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Dezember 2018
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Mittwoch, 13. Juni
Programmwoche 24/2018
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6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigenPutin im Visier
Die Fußball-WM rückt Russland ins Rampenlicht. Der Schriftsteller Viktor Jerofejew über die Stimmung in der Gesellschaft und in der Kulturszene im Land.

ORF unter Beschuss
Der Österreichische Rundfunk gerät in jüngster Zeit immer mehr ...

Text zuklappenPutin im Visier
Die Fußball-WM rückt Russland ins Rampenlicht. Der Schriftsteller Viktor Jerofejew über die Stimmung in der Gesellschaft und in der Kulturszene im Land.

ORF unter Beschuss
Der Österreichische Rundfunk gerät in jüngster Zeit immer mehr unter Druck der Regierungspartei FPÖ. Wie soll der Sender in Zukunft finanziert werden?

Architektur-Biennale Venedig
Wie relevant kann Architektur sein und in welcher Welt wollen wir leben? Wir haben auf der Architektur-Biennale in Venedig nachgefragt.

So ähnlich, so unterschiedlich
Der japanische Fotograf Yusuke Hishida hat Menschen in Nord- und Südkorea fotografiert: dieselben Motive, dieselben Lebensphasen.


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenPlastikmüll im Meer
Albatrosse im Südatlantik sind Opfer eines immer größer werdenden Plastik-Problems.

Almsommer
Wissenschaftler helfen dabei, die Almen wiederzubeleben.

Plastikfresserchen
Nach Austausch von Aminosäuren schaltet das Enzym in ...

Text zuklappenPlastikmüll im Meer
Albatrosse im Südatlantik sind Opfer eines immer größer werdenden Plastik-Problems.

Almsommer
Wissenschaftler helfen dabei, die Almen wiederzubeleben.

Plastikfresserchen
Nach Austausch von Aminosäuren schaltet das Enzym in den Turbogang

Lizenz zum Töten
Roboter gehören bereits heute zur modernen Infanterie


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigenPutin im Visier
Die Fußball-WM rückt Russland ins Rampenlicht. Der Schriftsteller Viktor Jerofejew über die Stimmung in der Gesellschaft und in der Kulturszene im Land.

ORF unter Beschuss
Der Österreichische Rundfunk gerät in jüngster Zeit immer mehr ...

Text zuklappenPutin im Visier
Die Fußball-WM rückt Russland ins Rampenlicht. Der Schriftsteller Viktor Jerofejew über die Stimmung in der Gesellschaft und in der Kulturszene im Land.

ORF unter Beschuss
Der Österreichische Rundfunk gerät in jüngster Zeit immer mehr unter Druck der Regierungspartei FPÖ. Wie soll der Sender in Zukunft finanziert werden?

Architektur-Biennale Venedig
Wie relevant kann Architektur sein und in welcher Welt wollen wir leben? Wir haben auf der Architektur-Biennale in Venedig nachgefragt.

So ähnlich, so unterschiedlich
Der japanische Fotograf Yusuke Hishida hat Menschen in Nord- und Südkorea fotografiert: dieselben Motive, dieselben Lebensphasen.


9:46
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenPlastikmüll im Meer
Albatrosse im Südatlantik sind Opfer eines immer größer werdenden Plastik-Problems.

Almsommer
Wissenschaftler helfen dabei, die Almen wiederzubeleben.

Plastikfresserchen
Nach Austausch von Aminosäuren schaltet das Enzym in ...

Text zuklappenPlastikmüll im Meer
Albatrosse im Südatlantik sind Opfer eines immer größer werdenden Plastik-Problems.

Almsommer
Wissenschaftler helfen dabei, die Almen wiederzubeleben.

Plastikfresserchen
Nach Austausch von Aminosäuren schaltet das Enzym in den Turbogang

Lizenz zum Töten
Roboter gehören bereits heute zur modernen Infanterie


10:14
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Anne Will

Nach dem G7-Gipfel - Bundeskanzlerin Angela Merkel

zu Gast bei Anne Will

Angela Merkel
Bundeskanzlerin


(ARD/NDR)


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11:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Weder Frau noch Mann

Reportage von Nora Zoglauer

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

Moderation: Peter Resetarits

Ganzen Text anzeigenJedes Jahr kommen in Österreich circa 25 Kinder ohne eindeutige Geschlechtsmerkmale auf die Welt. Eine Reportage über eine bisher fast komplett ignorierte Realität.

Intersexualität ist in der Gesellschaft nicht vorgesehen. Daher werden nach wie vor aus vielen ...
(ORF)

Text zuklappenJedes Jahr kommen in Österreich circa 25 Kinder ohne eindeutige Geschlechtsmerkmale auf die Welt. Eine Reportage über eine bisher fast komplett ignorierte Realität.

Intersexualität ist in der Gesellschaft nicht vorgesehen. Daher werden nach wie vor aus vielen intersexuellen Kindern mittels geschlechtsangleichender Operationen echte Jungen oder Mädchen gemacht - oft mit traumatischen Folgen für die Betroffenen.

Der 28-jährige Tobias Humer wurde von seinen Eltern als Mädchen aufgezogen und hat erst mit 14 erfahren, dass er intersexuell ist. Kurz darauf wurde er operiert und zur Frau gemacht. Eine falsche Entscheidung, die unumkehrbar ist. "Die Option, dass ich so bleibe wie ich bin, hat es nicht gegeben", sagt Tobias.

Alex Jürgen kam als Junge mit einem viel zu kleinen Penis auf die Welt. Man entschied, ihn als Alexandra aufzuziehen. Es folgten Penis -und Hodenamputation, und Alexandra bekam eine künstliche Vagina. Alex Jürgen, der heute offen als intergeschlechtlicher Mensch lebt, hat jetzt eine Klage eingebracht. Da er weder Frau noch Mann ist, will er auch in seinem Pass und seiner Geburtsurkunde die Kategorie "drittes Geschlecht".

Reporterin Nora Zoglauer begleitete Tobias Humer und Alex Jürgen über mehrere Monate bei ihrem Kampf um Anerkennung.


(ORF)


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12:02
VPS 12:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Tag wird kommen - Homosexualität im Fußball

Film von Erwin Schwischay

Ganzen Text anzeigenErst im Dezember 2017 ebnete der Österreichische Verfassungsgerichtshof die Ehe für alle ab 2019. Homosexualität ist aber noch immer nicht von allen akzeptiert: vor allem im Sport nicht.

Nur wenige Sportler wagen ein Outing. Oliver Egger ist 24 Jahre alt und ...
(ORF)

Text zuklappenErst im Dezember 2017 ebnete der Österreichische Verfassungsgerichtshof die Ehe für alle ab 2019. Homosexualität ist aber noch immer nicht von allen akzeptiert: vor allem im Sport nicht.

Nur wenige Sportler wagen ein Outing. Oliver Egger ist 24 Jahre alt und homosexuell - eigentlich keine große Sache, wäre Egger nicht Fußballer: "Es hat in meinem Leben Zeitpunkte gegeben, wo ich nicht gewusst habe, wer ich bin und wie ich damit umgehen soll", sagt er.

Und ergänzt: "Da wäre ich am liebsten davongelaufen." Der Steirer ist weltweit einer von wenigen Fußballern, der ein Coming-out wagte - in einer Sportart, in der "Schwulsein" noch immer ein Tabuthema ist: "Da merkt man schon, dass von der Fanseite einige Probleme auftauchen können, wenn sich ein Profisportler dazu entschließt, sich zu outen", weiß Egger.

