Für Wittgenstein ist Sprache immer nur innerhalb einer bestimmten Lebensform zu denken, die die Regeln der Verwendung festlegt. Allerdings gibt es in einer Lebensform durchaus Sätze und Begriffe, die zwar nicht klar definiert werden können aber dennoch eine sinnvolle Verwendung haben. "Es gibt viele Dinge, die wir mit Denken erfassen können, die wir nicht wirklich gut versprachlichen können. Denken Sie an geometrische oder räumliche Beziehungen, denken Sie an Geschmack oder Duftinformationen usw. Wir wissen das zu unterscheiden, können es aber nicht leicht versprachlichen", so Krifka weiter.