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Film

Der Pass (1/8) - Finsternis

Auf einem Pass an der deutsch-österreichischen Grenze wird eine zur Schau gestellte Leiche gefunden. Ein länderübergreifendes Team wird gebildet, das den Mörder fassen soll. (FSK 12)

Produktionsland und -jahr:
Deutschland , Österreich 2018
Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 16.02.2022
Ton
AD

Der hat eine Nachricht für die Ermittler hinterlassen: "Die rote Jahreszeit bricht an." Die deutsche Kommissarin Ellie Stocker und ihr österreichischer Kollege Gedeon Winter fürchten zu Recht, dass im Grenzland ein unheimlicher Serienkiller sein Unwesen treibt.

Es ist Winter, einige Wochen vor Weihnachten, die Alpenpässe zwischen Deutschland und Österreich sind tief verschneit. In der abweisenden Winterlandschaft wird ein Toter gefunden. Der Mann ist unter Gewalteinwirkung ums Leben gekommen, seine Leiche wurde am Grenzstein drapiert: In den Händen hält er ein Büschel Haare, das sich im Lauf der Ermittlungen als Pferdehaar herausstellen wird.

Die Ermittlungen werden wegen des Fundorts des Toten länderübergreifend betrieben. Für die Deutschen ermittelt Ellie Stocker, ihr Chef ist Claas Wallinger. Die Österreicher entsenden Gedeon Winter. Winter ist zunächst sehr wortkarg, würde den Fall gern komplett den Deutschen überlassen.

Die Fingerabdrücke des Toten sind in der Datenbank der Polizei gespeichert. Sie gehören zu Stojan Slowejko, der wegen Menschenhandels zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt wurde. Sein Cousin Petko Slowejko sitzt in Graz im Gefängnis. Beide waren Schlepper. Petko war der Fahrer eines Wagens mit Flüchtlingen, die grauenvoll erstickten.

Winter und Stocker suchen Petko im Gefängnis auf. Er ist besonders Ellie gegenüber aggressiv, redet erst über den Fall, als Winter ihm ein Foto der Leiche seines Cousins unter die Nase hält. Petko sagt aus, Stojan habe von einem Deal erzählt, den er mit einem Mann aus dem Wald habe.

In München übernimmt Reporter Charles Turec für die "Münchner Zeitung" den Fall. Kurze Zeit später erhält Turec einen USB-Stick in einem Umschlag, der zusätzlich Baum-Moos enthält. Auf dem Stick: die Stimme Petkos, der zugibt, mit Menschen gehandelt zu haben. Als Letztes sagt er: "Die rote Jahreszeit bricht an."

Claas Wallinger bildet eine Soko mit Stocker und Winter als leitenden Ermittlern. Da gibt es einen weiteren Zwischenfall auf dem Pass: Der Fahrer eines Schneepflugs stößt nachts auf eine nackte, blutüberströmte, aber noch lebende Frau. Sie kommt in ein Krankenhaus, wird später als Nuria Garido identifiziert, eine Spanierin, die in München als Dolmetscherin arbeitete.

Der Krampus oder Bartl ist im Adventsbrauchtum zahlreicher ehemaliger Länder des ‎Habsburger-Reiches und angrenzender Regionen, darunter auch Österreich und ‎Südbayern, eine Schreckgestalt in Begleitung des Nikolaus. Die Anfänge der Figur ‎reichen bis in vorchristliche Zeit. Der Nikolaus beschenkt die braven Kinder, der ‎Krampus bestraft die unartigen. Die Gruppe aus Nikolaus, Krampus und anderen ‎Begleitern - in der Serie das Engerl - wird in bairischen Dialekten als "Bass" beziehungsweise "Pass" ‎bezeichnet. ‎

Die Ausgangsidee zu "Der Pass" stammt aus der dänisch-schwedischen Serie "Die Brücke – Transit in den Tod", die in Koproduktion mit dem ZDF entstand. ‎"Der Pass" erhielt 2019 die "Goldene Kamera" und die "Romy" als "Beste TV-Serie". ‎

Der deutsche Produzent Max Wiedemann über "Der Pass": "Bei uns geht es weniger ‎darum, was die Ermittler machen, sondern darum, was der Fall mit den Ermittlern ‎macht, und wir hatten sehr viel Raum für den Täter und die Psychologie dahinter. ‎Was bewegt ihn, wie sieht es in ihm aus?" (zit. nach "Bemerkenswerte Trefferquote" ‎in Blickpunkt: Film Nr. 31 vom 29. Juli 2019) ‎

Nicholas Ofczarek, Wiener Burgschauspieler, ist auch aus der "Diller und Kessel"-‎Reihe bekannt, in dem er und Fritz Karl korrupte Hamburger Polizisten ‎spielen. Ofczarek spielt auch in der Zweiten Staffel von "Der Pass" wieder mit. Außerdem wird der gebürtige Wiener in einer Neuverfilmung von "Der Räuber Hotzenplotz" die Titelrolle spielen und damit populäre Kollegen wie Gert Fröbe und Armin Rohde beerben.‎

Julia Jentsch wurde 2005 mit ihrer Verkörperung der deutschen ‎Widerstandskämpferin Sophie Scholl in "Sophie Scholl – Die letzten Tage" auch ‎international bekannt. Ihre Darstellung Sophie Scholls wurde mit einem Silbernen ‎Berlinale-Bären, einem Deutschen Filmpreis und einem Europäischen Filmpreis ‎ausgezeichnet. Im ZDF ermittelte Julia Jentsch zuletzt in den Krimis "Ostfriesenangst" und "Ostfriesengrab" nach Romanen von Klaus-Peter Wolf.

Darsteller

  • Ellie Stocker - Julia Jentsch
  • Gedeon Winter - Nicholas Ofczarek
  • Gregor Ansbach - Franz Hartwig
  • Claas Wallinger - Hanno Koffler
  • Sebastian Brunner - Lukas Miko
  • Milica - Natasha Petrovic
  • Charles Turec - Lucas Gregorowicz

Stab

  • Regie - Cyrill Boss, Philipp Stennert
  • Autor - Cyrill Boss, Philipp Stennert, Mike Majzen
  • Kamera - Philip Peschlow
  • Schnitt - Lucas Seeberger, Andreas Baltschun
  • Musik - Jacob Shea, Hans Zimmer, Russel Emanuel

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