Vor Egger tätigte in Österreich noch nie ein Fußballer diesen Schritt. Darüber drehte der Regisseur und Kameramann Erwin Schwischay den Film "Der Tag wird kommen": "Wenn ich damit einen kleinen Schritt erreichen kann, dass eine öffentliche Diskussion darüber zustande kommt, dann haben wir schon etwas erreicht. Man muss auch so realistisch sein, und es ist mir auch klar, dass man damit jetzt nicht die Welt niederreißt und das Problem löst", sagte Schwischay.


(ORF)


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12:31
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Export Schweizer Komik

Mit Michael Elsener auf Deutschland-Tour

Reportage von Felice Zenoni

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenMit Michael Elsener wagt einer der besten jungen Schweizer Kabarettisten den Sprung über die Grenze, um künftig auch Deutschland in seinen Humor-Radius einbeziehen zu können.

Der gebürtige Zuger, zu dessen Markenzeichen Stimmimitationen prominenter ...

Text zuklappenMit Michael Elsener wagt einer der besten jungen Schweizer Kabarettisten den Sprung über die Grenze, um künftig auch Deutschland in seinen Humor-Radius einbeziehen zu können.

Der gebürtige Zuger, zu dessen Markenzeichen Stimmimitationen prominenter Persönlichkeiten gehören, ist seit 2006 auf den Schweizer Kleinkunstbühnen unterwegs.

Bereits als 20-Jähriger hat er mit seinem ersten abendfüllenden Bühnenprogramm punkten können. "In der Schweiz hat es auf Anhieb geklappt", sagt er heute, "die Ochsentour ist mir erspart geblieben." Eine solche tritt er nun in Deutschland an, wo er noch weitgehend unbekannt ist und niemand auf ihn gewartet hat. Das dortige Publikum gilt als besonders kritisch und schwierig.

In der Berliner Comedy-Szene wird mit harten Bandagen gekämpft. Elsener hätte es sich in einer anderen deutschen Stadt leichter machen können. Genau das war aber nicht sein Ziel. Reporter Felice Zenoni dokumentiert, wie Menschen mit "Berliner Schnauze" auf den Spaß-Gastarbeiter aus der Schweiz reagieren.


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12:53
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Notizen aus dem Ausland

Street Food Mexiko


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:17
VPS 13:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reisen in ferne Welten: Mayotte

Französische Inseln mit afrikanischem Herz

Film von Christian und Dorlie Fuchs

Ganzen Text anzeigenDie Inselgruppe Mayotte ist Teil des vulkanischen Archipels der Komoren und liegt in der Straße von Madagaskar vor der Küste Nord-Mosambiks. Sie ist französisches Staatsgebiet.

Als berüchtigter Piratenstützpunkt gelangte sie im vorletzten Jahrhundert durch Verkauf ...
(ARD/SR)

Text zuklappenDie Inselgruppe Mayotte ist Teil des vulkanischen Archipels der Komoren und liegt in der Straße von Madagaskar vor der Küste Nord-Mosambiks. Sie ist französisches Staatsgebiet.

Als berüchtigter Piratenstützpunkt gelangte sie im vorletzten Jahrhundert durch Verkauf seitens der herrschenden Sultane vom Persischen Golf in französischen Besitz. Die ehemalige Kolonie Frankreichs wird heute vom Staat der Komoren beansprucht.

Doch die Bevölkerung entschied sich 2009 mit überwältigender Mehrheit für den Verbleib bei Frankreich. So wurde Mayotte im März 2011 das 101. Department Frankreichs. Die Einwohner Mayottes mussten nämlich zuvor ohnmächtig zusehen, wie ihre Insel als Teil der seit den 1960er-Jahren unabhängigen Komoren wirtschaftlich ausblutete. Dagegen entwickelten vor allem die Frauen eine einzigartige Strategie des Widerstandes: Sie warfen nicht etwa Steine nach komorischen Politikern, sondern neckten und verspotteten sie, sobald sie mayottischen Boden betraten, oder starteten ihre inzwischen legendären "Kitzelattacken", was ihnen den Namen "Les Chatouilleuses" einbrachte - "chatouiller" heißt auf Französisch "kitzeln". 95 Prozent der 190 000 Einwohner, eine Mischkultur aus persischen, arabischen, afrikanischen und indischen Bestandteilen, wollten es so: Ab 2014 ist Mayotte Teil der EU.

Mayotte, vormals voller Vanille-Plantagen und Ylang-Ylang-Felder zum Beispiel des französischen Star-Parfumeurs Paul "le nez" Guerlain, dessen Duftnote "Mahora" hier ihre Wurzeln und von hier ihren Namen hat, lebt heute vorwiegend von Transferleistungen des Mutterlandes Frankreich, auf die es nicht nur die 5000 französischen Staatsbeamten abgesehen haben, sondern auch die vielen illegalen Einwanderer aus dem Staatsgebiet der Komoren, zur Zeit 60 000 an der Zahl. Ab 2011 gilt hier nämlich der Anspruch aller Bürger auf die französische Sozialhilfe in einer auf das Lebensniveau der Insel nach unten angepassten Version. Das empfinden die meisten Einwohner Mayottes als ungerecht, da sich die Lebenshaltungskosten auf der Insel wegen der langen und teuren Transportkosten der Waren des täglichen Bedarfs von denen im Mutterland nur wenig unterscheiden. Eine Revolte im Herbst 2011, die das Land 45 Tage lang lahm legte, machte diesen Unmut manifest.

Mayotte ist touristisch noch unterentwickelt, obgleich vermehrt Individualtouristen die seltenen Tiere und die üppige Pflanzenwelt entdeckt haben und dem Spiel der Buckelwale, Delphine und Meeresschildkröten beobachten in einer der größten Lagunen der Welt.


(ARD/SR)


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14:01
VPS 14:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reisen in ferne Welten: La Réunion -

Naturwunder im Indischen Ozean

Film von Kerstin Woldt

Ganzen Text anzeigenWer nach La Réunion reist, fährt nach Frankreich - die offizielle Sprache ist Französisch, die Währung Euro: Die Insel ist französisches Übersee-Departement.

Bei der Ankunft fühlt sich der Reisende allerdings eher wie auf Hawaii oder in der Karibik - Réunion ...
(ARD/SR)

Text zuklappenWer nach La Réunion reist, fährt nach Frankreich - die offizielle Sprache ist Französisch, die Währung Euro: Die Insel ist französisches Übersee-Departement.

Bei der Ankunft fühlt sich der Reisende allerdings eher wie auf Hawaii oder in der Karibik - Réunion ist eine tropische Insel und fasziniert durch eine überwältigende vulkanisch geprägte Landschaft und traumhafte Sandstrände.

Die Insel liegt vor der ostafrikanischen Küste im Indischen Ozean, in Nachbarschaft zu Madagaskar und Mauritius.

Es ist noch nicht lange her, dass Réunion zu den Top-Themen der Nachrichtenberichterstattung in Deutschland gehörte: Der Vulkan Piton de la Fournaise war ausgebrochen, glühende Lavaströme flossen über den Südosten der Insel. Für die Bewohner kein ungewöhnliches Ereignis: Der Piton de la Fournaise, übersetzt "Schmelzofen", ist einer der aktivsten Vulkane der Erde. Die ganze Insel ist aus vulkanischer Aktivität entstanden - zahlreiche spektakuläre - inzwischen grün überwucherte - Kraterkessel und der über 3000 Meter hohe erloschene Vulkan Piton de la Neige zeugen davon.

