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Dokumentation

Die Kommunikation der Tiere (3/3): Geheimnisvolle Signale

Tiere kommunizieren nicht nur mittels Rufen und Gesten, sondern auch auf subtilere Weise – durch Gerüche und Farben. Wissenschaftler weltweit analysieren diese verborgene Sprache der Tiere.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 04.12.2019

Warum wird bei Lisztaffen immer nur ein Weibchen schwanger? Warum glühen Chamäleons? Und wie flirten Lemuren? Ohne Hilfsmittel sind tierische Kommunikationsformen für Menschen oft nicht wahrnehmbar. Doch ihre Erforschung kann dazu beitragen, bedrohte Arten zu retten.

Rund 500 Primaten-Arten gibt es weltweit - die Hälfte von ihnen gilt als bedroht. Um den Fortbestand von Lemuren, Lisztaffen und anderen zu sichern, erforschen Wissenschaftler das Paarungsverhalten der Tiere. Düfte spielen dabei eine zentrale Rolle, denn sie können Balzverhalten auslösen. Wie viel Information in einem Geruch versteckt sein kann, zeigt sich bei Nashörnern. Ihr Dung gibt Auskunft über Geschlecht und Paarungswilligkeit und hilft ihnen, Freund von Feind zu unterscheiden. Chamäleons setzen wiederum auf eine weitere Methode. Ihre bunten Farbspiele sind bekannt, dass sie aber auch für den Menschen nicht sichtbares Licht abgeben, ist neu.

Je mehr Wissenschaftler über Zusammensetzung und Wirkung von duftenden und visuellen Signalen erfahren, umso besser können sie zum Schutz vieler bedrohter Tierarten beitragen - und vielleicht einige vor dem Aussterben bewahren.

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