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Die siebenköpfige Gruppe mit ihren beiden Bergführern

Dokumentation

Abenteuer Alpen – Die Skitour des Lebens (3/3)

Die Haute Route von Chamonix nach Zermatt ist eine der härtesten Hochtouren der Alpen. 80 Kilometer im Schnee, 7000 Höhenmeter im steilen Gebirge – Olympiasiegerin Dominique Gisin und ihre ehemalige Teamkollegin Fränzi Aufdenblatten wagen sich mit fünf weiteren Abenteurern auf diese einmalige Reise.

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Seit vier Tagen ist die Gruppe auf der Haute Route unterwegs, und nun ist Leiden angesagt: Über zehn Stunden dauert die Tour. Sie kämpfen mit der Hitze entlang des Teilstückes am Lac des Dix, das sich zieht. Auch erste Blessuren machen sich bemerkbar: Die kaufmännische Angestellte Carmen Giezendanner wird von schmerzenden Blasen geplagt. Peter Straub hingegen, der Heilpädagoge, der mutiger sein will, wächst über sich hinaus. Mit der schnellen Gruppe erreicht er das Etappenziel, die Cabane des Dix. Der Held jedoch ist der 72-jährige Paul Zeller, der in eine Spalte rutscht, weiterkämpft, und seine Tochter Yolanda bei seiner Ankunft in der Hütte zu Tränen rührt.

Die zweitletzte Etappe ist die Königsetappe und führt das Team auf das Dach der Tour, die Pigne d’Arolla. Das Wetter wird stürmisch, die Temperaturen sinken. Die beiden Bergführer David Fasel und Ralf Weber teilen die Gruppe auf, um sie sicher über das vereise Steilstück vor dem Gipfel zu führen. Was zu dem Zeitpunkt niemand weiss: Zwei Tage später, an derselben Stelle, in einem Sturm, erfrieren sieben Menschen und sterben. So nah liegen in der Natur Leben und Tod beieinander.

Im Bivouac des Bouqetins, einer kleinen Hütte über dem Gletscher, die nicht bewirtet ist, verbringt die Gruppe die letzte Nacht, weg vom Rummel der grossen Hütten. All die gemeinsamen Erlebnisse haben sie nahe zusammengebracht. In der Bergwelt haben sie Höhen und Tiefen voneinander kennengelernt. Noch einmal reflektieren sie die Woche und denken darüber nach, was sich in dieser Zeit für sie verändert hat: persönlich, emotional, nah und ehrlich.

Und dann, nach sechs Tagen, 80 Kilometern und 7000 Höhenmetern haben sie ihr Ziel vor Augen – das Matterhorn. Eine zusammengeschweisste Gruppe, die als Fremde gestartet und durch die Erlebnisse in den Bergen zu Freunden geworden sind.

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