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Wald

Dokumentation

Beeindruckende Tierwelt: In den Feuchtgebieten

Nur etwa fünf Prozent der gesamten Erdoberfläche besteht aus Feuchtgebieten. Dennoch leben hier außergewöhnliche Tiere wie der Tapir oder die größte Schlange der Welt, die Große Anakonda.

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Mangroven, Sümpfe und schlammige Feuchtgebiete sind natürliche Wasserfilter und verringern die Auswirkungen von Überschwemmungen. Nahrung für Lebewesen, wie Salzwasserkrokodile, gibt es hier im Überfluss. Sie lieben die feuchten Regenwälder Australiens.

Diese gut gepanzerten prähistorischen Tiere werden mehr als fünf Meter lang. Sie hören nie auf zu wachsen und können bis zu 70 Jahre alt werden. Während andere Tiere schon vom Aussterben bedroht sind, hat das Salzwasserkrokodil - abgesehen vom Menschen - nicht allzu viele Feinde. Allein im australischen Northern Territory gibt es etwa 100.000 Salzwasserkrokodile. Sie sind wohl die bekanntesten Raubtiere der Feuchtgebiete.

Flusspferd
Auch für Flusspferde sind Feuchtgebiete der ideale Lebensraum.
Quelle: ORF/PBS

Nicht weniger gefährlich sind die Wasserbüffel mit ihren ausladenden Hörnern. Diese gewaltigen Tiere wurden im 18. Jahrhundert von Siedlern aus Asien nach Australien gebracht. Seither breiteten sich die Wasserbüffel immer mehr in den saisonalen Feuchtgebieten des Kontinents aus und veränderten dadurch den ganzen Charakter der Landschaft. Die Büffel zertrampelten die Vegetation, die Böden erodierten und es entstanden tiefe Kanäle, die die Wasserqualität wesentlich beeinträchtigen. Am Höhepunkt ihrer Ausbreitung durchstreiften bis zu 350.000 Büffel das Land. Seitdem die Tiere gejagt werden dürfen, hat sich die Population stark reduziert. Während die Büffel in Australien in Schach gehalten werden müssen, um das ökologische Gleichgewicht nicht durcheinanderzubringen, sind die Tiere in ihren Heimatländern, in ganz Asien, stark gefährdet. So werden sie etwa in Nepal, Thailand und Indien in Nationalparks geschützt, um ihren Bestand zu sichern.

Selbstverständlich sind in Feuchtgebieten auch Vögel vorzufinden. Vor allem Watvögel lieben das feuchte Klima. Sie haben lange dünne Beine und lange Schnäbel, damit sie auch im tiefen Wasser Nahrung suchen und finden können. Das "Birds of Eden"-Schutzgebiet in Südafrika erstreckt sich über mehrere Hektar. Es bietet den Vögeln Schutz und dennoch Freiheit. Hier können Besucher einige der bekanntesten Watvögel, wie den Löffler und den Scharlachsichler, besichtigen.

Auch Südamerika hat viele Feuchtgebiete, wie etwa Los Llanos oder das Pantanal, das größte tropische Feuchtgebiet der Welt. Es beeindruckt mit den vielen kristallklaren Seen und Flüssen sowie den unzähligen Wasserfällen. Hier leben Wasserschweine, Gürteltiere und Tapire. Auch die Regenwälder rund um das Amazonas-Gebiet beherbergen eine unglaubliche Vielfalt an Lebewesen.

Ob im Amazonas oder im Okovango Delta in Afrika - die 3sat-Dokumentation zeigt die schönsten Feuchtgebiete der Erde und die Tiere, die dort ihren Lebensraum haben.

Eine Dokumentation von Sorrel Wilby

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