Gibsons "Neuromancer"
NASA baut Gibsons Ideen nach
1984 bannt William Gibson seine halluzinatorischen Fantasien in einen Science-Fiction-Roman. Durch die "Neuromancer-Trilogie", zu der neben "Neuromancer" auch "Count Zero" und "Mona Lisa Overdrive" zählen, schafft Gibson nicht nur ein neues Science-Fiction Genre, sondern erklärt auch die von ihm erschaffene Bezeichnung Cyberspace zu einem neuen Lebensgefühl.

Neues Science Fiction-Genre
Auch im realen Leben schlägt Gibsons Vorstellung vom Cyberspace derartig ein, dass die Nasa einige seiner Ideen nachbaut. Während die japanische Agentur HoriPro "Kyoko Date", den ersten, im Computer erschaffenen, Menschen der Welt vorstellt, rüsten amerikanische Wissenschaftler den "Cybernaut“ - mit Cyberbrille und glasfaserverkabelten Handschuhen - zum Ausflug in eine künstliche Wirklichkeit aus. Gegen Ende des Milleniums erfüllt Hollywood seinem Publikum den Traum, sich per Film in die Matrix einzustöpseln.


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Sendung zum Thema
"Quellcode des Lebens"
Im Interview: William Gibson The Future is now! Veröffentlichungen von William Gibson
Juni 2008 / Müller