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Ribbon Reef, Großes Barriere Riff

Dokumentation

Das große Barriere-Riff (1/3) - Paradies im Ozean

Es ist das bekannteste Korallenriff der Welt - und ein Naturparadies voller Geheimnisse. Das Große Barriere-Riff vor der Nordostküste Australiens - das längste von Tieren geschaffene Bauwerk der Erde, eines der sieben Weltwunder der Natur.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
01.02.2021
20:15 - 21:00 Uhr
Verfügbar in
D / CH / A

Mit einer Ausdehnung von 2.200 Kilometern ist es selbst vom Weltall aus mit freiem Auge sichtbar. Die dreiteilige BBC-Serie "Das Große Barriere-Riff" von James Brickell zeigt eine vielgestaltige, magische Welt voll pulsierender Aktivität.

Korallenpolypen (Goniopora sp), Großes Barriere Riff.
Korallenpolypen (Goniopora sp), Großes Barriere Riff.
Quelle: ORF/BBC/James Brickell

Korallenriffe wie das Große Barriere-Riff gehören zu den komplexesten Ökosystemen unseres Planeten. Sie bilden den Lebensraum für Abertausende Tiere und Pflanzen - alle ausgestattet mit speziellen Überlebenstechniken und in ungewöhnlichen Symbiosen anzutreffen. Im Großen Barriere-Riff bilden wenige Millimeter kleine Korallen die Lebensgrundlage für Millionen Tiere und Pflanzen. Dank modernster Makroaufnahmen sind Einblicke in diese atemberaubende Lebenswelt aus nächster Nähe möglich. Verblüffende Zeitrafferaufnahmen offenbaren, dass die scheinbaren reglosen Korallen sich in der Nacht in hyperaktive Kampfsterne verwandeln.

Tigerhai im Flachwasser vor Raine Island, Großes Barriere Riff.
Tigerhai im Flachwasser vor Raine Island, Großes Barriere Riff.
Quelle: ORF/BBC/Ragini Osinga

Tag und Nacht, Ebbe und Flut - die Kamera von BBC-Regisseur James Brickell zeigt auf faszinierende Weise, welchen Einfluss die Gezeiten, der Sonnenstand und die Mondphasen auf das weitverzweigte System aus Korallenbänken und Inseln, die gemeinsam das Große Barriere-Riff bilden, haben. Wenn die Ebbe zweimal pro Tag große Teile der Riffgürtel freilegt, geraten sowohl die Korallentiere als auch viele andere Meeresbewohner in eine Extremsituation. Manche - wie etwa der Epaulettenhai - haben sich auf eindrucksvolle Weise an das ständig wechselnde Lebensumfeld angepasst. Dieser kleine Hai kann über Wasser auf festem Grund spazieren gehen und auf diese Weise in kleinen Wasserstellen jagen.

Ebenfalls ein ausgeklügelter Jäger ist der Weißspitzenriffhai. Er ortet seine Opfer mittels elektrischer Impulse, die jede Muskelbewegung eines lebenden Tieres aussendet. Die nachtaktive Kegelschnecke wiederum macht ihre Langsamkeit mit einem hochwirksamen Nervengift wett, mit dem sie ihre Beute im Schlaf überrascht und diese dann bei lebendigem Leibe in einem Stück verschlingt.

Korallen auf Heron Island, Großes Barriere Riff bei Ebbe
Korallen auf Heron Island, Großes Barriere Riff bei Ebbe
Quelle: ORF/BBC/Mark MacEwan

An die extremen Bedingungen der Gezeiten haben sich auch die Korallen selbst angepasst - mit einer speziellen Schleimschicht schützen sie sich bei Ebbe vor dem Austrocknen. Die Mondphasen steuern auch ein Ereignis, das nur ganz selten in bestimmten Frühsommernächten stattfinden kann - die Massenablaiche der Korallen, eines der größten Fortpflanzungsphänomene im ganzen Tierreich. Millionen kleiner Korallenlarven gehen mit der Strömung auf eine Reise mit unbekanntem Ziel. Die Korallen schaffen ferner das Fundament für eines der faszinierendsten Paradiese im Ozean - das Große Barriere-Riff.

Eine Dokumentation von James Brickell
Deutsche Bearbeitung: Doris Hochmayr

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