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Dokumentation

Zurück zum Urwald - Nationalpark Kalkalpen

Tief in einem felsigen Flusslabyrinth verborgen, umgeben von schroffem Karstgebirge, liegt eine Waldlandschaft wie aus Grimms Märchen, unheimlich und finster: das Hintergebirge, die Bergwälder zwischen den Flüssen Enns und Steyr, das größte geschlossene ...

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 03.08.2020

Hier finden sich umgestürzte Bäume, umrankt von Farnen und bewachsen mit Baumschwämmen zwischen mehreren hundert Jahre alten Riesen.

Blick vom Berg auf ein nebelverhangenes Tal.
Reichraminger Hintergebirge
Quelle: ORF/ScienceVision/Rita Schlamberger

Dieser Film erzählt die Geschichte der Entstehung eines Urwaldes in dramatischen Bildern, er porträtiert eines der größten Verwilderungsprojekte der Alpen.

Rita Schlamberger zeigt den Wald als eine hochkomplexe Welt, die auf Kooperation und Partnerschaft beruht, wie sich Bäume zu pflanzlichen Genies entwickelt haben und dabei Teil der wohl größten Gemeinschaftsarbeit in der Geschichte des Lebens wurden: zusammen mit Pilzen.

Eine Luchsmutter leckt ein Junges zwischen ihren Forderpfoten.
Luchs mit Jungem
Quelle: ORF/ScienceVision/Rita Schlamberger

Wir erleben, wie neues Leben entsteht, wenn Bäume sterben dürfen. Wir sind Zeugen, wie Urwaldreste in verborgenen Tälern zu Keimzellen ungeahnter Vielfalt werden. Und wir folgen einer der scheusten und seltensten Raubkatzen Österreichs: dem Luchs. Er soll in diesen verzauberten Wäldern wieder eine Heimat finden.

Zahlreiche Auszeichnungen

Die Dokumentation "Zurück zum Urwald" wurde weltweit in unzähligen Festivals ausgezeichnet, so zum Beispiel beim Green Screen Film Festival Deutschland 2016:

Green Screen International Film Festival Deutschland, September 2016, Auszeichnung “Bester Film” und “Beste Postproduktion”

Laudatio „Bester Film“: Nur selten gelingt es Filmemachern ein so stimmungsvolles Gesamtkunstwerk zu schaffen. Die einzelnen Instrumente des Werks – Bildgestaltung, souveräne Nachbearbeitung, packende Erzählweise – wirken so virtuos zusammen, dass eine filmische Sinfonie entsteht. Wo die Natur selbst Regie führt, beginnt wieder ein dramatischer Kreislauf von Werden und Vergehen. Den Machern gelingt es, Tiefverborgenes aufzudecken: Wenn Käfer Kriege führen, Pflanzen Warnrufe verschicken und Pilze nach ihrem Tod zu leben beginnen, dann gelingt das Kunststück Poesie und Wissensgewinn elegant miteinander zu verbinden. „Zurück zum Urwald – Nationalpark Kalkalpen“ ist eine Erfolgsgeschichte.

Laudatio „Beste Postproduktion“: Eine gute Postproduktion zeichnet sich aus durch das perfekte Zusammenspiel von Bildmontage, Timing und Ausdruck von Sprache und Musik und dem Sounddesign. Sie ist für den Erfolg des Films genauso unverzichtbar wie eine spannende Kamera oder eine brillante Geschichte. Und wenn dann noch das Unfilmbare erlebbar wird, verdanken wir das einer außergewöhnlich guten Animation. Wir dringen mit dem Bohrgestänge der Schlupfwespe in das Innere des Baums, reisen mit hauchdünnen Pilzfäden tief ins Totholz und wir verlieren uns im Labyrinth des Borkenkäfers.

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