Eine Wanderung auf den Piton de la Fournaise zum Sonnenaufgang gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen auf Réunion. Ein guter Grund, die Tour zu machen - wenn nicht gerade vor einem erneuten Ausbruch gewarnt wird. Das erfährt man rechtzeitig vom vulkanischen Observatorium zu Füßen des Piton de la Fournaise. Die Filmemacher beobachten den Leiter Thomas Staudacher und sein Team bei seiner Arbeit. Sie lassen auch Augenzeugen des letzten Ausbruchs zu Wort kommen und dokumentieren, wie sich die Landschaft durch die letzte Eruption verändert hat. Außerdem besuchen sie das Museum Maison du Volcan, das viele Bilder und Zeugnisse der Vulkangeschichte auf Réunion beherbergt.

Réunion ist ein Naturparadies, das man sich soweit wie möglich zu Fuß erschließen sollte - und auch muss, denn viele großartige Regionen sind anders gar nicht erreichbar. Auch als Reiseziel wird die Insel überwiegend als ideales Terrain für Aktivurlaub angepriesen. Eine der herausragenden Touren ist die durch die drei Kraterkessel Cirque de Salazie, Cirque de Mafate und Cirque de Cilaos. Die Filmemacher schließen sich einer deutschen Reisegruppe an, die gerade während unseres Aufenthalts zu einer Trekking-Tour startet.

Im März 2007 wurde ein Teil von Réunion zum Nationalpark erklärt. Die Filmemacher durchstreifen ihn mit einem Guide, der unter anderem die Hintergründe seiner Entstehung erklärt. Eines der großen Probleme der Insel ist die wachsende Bevölkerung. Die meisten Menschen leben in den Orten an der Küste, die sich mittlerweile schon so ausdehnen, dass sie eine fast durchgehende Siedlung bilden. Zum Teil wird schon das Hinterland bebaut. Damit die großartige Natur der Insel nicht gefährdet wird, wurde sie nun - zumindest ein Stück weit - unter Schutz gestellt. Der Antrag auf Anerkennung als UNESCO-Weltnaturerbe soll bald folgen.

Auf Réunion leben Menschen ganz unterschiedlicher ethnischer Herkunft zusammen: neben den Franzosen aus dem Mutterland vor allem Inder, Madagassen, Chinesen und Muslime. Sie sind Nachfahren asiatischer Plantagenarbeiter, die nach der Abschaffung der Sklaverei auf der Insel in Asien als billige Arbeitskräfte angeworben wurden. Die meisten indischen Nachfahren zum Beispiel leben in und um St. André. Der Film zeigt ihre Tempel, besucht eine Familie, die ein Bed & Breakfast betreibt und ihren Gästen bevorzugt die indische Küche näher bringt, und berichtet von den Vorbereitungen für das neue Museum für indische Kunst und Kultur, das demnächst eröffnen soll.

Réunion gilt als Musterbeispiel für religiöse und kulturelle Toleranz, während andernorts auf der Welt Religionskriege toben. Der Film geht der Frage nach, warum das gerade in diesem Inselparadies so gut funktioniert oder ob hier nicht vielleicht auch ein Image gepflegt wird, das der Realität nicht entspricht.

Die wechselvolle Geschichte der Insel hat auch Eingang gefunden in die heutige Musik und Folklore der Insel. Der Film begleitet eine Band bei ihrem Auftritt, erklären das Typische von Sega und Maloya, den typisch réunionesischen Gesängen und Tänzen.

Die kreolische Küche auf Réunion ist ebenfalls von vielen verschiedenen Kulturen beeinflusst. Spezialität der Insel ist "carri", eine Art Curry, das in allen Variationen zubereitet wird. Für die Filmemacher sicher das ungewöhnlichste ist Curry aus Wespen- oder Fischlarven. Sie lassen sich überraschen

Während der Osten der Insel mit dem Piton de la Fornaise und der vulkanischen Umgebung eher rau und abweisend wirkt, ist der Westen tropisch grün und geradezu lieblich. Hier ist Réunion auch ein Badeparadies, denn St. Gilles besitzt traumhafte palmengesäumte Sandstrände wie auf den Seychellen. St. Gilles ist denn auch die Partystadt der Insel, hier tummeln sich am Wochenende die jungen Leute, nicht nur am Strand, auch in den vielen Kneipen und Diskotheken.


(ARD/SR)


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14:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reisen in ferne Welten: Sansibar

Gewürze, Geister und Genossen

Film von Christian und Dorlie Fuchs

Ganzen Text anzeigenSchon im Namen des Archipels im Indischen Ozeans vor der Küste Tansanias steckt ein Stück seines dunklen Schicksals: Sansibar bedeutet "Insel der Schwarzen".

Über Jahrhunderte war die von Korallenriffen umgebene Inselgruppe aus den Hauptinseln Unguja und Pemba, die ...
(ARD/SR)

Text zuklappenSchon im Namen des Archipels im Indischen Ozeans vor der Küste Tansanias steckt ein Stück seines dunklen Schicksals: Sansibar bedeutet "Insel der Schwarzen".

Über Jahrhunderte war die von Korallenriffen umgebene Inselgruppe aus den Hauptinseln Unguja und Pemba, die nach ihrer Entlassung aus britischer Kolonialverwaltung 1963 zum Staatsgebiet Tansanias stieß, einer der größten Sklavenmärkte der Welt.

Spätestens im 19. Jahrhundert galt Sansibar aber auch als größter Produzent von Gewürznelken. Der überwiegende Teil der Bevölkerung sind Abkömmlinge ehemaliger afrikanischer Sklaven, deren Naturreligionen bis heute auf Sansibar präsent sind, obgleich 97 Prozent dem Islam angehören. Zuerst Araber, dann Portugiesen, Deutsche und Briten begehrten die Inseln während der vergangenen tausend Jahre. Ihre Hinterlassenschaften sind heute noch zu sehen, zum Beispiel die des Sultanats von Oman, das wegen der Bedeutung des Gewürz- und Sklavenhandels für den Staatshaushalt seinen Regierungssitz von Muskat, Oman, nach Sansibar verlegte.

Ende des 19. Jahrhunderts wird Sansibar britisches Protektorat nach Gerangeln um Einflusssphären mit dem Deutschen Reich unter Bismarck. Zu dieser Zeit spielt die Geschichte der Emily Ruete alias Salme Prinzessin von Oman und Sansibar, die nach Hamburg entfloh, einen deutschen Kaufmann ehelichte und nach dessen Tod ihr Leben als Kind im Palast des Sultans von Sansibar beschrieben hat. Emily Ruete führt die Inselgruppe über das hinaus, als das sie Deutschland oftmals galt, als Ort bloßer Sehnsucht und Tropenromantik. Das Schicksal Emily Ruetes wird inzwischen auf der Insel als das der "berühmtesten ehemalige Bürgerin" Sansibars angesehen, vor allem als Anziehungspunkt für Touristen. Der Palast, aus dem sie gewissermaßen berichtete, steht in Ruinen zwar, wird derzeit aber als künftiges Highlight renoviert.

Eine noch heute sichtbare Kontur erhielt Sansibar nach seiner Revolution gegen die arabische Oberschicht 1964. Die Inselgruppe wurde "Volksrepublik". Als Versuch der Vereinnahmung für die Sache des Ostblocks verschenkte die Ulbricht-Regierung gleich mehrmals im Verlauf der 1960er-Jahre riesige Plattenbauten an die junge Republik. Zwei solche Häuserzeilen formen unbeabsichtigt ein riesiges Kreuz in der Mitte von Sansibar Stadt, Ironie der Geschichte und unauslöschliches Erbe aus einer Zeit der Spaltung der Welt in West und Ost, mit dem die Sansibaris gelernt haben, zu leben.


(ARD/SR)


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15:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reisen in ferne Welten: Der Zauber der Südsee

Fidschi, Vanuatu und die Cook Islands

Film von Ulli Weisbach und Peter Ring

Ganzen Text anzeigenDie Inselgruppen der Südsee sind exotische Urlaubsparadiese. Der Film führt zu drei Inselgruppen im Südpazifik: zu den Fidschi-Inseln, den Cook Islands und zum Inselstaat Vanuatu.

