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Eine Mutter mit einem eingewickelten Baby läuft mit schmerzverzerrtem Gesicht über einen Krankenhausflur.

Film

The winner is...

"Stumme Schreie" ist mit dem 3satZuschauerpreis 2019 ausgezeichnet worden. Von den elf nominierten Filmen haben sich die meisten Zuschauer für das Drama um misshandelte Kinder entschieden. Wir gratulieren!

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2019
Datum:

Der Film basiert auf dem Sachbuch "Deutschland misshandelt seine Kinder" von Rechtsmediziner Michael Tsokos und Saskia Guddat, welches 2014 erschien und heftige Reaktionen auslöste.

Michael Tsokos ist seit 2007 Leiter der Rechtsmedizin an der Berliner Charité. Gemeinsam mit seiner Kollegin Saskia Guddat schrieb er das Buch, in dem die beiden Mediziner drastische Misshandlungsfälle schildern und den deutschen Kinderschutz scharf kritisieren.

Laut offizieller Polizeistatistik sterben in Deutschland jede Woche drei Kinder an den Folgen ihrer Misshandlung. Jede Woche werden rund 70 Kinder so massiv malträtiert, dass sie ärztlich behandelt werden müssen. (...)Die Täter sind in der Regel Vater oder Mutter oder ein aktueller Lebenspartner des Elternteils. Experten gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus. Michael Tsokos und Saskia Guddat

"Stumme Schreie"

Drehbuchautor Thorsten Näter hat aus den Fallbeispielen ein brisantes Drehbuch gemacht:

Friedrich ist eine junge, engagierte Ärztin aus der Provinz, die gerade ihre Facharzt-Ausbildung als Rechtsmedizinerin absolviert, als sie ein Praktikum in einem renommierten Hamburger Institut für Rechtsmedizin bekommt.

Doch sie ist schockiert, als sie statt mit spannenden Kriminalfällen mit diversen Fällen misshandelter Kinder konfrontiert wird.

Ein schockierendes Ausmaß von Gewalt

Stumme Schreie
Jana ist hilflos und wütend: Ein Baby wurde zu Tode geschüttelt.
Quelle: ZDF/Britta Krehl

Wie schwer es ist, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und die Kinder ihren Peinigern zu entziehen, erlebt Jana bald hautnah. Als sie und ihr Mentor sogar vor Gericht scheitern, obwohl ein Säugling zu Tode gekommen ist, beschließt sie, sich aktiver als bisher einzuarbeiten und sich konsequent einzumischen.

Damit riskiert sie nicht nur den Unwillen von Eltern und Behörden, sie riskiert ihre Zulassung als Ärztin und bringt sich selbst in Gefahr.

Regisseur Johannes Fabrick

Titel: Die Ohrfeige;
Regisseur Johannes Fabrick mit Herbert Knaup
Quelle: BR/epo-film/Harry Stuhlhofer

Johannes Fabrick wurde 1958 in Wien geboren und studierte Drehbuch und Regie an der dortigen Filmakademie. Mitte der 1990er war er zunächst Regisseur von Dokumentarfilmen, später auch von Spielfilmen, die mehrfach preisgekrönt wurden. Für seinen ersten abendfüllenden Spielfilm "Bernhardinger & Katz" bekam er 1998 den Erich-Neuberg-Preis, für "Schleudertrauma" (2001) den österreichischen Film- und Fernsehpreis Romy im Jahr 2004.

Ein großer Erfolg bei Kritik und Publikum war auch "Der letzte schöne Tag" (2011) über eine Mutter (Julia Koschitz), die überraschend in den Freitod geht. Der Film erhielt u.a. den Grimme-Preis und Wotan Wilke Möhring erhielt den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "Bester Schauspieler".

Besetzung und Stab

Jana Friedrich: Natalie Belitski
Prof. Kurt Bremer: Juergen Maurer
Nicole Binder: Hanna Hilsdorf
Ronnie: Julius Nitschkoff
André Malischka: Timur Bartels

Musik - Annette Focks
Drehbuch - Thorsten Näter
Kamera - Helmut Pirnat
Schnitt - Simon Blasi
Regie - Johannes Fabrick

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