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Die Vereinigung hat ihren Ursprung in Frankreich
ATTAC - gegen "zügellose Globalisierung"
Das Netzwerk sieht sich als Teil einer globalen Bewegung
Attac wurde 1998 auf Initiative der französischen Zeitung "Le Monde Diplomatique" gegründet. Unter dem Eindruck der Asienkrise schrieb der Journalist Ignacio Ramonet Ende 1997, nötig sei die Gründung einer "Vereinigung zur Besteuerung der Finanztransaktionen zum Nutzen der Bürger". Die Anfangsbuchstaben des französischen Titels ergeben das Kurzwort "ATTAC".
Die von Ramonet erdachte Vereinigung wurde am 3. Juni 1998 in Frankreich gegründet, die deutsche Sektion folgte im Januar 2000. Die Forderungen des Attac-Netzwerkes reichen von demokratischer Regulierung und Kontrolle der internationalen Finanzmärkte bis hin zum Schuldenerlass für Entwicklungsländer.

Zentrale Forderung ist die Einführung der so genannten Tobin-Steuer, benannt nach dem Wirtschaftsnobelpreisträger James Tobin, die eine Besteuerung aller Devisengeschäfte an den Börsen vorsieht. Die Einnahmen sollen in Dritte-Welt-Länder fließen.

Im Zentrum der Kritik der Attac-Aktivisten stehen die Beschlüsse von Weltbank, Internationalem Währungsfonds (IWF) und der WTO, die nach Auffassung ihrer Gegner weltweit agierende Großkonzerne unterstützen und zur wachsenden sozialen Ungleichheit beitragen.

ATTAC will gegen die nach eigener Auffassung schrankenlose Freiheit internationaler Kapitalbewegungen und Finanzspekulanten angehen. Diese unkontrollierte Form von Globalisierung sei wichtigste Ursache für den ständig wachsenden Abstand zwischen reichen und armen Ländern.

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