Fidschi ist ein Inselstaat mit 350 Inseln im Südpazifik. Es gibt flache Badeinseln ...
(ARD/SR)

Text zuklappenDie Inselgruppen der Südsee sind exotische Urlaubsparadiese. Der Film führt zu drei Inselgruppen im Südpazifik: zu den Fidschi-Inseln, den Cook Islands und zum Inselstaat Vanuatu.

Fidschi ist ein Inselstaat mit 350 Inseln im Südpazifik. Es gibt flache Badeinseln und bergige Inseln vulkanischen Ursprungs. Der benachbarte Archipel Vanuatu besteht aus 83 Inseln, zu den Cook Islands zählen 15 Inseln.

Einige von ihnen sind schwer zugängliche Korallenriffe, andere, wie die Hauptinsel Rarotonga, sind mit üppiger Vegetation bedeckt. Die melanesische Bevölkerung von Fidschi und Vanuatu hat dunkle Haut und krause Haare - im Unterschied zu den blasseren und glatthaarigen Polynesiern auf den Cook Islands.


(ARD/SR)


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16:14
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reisen in ferne Welten: Neukaledonien -

Unbekanntes Südseeparadies

Film von Thomas Radler

Ganzen Text anzeigenTürkisblaues Wasser, puderzuckerweiße Strände und die größte Lagune der Welt, umgeben von einem Korallenriff mit 1600 Kilometern Länge: Das ist Neukaledonien.

Captain Cook hat die Inselgruppe so getauft, als er aus der Ferne die Höhenzüge der Hauptinsel Grand ...
(ARD/SR)

Text zuklappenTürkisblaues Wasser, puderzuckerweiße Strände und die größte Lagune der Welt, umgeben von einem Korallenriff mit 1600 Kilometern Länge: Das ist Neukaledonien.

Captain Cook hat die Inselgruppe so getauft, als er aus der Ferne die Höhenzüge der Hauptinsel Grand Terre im südlichen Pazifik entdeckte. Ansonsten aber hat Neukaledonien mit Schottland wenig zu tun.

Napoleon der Dritte ließ die Inseln einst für Frankreich als Sträflingskolonie erobern, heute haben sie den Status eines französischen Überseelands mit voller Autonomie.

"Reisen in ferne Welten" stellt einen der ganz wenigen Orte in der Südsee vor, wo die Atmosphäre, die einst schon den Maler Paul Gauguin bezauberte, noch heute spürbar ist. Das liegt vor allem daran, das die Urbevölkerung, die sogenannten "Kanaken", zumeist wenig bis gar keine Lust haben, ihr Südseeparadies für den Massentourismus zu vermarkten. Auf vielen vorgelagerten Inseln gibt es keinerlei Hotels oder Ferienwohnungen. Wer hier übernachten will, der meldet sich beim lokalen Clanführer in der Chefferie. Der Häuptling vermittelt dann das befristete "acceuil en tribu". Übersetzt heißt das so viel wie "zuhause beim Stamm" und meint das Übernachten bei Einheimischen mit Familienanschluss.

Die Insulaner leben ihr Leben im Rhythmus der Vorfahren. So auch der 39-jährige Fischer Gregoire Thale Gregoire. Er fährt noch fast täglich raus aufs Meer. Genau wie Surferin Natalie Cinedrawa, die vor 20 Jahren als erste Frau auf Neukaledonien gesurft ist.


(ARD/SR)


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16:59
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reisen in ferne Welten: Die Marquesas

Vergessene Inseln der Südsee

Film von Stephan Düfel

Ganzen Text anzeigenMitten im Südpazifik, fast vier Flugstunden von Tahiti entfernt, liegen die Marquesas-Inseln. Die 14 Inseln gehören zu Französisch-Polynesien und sind spärlich bevölkert.

Die rund 9000 Marquesas bekommen nur selten Besuch. Die Inseln entsprechen so gar nicht dem ...
(ARD/SR)

Text zuklappenMitten im Südpazifik, fast vier Flugstunden von Tahiti entfernt, liegen die Marquesas-Inseln. Die 14 Inseln gehören zu Französisch-Polynesien und sind spärlich bevölkert.

Die rund 9000 Marquesas bekommen nur selten Besuch. Die Inseln entsprechen so gar nicht dem Südseeklischee: Statt auf blaue Lagunen und weiße Palmenstrände treffen die wenigen Touristen auf ein raues Meer, felsige Küsten und schroffe, grüne Berge.

Touristisch ist die Region kaum erschlossen, auf allen Inseln zusammen gibt es gerade mal zwei Hotels. Veränderungen geschehen hier langsam. Internet gibt es erst seit einigen Jahren und Fernsehen seit Mitte der 1980er-Jahre.

Berühmte Männer hat es im Laufe der Zeit auf die Marquesas verschlagen: Der Chansonnier Jacques Brel und der Maler Paul Gauguin sind beide auf dem kleinen Friedhof der Insel Hiva Oa beerdigt. Herman Melville, Autor des Romans "Moby Dick", floh 1842 von einem Walfänger auf die Insel Nuku Hiva und lebte ein paar Wochen unter den Einheimischen. Damals waren die Bewohner noch gefürchtete Kannibalen. Durch den Einfluss der Missionare hat sich die Weltanschauung der Ureinwohner radikal verändert. Aus dem sexuell freizügigen und kannibalischen Inselvolk wurden strenggläubige Christen. Erst vor knapp 30 Jahren hat ihnen die Kirche wieder erlaubt, ihre alte Sprache zu sprechen, sich wie ihre Vorfahren den ganzen Körper zu tätowieren und alte Tänze und Rituale zu pflegen.

Filmemacher Stephan Düfel trifft auf seiner Reise von Insel zu Insel unterschiedliche Menschen. Zum Beispiel einen jungen Mann, der die erste Pizzeria auf den Marquesas eröffnet hat, nachdem er einen Film über einen italienischen Koch im Fernsehen gesehen hat. Tief im Dschungel von Ua Pou begegnet Düfel einem deutschen Aussteiger, der gemeinsam mit seiner einheimischen Ehefrau fernab des Dorflebens versucht, alles, was sie zum Leben benötigen, selbst zu erzeugen - von Essen über Alkohol bis hin zu Strom.

Moderne Errungenschaften wie Autos, Kühlschränke, Waschpulver, Limonaden oder Fertigessen bekommen die Inselbewohner alle drei Wochen von einem Frachtschiff aus Tahiti geliefert. Die "Aranui" hat außerdem bis zu 200 Passagiere an Bord - Touristen, die auf der zweiwöchigen Schiffsreise versuchen, die geheimnisvollen Marquesas-Inseln ein wenig kennenzulernen.


(ARD/SR)


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17:44
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

mare TV - Amerikas Pazifikküste

Der Nordwesten

Film von Michael McGlinn

Ganzen Text anzeigenDer pazifische Nordwesten der USA ist ein Labyrinth aus Meeresarmen, Inseln und weit verzweigten Buchten. Wasser gibt es hier reichlich, auch von oben. Aber das stört die Bewohner wenig.

Denn das Leben an, auf und mit dem Wasser macht gelassen. Die Nonnen von Shaw ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDer pazifische Nordwesten der USA ist ein Labyrinth aus Meeresarmen, Inseln und weit verzweigten Buchten. Wasser gibt es hier reichlich, auch von oben. Aber das stört die Bewohner wenig.

