Die Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein bestmögliches Angebot zu präsentieren. Sie können der Verwendung von Cookies widersprechen. Nähere Informationen finden Sie hier.

Dokumentation

Gernstl unterwegs in den Süden: Vom Zillertal zum Brenner

Franz X. Gernstl hat die Reiselust gepackt. Für eine Alpenüberquerung wählt er eher kleinere Straßen und entdeckt Menschen und Geschichten, die dem zielstrebig Reisenden verborgen bleiben.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 19.12.2021

Im Zillertal trifft er auf Toni, der erst nach Medizinstudium und Metzgerlehre seine Berufung als Jodellehrer fand. Modellbauer Herbert hat eine Lebenskrise zu neuen Ufern aufbrechen lassen, und ein Konstrukteur machte sein Hobby zum Beruf.

In Fügen, am Anfang des Zillertals, präsentieren sich die Tiroler Berge in ihrer ganzen Pracht. Da liegt es nahe, sich auch mit der alpenländischen Kultur zu befassen. Glücklicherweise gibt es im "Gasthaus Goglhof" gerade einen Jodelkurs für deutsche Touristen - inklusive Jodeldiplom. Das lässt sich Reporter Franz Gernstl natürlich nicht entgehen.

Unten im Tal trifft er einen alten Bekannten: Herbert Holzer. Er ist Modellbauer, ein detailverliebter Perfektionist. Die aktuelle Maschine "fliegt wie eine Große", meint er. Fürs Cockpit hat er sich selbst im 3-D-Druckverfahren reproduzieren lassen.

Einem Bergbauern, der seiner Liebe zum Schreiben frönt, begegnet Gernstl in den Kitzbüheler Alpen: Sepp Kahn weist den Titel "Literat" bescheiden von sich. Schreiben sei sein Hobby, erzählt er, und die Geschichten fielen ihm einfach so zu, oben auf der Alm oder auch im Tal.

In Hall in Tirol entdeckt das Filmteam ein extravagantes Start-up-Unternehmen, das so gar nicht in die Gegend zu passen scheint: Daniel Flock und Markus Schreiner züchten "Tiroler Alpen-Garnelen". In wohltemperierten Salzwasserbecken wachsen die exotischen Krebstiere stressfrei und ohne Antibiotika heran und schmecken deshalb - kurz gebraten - deutlich besser als die handelsübliche Tiefkühlware.

Während Gernstl durch die mittelalterliche Altstadt von Hall flaniert, kommt Hermann Graber mit seinem soeben erschaffenen "kubistischen Christus" angeradelt. Der Künstler, der sich selbst als "übriggebliebenen Hippie" bezeichnet, nimmt Gernstl mit in sein Freiluft-Atelier: an den Inn, an dessen Ufer er Treibholz und andere Fundtücke sammelt, aus denen er Skulpturen montiert.

In Innsbruck, der Hauptstadt Tirols, verschlägt es das Filmteam in die Markthalle. Ganz hinten, zwischen den Gemüseständen, findet Gernstl Sabine Schöffauer. Sie war Stewardess und betreibt jetzt einen kleinen Schusterladen. Ihre erste vernünftige Tätigkeit, erzählt sie, während sie Gernstls alte Stiefel neu besohlt, "denn damit kann ich Leute glücklich machen - dich vielleicht auch".

Am Ende der ersten Etappe ihrer Reise trifft das Filmteam im roten Bus einen Abenteurer, der ebenfalls die Kunst des entschleunigten Reisens pflegt: Claudio Paris ist mit einem Reit- und einem Packpferd unterwegs nach Dresden. Dort will er seinen Sohn besuchen. 30 Tage dauert die Reise von Pergine über den Brenner bis an die Elbe. "Und zurück ebenso lange", lacht der Italiener.

Meine Merkliste

Alle Inhalte auf Ihrer Merkliste sind noch mindestens 3 Tage verfügbar.

Sie haben derzeit keine Videos in Ihrer Merkliste

Sie können ein Video der Merkliste hinzufügen, indem Sie das "+" am Teaser oder Beitrag anwählen.

Live

Statische Headline

1h 7min