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Tigerjunges

Dokumentation

Die ersten Schritte - Tiger hautnah! (1/3)

Er erreicht eine Körperlänge bis zu zwei Meter und ein Gewicht von 250 Kilogramm: Der Tiger ist die mächtigste aller Großkatzen - und der unumschränkte Herrscher des Dschungels.

Produktionsland und -jahr:
Datum:

Die dreiteilige "Universum"-Dokumentation "Tiger, hautnah!" folgt den Spuren des Tigers in seine letzten Rückzugsgebiete tief im Herzen des indischen Subkontinents. Der vielfach preisgekrönte Tierfilmer John Downer hat dabei erneut ein ganzes Arsenal von Spezialkameras eingesetzt. Der Lohn sind spektakuläre Tigeraufnahmen aus ungewohnten Perspektiven - und hautnah.

Spektakuläre Dreharbeiten

Ein Elefant untersucht eine Baumstump-Kamera
Ein neugieriger Elefant - unser Kameraassistent - untersucht die in einem künstlichen Baumstumpf versteckte Kamera
Quelle: ORF/BBC/John Downer

An diesem ambitionierten Filmprojekt wirkte ein außergewöhnliches Team mit. Die Kameraleute bekamen tatkräftige Unterstützung durch ortskundige Assistenten - die einzigen Tiere, die keinen Tiger fürchten müssen: Elefanten führten eigens entwickelte Kameras mit sich, die auf ihren Stoßzähnen und Rüsseln angebracht waren.

Die ruhig und gemächlich dahin schreitenden Dickhäuter machten Kamerabewegungen möglich, wie sie bei Tieraufnahmen in freier Wildbahn bisher unbekannt waren. Auf ihren Streifzügen durch den dichten Dschungel gelangen den "Kamera-Elefanten" noch nie gesehene Bilder der zurückgezogen lebenden Tiger.

Die Aufnahmen dokumentieren die Entwicklung junger Tiger von klein auf in drei Folgen - von den ersten Lebenstagen über den Zeitraum, in dem die halbwüchsigen Jungen alle wichtigen Verhaltensweisen von ihren Eltern lernen, bis zur Eigenständigkeit, wenn der Nachwuchs schließlich selbst auf die Jagd geht - und sich zu Herrschern des Dschungels aufschwingt.

Darüber hinaus zeigt die innovative "Rüssel-Cam" weitere Bewohner des indischen Dschungels in all ihrer Vielfalt - und wie sich deren Nachwuchs zeitgleich zu den jungen Tigern entwickeln: Lippenbären und Wildhunde, Leoparden und Antilopen, Hirsche und Büffel.

Erste Schritte

Tigerweibchen trägt Junges
Mama bringt den Ausreißer rasch zurück - vorsichtig trägt sie ihn mit ihren Zähnen
Quelle: ORF/BBC/John Downer

Die erste Folge präsentiert wenige Tage alte Tigerjunge, die bereits neugierig versuchen, ihre Umgebung zu erkunden. Doch ihre Mutter sammelt sie behutsam wieder ein und bringt sie in Sicherheit, denn in diesem Alter sind Tigerjunge eine mögliche Beute für größere Räuber. Während die Kleinen langsam heranwachsen und damit beginnen, spielerisch ihre Kräfte zu erproben, machen auch andere Jungtiere so ihre Fortschritte.

Auch die Weibchen der Lippenbären tragen ihren Nachwuchs bei der Nahrungssuche auf dem Rücken mit sich. Selbst wenn die Jungtiere bereits zu groß sind, als dass sie alle Platz finden würden, versuchen sie bei drohender Gefahr, auf den Rücken der Mutter zu flüchten. Diese Bären verdanken ihren Namen den ausgeprägten Lippen, mit denen sie eine Art Röhre bilden können. Dank spezieller Gebisslücken in Ober- und Unterkiefer können die Tiere durch die Lippenröhre blasen und saugen. Mit ihren kräftigen Krallen reißen sie zum Beispiel Termitenbauten auf, blasen mehrmals kräftig hinein und saugen die aufgescheuchten Termiten anschließend ins Maul.

Zu den gefürchtetsten Bewohnern des indischen Dschungels gehört der Dhole oder Asiatische Wildhund. Er lebt normalerweise in Rudeln von fünf bis zwölf Tieren, doch es wurden auch schon Rudel von 40 Wildhunden beobachtet. Sie haben außer dem Menschen praktisch keine Feinde: Im Rudel können Asiatische Wildhunde selbst Bären und Leoparden überwältigen - und im Extremfall sogar einem Tiger die Beute abjagen, indem sie ihn vertreiben.

Dies ist eine faszinierende Geschichte voller Abenteuer und Dramen, wie sie sich im Dschungel Indiens ständig abspielen - inmitten dieser reichen, vielfältigen und farbenprächtigen Tier- und Pflanzenwelt.

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