Dokumentation

mareTV: Tasmanien

Grünes Land und schroffe Felsen, sanft und exotisch: Tasmanien, Australiens sechster Bundesstaat und größte Insel, ist vielseitig wie ein kleiner Kontinent.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 03.06.2024

Vor rund 200 Jahren wurde "Australiens kleiner Kontinent" zur neuen Heimat von Strafgefangenen, Auswanderern, Glückssuchern und Exzentrikern. "mareTV" begibt sich auf die Spuren ihrer Nachfahren, in diese von der Tasmanischen See umtosten Welt.

Stewart Gibson ist seit seiner Kindheit fasziniert von der Riesensurfwelle am "Shipstern Bluff". Von den Wellenreitern wird dieser Spot an der Südostküste der Insel auch "Devils Point" genannt. Unter abenteuerlichen Bedingungen hat Stewart begonnen, Fotos von seinen Freunden zu machen, die in der Welle surfen. Jetzt lebt er davon. Immer wieder zieht es ihn raus in die Welle. Ein höchst gefährliches Unternehmen. Stewarts Kumpel James hat zum Glück ein seetüchtiges Boot und bringt den mutigen Wellenreiter an den Rand der brechenden Woge hinaus. Danach beginnt der entspannte Teil des Tages: nach Hummern und Meeresschnecken tauchen.

Darren und Jamie müssen jeden Morgen in die Spur, um den Weg für die "West Coast Wilderness Railway" freizumachen. Mitten durch den tasmanischen Urwald führt die Bahnstrecke, auf der einst Kupfererz und Gold aus den Bergen an die Küste transportiert wurden. Heute fährt dort ein Passagierzug unter Dampf. Zur Sicherheit der Fahrgäste wird die Strecke täglich kontrolliert. Darren und Jamie, die mit ihrem Lkw auf Schienen fahren, haben schon viel erlebt und jede Menge schweres Werkzeug dabei. Lose Bolzen, umgestürzte Bäume, kleine Erdrutsche, die beiden müssen auf alles vorbereitet sein auf der wilden Strecke durch den Dschungel.

Die Schienen sind also sicher. Aber auf Tasmaniens Straßen ist "Roadkill" ein großes Problem. Ausgerechnet dort, wo es noch weltweit einmalige Tiere mit klangvollen Namen wie Wallaby, Quoll, Bettong und Wombat gibt. Greg Irons hat sich zum Ziel gesetzt, diese bedrohten Wesen mit einem einmaligen Notrufdienst zu retten. Ständig klingelt sein Telefon, dann melden Autofahrer Tiere, die angefahren worden sind. Dann rast Greg los. Er ist für die Südküste zuständig und für die Baby-Wombats, die regelmäßig dort gefunden werden. Die pensionierte Lehrerin Linda gibt den Findelkindern ein Zuhause und pausenlose Zuneigung, denn sonst würden die Kleinen eingehen.

Die "Windeward Bound" ist das einzige Segelschulschiff in Tasmanien. Auf einem Zehn-Tage-Törn sollen Jugendlichen erste Segelerfahrung, Mannschaftsgeist und ein Gefühl für die Kraft der Elemente vermittelt werden. Der Haken dabei: Es tobt gerade ein Sturm durch die Bucht vor Hobart. Aber Kapitänin Sarah Parry, die früher ein Mann war, hat das Schiff im Griff. Die 70-Jährige mit den hochgesteckten Haaren, den Perlen im Ohr und den auffällig lackierten Fingernägeln hat als "Brian Perry" lange in der australischen Navy gedient. Die sechsköpfige Stammbesatzung der "Windeward Bound" besteht nur aus Frauen. Für 20 Jugendliche beginnt dort die Reise ihres Lebens: mit Knotenkunde an Deck, Segeltraining in den Wanten und Anker setzen bei Sturm. Alles unter der Anleitung von Kapitänin Sarah, die trotz ihres schillernden Äußeren eine absolute Respektsperson ist.

Zu Fuß schlägt sich Miguel de Salas durch die Wildnis der Westküste der Insel. Er ist auf der Suche nach Gold. Mit Spitzhacke am Gürtel, Schaufel und Metalldetektor in der Hand läuft er die Bäche ab. Miguel hofft auf einen großen Fund, denn Tasmanien ist reich an Bodenschätzen. Und er wird nicht enttäuscht.

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