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Reblaus Express fährt neben den wunderschönen Blumenwiesen

Dokumentation

Auf nostalgischen Spuren - Eine Entdeckungsreise entlang des Reblaus Express

Reisen wie in den 1950er Jahren: Der Reblaus Express mit seinen Spantenwagen und dem Heurigenwaggon entführt den Besucher in eine andere Zeit.

Produktionsland und -jahr:
Datum:

Die Nostalgiegarnitur der Növog zeigt, dass Reisen mehr sein kann, als bloße Beförderung von A nach B. Nämlich Genuss. Ob man auf der offenen Plattform zwischen den Waggons in gemächlichem Tempo die beeindruckende Landschaft des Wein- und Waldviertels vorbeiziehen lässt, oder von einem Winzer aus der Gegend im Heurigenwaggon mit einem Achterl Wein und den Schmankerln der Region verwöhnt wird, hier erlebt man vor allem eines: Entschleunigung.

Aus Lokalbahn wird beliebter Ausflugszug

Windmühle in Retz
Die Windmühle von Retz - weithin zu sehendes Wahrzeichen
Quelle: ORF/Marx Media

Die Lokalbahn Retz-Drosendorf nahm im Jahre 1910 ihren Betrieb auf und hat eine kurze aber wechselvolle Geschichte hinter sich. 2001 wurde der Personenverkehr eingestellt und im darauffolgenden Jahr wurde der "Reblaus Express" ins Leben gerufen. Auf 40 km kann man von Anfang Mai bis Ende Oktober von den Retzer Weingärten bis hoch ins Waldviertel fahren, an 10 Bahnstationen ein- und aussteigen und das Umfeld erkunden. Der Fahrradtransport im Zug ist im eigenen Radlwaggon gratis.

Die Fahrt hat auch einiges zu bieten. Auf der 40 Kilometer langen Strecke von Retz nach Drosendorf haben wir einige sehenswerte Stationen ausgewählt.

Hardegg, an der Thaya, kleinste Stadt Österreichs
Hardegg/Thaya - die kleinste Stadt Österreichs - direkt an der tschechischen Grenze
Quelle: ORF/Marx Media

In Retz besuchen wir die bis zu 20 Meter tiefen Keller der Stadt die in prähistorischen Sand gegraben wurden, im Nationalpark Thayatal erleben wir einen "Europäischen Urwald" inklusive der bereits als ausgestorben geltenden Waldwildkatze und wir lernen den Weinkutscher in Weitersfeld kennen, der hervorragende vegane Bio-Weine erzeugt. In Hessendorf erkunden wir das Anglerparadies und wir steigen auf Wasserski in Langau. Eine Besichtigung des Stifts Geras beschert uns die Bekanntschaft des Kräuterpfarrers Felsinger, der in der Abgeschiedenheit des Klosterlebens sein Wissen um Heilkräuter kultiviert. Um schließlich in der einzigen Stadt mit einer vollkommen erhaltenen Stadtmauer, nämlich Drosendorf, zu landen, wo wir uns im "Goldenen Lamm" kulinarisch verwöhnen lassen.

Und hier ist eines sicher: Der Weg ist das Ziel.

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