Schwerpunkt: Neurowissenschaft interdisziplinär
Zwiespältige Vorstellung vom gläsernen Gehirn
Heute lassen sich mit moderner Technik rasante Erfolge in vielen verschiedenen, fachübergreifenden Bereichen erzielen, was Stimmen laut werden lässt, die Hirnforschung als neue Leitdisziplin auszurufen. Doch die Vorstellung vom gläsernen Gehirn wird nicht nur von der Philosophie zwiespältig beurteilt.
Das verkabelte Gehirn
Seit Jahren werden verschiedene Neuroprothesen eingesetzt, um die Signalübertragung von geschädigten Nerven wieder herzustellen. Wie erfolgreich oder gefährlich ist die Verbindung von Chip und Gehirn?
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Was kann die Neurobiologie?
© padpa-bildfunk
Erst die neuen, bildgebenden Verfahren ermöglichen eine systematische Beobachtung der obersten Ebene des Gehirns. Davor war es lediglich möglich, das Gehirn von Leichen zu studieren.
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Wer bin ich?
© mev
"Wer bin ich?" Das ist eine der ältesten Fragen der Menschheit. Über die Jahrhunderte ist immer wieder versucht worden, die Frage nach dem Menschsein zu beantworten. Heute glaubt vor allem eine Wissenschaft, die Antwort zu kennen: die Hirnforschung.
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Leitdisziplinen im Laufe der Jahrtausende
Seit über 2000 Jahren befassen sich die Menschen mit einer Universaldisziplin. Mit wachsender Kenntnis der Welt bilden sich jedoch einzelne Disziplinen heraus, die die Menschheitsgeschichte besonders prägen.
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Philosophie im Abseits?
© reuters
Woher kommt der Mensch? Welche geheimnisvollen Kräfte bewegen ihn? Fragen, die bisher die Philosophie beantworten wollte und sollte. Doch nun liegen statt Thesen Fakten vor, sagt die Neurobiologie, und die Philosophie sieht sich düpiert.
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Freuds Theorien bestätigt
© dpa
Sigmund Freud gründete seine Lehre vom Unbewussten auf jahrzehntelangen neuroanatomischen Studien. Sein Ziel bestand darin, für die Nervenheilkunde, die damals noch ein junger Zweig der Medizin war, neue Behandlungsmethoden zu erschließen.
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Psychoanalyse soll bei Depressionen helfen
© ap
In der weltweit ersten Studie über die Auswirkungen der Psychoanalyse auf das Gehirn wird am Hanse-Wissenschaftskolleg bei Bremen erforscht, wie Psychoanalyse und Neurowissenschaften zusammenarbeiten.
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Verarbeitung von Emotionen
© dpa
Ab der Geburt muss ein Kind seine Fähigkeiten entwickeln. Vor- und besonders frühkindliche Erfahrungen sind die prägendsten Abschnitte in seinem Leben, da am Anfang Reize und Signale der Umwelt noch ohne vorausgehende Erfahrung verarbeitet werden müssen.
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Sendedaten
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Juli 2008/akt. 1/2010 / es