Im Interview: Hermann Haken
Begründer der Synergetik und Pionier auf dem Gebiet der Lasertheorie
Hermann Haken   © ZDF
Der Physikprofessor Hermann Haken ist der Begründer der Synergetik und gilt als Pionier auf dem Gebiet der Lasertheorie. Sein Forschungszweig streift viele Wissenschaften, darunter die Chemie, die Biologie, die Medizin, die Psychologie und Naturphilosophie, was ihn weit über den Kreis der Physiker hinaus bekannt gemacht hat. 1990 wurde Hermann Haken mit der Max-Planck-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet.
Kurzbiografie
Hermann Haken studierte Mathematik und Physik in Halle/Saale und Erlangen und promovierte in Mathematik an der Universität Erlangen. 1960 berief ihn die Universität Stuttgart auf den Lehrstuhl für Theoretische Physik, den er bis zu seiner Emeritierung 1995 inne hatte. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörten vor allem die nichtlineare Optik und der dazu gehörende Bereich der Laserphysik sowie die Gruppentheorie. Entsprechend baute Haken sein Institut nach Lehrantritt zu einem internationalen Zentrum der Lasertheorie aus und konnte bereits 1962 eine abgeschlossene Theorie zu Laserstrahlen vorstellen. Die Ergebnisse fanden international Beachtung und machten das Institut bekannt. Entscheidend weiterentwickeln konnte er seine Theorien Ende der 60er Jahre: Der Rückschluss vom Laserprinzip auf die Selbstorganisation von Nichtgleichgewichtssystemen führte zur Begründung der Synergetik.
Hermann Haken gibt Antwort
"Was ist Synergetik?"
"Was sind die Grundprinzipien der Synergetik?"
"Was ist Selbstorganisation?"
"Wie universal ist Selbstorganisation?"
"Inwieweit ist das Laserlicht ein Beispiel für Selbstorganisation?"
"Wie lässt sich die Synergetik auf Gehirnfunktionen anwenden?"
"Wo liegen die Grenzen der Synergetik?"

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Oktober 2008 / euler
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