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Stanbild: "Carlottas Face"

Film

Carlotta's Face

Als Kind dachte Carlotta, ihre Mitmenschen hätten gar keine Gesichter. Erst viele Jahre später erfährt sie von einem seltenen, unheilbaren Defizit ihres Gehirns. Schließlich schafft sie durch die Kunst, sich endlich selbst zu erkennen.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2018
Datum:

Eine dokumentarische Erzählung, fantasievoll animiert. TV-Premiere aus den 3sat-Programmen zu den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 2019.

Carlotta blickt in den Spiegel und sieht darin jeden Tag das Gesicht einer anderen Frau. Als Kind denkt Carlotta, ihre Mitmenschen hätten gar keine Gesichter.

Erst viele Jahre später erfährt Carlotta von einem seltenen, unheilbaren Defizit ihres Gehirns. Schließlich eröffnet ihr die Kunst den entscheidenden Zugang, sich endlich selbst zu erkennen. - Eine dokumentarische Erzählung, fantasievoll animiert.

In der Schule, in der Carlotta die Mitschüler nicht wiedererkennt, wird sie ausgegrenzt und gemobbt. Heute versteht sie sich darauf, ihr eigenes Gesicht zu ertasten und malerisch darzustellen. Der dokumentarische Animationsfilm gewann in Oberhausen 2018 den Preis der Ökumenischen Jury und von der Deutschen Film- und Medienbewertung das Prädikat "besonders wertvoll".

Co-Regisseur Valentin Riedl: "In meinem wissenschaftlichen Alltag erforsche ich die Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Carlotta hat mein Wissen über dieses faszinierende Organ um die immense Bedeutung persönlicher, nicht objektivierbarer Wahrnehmung erweitert. Denn ein jeder von uns sieht die Welt mit anderen Augen. Frédéric Schuld hat diese individuelle Sicht der Welt liebevoll in einen Zeichenstil übersetzt, der ganz von Carlottas lithografischen Selbstporträts inspiriert ist."

Valentin Riedl erforscht als Arzt und Neurowissenschaftler die Komplexität des menschlichen Gehirns. Auf Vorschlag von Wim Wenders erhielt er für seine Bemühungen, abstrakte Wissenschaft mit der künstlerischen Form des Films zu vereinen, den Nachwuchspreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland 2016. Gegenwärtig arbeitet er an seinem ersten dokumentarischen Langfilm "Lost in Face" (in Produktion), in dem die Sichtweise der gesichtsblinden Künstlerin Carlotta mit einer neurowissenschaftlichen Sphäre verschmelzen wird. Sein erster Kurzfilm "Bauernsterben" (2012) gewann 2012 bei den Los Angeles Movie Awards (LAMA) in den Kategorien "Best International Film" und "Best Editing".

Co-Regisseur Frédéric Schuld studierte an der Kunsthochschule für Medien Köln und arbeitet vor allem als Regisseur und Animator von Kurz-, Animations- und Dokumentarfilmen. 2018 stellte er seinen ersten Animationsfilm als Regisseur fertig: "The Chimney".

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