Denn das Leben an, auf und mit dem Wasser macht gelassen. Die Nonnen von Shaw Island sind ein Musterbeispiel für die spezielle Lebensart an der Pazifikküste. Die Benediktinerinnen des Klosters Our Lady of the Rock bewirtschaften nämlich auch noch eine Farm.

Das ist gar nicht so einfach auf der Insel. Die Nonnen wissen nie, ob sie das Heu trocken in die Scheune bekommen. Und ihre Alpakas sind zwar göttliche Geschöpfe, aber ein wenig hinterhältig. Mutter Oberin Therese und ihre Schwestern sind sich dennoch sicher: Hier ist ihr Platz, hier gehören sie hin.

Einen festen Platz haben auch die Verkäufer von Pike Place Fish, dem bekanntesten Fischhandel von Seattle. Samuel Samson und seine Kollegen sind berühmt für ihre flotten Sprüche - und für ihre Wurftechnik. Denn der Lachs, den sie verkaufen, wird nicht über die Ladentheke gereicht, sondern geschleudert. Die "Show der fliegenden Fische" dauert täglich zwölf Stunden, sechs Tage die Woche, immer vor Publikum. Ein anstrengender Job, aber welcher Fischverkäufer schafft es schon, in Zeitungen und Hochglanzmagazinen erwähnt zu werden?

Tief unten im Watt von Puget Sound versteckt sich eines der merkwürdigsten Meerestiere: die sagenumwobene Geoduck, die Elefantenrüsselmuschel. Nur die Rüsselspitze der Muschel ragt bis an die Oberfläche, der Rest kann sich bis zu anderthalb Meter darunter befinden. Ein Fall für die Geoduck-Jäger Langdon Cook und John Adams. Der Kampf mit der Muschel lohnt sich, im Restaurant bezahlt man bis zu 200 Dollar für ein Exemplar. In Asien gilt die Elefantenrüsselmuschel als hoch wirksames Potenzmittel. "mare TV" begleitet Langdon Cook und John Adams bei der Ausgrabung einer Geoduck.

Seit dem Hollywoodstreifen "Schlaflos in Seattle" mit Tom Hanks ist das Leben auf einem Hausboot weltweit der Traum vieler Menschen. "mare TV" besucht auf dem Lake Union eine Hausbootsiedlung. Die Bewohner haben ihr Glück auf dem Wasser gefunden. Ihr größter Luxus ist dabei der Verzicht auf Luxus. Versorgungsfahrten werden mit dem Tretboot erledigt.


(ARD/NDR)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano - von der CEBIT 2018

Moderation: Gregor Steinbrenner

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenCebit 2018 - Es gibt viel zu sehen
Unser Reporter Ralph Benz hat sich auf der Cebit für uns umgesehen und so einiges ausprobiert.

Immer wieder Lücken
Auch regelmäßige Updates schützen nicht vollständig vor Viren und Trojanern

Werkzeug ...

Text zuklappenCebit 2018 - Es gibt viel zu sehen
Unser Reporter Ralph Benz hat sich auf der Cebit für uns umgesehen und so einiges ausprobiert.

Immer wieder Lücken
Auch regelmäßige Updates schützen nicht vollständig vor Viren und Trojanern

Werkzeug Blockchain
Weltweit wird an Einsatzmöglichkeiten für Blockchains geforscht

Süchtig nach Likes
Netzvordenker Jaron Lanier warnt vor den Sozialen Netzwerken

Deutschland verfehlt Klimaziele
Das 40-Prozent-Ziel lässt sich nicht erreichen


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Merkel im Asyl-Streit unter Druck
Offene Kritik aus den eigenen Reihen

Möglicher Gift-Fund in Köln
Tunesier unter Terrorverdacht

Paukenschlag vor der WM in Russland
Spanischer Verband feuert Trainer


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigenEuropa und das Meer
Das Deutsche Historische Museum in Berlin untersucht die Bedeutung des Meeres als Herrschafts- und Handelsraum der Europäer.

Die Illusion von Unendlichkeit
Der Lichtkünstler James Turrell

Michelle Müntefering...
... ist die ...

Text zuklappenEuropa und das Meer
Das Deutsche Historische Museum in Berlin untersucht die Bedeutung des Meeres als Herrschafts- und Handelsraum der Europäer.

Die Illusion von Unendlichkeit
Der Lichtkünstler James Turrell

Michelle Müntefering...
... ist die neue Staatsministerin für internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt, ein Amt, das es in dieser Form bisher nicht gab.

Gespräch mit Michelle Müntefering
Die 37-Jährige ist die neue Staatsministerin für internationale Kulturpolitik. Ihr unterstehen die Goethe-Institute.

Clinton über Polit-Krimi
"Demokratien unter Beschuss"

Doku "Sternenjäger"
Diese Fotografen und Filmemacher jagen Sterne



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20:00
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Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Abenteuer Moskau (3/4)

Schweizer in Russlands Metropole

Ganzen Text anzeigenMoskau - eine Millionenmetropole: weltoffen und modern, aber zugleich streng und traditionell. Die Reihe begleitet sechs Schweizer, die den Mut hatten, sich dort niederzulassen.

Wer in der Hauptstadt Russlands leben und arbeiten will, muss sich auf die zwei Gesichter ...

Text zuklappenMoskau - eine Millionenmetropole: weltoffen und modern, aber zugleich streng und traditionell. Die Reihe begleitet sechs Schweizer, die den Mut hatten, sich dort niederzulassen.

Wer in der Hauptstadt Russlands leben und arbeiten will, muss sich auf die zwei Gesichter Moskaus einlassen, genauso wie auf einen mächtigen Präsidenten, der von vielen Russen geliebt und im Westen eher kritisch beäugt wird.


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20:58
VPS 20:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Abenteuer Moskau (4/4)

Schweizer in Russlands Metropole

Ganzen Text anzeigenMoskau - eine Millionenmetropole: weltoffen und modern, aber zugleich streng und traditionell. Die Reihe begleitet sechs Schweizer, die den Mut hatten, sich dort niederzulassen.

Wer in der Hauptstadt Russlands leben und arbeiten will, muss sich auf die zwei Gesichter ...

Text zuklappenMoskau - eine Millionenmetropole: weltoffen und modern, aber zugleich streng und traditionell. Die Reihe begleitet sechs Schweizer, die den Mut hatten, sich dort niederzulassen.

Wer in der Hauptstadt Russlands leben und arbeiten will, muss sich auf die zwei Gesichter Moskaus einlassen, genauso wie auf einen mächtigen Präsidenten, der von vielen Russen geliebt und im Westen eher kritisch beäugt wird.


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21:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Unsere wilde Schweiz

Aletschgletscher

Film von Michael Gregor

Ganzen Text anzeigenDer Aletsch ist der größte Gletscher der Alpen: ein Eisgigant von magischer Schönheit. Seine einmalige Lage begeistert besonders Forscher und Künstler. Jetzt kämpft man gegen das Abschmelzen.

Der Klimawandel macht dem Gletscher gewaltig zu schaffen: Durch die ...

Text zuklappenDer Aletsch ist der größte Gletscher der Alpen: ein Eisgigant von magischer Schönheit. Seine einmalige Lage begeistert besonders Forscher und Künstler. Jetzt kämpft man gegen das Abschmelzen.

Der Klimawandel macht dem Gletscher gewaltig zu schaffen: Durch die Bedeutung als Wasser- und Energielieferant bedroht sein Verschwinden nicht nur Landwirtschaft und Tourismus, sondern auch die gesamte Flora und Fauna.


