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Nachdenklich schauender Affe

Dokumentation

Tierische Herzensbrecher

Manche Tiere haben es dem Menschen ganz besonders angetan: Mit großen Kulleraugen erobern sie deren Herzen im Sturm, mit Geräuschen bringen sie sie zum Lachen, wieder andere haben ein flauschiges Fell, das viele Menschen am liebsten den ganzen Tag streicheln würden.

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Auch der Watschelgang eines Pinguins oder der Anblick eines schlafenden Kolibris, der noch dazu schnarcht, lassen die Herzen vieler Menschen höher schlagen.

Großaufnahme Bär
Pandas - die Stars in jedem Zoo
Quelle: ORF/BBC/Chloe Pearne

Doch was auf den Menschen putzig oder komisch wirken mag, ist in Wirklichkeit eine ausgeklügelte Überlebensstrategie der jeweiligen Tiere.

Hinter jedem einzelnen "Herzensbrecher" steckt eine beeindruckende Geschichte tierischen Verhaltens, wie diese "Universum"-Dokumentation zeigt.
"Tierische Herzensbrecher" kann mit erstaunlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen aufwarten und erklärt, warum Menschen bestimmten Tieren einfach nicht widerstehen können.

Wie kommt es, dass ein niesendes Panda-Baby über 200 Millionen Mal auf YouTube angeklickt wird? Warum setzt ein quiekender Frosch bei mehr als zwölf Millionen Menschen einen Schwall an Glückshormonen frei?

Nahaufnahme Bär
Das schiefe Gesicht eines Koala löst unwillkürlich ein Lächeln aus.
Quelle: ORF/BBC/Leah Arnold-Redman

Glücklich macht auch der Anblick des lachenden Schimpansenweibchens Eli. Ihr Lachanfall ist nicht nur ansteckend, sondern gibt auch Aufschluss über die Evolution. Das ergaben wissenschaftliche Untersuchungen an Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen.
Sie wurden gekitzelt, um sie zum Lachen zu bringen. Als Wissenschafter das gesammelte Gekicher auswerteten, stellten sie fest: Je näher eine Affenart dem Menschen evolutionär ist, desto stärker ähneln ihre Lachgeräusche denen des Menschen.

Doch der Mensch entwickelte im Laufe der Evolution eine wichtige Fähigkeit: Im Gegensatz zu Affen lachen Menschen nämlich nur beim Ausatmen, Affen aber beim Ein- und Ausatmen.
Diese Fähigkeit des Menschen erfordert mehr Kontrolle über den eigenen Atem - und diese Kontrolle hat dem Menschen vermutlich auch das Sprechen ermöglicht.

Tiere im Wasser
Selbst diesen nassen Seeotter möchte man knuddeln!
Quelle: ORF/BBC/Gordon Buchanan

Die Suche nach den herzigsten Tieren führt oft in entlegene Ecken der Erde - aber auch ganz in der Nähe in die Wohnzimmer der Menschen. Dort zieht das Schnurren von Katzen die Menschen in den Bann. Und oft nimmt der Mensch vorschnell an, dass eine schnurrende Katze gleichzeitig eine zufriedene Katze ist. Doch Katzen schnurren auch, wenn sie verletzt sind oder sich nicht wohl fühlen. Ist das der Fall, setzen sie ihr Schnurren, das selbstheilende Wirkung haben kann, ganz gezielt ein, sagen Wissenschafter. Ihr Schnurren ähnelt nämlich auch jener Frequenz, die Mediziner einsetzen, um im Rahmen von Niederfrequenztherapien Muskeln und Knochen von Menschen besser heilen zu können. "Tierische Herzensbrecher" beleuchtet die Fakten, die hinter jenen Verhaltensweisen stecken, die es den Menschen besonders angetan haben. Mit Hilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse werden tierische Überlebensstrategien erklärt. Und dank modernster Kameratechnik kann die Dokumentation nachweisen, wann und warum Tiere beim Menschen unausweichlich den sagenumwobenen "Kuschelreflex" auslösen.

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