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Die Kunst der Widerrede

Film

Die Kunst der Widerrede

Vier Münchner Studierende wollen den renommierten Völkerrechts-Wettbewerb "Jessup Moot Court" gewinnen.

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Der Dokumentarfilm zeigt die Bemühungen der angehenden Juristen in ihrer ganzen Intensität wie bei einer Casting-Show, mit dem Unterschied, dass nicht nur Performance entscheidet, sondern vor allem das beste Argument. Die vier Studierenden Celia, Mahja, Nina und Clemens hatten zu Beginn des Wettbewerbs keinerlei Vorkenntnisse im Völkerrecht, ein halbes Jahr später sind sie Experten in Fragen von Massenüberwachung und Cyber-Attacken - das Grundthema des eigens für den Wettbewerb konstruierten fiktiven Falles.

Mit ihrem geschulten Auftreten und einer geschliffenen Rhetorik müssen sie sich vor einer hochkarätig besetzten Richterbank mit Richtern des Internationalen Gerichtshofs, Bundesrichtern und Juraprofessoren behaupten. Doch der Weg in die Endrunde nach Washington ist steinig. Nur als Team können die vier Studierenden in der "Weltmeisterschaft des Völkerrechts" bestehen, ein Wettstreit um die besten Argumente und das größte Vertrauen in die eigene Überzeugungskraft.

Die beiden Autoren Melanie Liebheit und Gereon Wetzel sind Absolventen der Hochschule für Fernsehen und Film München und erzählen in ihrem Film nicht nur eine spannende Wettkampfgeschichte in einem ungewöhnlichen Milieu. Sie zeigen auch einen zwar fiktiven, gleichwohl gesellschaftlich bedeutenden Fall des Völkerrechts: Es geht um Fragen nach dem Schutz der Privatsphäre in Zeiten von Massenüberwachung, dem Umgang mit Whistleblowern sowie der juristischen Definition von Terrorismus und virtueller Kriegsführung, die im Völkerrecht keinesfalls eindeutig geregelt sind. Für die vielen Grauzonen und offenen Fragen müssen die jungen Juristen Antworten finden.

Filmemacher Melanie Liebheit und Gereon Wetzel
Film -

"Dieses Ringen um gute und präzise Argumente hat uns interessiert"

Interview mit den Filmemachern Melanie Liebheit und Gereon Wetzel

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