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:27
VPS 22:24

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Leviathan

Spielfilm, Russland 2014

Darsteller:
KoliaAlexey Serebryakov
LilyaElena Lyadova
RomaSergey Pokhodaev
DmitriVladimir Vdovitchenkov
Bürgermeister VadimRoman Madyanov
u.a.
Regie: Andrey Zvyagintsev
Länge: 137 Minuten

Ganzen Text anzeigenKolia lebt als Automechaniker im rauen, schönen Norden Russlands. Er bewirtschaftet ein Fleckchen Land am Barentssee. Doch der durchtriebene Bürgermeister Vadim möchte ihn vertreiben.

Und das mit allen Mitteln einer korrupten Bürokratie. Eine belastende Akte, die ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenKolia lebt als Automechaniker im rauen, schönen Norden Russlands. Er bewirtschaftet ein Fleckchen Land am Barentssee. Doch der durchtriebene Bürgermeister Vadim möchte ihn vertreiben.

Und das mit allen Mitteln einer korrupten Bürokratie. Eine belastende Akte, die Kolias Jugendfreund Dimitri zu Tage fördert, soll Vadims Enteignungsplänen ein Ende setzen. Doch der Bürgermeister hat genügend Geld und mächtige Verbündete in Moskau.

Der russische Andrey Zvyagintsev ("The Return - Die Rückkehr", 2003, Goldener Löwe Venedig) schildert bildgewaltig die Geschichte eines rechtschaffenen Mannes, der an der Barentssee als arktischer Hiob gegen seinen von der korrupten Verwaltung beschlossenen Untergang kämpft.

Die meisterhafte Parabel über die Moral der russischen Gesellschaft wurde von der Presse gefeiert und vielfach preisgekrönt. Zu den Auszeichnungen gehören der Preis für das Beste Drehbuch bei den Filmfestspielen in Cannes und der Golden Globe als "Bester Fremdsprachiger Film".


(ARD/WDR)


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0:44
VPS 23:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Am Ende ist noch Platz für Glück

Ein Ärzteteam begleitet todkranke Kinder

Film von Susanne Bessler

Ganzen Text anzeigenJochen Meyburg und Jeannine Lacroix gründeten zusammen mit der Mannheimer Kinderklinik und einem Stab aus Ärzten und Pflegern das Kinderpalliativ-Team Rhein-Neckar. - Ein Porträt.

Sie lindern Schmerzen, organisieren Pflege, hören zu und unterstützen, wenn ein Kind ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenJochen Meyburg und Jeannine Lacroix gründeten zusammen mit der Mannheimer Kinderklinik und einem Stab aus Ärzten und Pflegern das Kinderpalliativ-Team Rhein-Neckar. - Ein Porträt.

Sie lindern Schmerzen, organisieren Pflege, hören zu und unterstützen, wenn ein Kind sterben muss. Eine hoch emotionale Arbeit und belastend - doch die Ärzte sind überzeugt von ihrem Tun und der Sinnhaftigkeit. Denn am Ende ist noch viel Platz für Glück.

Jochen Meyburg und Jeannine Lacroix kämpfen in der Kinderklinik Heidelberg um jedes junge Leben. Doch manchmal ist die Krankheit stärker. Kann den Kindern nicht mehr geholfen werden, sollen sie ihre letzten Wochen in der Familie zuhause ohne Schmerzen verbringen, begleitet von den beiden Palliativ-Medizinern und ihrem Team.

Dennis ist eines dieser betreuten Kinder. Er ist 17 und hat Leukämie. 90 Prozent der Kinder mit dieser Krebserkrankung können heute geheilt werden. Dennis nicht. Er hat zwei Stammzelltransplantationen hinter sich und keine Lust mehr: auf die Schmerzen, die Klinik, die Ungewissheit. Deshalb hat er seine Familie gebeten: Bitte lasst mich sterben! Ein paar Monate hat er noch, wenn es gut läuft. Dieses kurze Leben will er nun nutzen. Sein ganzes Glück ist ein kleiner Hund, den er sich gekauft hat. Zwei Dinge will er unbedingt noch machen, ehe er geht: im Auto über den Hockenheimring brausen und seinen 18. Geburtstag feiern. Das Palliativteam macht solche Dinge für Kinder wie Dennis möglich.


(ARD/SWR)


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1:14
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:43
VPS 00:50

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ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Ganzen Text anzeigenOVS: Verlierer und Versager
1180 Angestellte stehen größtenteils demnächst ohne Job und ohne Lohn da

Whistleblowing: steigende Zahlen
Mitarbeiter, die Missstände in Firmen öffentlich machen, entscheiden sich immer öfter zu diesem Schritt

Bruno ...

Text zuklappenOVS: Verlierer und Versager
1180 Angestellte stehen größtenteils demnächst ohne Job und ohne Lohn da

Whistleblowing: steigende Zahlen
Mitarbeiter, die Missstände in Firmen öffentlich machen, entscheiden sich immer öfter zu diesem Schritt

Bruno Maag: Das "ECO" Porträt
In der Welt der Schriftdesigner ist der Wahl-Londoner eines der Aushängeschilder der Szene


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2:12
VPS 01:20

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Panorama

Auf der Alm

Von und mit Johannes Hoppe

Ganzen Text anzeigenEine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um Österreichs Almen.

Wieso es ausgerechnet auf der Alm "koa Sünd'" geben soll, wollte ein Team vom ...
(ORF)

Text zuklappenEine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um Österreichs Almen.

Wieso es ausgerechnet auf der Alm "koa Sünd'" geben soll, wollte ein Team vom Landesstudio Salzburg genauer wissen - und begab sich 2002 auf Spurensuche nach dem erotischen Landleben.

Weil viele Almhütten heutzutage zwar nicht mehr bewirtschaftet - aber trotzdem urig und gemütlich sind - interessieren sich immer mehr Menschen dafür als individuelles Urlaubsdomizil. "Land und Leute" hat 2006 einige Hütten getestet.

Man muss schon eine besondere Liebe zu Tieren und zur Natur haben, kräftig zupacken können und lange Arbeitstage akzeptieren, um als Senner oder Sennerin existieren zu können. "Land der Berge" zeigte 1998 ein Porträt von Bodo Hell, der als Künstler in der Großstadt lebte, ehe er seine Leidenschaft für die Alm entdeckte.

Volksfestcharakter hat es, wenn die Älpler ihr bunt geschmücktes Vieh rechtzeitig vor dem ersten Schnee wieder ins Tal bringen. Ein "Österreichbild" aus dem Jahr 2014 zeigt den Almabtrieb im Bregenzerwald.


(ORF)


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2:38
VPS 02:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reisen in ferne Welten: La Réunion -

Naturwunder im Indischen Ozean

Film von Kerstin Woldt

Ganzen Text anzeigenWer nach La Réunion reist, fährt nach Frankreich - die offizielle Sprache ist Französisch, die Währung Euro: Die Insel ist französisches Übersee-Departement.

Bei der Ankunft fühlt sich der Reisende allerdings eher wie auf Hawaii oder in der Karibik - Réunion ...
(ARD/SR)

Text zuklappenWer nach La Réunion reist, fährt nach Frankreich - die offizielle Sprache ist Französisch, die Währung Euro: Die Insel ist französisches Übersee-Departement.

Bei der Ankunft fühlt sich der Reisende allerdings eher wie auf Hawaii oder in der Karibik - Réunion ist eine tropische Insel und fasziniert durch eine überwältigende vulkanisch geprägte Landschaft und traumhafte Sandstrände.

Die Insel liegt vor der ostafrikanischen Küste im Indischen Ozean, in Nachbarschaft zu Madagaskar und Mauritius.

