Dass Pflanzen aber auch Solidarität kennen und sich vor Fressfeinden warnen, konnte am Max-Planck-Institut in Jena nachgewiesen werden. Dann kann die Chemiefabrik Pflanze die Produktion von Stoffen hochkurbeln, die sie für den Angreifer unattraktiv macht. Diesen Zweck erfüllt zum Beispiel das Nikotin in der Tabakpflanze. Lässt sich ein Tier wie die Raupe des Tabakfalters auch davon nicht beeindrucken, kann die Pflanze andere Substanzen produzieren. Dann lockt sie mit ihren Geruch die Fressfeinde der Raupe an. Die freuen sich über den Hinweis und kommen der Pflanze zur Hilfe.