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Wüste

Dokumentation

Beeindruckende Tierwelt: In extremer Umgebung

Sengende Hitze, klirrende Kälte oder völlige Dunkelheit - Lebewesen wie Huskies, Warane, Makaken, Kondore oder Langflossenaale lieben solch extreme Bedingungen. Diese Tiere haben sich angepasst.

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Vom Polarkreis bis zur Wüste, hoch oben in den Bergen oder tief unten im Meer sind diese widerstandsfähigen Lebewesen zu finden. Eine spezielle Art von Glühwürmchen lebt tief in den Höhlen Neuseelands. Ihr beeindruckendes Leuchten ist ein riesiges Spektakel für Touristen.

Der einzige Lebensinhalt dieser Glühwürmchen besteht darin, sich fortzupflanzen. Eigentlich sind sie ja gar keine Würmer sondern Maden. Nach etwa sechs bis neun Monaten entwickeln sie sich zu Fliegen, die weder Mund noch Magen besitzen. Ab diesem Zeitpunkt leben sie nur noch drei Tage.

Schlange
Schlangen bevorzugen von jeher warme Plätze.
Quelle: ORF/PBS

Ein längeres Leben ist den Tieren, die unter extremer Kälte in der Arktis leben, beschert. Eisbären oder auch die witzige aussehenden Papageientaucher und deren Fressfeinde, die Raubmöwen. Papageientaucher, oder Seepapageien, wie sie wegen ihrer bunten Schnäbel genannt werden, geben trotz ihrer relativ kleinen Flügel ein beeindruckendes Bild ab. Mit vierhundert Flügelschlägen pro Minute erreichen sie Geschwindigkeiten von bis zu 88 Kilometern pro Stunde.

In Australien gibt es Tiere, die sich von giftiger Beute ernähren. Eines davon ist der Riesenwaran. Er kann die Königsschlange, die giftigste Schlange des Landes, überlisten und fressen. Auch die angeblich intelligenteste aller Spinnen, die Portia-Spinne, ernährt sich von giftiger Beute. Sie frisst Artgenossen, einschließlich der giftigen Rotrückenspinne, eine Verwandte der berüchtigten Schwarzen Witwe.

Dort wo der Pazifische und der Indische Ozean aufeinandertreffen gibt es anstelle der bitteren Kälte extreme Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit. Auf dem indonesischen Archipel befinden sich mehr als 180 aktive Vulkane. Die Bedrohung von Erdbeben und Tsunamis ist allgegenwärtig. Dort auf dem Meeresgrund herrscht ständige Dunkelheit. Aufgrund vieler Warmwasserströmungen, die durch die hydrothermalen Quellen entstehen, hat sich hier eine Vielfalt unterschiedlicher Lebewesen angesiedelt. In diesen Untiefen leben Krebse, Seegurken und der Bathysaurus, besser bekannt als Tiefsee-Eidechsenfisch. Er ist unter den Raubieren jenes, das in den tiefsten Gegenden seinen Lebensraum hat.

All diese Tiere, die in extremen Regionen leben, haben offenbar eine enorme Anpassungsfähigkeit entwickelt. Sie sind bewundernswert und vielfach interessant zu beobachten - außergewöhnliche Lebewesen in außergewöhnlichen Umgebungen.

Eine Dokumentation von Sorrel Wilby

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