichte einer Radioreporterin, die das Attentat zusammen mit einem Journalistenkollegen miterlebte

Film

Es geschah am ... - Das Attentat von Zug

Am 27. September 2001 läuft ein Mann bewaffnet in den Zuger Kantonsratssaal und tötet 14 Politikerinnen und Politiker. Ein Amoklauf, der die Schweiz verändert hat.

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Der Dokumentarfilm geht der Frage nach, welche Folgen das Attentat für Betroffene und Angehörige von Opfern 20 Jahre danach hat. Im Film von Produzent Rolf Elsener und Regisseur Daniel von Aarburg wird der Täter weder namentlich genannt noch sein Gesicht gezeigt.

Der damals 57-Jährige liegt mit den Behörden im Clinch. Schwer bewaffnet betritt er das Kantonsparlament in Zug und richtet ein Blutbad an. Er feuert innerhalb von zweieinhalb Minuten 90 Schüsse ab. Am Schluss richtet er sich selbst. Seither werden in der Schweiz die Parlamente – auch das Bundeshaus – polizeilich geschützt. Zudem war die Tat ein Grund für die Verschärfung der Waffengesetze.

Das Attentat hat viel persönliches Leid angerichtet: So zum Beispiel bei der Familie von Karl Gretener. Der SVP-Politiker hinterließ seine Frau Annemarie und vier Kinder im Alter von zwei bis acht Jahren. 20 Jahre später erzählen Familie Gretener sowie beteiligte Politikerinnen und Politiker über die langfristigen Folgen des Attentats.

Außerdem erinnern sich Polizisten, die an vorderster Front im Einsatz waren, eine Reporterin, die das Attentat in einem Büro oberhalb des Kantonsratssaals miterlebt hat, sowie der damalige Pfarrer der Stadt Zug, der den Gedenkgottesdienst für die Opfer vorbereitet hatte, und dabei zwischen den Angehörigen und dem Bischof vermitteln musste.

Im Zentrum des Films stehen weder die Beweggründe, noch die Tat selbst, sondern die Frage, wie Angehörige und Beteiligte sich nach einem solch traumatischen Einschnitt ein neues Leben aufbauen konnten.

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