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September 2018
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Mittwoch, 18. April
Programmwoche 16/2018
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Brunner

Ganzen Text anzeigenMacron-Rede
Gespräch mit Ulrike Guérot

Geschichten des Ungehorsams
Die Kinder der Täter der argentinischen Militärdiktatur formieren sich

Literatur: Zeit der Zauberer
Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919-1929

Obama-Fotograf Pete ...

Text zuklappenMacron-Rede
Gespräch mit Ulrike Guérot

Geschichten des Ungehorsams
Die Kinder der Täter der argentinischen Militärdiktatur formieren sich

Literatur: Zeit der Zauberer
Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919-1929

Obama-Fotograf Pete Souza
Wir haben Pete Souza in Berlin getroffen

Pulitzer-Preis für Kendrick Lamar
Für sein 2017 veröffentlichtes Album "Damn"


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenRettende Frachträder?
Der Pakete-Boom durch den zunehmenden Online-Handel schafft Probleme

Vielseitiges # Öl
Öl ist mehr als ein Bestandteil vom Dressing

Vier Jahre nach der Seuche
Bisher gibt es kein Heilmittel gegen Ebola - das könnte sich ...

Text zuklappenRettende Frachträder?
Der Pakete-Boom durch den zunehmenden Online-Handel schafft Probleme

Vielseitiges # Öl
Öl ist mehr als ein Bestandteil vom Dressing

Vier Jahre nach der Seuche
Bisher gibt es kein Heilmittel gegen Ebola - das könnte sich bald ändern

Gedruckte Prothesen
Neue Methode birgt Chancen für Menschen in Krisengebieten


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Brunner

Ganzen Text anzeigenMacron-Rede
Gespräch mit Ulrike Guérot

Geschichten des Ungehorsams
Die Kinder der Täter der argentinischen Militärdiktatur formieren sich

Literatur: Zeit der Zauberer
Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919-1929

Obama-Fotograf Pete ...

Text zuklappenMacron-Rede
Gespräch mit Ulrike Guérot

Geschichten des Ungehorsams
Die Kinder der Täter der argentinischen Militärdiktatur formieren sich

Literatur: Zeit der Zauberer
Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919-1929

Obama-Fotograf Pete Souza
Wir haben Pete Souza in Berlin getroffen

Pulitzer-Preis für Kendrick Lamar
Für sein 2017 veröffentlichtes Album "Damn"


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenRettende Frachträder?
Der Pakete-Boom durch den zunehmenden Online-Handel schafft Probleme

Vielseitiges # Öl
Öl ist mehr als ein Bestandteil vom Dressing

Vier Jahre nach der Seuche
Bisher gibt es kein Heilmittel gegen Ebola - das könnte sich ...

Text zuklappenRettende Frachträder?
Der Pakete-Boom durch den zunehmenden Online-Handel schafft Probleme

Vielseitiges # Öl
Öl ist mehr als ein Bestandteil vom Dressing

Vier Jahre nach der Seuche
Bisher gibt es kein Heilmittel gegen Ebola - das könnte sich bald ändern

Gedruckte Prothesen
Neue Methode birgt Chancen für Menschen in Krisengebieten


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Anne Will

Angriffe des Westens auf Syrien - wie gefährlich ist die

Konfrontation mit Russland?

Ganzen Text anzeigenNorbert Röttgen, CDU
Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages

Wolfgang Ischinger
Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz

Alexander Graf Lambsdorff, FDP
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender im ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenNorbert Röttgen, CDU
Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages

Wolfgang Ischinger
Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz

Alexander Graf Lambsdorff, FDP
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Bundestag

Jan van Aken, Die Linke
Politiker und ehemaliger UN-Waffeninspektor

Golineh Atai
Korrespondentin im ARD-Studio Moskau


(ARD/NDR)


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11:17
VPS 11:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Jesus und die verschwundenen Frauen

Vergessene Säulen des Christentums

Film von Maria Blumencron

Ganzen Text anzeigenEs gab verschiedene Methoden, Frauen des frühen Christentums aus der Geschichte zu tilgen. Der Film macht die "vergessenen Säulen des Christentums" wieder sichtbar.

Maria Magdalena, einst wichtigste Jüngerin Jesu, wurde als "Propagandafigur" der katholischen Kirche ...

Text zuklappenEs gab verschiedene Methoden, Frauen des frühen Christentums aus der Geschichte zu tilgen. Der Film macht die "vergessenen Säulen des Christentums" wieder sichtbar.

