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Nur über einen See zu erreichen mutet die "Sonneninsel" aus der Ferne wie ein verwunschener Ort an.

Film

Die Sonneninsel

Im Deutschland der 1920er-Jahre steht Liesel Elsaesser zwischen zwei Männern: Verheiratet ist sie mit Martin Elsaesser, und Leberecht Migge liebt sie. Beide Männer sind Architekten.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2015
Datum:

Der renommierte Filmwissenschaftler Thomas Elsaesser (1943-2019), Enkel von Martin Elsaesser, erzählt diese Liebes- und Familiengeschichte in seinem Essayfilm unter Verwendung privater Filmaufnahmen und Dokumente aus dem Familienarchiv.

Thomas Elsaesser verknüpft dabei die Liebes- und Familiengeschichte mit der Reflexion der konträren architektonischen Konzepte Elsaessers und Migges, des Bauens im Geiste des kapitalistischen Wachstumsdenkens oder einer Stadtplanung, die dem Gemeinwohl verpflichtet ist und auf Ideen zurückgeht, die bis heute in der grünen Bewegung fortleben.

Von 1925 bis 1935 prägte Martin Elsaesser als Stadtbaudirektor das Stadtbild der Finanzmetropole Frankfurt am Main. Leberecht Migges' Interesse hingegen galt hauptsächlich der Garten- und Landschaftsarchitektur. Auf der "Sonneninsel" in der Nähe von Berlin versuchte der "Urahn" der grünen Bewegung mit Liesels Unterstützung, seine Idee von sozialem Ausstieg und Selbstversorgung umzusetzen. Dort begegneten sich die beiden Männer.

3sat zeigt "Die Sonneninsel" anlässlich des Todes von Thomas Elsaesser. Der Regisseur starb am 4. Dezember 2019 im Alter von 76 Jahren während eines Peking-Aufenthalts.

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