Günther Hasinger
Astrophysiker, Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
Günther Hasinger ist Professor für Astrophysik und Direktor der Röntgen- und Gammagruppe am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching sowie Honorarprofessor an der TU München. Seit 2002 ist er Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und seit 2004 Vorsitzender des Rates deutscher Sternwarten (RDS).
Der Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft wurde Günther Hasinger 2005 verliehen. 1975 begann Hasinger an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit dem Studium der Physik. Später spezialisierte er sich auf die Astronomie, besonders die Röntgenastronomie. Nach seiner Diplomarbeit über die Streuung von Röntgenstrahlen an polierten Oberflächen, promovierte er 1984 über die Beobachtung des Crab im harten Röntgenlicht. Am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching arbeitete er vor allem an der Auswertung der Daten verschiedener Röntgensatelliten. Seine Habilitation erlangte er 1995 an der LMU München über Aktive Galaxien und die Röntgenhintergrundstrahlung. Daran anschließend hatte Hasinger einen Lehrstuhl an der Universität Potsdam inne und engagierte sich als Sprecher des Astrophysikalischen Instituts Potsdam.

Sendedaten
2. Juli 2009, 21 Uhr (Wdh.)

Erstsendung: 5. Juni 2008
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Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
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Juni 2008 / Müller