Quantensprünge
3sat-Themenschwerpunkt zum 150. Geburtstag Max Plancks
© ZDF/Axel Thiede
Er revolutionierte die Physik, war Einsteins Förderer, und viele Erfindungen wie der Laser wären ohne die Quantentheorie undenkbar: Dem tragischen Genie Max Planck - mit dem Nobel- preis ausgezeichnet, von zahlreichen privaten Schicksalsschlägen getroffen - widmet 3sat zum 150. Geburtstag einen Wissenschaftsschwerpunkt.
Ab dem 9. April geht es um die Quantensprünge von damals und von heute, um Planck und seinen geistige Erben. Fünf Beiträge lenken die Aufmerksamkeit auf aktuelle Grundlagenforschung, die sich aus Plancks wissenschaftlicher Genialität entwickelt hat, und die von seinem unstillbaren Antrieb, neue Erkenntnisfelder zu erschließen, gekennzeichnet ist.

Quantensprünge
9. bis 14. April 2008

© Max-Planck-Gesellschaft
Max Planck (23. April 1858 bis 4. Oktober 1947)
Der Name des genialen Physikers, Philosophen und Nobelpreisträgers ist weltberühmt. Doch von dem tief bescheidenen Mann und seinen tragischen Schicksalsschlägen ist der Allgemeinheit kaum etwas bekannt.

Max Planck erlangte Ruhm und Anerkennung, an der rasanten Weiterentwicklung der modernen Naturwissenschaften hatte er größten Anteil - und doch wurde er nicht wie Einstein oder Heisenberg zur wissenschaftlichen Ikone der Moderne.
Was macht eigentlich ... Die Max-Planck-Gesellschaft?

Max Planck: Umsturz mit Melancholie
Dass es ausgerechnet ihm, dem Beinahe-Pianisten mit der zutiefst konservativ-aristokratischen Prägung zufiel, mit der Formulierung der Quantentheorie das bis dahin stabile wissenschaftliche Erklärmodell der Welt zu zertrümmern, ist einer der großen Widersprüche in seinem Leben.

9. April 2008, 21.15 Uhr

Porträt-Essay von Jürgen Miermeister
Länge: 45 Minuten

Max Planck: Die körnige Welt
Könnte es sein, dass die Welt nicht in einem gleichmäßigen Fluss funktioniert, sondern in kleinen „Quanten“? Ganz so wie ein Fernsehbild oder Digitalmusik nicht flüssig, sondern aus starren Einzeleinheiten zusammengesetzt sind? Doch was wäre dann ein kleinstes Körnchen Zeit oder Raum?

9. April 2008, 22.25 Uhr

nano extra
Film von Malte Linde
Länge: 30 Minuten

Wer ist "Ich"? Entsteht ein neues Menschenbild?
Hirnforscher berichten vom tiefsten Inneren des Menschen: Gedanken, Gefühle, Erinnerungen - dem Bewusstsein. Ihre Forschungsergebnisse hinter- lassen viele Fragen:Wenn das Bewusstsein nicht mehr ist, als ein neurochemischer Prozess, gibt es dann überhaupt einen freien Willen, unser „Ich“?

10. April 2008, 20.15 Uhr

Dokumentation von Andrea Hauner
Länge: 45 Minuten

Woher kommt die Welt? Die Entstehung des Kosmos
Die zweite Dokumentation schaut an den Beginn von allem, was ist: Heute sind fast alle Wissenschaftler der Welt der Meinung, dass das Universum mit einem Big Bang entstanden ist, dem sogenannten Urknall. Aber was war davor? Und warum kam es überhaupt zum Urknall?

11. April 2008, 20.15 Uhr

Dokumentation von Gaby Schlag
Länge: 45 Minuten

"Tödliche Forschung" unter der Diktatur der Nazis
Die Max-Planck-Gesellschaft, 1948 gegründet, ist aus der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft hervorgegan- gen, die im "Dritten Reich" ihre Arbeit in den Dienst von Hitlers Kriegspolitik gestellt hatte. 1997 erforscht eine unabhängige Kommission die Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus.

13. April 2008, 18.00 Uhr

nano extra
Film von Christian Kapp und Hans Rubinich
Länge: 30 Minuten

Licht am Tempolimit
Nichts ist so genau und so kraftvoll wie ein Laser. Max Planck beschrieb im Strahlungsgesetz Licht als Verbindung von Energie und Teilchen, Albert Einstein entwickelte daraus die Grundlage für den Laser. Licht wird in vielen Bereichen von Industrie und Forschung zum wichtigsten Werkzeug werden.

14. April 2008, 21.30 Uhr

hitec
Film von Thomas Bausenwein
Länge: 30 Minuten

März 2008 / 3sat.online/ug
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