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(Zweikanalton: Deutsche Fassung/Deutsche Fassung mit akustischer Bildbeschreibung)
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| Martha Strable van Cleve | Gene Tierney | | Henry van Cleve | Don Ameche | | Großvater Hugo van Cleve | Charles Coburn | | Bertha van Cleve | Spring Byington | | Cousin Albert | Allyn Joslyn | | Mrs. Strable | Marjorie Main | | u. a. | |
Der Playboy Henry erzählt dem Prinzen der Unterwelt sein Leben und landet danach überraschend im Himmel. - Ernst Lubitschs Film ist poetisches Kinomärchen und ironische Gesellschaftskomödie zugleich. Kurz nach seinem 70. Geburtstag stirbt der New Yorker Geschäftsmann Henry van Cleve und landet im Vorzimmer der Hölle. Dort will er einen Aufnahmeantrag bei seiner Exzellenz, dem Prinzen der Unterwelt, stellen. Der Teufel zögert und beschließt, sich zunächst Henrys Lebensgeschichte anzuhören. Henry, ein Frauenheld und Draufgänger, verliebte sich einst in Martha, die Braut seines braven Vetters Albert. Martha und Henry türmten und heirateten Hals über Kopf. Doch dem Playboy Henry fiel es schwer, monogam zu leben. Immer wieder eroberte er andere Frauen, zum Leidwesen von Martha. Der Prinz der Unterwelt entscheidet sich aber dennoch, Henry an den Himmel zu verweisen. Lubitsch geht ebenso spielerisch mit den Vorstellungen von Himmel und Hölle um, wie er auch die Gesellschaftsmoral der Jahrhundertwende persifliert, indem er die verschiedenen Generationen der Familie van Cleve aufs Korn nimmt. Neben seinen vielen anderen Komödien-Klassikern wie "Ärger im Paradies" (1932), "Serenade zu dritt" (1933) und "Sein oder Nichtsein" (1942) ist "Ein himmlischer Sünder" ein weiteres großartiges Beispiel für Lubitschs feinen, geistvollen Humor, der den berühmten "Lubitsch touch" ausmachte. Als besonderen Service für blinde und sehbehinderte Zuschauer zeigt 3sat "Ein himmlischer Sünder" als Hörfilm. Während auf der ersten Tonspur die deutsche Fassung zu hören ist, wird über die zweite Tonspur die deutsche Fassung mit akustischer Bildbeschreibung ausgestrahlt.
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