Es ist noch nicht lange her, dass Réunion zu den Top-Themen der Nachrichtenberichterstattung in Deutschland gehörte: Der Vulkan Piton de la Fournaise war ausgebrochen, glühende Lavaströme flossen über den Südosten der Insel. Für die Bewohner kein ungewöhnliches Ereignis: Der Piton de la Fournaise, übersetzt "Schmelzofen", ist einer der aktivsten Vulkane der Erde. Die ganze Insel ist aus vulkanischer Aktivität entstanden - zahlreiche spektakuläre - inzwischen grün überwucherte - Kraterkessel und der über 3000 Meter hohe erloschene Vulkan Piton de la Neige zeugen davon.

Eine Wanderung auf den Piton de la Fournaise zum Sonnenaufgang gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen auf Réunion. Ein guter Grund, die Tour zu machen - wenn nicht gerade vor einem erneuten Ausbruch gewarnt wird. Das erfährt man rechtzeitig vom vulkanischen Observatorium zu Füßen des Piton de la Fournaise. Die Filmemacher beobachten den Leiter Thomas Staudacher und sein Team bei seiner Arbeit. Sie lassen auch Augenzeugen des letzten Ausbruchs zu Wort kommen und dokumentieren, wie sich die Landschaft durch die letzte Eruption verändert hat. Außerdem besuchen sie das Museum Maison du Volcan, das viele Bilder und Zeugnisse der Vulkangeschichte auf Réunion beherbergt.

Réunion ist ein Naturparadies, das man sich soweit wie möglich zu Fuß erschließen sollte - und auch muss, denn viele großartige Regionen sind anders gar nicht erreichbar. Auch als Reiseziel wird die Insel überwiegend als ideales Terrain für Aktivurlaub angepriesen. Eine der herausragenden Touren ist die durch die drei Kraterkessel Cirque de Salazie, Cirque de Mafate und Cirque de Cilaos. Die Filmemacher schließen sich einer deutschen Reisegruppe an, die gerade während unseres Aufenthalts zu einer Trekking-Tour startet.

Im März 2007 wurde ein Teil von Réunion zum Nationalpark erklärt. Die Filmemacher durchstreifen ihn mit einem Guide, der unter anderem die Hintergründe seiner Entstehung erklärt. Eines der großen Probleme der Insel ist die wachsende Bevölkerung. Die meisten Menschen leben in den Orten an der Küste, die sich mittlerweile schon so ausdehnen, dass sie eine fast durchgehende Siedlung bilden. Zum Teil wird schon das Hinterland bebaut. Damit die großartige Natur der Insel nicht gefährdet wird, wurde sie nun - zumindest ein Stück weit - unter Schutz gestellt. Der Antrag auf Anerkennung als UNESCO-Weltnaturerbe soll bald folgen.

Auf Réunion leben Menschen ganz unterschiedlicher ethnischer Herkunft zusammen: neben den Franzosen aus dem Mutterland vor allem Inder, Madagassen, Chinesen und Muslime. Sie sind Nachfahren asiatischer Plantagenarbeiter, die nach der Abschaffung der Sklaverei auf der Insel in Asien als billige Arbeitskräfte angeworben wurden. Die meisten indischen Nachfahren zum Beispiel leben in und um St. André. Der Film zeigt ihre Tempel, besucht eine Familie, die ein Bed & Breakfast betreibt und ihren Gästen bevorzugt die indische Küche näher bringt, und berichtet von den Vorbereitungen für das neue Museum für indische Kunst und Kultur, das demnächst eröffnen soll.

Réunion gilt als Musterbeispiel für religiöse und kulturelle Toleranz, während andernorts auf der Welt Religionskriege toben. Der Film geht der Frage nach, warum das gerade in diesem Inselparadies so gut funktioniert oder ob hier nicht vielleicht auch ein Image gepflegt wird, das der Realität nicht entspricht.

Die wechselvolle Geschichte der Insel hat auch Eingang gefunden in die heutige Musik und Folklore der Insel. Der Film begleitet eine Band bei ihrem Auftritt, erklären das Typische von Sega und Maloya, den typisch réunionesischen Gesängen und Tänzen.

Die kreolische Küche auf Réunion ist ebenfalls von vielen verschiedenen Kulturen beeinflusst. Spezialität der Insel ist "carri", eine Art Curry, das in allen Variationen zubereitet wird. Für die Filmemacher sicher das ungewöhnlichste ist Curry aus Wespen- oder Fischlarven. Sie lassen sich überraschen

Während der Osten der Insel mit dem Piton de la Fornaise und der vulkanischen Umgebung eher rau und abweisend wirkt, ist der Westen tropisch grün und geradezu lieblich. Hier ist Réunion auch ein Badeparadies, denn St. Gilles besitzt traumhafte palmengesäumte Sandstrände wie auf den Seychellen. St. Gilles ist denn auch die Partystadt der Insel, hier tummeln sich am Wochenende die jungen Leute, nicht nur am Strand, auch in den vielen Kneipen und Diskotheken.


(ARD/SR)


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3:23
VPS 03:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reisen in ferne Welten: Sansibar

Gewürze, Geister und Genossen

Film von Christian und Dorlie Fuchs

Ganzen Text anzeigenSchon im Namen des Archipels im Indischen Ozeans vor der Küste Tansanias steckt ein Stück seines dunklen Schicksals: Sansibar bedeutet "Insel der Schwarzen".

Über Jahrhunderte war die von Korallenriffen umgebene Inselgruppe aus den Hauptinseln Unguja und Pemba, die ...
(ARD/SR)

Text zuklappenSchon im Namen des Archipels im Indischen Ozeans vor der Küste Tansanias steckt ein Stück seines dunklen Schicksals: Sansibar bedeutet "Insel der Schwarzen".

Über Jahrhunderte war die von Korallenriffen umgebene Inselgruppe aus den Hauptinseln Unguja und Pemba, die nach ihrer Entlassung aus britischer Kolonialverwaltung 1963 zum Staatsgebiet Tansanias stieß, einer der größten Sklavenmärkte der Welt.

Spätestens im 19. Jahrhundert galt Sansibar aber auch als größter Produzent von Gewürznelken. Der überwiegende Teil der Bevölkerung sind Abkömmlinge ehemaliger afrikanischer Sklaven, deren Naturreligionen bis heute auf Sansibar präsent sind, obgleich 97 Prozent dem Islam angehören. Zuerst Araber, dann Portugiesen, Deutsche und Briten begehrten die Inseln während der vergangenen tausend Jahre. Ihre Hinterlassenschaften sind heute noch zu sehen, zum Beispiel die des Sultanats von Oman, das wegen der Bedeutung des Gewürz- und Sklavenhandels für den Staatshaushalt seinen Regierungssitz von Muskat, Oman, nach Sansibar verlegte.

Ende des 19. Jahrhunderts wird Sansibar britisches Protektorat nach Gerangeln um Einflusssphären mit dem Deutschen Reich unter Bismarck. Zu dieser Zeit spielt die Geschichte der Emily Ruete alias Salme Prinzessin von Oman und Sansibar, die nach Hamburg entfloh, einen deutschen Kaufmann ehelichte und nach dessen Tod ihr Leben als Kind im Palast des Sultans von Sansibar beschrieben hat. Emily Ruete führt die Inselgruppe über das hinaus, als das sie Deutschland oftmals galt, als Ort bloßer Sehnsucht und Tropenromantik. Das Schicksal Emily Ruetes wird inzwischen auf der Insel als das der "berühmtesten ehemalige Bürgerin" Sansibars angesehen, vor allem als Anziehungspunkt für Touristen. Der Palast, aus dem sie gewissermaßen berichtete, steht in Ruinen zwar, wird derzeit aber als künftiges Highlight renoviert.

