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"Ab 18! – Die Gewichtheberin": Nahaufnahme einer jungen Frau, die eine Metallstange in der Hand hält und ihren Kopf darüber lehnt.

Film

Ab 18! - Die Gewichtheberin

Die Gewichtheberin Sarah Fischer gilt als stärkste Frau Österreichs. Der Dokumentarfilm gibt Einblick in den von intensivem Training geprägten Alltag einer jungen Leistungssportlerin.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2020
Datum:
Sendetermin
02.11.2020
23:45 - 00:25 Uhr

Die 19-Jährige trainiert für einen Olympia-Startplatz. Während sie nicht nur als Athletin, sondern auch als junge Frau ihren Platz in einem männerdominierten Umfeld zu finden versucht, kommt es immer wieder zu Spannungen mit ihrem Trainer: ihrem Vater Ewald.

Der Dokumentarfilm von Constantin Hatz und Annelie Boros begleitet Sarah Fischer in der Zeit nach einem frustrierenden Wettkampf, in der sowohl Sarahs Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele als auch deren Austragung unsicher geworden sind.

Der Film konzentriert sich auf die Interaktionen innerhalb einer Leistungssportler-Familie im heimischen Trainingstunnel, vor allem aber auf die Dynamik einer besonderen Vater-Tochter- beziehungsweise Trainer-Athletin-Beziehung. In tableauartigen Einstellungen gibt er dabei Einblick in eine besondere Lebenswelt, geprägt von großer Fokussierung und physischer Leistung einer jungen Sportlerin und deren Emanzipationsprozess.

Hatz und Boros porträtieren mit Sarah Fischer eine junge Frau, die in einem besonderen Spannungsfeld erwachsen wird: Da ist auf der einen Seite der Leistungssport, dem sich Sarah seit ihrer frühen Kindheit kompromisslos widmet, sowie ihr Vater, dessen strengem Training sie ihr bislang erreichtes hohes Leistungsniveau (mit) verdankt. Auf der anderen Seite sind da die Wünsche einer jungen Frau nach Selbstbestimmung und einem Leben außerhalb des Korsetts von Trainingsplan und Leistungsdruck.

Constantin Hatz, geboren 1989, studierte bis 2017 an der Filmakademie Baden-Württemberg Regie. Sein im Rahmen des Studiums entstandener Dokumentarfilm "Helikopter - Hausarrest" wurde 2015 mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt er für seinen ersten Spielfilm "Fuge" den Förderpreis Neues Deutsches Kino für den Besten deutschen Nachwuchsfilm.

Annelie Boros, geboren 1991, studierte bis 2020 an der Hochschule für Fernsehen und Film München Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik. Ihr Film "F32.2" erhielt 2017 den Young Eyes Award beim DOK Leipzig und wurde für den Studenten-Oscar nominiert.

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