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Pavillon im Payerbacher Park

Dokumentation

Die Wiener Alpen - Vom Pioniergeist zur Sommerfrische

Ein goldenes Zeitalter begann für das niederösterreichische Schwarzatal mit der Inbetriebnahme der Semmeringbahn im Jahr 1854. Kaiser Franz Joseph kam, der Adel, das Bürgertum und die literarische Bohème folgten.

Datum:

Es entstanden Traumschlösser, Prachtvillen und Grandhotels, im Bild oben einer der Pavillions im Park von Payerbach. Die Sommerfrische war geboren und erfährt heute eine Renaissance. Die Kulturhistorikerin Lisa Fischer begleitet die filmische Entdeckungsreise zu den "Wiener Alpen - Vom Pioniergeist zur Sommerfrische".

Semmeringbahn, Viadukt
UNESCO-Weltkulturerbe Semmeringbahn
Quelle: ORF/Marx Media.

Die Semmeringbahn, 1854 für den Personenverkehr eröffnet, ist eine architektonische und technische Meisterleistung von Carl Ritter von Ghega. Er konzipierte die wohldurchdachte Linienführung mit 15 Tunnels und 16 Viadukten.

Im größten von ihnen, jenem über die Schwarza in Payerbach, findet sich eine Vinothek mit Kulturauftrag. Hier setzte man es sich zum Ziel, den interessierten Gästen die Geschichte der Südbahn näherzubringen. Eine aufwendige Multivisionsshow mit Rundum-Projektion visualisiert den Bahnbau und versetzt die Betrachtenden in die Zeit seines visionären Erbauers.

Südbahnhotel, Semmering
Das Grand Hotel Südbahn am Semmering
Quelle: ORF/Marx Media

Am Semmering selbst steht das legendäre Südbahnhotel, seit den 1960er Jahren ist es nicht mehr in Betrieb. Der Glanz des ehemaligen Palasthotels versprüht heute einen eher morbiden Charme. In den 1990ern wurde das Jugendstiljuwel teilrenoviert und bietet nun dem Kultursommer Semmering seine Basis. 1925 und 1926 errichtet, war die Raxseilbahn die erste touristische Personalseilbahn Österreichs. Abseits vom Massentourismus führt sie die Besucher und Besucherinnen auf fast 1.600 Meter Seehöhe in ein alpines Wunderland. Hier kann man der Hitze der Ebene entfliehen und zahlreiche Wanderrouten starten.

Schloss Rothschild, Reichenau
Schloss Rothschild, Reichenau
Quelle: ORF/Marx Media

Zurück in der Ebene: Das Rothschild-Schloss nahe Reichenau ist ein architektonisches Meisterstück, das der großzügige Baron wohltätigen Zwecken stiftete. Das Späthistorismus-Gebäude war für seine Zeit höchst modern. Ein ausgeklügeltes Heiz- und Belüftungssystem sorgte im Winter für wohlige Wärme und selbst erzeugtes Leuchtgas ließ es bei Nacht in prächtigem Glanz erstrahlen. Das historische Postamt von Küb macht die alte Zeit um die Jahrhundertwende mit der aufkeimenden neuen Kommunikationsform und den Geschichten der Postfräulein lebendig. Das Schaubergwerk Grillenberg bietet eine abenteuerliche Reise zurück in die Eisenstein-Bergbaugeschichte des oberen Schwarzatales, das Bergwerk existiert seit 1791. Im "Dr. Karl Renner-Museum", ebenfalls in Gloggnitz, entsteht das spannende Panorama eines ganzen Jahrhunderts.

Die Schwarza, Höllental nähe Kaiserbrunn
Die Schwarza, Höllental nähe Kaiserbrunn
Quelle: ORF/Marx Media

Der Kreis schließt sich im Höllental. Hier führt die erste Wiener Hochquellwasserleitung über 95 km Richtung Hauptstadt. 1873 eröffnet, liefert sie rund 62 Millionen Kubikmeter pro Jahr und deckt damit um die 50 Prozent der Gesamtmenge des Wiener Trinkwasserbedarfes ab.

Das Wasser kommt aus Quellen im Rax- und Schneeberggebiet im südlichen Niederösterreich bzw. der Steiermark.

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