Eine noch heute sichtbare Kontur erhielt Sansibar nach seiner Revolution gegen die arabische Oberschicht 1964. Die Inselgruppe wurde "Volksrepublik". Als Versuch der Vereinnahmung für die Sache des Ostblocks verschenkte die Ulbricht-Regierung gleich mehrmals im Verlauf der 1960er-Jahre riesige Plattenbauten an die junge Republik. Zwei solche Häuserzeilen formen unbeabsichtigt ein riesiges Kreuz in der Mitte von Sansibar Stadt, Ironie der Geschichte und unauslöschliches Erbe aus einer Zeit der Spaltung der Welt in West und Ost, mit dem die Sansibaris gelernt haben, zu leben.


(ARD/SR)


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4:07
VPS 04:00

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Reisen in ferne Welten: Der Zauber der Südsee

Fidji, Vanuatu und die Cook Islands

Film von Ulli Weisbach und Peter Ring

Ganzen Text anzeigenDie Inselgruppen der Südsee sind exotische Urlaubsparadiese. Der Film führt zu drei Inselgruppen im Südpazifik: zu den Fidschi-Inseln, den Cook Islands und zum Inselstaat Vanuatu.

Fidschi ist ein Inselstaat mit 350 Inseln im Südpazifik. Es gibt flache Badeinseln ...
(ARD/SR)

Text zuklappenDie Inselgruppen der Südsee sind exotische Urlaubsparadiese. Der Film führt zu drei Inselgruppen im Südpazifik: zu den Fidschi-Inseln, den Cook Islands und zum Inselstaat Vanuatu.

Fidschi ist ein Inselstaat mit 350 Inseln im Südpazifik. Es gibt flache Badeinseln und bergige Inseln vulkanischen Ursprungs. Der benachbarte Archipel Vanuatu besteht aus 83 Inseln, zu den Cook Islands zählen 15 Inseln.

Einige von ihnen sind schwer zugängliche Korallenriffe, andere, wie die Hauptinsel Rarotonga, sind mit üppiger Vegetation bedeckt. Die melanesische Bevölkerung von Fidschi und Vanuatu hat dunkle Haut und krause Haare - im Unterschied zu den blasseren und glatthaarigen Polynesiern auf den Cook Islands.


(ARD/SR)


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4:52
VPS 04:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reisen in ferne Welten: Neukaledonien -

Unbekanntes Südseeparadies

Film von Thomas Radler

Ganzen Text anzeigenTürkisblaues Wasser, puderzuckerweiße Strände und die größte Lagune der Welt, umgeben von einem Korallenriff mit 1600 Kilometern Länge: Das ist Neukaledonien.

Captain Cook hat die Inselgruppe so getauft, als er aus der Ferne die Höhenzüge der Hauptinsel Grand ...
(ARD/SR)

Text zuklappenTürkisblaues Wasser, puderzuckerweiße Strände und die größte Lagune der Welt, umgeben von einem Korallenriff mit 1600 Kilometern Länge: Das ist Neukaledonien.

Captain Cook hat die Inselgruppe so getauft, als er aus der Ferne die Höhenzüge der Hauptinsel Grand Terre im südlichen Pazifik entdeckte. Ansonsten aber hat Neukaledonien mit Schottland wenig zu tun.

Napoleon der Dritte ließ die Inseln einst für Frankreich als Sträflingskolonie erobern, heute haben sie den Status eines französischen Überseelands mit voller Autonomie.

"Reisen in ferne Welten" stellt einen der ganz wenigen Orte in der Südsee vor, wo die Atmosphäre, die einst schon den Maler Paul Gauguin bezauberte, noch heute spürbar ist. Das liegt vor allem daran, das die Urbevölkerung, die sogenannten "Kanaken", zumeist wenig bis gar keine Lust haben, ihr Südseeparadies für den Massentourismus zu vermarkten. Auf vielen vorgelagerten Inseln gibt es keinerlei Hotels oder Ferienwohnungen. Wer hier übernachten will, der meldet sich beim lokalen Clanführer in der Chefferie. Der Häuptling vermittelt dann das befristete "acceuil en tribu". Übersetzt heißt das so viel wie "zuhause beim Stamm" und meint das Übernachten bei Einheimischen mit Familienanschluss.

Die Insulaner leben ihr Leben im Rhythmus der Vorfahren. So auch der 39-jährige Fischer Gregoire Thale Gregoire. Er fährt noch fast täglich raus aufs Meer. Genau wie Surferin Natalie Cinedrawa, die vor 20 Jahren als erste Frau auf Neukaledonien gesurft ist.


(ARD/SR)


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5:36
VPS 05:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reisen in ferne Welten: Die Marquesas

Vergessene Inseln der Südsee

Film von Stephan Düfel

Ganzen Text anzeigenMitten im Südpazifik, fast vier Flugstunden von Tahiti entfernt, liegen die Marquesas-Inseln. Die 14 Inseln gehören zu Französisch-Polynesien und sind spärlich bevölkert.

Die rund 9000 Marquesas bekommen nur selten Besuch. Die Inseln entsprechen so gar nicht dem ...
(ARD/SR)

Text zuklappenMitten im Südpazifik, fast vier Flugstunden von Tahiti entfernt, liegen die Marquesas-Inseln. Die 14 Inseln gehören zu Französisch-Polynesien und sind spärlich bevölkert.

Die rund 9000 Marquesas bekommen nur selten Besuch. Die Inseln entsprechen so gar nicht dem Südseeklischee: Statt auf blaue Lagunen und weiße Palmenstrände treffen die wenigen Touristen auf ein raues Meer, felsige Küsten und schroffe, grüne Berge.

Touristisch ist die Region kaum erschlossen, auf allen Inseln zusammen gibt es gerade mal zwei Hotels. Veränderungen geschehen hier langsam. Internet gibt es erst seit einigen Jahren und Fernsehen seit Mitte der 1980er-Jahre.

Berühmte Männer hat es im Laufe der Zeit auf die Marquesas verschlagen: Der Chansonnier Jacques Brel und der Maler Paul Gauguin sind beide auf dem kleinen Friedhof der Insel Hiva Oa beerdigt. Herman Melville, Autor des Romans "Moby Dick", floh 1842 von einem Walfänger auf die Insel Nuku Hiva und lebte ein paar Wochen unter den Einheimischen. Damals waren die Bewohner noch gefürchtete Kannibalen. Durch den Einfluss der Missionare hat sich die Weltanschauung der Ureinwohner radikal verändert. Aus dem sexuell freizügigen und kannibalischen Inselvolk wurden strenggläubige Christen. Erst vor knapp 30 Jahren hat ihnen die Kirche wieder erlaubt, ihre alte Sprache zu sprechen, sich wie ihre Vorfahren den ganzen Körper zu tätowieren und alte Tänze und Rituale zu pflegen.

Filmemacher Stephan Düfel trifft auf seiner Reise von Insel zu Insel unterschiedliche Menschen. Zum Beispiel einen jungen Mann, der die erste Pizzeria auf den Marquesas eröffnet hat, nachdem er einen Film über einen italienischen Koch im Fernsehen gesehen hat. Tief im Dschungel von Ua Pou begegnet Düfel einem deutschen Aussteiger, der gemeinsam mit seiner einheimischen Ehefrau fernab des Dorflebens versucht, alles, was sie zum Leben benötigen, selbst zu erzeugen - von Essen über Alkohol bis hin zu Strom.

Moderne Errungenschaften wie Autos, Kühlschränke, Waschpulver, Limonaden oder Fertigessen bekommen die Inselbewohner alle drei Wochen von einem Frachtschiff aus Tahiti geliefert. Die "Aranui" hat außerdem bis zu 200 Passagiere an Bord - Touristen, die auf der zweiwöchigen Schiffsreise versuchen, die geheimnisvollen Marquesas-Inseln ein wenig kennenzulernen.


(ARD/SR)