Die Juroren wählten aus den eingesendeten Wortvorschlägen insgesamt 70 Gewinnerwörter aus.
Die Zuschauer, deren Wortvorschlag als Gewinner ausgewählt wurde, werden persönlich informiert und erhalten Buchpreise.
Nicht riechen können: geruchstaub (Dr. Hilmar Klaus) Niecher (Jürgen Werner) nonasal (S. Tamsen)
nicht schmecken können: gaumentaub (Dr. Helmut Viemann) ingust (Gerhard Hahn)
ein falsches Lächeln: Scheinlächeln (Dierk Scharbert)
Der 2. und der 4. Zeh: Zeigezehe und Ringzehe (nach dem Komiker Jochen Malmsheimer, auch eingesendet von Sarah M. Matsoukis)
ein unbeabsichtigter Anruf, z.B. durch Sitzen auf dem Handy: Fehlfon (Joachim Fritz) Versehruf (Lore Rein) Sitzschaltung (Marlene Hoberg) mobiler Zufall (Marlene Hoberg) Dunkelwahl (Florence Siwak) Taschenruf (Dr. Stefan Strucken)
Das Innere des Brötchens: Brötchenwatte (Sarah Matsoukis)
der Geruch, den der Regen hervorbringt, nachdem es lange Zeit warm und trocken war: Regenwürze (Jutta Pfeil)
Das (zwiespältige) Gefühl, wenn etwas genau so kommt, wie man es gewünscht, erhofft oder lange vorbereitet hat: Sehnsorge (Andrea Dobrowolski) Entwünschungsleere (Ulrike Schwarzburger und Frank Braun)
Eine männliche Mätresse: Matratzo (Willy Graf)
Die Bevorzugung gut aussehender Menschen: Bellomanie (Lydia Obholzer) Adonisbonus (Klaus Schirrich)
Eine Person, deren Namen man vergessen hat: Ohallodu (Gisela Büschken)
Ein Mensch mit multinationaler Herkunft: Vielwurzler (Dr. Helmut Viemann) Neubabylonier (Eric Boerner) Globanten (Sigrun Werner)
Der vergebliche Versuch, sich an einen Traum zu erinnern: Traum-Alzheimer (Eva Korhammer)
bereit zum Lachen sein: angegackert (Ute Bernhoeft)
das, was von einer Sache ausgeht, der man Interesse entgegenbringt: Glückssog (Andrea Dobrowolski)
der Prozess der Digitalisierung: Googlisierung (Peter Hoops) Googelisierung (Cornelia Bekiesch)
ein Schwätzer, der die Umstehenden mit seinen Geschichten langweilt: Lidsenker (Claudia Mayr) Babbler (Christine Hartmann) Dunstplauderer (von Günter Paal) Schwatzling (Eckart Herold)
Schuldgefühl, die man bekommt, wenn man klatscht und tratscht: Gewissensnager (Suse Reeg)
jemand, der sich gern als Opfer sieht: tiefmütig (Anja Hampel)
Jemand, der die Meinung anderer Leute übernimmt, weil er keine eigene hat: Nachmeinler (Liliane Debernitz)
Das Gegenteil zu "dauern": plötzen (Rolf Kalmbacher) hurten (Sarah M. Matsoukis)
nach dem Aufwachen seinem Traum nachhängen: traumsuhlen (Heidi Jungjohanns)
Die kleine Leuchte im Lichtschalter: Glimmerli (Edith Hocke)
Eine Wahrheit, die jeder kennt, aber niemand ausspricht: Kaiserkleid (Eric Boerner)
nach einem Liebeskummer untröstlich/todunglücklich sein: balzwund (Gregor Szyndler)
Jemand, der sich ständig unnötig Sorgen macht: Grämerseele (M. Asam) Zittribus (Mike Mateescu) Überhase (Monika Schmidt)
Der giftige Uferschaum: Gleische (Rolf Höfer) Gülch (Monika Geipel)
Alles, was unsere Augen, unser Sehen stört oder „belästigt“, (analog zur Lärmbelästigung beim Hören): Blickmüll (Klaus Baldinger)
frühmorgens schon sehr gut gelaunt sein: frühfroh (Lutz Rackow)