"Es gab in meiner irren Jugend eine Zeit,
da glaubte ich aus irgendeinem Grunde,abr
die Wahrheit übers Weiterleben nach dem Tode
Sei allgemein bekannt: Nur ich allein
Sei unwissend, und mir enthielte ein umfassendes Komplott
Von Büchern und Personen diese Wahrheit vor."
In dem autobiographischen Gedicht "Fahles Feuer", dessen Titel er einem Zitat aus Shakespeares "Timon von Athen" entlehnt, gibt der Poet und Universitätsprofessor John Francis Shade nicht nur in groben Zügen seine Lebensgeschichte wieder. Er verdeutlicht vielmehr seine lebenslange Suche nach Antwort auf die Fragen: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Und wenn ja, wie sieht es aus, wie fühlt es sich an?