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Alpendorflandschaft

Dokumentation

Pielach - Im Garten der Voralpen

Die Pielach gilt seit uralter Zeit als "Fluss des Lebens" und auch das Pielachtal zählt - österreichweit - zu den ältesten Siedlungsräumen des Menschen.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
08.07.2019
13:40 - 14:20 Uhr

Weit weniger bekannt als Salzach, Mur oder Drau ist die etwa 67,5 Kilometer lange Pielach aber dennoch eines der biologisch wertvollsten Fließgewässer Österreichs. Selbst unter Biologen gilt die Pielach - ihrer verborgenen Naturschätze wegen - als Geheimtipp.

Geheimer Fluss des Lebens

wildbach
Quellgebiet der Pielach
Quelle: ORF/Power of Earth

Diese "Universum"-Dokumentation von Kurt Mündl beschäftigt sich mit diesem "geheimen Fluss des Lebens", der sogar in das europaweite Netzwerk von "NATUR 2000" aufgenommen wurde. Von Birdlife Österreich wurde dieses Gebiet als "Important Area" ausgewiesen. Immerhin finden sich unglaubliche 100 verschiedene Vogelarten im nahen Einzugsgebiet der Pielach. Das Tal zu Seiten der Pielach besitzt viele überraschende Facetten - man muss sie nur zu entdecken wissen. Jenseits von St. Pölten kennt man vielleicht die stimmungsvoll-schmalspurige Mariazellerbahn, die mystische Nixhöhle oder die kuriose Holzkirche bei Schwarzenbach. Wahrscheinlich auch den legendären Dirndlerner, den typischen Kornelkirschen-Brand der Region. Doch die Pielach birgt viele Spezialitäten der unbekannteren Art: Im Fluss selbst leben noch beachtliche Bestände des Huchens, des legendären zwei Meter langen Donaulachses, und viele kuriose Fische wie Strömer, Zingel und Goldsteinbeißer.

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Die ersten Schneerosen
Quelle: ORF/Power of Earth

An den Ufern brüten Gänsesäger, darüber schwirren rare Eisvögel und 20 verschiedene Libellenarten. Ebenso selten, wenn auch der Zivilisation ein wenig näher sind die traditionellen Handwerksberufe, die im Pielachtal noch ausgeübt werden - seien es Schmied, Besenbinder oder Hirschhornknopfmacher. Sinn für Traditionen liegt im Wesen dieses Vorgartens der Alpen: Kaum sonst wo reichen die Spuren menschlicher Besiedelung so tief in die Vergangenheit. Bereits in der Altsteinzeit siedelten Mammutjäger an der Pielach, später hinterließen Kelten und Römer ihre Spuren. Eine Reise mit Gespür fürs Detail durch die sanften Sensationen des Alpenvorlands.

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