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Gespielte historische Szene: Ein Uniformierter steht auf einem Dorfplatz vor einem liegenden Fahrrad, einige Menschen umgeben ihn.

Film

Das Wunder von Wörgl

Der kränkliche Lokführer Michael Unterguggenberger wird im Jahr 1932 per Los zum Bürgermeister der Tiroler Gemeinde Wörgl bestimmt - auch, weil sonst niemand das Amt übernehmen will.

Produktionsland und -jahr:
Österreich 2018
Datum:

Wie so viele Gemeinden steht Wörgl vor dem Bankrott. Die Politik weiß längst keinen Ausweg mehr aus der Krise. Sparen lautet das Rezept, das die Krise aber immer weiter vertieft. Arbeitslosigkeit greift um sich - und damit auch der Faschismus.

Mit Unterstützung seiner Frau Rosa beschließt Unterguggenberger, die ihm zugedachte Rolle als Lückenbüßer abzulegen und etwas ganz Neues zu versuchen.

Bürgermeister Michael Unterguggenberger gelingt schließlich das Unmögliche – und die Gemeinde gelangt durch das sogenannte Schwundgeld zu Vollbeschäftigung und Wohlstand. Allerdings finden nicht alle Gefallen an diesem Projekt.

Die Hauptdarsteller Karl Markovics und Verena Altenburger zu ihren Rollen:

Karl Markovics spielt den Bürgermeister Michael Unterguggenberger. Markovics über die Botschaft der Geschichte: "Das, was ich mitnehme, ist, dass man sich und andere nie unterschätzen darf, und jeder einzelne dazu imstande ist, etwas Großes zu leisten – wenn er oder sie den Mut dazu hat. Genau das beweist dieser Michael Unterguggenberger, der ja weiß Gott kein Herkules war. Auch wenn ihm so etwas niemand zugetraut hätte, haben ihm die Menschen zugehört und vertraut, weil er authentisch und ehrlich war. Das ist das Unglaubliche an der Geschichte, dass ein einzelner etwas bewirken und Dinge verändern kann. Man darf gar nicht daran denken, was passiert wäre, wenn das Projekt wirklich groß geworden wäre. Wörgl und die umliegenden Gemeinden hat dieses Projekt verändert, aber es hätte sogar das Potenzial dazu gehabt, die Welt wirklich zu verändern."

Verena Altenberger: "Das Experiment hätte den Lauf der Geschichte ändern können"

Die Salzburgerin Verena Altenberger spielt in die Ehefrau des Bürgermeisters. "Rosa und Michael Unterguggenberger waren VisionärInnen – was sie für Wörgl und andere Gemeinden erdacht und umgesetzt haben, muss gewürdigt werden. Das Schwundgeld-Experiment von Wörgl hätte den Lauf der Geschichte ändern können. Der Film erzählt außerdem die Geschichte einer modernen und mutigen Frau, die gleichberechtigt mit ihrem Mann arbeitete und wirkte – und das in einer Zeit, in der das nicht selbstverständlich war. Die Dreharbeiten haben mir unglaublichen Spaß gemacht, Urs Egger als Regisseur, Lukas Strebel hinter der Kamera und Karl Markovics als Spielpartner – besser gehts nicht. Außerdem habe ich die Zeit in Tirol sehr genossen, die Recherchearbeit und auch das Spiel mit diesem schönen Akzent."

Besetzung und Stab:

Bürgermeister Unterguggenberger: Karl Markovics
Rosa Unterguggenberger: Verena Altenberger
Michi Unterguggenberger: Aaron Friesz
Lenk: Gerhard Liebmann
Stawa: Harald Windisch
Toni: Andreas Lust

Regie: Urs Egger
Drehbuch: Thomas Reider
Kamera: Lukas Strebel
Schnitt: Oliver Neumann
Musik: Christoph Dienz

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