Wunder der Karibik

Dokumentation

Wunder der Karibik - Die Schatzküsten

Azurblaues Meer, bunte Korallengärten, romantische Trauminseln - die meisten von uns haben dieses Bild vor Augen, wenn sie an die Karibik denken.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
02.12.2022
17:45 - 18:30 Uhr
Verfügbar in
D / CH / A

Die dem Festland vorgelagerten Riffbereiche, die langen Küstenstreifen und die einzigartigen Sandstrände, die Mittelamerika säumen, sind wiederum eine eigene Welt für sich.

karibischen Schatzküsten
Atlantikmündung des Panamakanals
Quelle: ORF/BBC/Mike Pitts

Der vierte Teil der Serie "Wunder der Karibik" führt in die Dschungelwälder entlang des Panamakanals, in die Mangrovensümpfe Nicaraguas, zu den Cenotes auf der Halbinsel Yukatan, zu den Vulkankegeln Costa Ricas und zum karibischen Barriereriff, dem zweitgrößten Riff der Welt.

Der Panamakanal ist eine der meist genutzten künstlichen Wasserstraßen der Welt. Die 80 Kilometer des Kanals passieren jährlich rund 14.000 Schiffe. Die Wasserstraße verläuft zwischen den Städten Colón an der Atlantikküste und Panama-Stadt an der Pazifikküste. An den Ufern erstrecken sich üppige Dschungelwälder mit einer überreichen Tier- und Pflanzenwelt: Gut 600 verschiedene Vogelarten und rund 150 Säugetierarten leben hier.

ein Faultier
Dreizehenfaultier
Quelle: ORF/BBC/NPL

Im Nordwesten Panamas liegt 15 Kilometer vor der Festlandküste das Bocas del Toro Archipel. Es ist ein besonderer Mix aus Felsen, Mangroven und Korallen, der den Charme dieser Inselwelt ausmacht. Ein einzigartiger Lebensraum, der auch Tiere anzieht, die normalerweise eher in Südamerika anzutreffen sind, wie das Dreizehenfaultier. Langsam und bedächtig hangelt es sich von Ast zu Ast und scheut auch die Sümpfe zwischen den Mangroven nicht. Dreizehenfaultiere sind exzellente Schwimmer, die auch das Salzwasser nicht abschreckt. Ihre Nachbarn, die Brüllaffen, sind da schon etwas zaghafter. Sie meiden das Salzwasser und verbringen ihre Tage lieber in den oberen Etagen der Mangroven, wo es für sie ein gutes Nahrungsangebot an Blättern und Früchten gibt.

Die Schatzküsten im Norden Zentralamerikas
Schätze lassen sich hier sicherlich finden.
Quelle: ORF/BBC/Howard Hall

Die Wälder, die die karibischen Schatzküsten von Costa Rica säumen, sind die bevorzugte Heimat der Kapuzineraffen. Die Kapuziner ernähren sich nicht nur von den Blättern und Früchten der Bäume. Sie haben auch stets ein Auge auf das reiche Futterangebot entlang der langen Sandstrände. Und vor allem bei Ebbe bietet sich eine gute Gelegenheit, Muscheln aus dem Sand zu buddeln.

Die Schatzküsten im Norden Zentralamerikas, in Belize und Mexiko sind auch berühmt für die unterirdischen Wunder der Karibik: Ein riesiges Höhlen- und Flussnetzwerk durchzieht die Halbinsel Yukatan und speist die Schatzküsten mit Süßwasser.

Eine Dokumentation von Karen Bass
Deutsche Bearbeitung: Andrea Gastgeb

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