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"Die rote Linie - Widerstand im Hambacher Forst": Die alte Autobahn A4 wurde von Braunkohlegegnern zur „roten Linie“ erklärt: an dieser Linie soll der Tagebau halt machen, damit die Pariser Klimaziele noch erreicht werden können.

Film

Die rote Linie - Widerstand im Hambacher Forst

Zuerst ist es nur ein Aufbegehren Einzelner mit unterschiedlichen Zielen, doch im Herbst 2018 wird der Protest gegen die Rodung des Hambacher Forstes zu einer überregionalen Bewegung.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
28.06.2021
22:25 - 23:55 Uhr

Seit 2015 begleitet die Dokumentarfilmerin Karin de Miguel Wessendorf die Proteste gegen die Rodung des uraltes Ökosystems und gegen die Zerstörung der Dörfer am Rand der Braunkohle-Tagebaue im rheinischen Braunkohlerevier, der größten CO2-Quelle Europas.

Wenn 31 000 Polizisten gegen 150 Baumbesetzer anrücken und es zum Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken kommt, dann wird ein gerade mal noch 550 Hektar großer "Stieleichen-Hainbuchen-Maiglöckchen-Wald" zum Symbol des Widerstands für viele Aktivisten.

Karin de Miguel Wessendorf begleitet den Baumbesetzer Clumsy, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars Zimmer, der sein Dorf nicht verlassen will, und den Naturführer und Waldpädagogen Michael Zobel. Es sind ganz normale Menschen, die im Lauf der Jahre über sich hinauswachsen, aber auch Rückschläge hinnehmen, um für ihre Ziele zu kämpfen: den Erhalt des Hambacher Forstes, der angrenzenden Dörfer und den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung, um die Pariser Klimaziele zu erreichen.

Der Dokumentarfilm "Die rote Linie - Widerstand im Hambacher Forst" begleitet und beobachtet, ohne zu kommentieren. Er zeigt Menschen, die aus ihrer Komfortzone kommen und sich mit ihrer ganzen Persönlichkeit in die Protestbewegung einbringen - einfach, weil sie es für extrem wichtig halten. Aber er verschweigt auch nicht, dass die Proteste zum Teil gewalttätig wurden und dass es nicht nur Ausschreitungen von Seiten der Polizei gab.

Gedreht von 2015 bis Herbst 2018 dokumentiert der Film, wie politisches Engagement entsteht und gegen alle Widerstände gelebt wird. Er zeigt, wie eine Bürgerbewegung Fahrt aufnimmt und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über eine zukunftsfähige Energiepolitik. Die Klimaschutzproteste sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

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