Trotzdem sind die Messungen nur schwer zu interpretieren, daher sind ausführliche Vor- und Nachbesprechungen mit dem Patienten notwendig. Und auch wenn die Bilder vor allem über eine bestimmte Phase Auskunft geben, so soll der Vergleich mit den protokollierten Hirnaktivitäten doch zu neuen Erkenntnissen führen. "Man will natürlich wissen, warum in einem Fall die kognitive Verhaltenstherapie gut funktioniert und einem anderen die Psychoanalyse. Was passiert im Gehirn, wenn man psychisch krank ist, und wie wirkt eine Therapie? So lange diese grundlegenden Fragen nicht geklärt sind, kann man auch die Effektivität dieser Therapien nicht beschreiben. Genau das wollen aber die Geldgeber, die ihr Geld möglichst sinnvoll anlegen wollen. Es wird also keine Psychotherapie mehr ohne diesen Nachweis, wie sie denn im Gehirn wirkt, auskommen können."