Maria Magdalena, einst wichtigste Jüngerin Jesu, wurde als "Propagandafigur" der katholischen Kirche missbraucht. Junia, eine berühmte Apostelin der Frühkirche, verwandelte sich unter der Feder eines Bibelkommentators in einen Mann.

Phöbe, Vorsteherin einer frühen Christengemeinde, wurde als Hilfskraft des Apostel Paulus kleininterpretiert. Und Lydia, die erste Christin Europas, geriet fast 2000 Jahre lang in Vergessenheit.

Vor 2000 Jahren kündigte Jesus von Nazareth das Reich Gottes an, in dem alle Menschen gleich wären. In einer streng patriarchal geprägten Zeit war das revolutionär. Und so folgten dem charismatischen Wanderprediger nicht nur Männer, sondern vielfach auch Frauen. Aufgrund einer männerzentrierten Sprache blieben sie in den Evangelien jedoch nahezu unerwähnt. Aber Frauen waren Zeuginnen des Todes Jesu, der Grablegung und schließlich seiner Auferstehung, die zum Grundstein des Christentums wurde. Es war Maria aus Magdala - dem heutigen Migdal in Israel -, die von Jesus den Auftrag erhielt, die Frohe Botschaft zu verkünden. Sie wurde damit zur ersten Apostelin. Doch gleich nach Erfüllung des Auftrags verschwand die Schlüsselfigur des Ostergeschehens aus den kanonischen Evangelien.

Der leere Raum, den sie hinterlässt, wird zum Nährboden abenteuerlicher Legenden. Aus der "Apostelin Apostolorum", der "Apostelin der Apostel", wird in der von Männern besetzten institutionalisierten Kirche die reuige Sünderin, aus der Sünderin die asketische Büßerin. Und aus der Büßerin wird schließlich ein laszives Pin-up-Girl der Kunst. Heute wird Maria Magdalena vielfach als Ehefrau Jesu empfunden. Aber ist auch dies nicht bloß eine weitere Übermalung, aus unserem Zeitgeist heraus geboren?

Eine folgenschwere Fehlinterpretation erfuhr auch Junia, die als wichtiges Bindeglied zwischen der Jesus-Bewegung und dem frühen Christentum gilt. Von den ersten Kirchenvätern noch als berühmte Apostelin gepriesen, erfährt sie im Mittelalter eine folgenschwere Geschlechtsumwandlung. Unter der Feder des Bibelkommentators Ägidius von Rom wird aus Junia ein Apostel namens Junias. Das Versehen eines unausgeschlafenen Augustiners - oder Ergebnis eines männerorientierten Weltbildes? Und warum fristet Apostelin Junia in allen gängigen Bibelausgaben bis heute ein Dasein als Mann? Fragen, die direkt zum Thema "Stellung der Frau in der heutigen Kirche" führen.

Eine von Junias heutigen Vertreterinnen ist die junge Theologiestudentin Jacqueline Straub. Ihr Wunsch ist es, erste Priesterin der katholischen Kirche zu werden. Ein hoffnungsloses Unterfangen? Oder gibt es in der Bibel weitere Vorbilder, auf die sich die junge Frau berufen kann? Jacquelines Recherchen führen ins heutige griechische Kenchreä bei Korinth und nach Philippi. In Kenchreä stößt Jacqueline auf die Spuren einer Mitarbeiterin des Apostels Paulus: Phöbe. In Philippi fand die erste Taufe auf Europäischem Boden statt. Es war eine Frau, die diesen mutigen Schritt tat. Ihr Name war Lydia.

Heute leben 537 Millionen Christen in Europa. Doch das Erbe der frühchristlichen Pionierinnen ist eine Kirche, die durchweg von Männern regiert wird.


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12:01
VPS 12:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

God's Cloud

Auf der Suche nach dem Glück - die fünf Weltreligionen

Ganzen Text anzeigenDie Religion als Weg zum Glück – kann das funktionieren? Bringen die Religionen nicht eher Streit, Gewalt und Krieg?

Die Menschen suchen Glück und ein erfülltes Leben. Aber hilft ihnen dabei die Religion? Der Film blickt auf die fünf großen Weltreligionen ...

Text zuklappenDie Religion als Weg zum Glück – kann das funktionieren? Bringen die Religionen nicht eher Streit, Gewalt und Krieg?

Die Menschen suchen Glück und ein erfülltes Leben. Aber hilft ihnen dabei die Religion? Der Film blickt auf die fünf großen Weltreligionen Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus.

Er zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf und geht der Frage nach, wie alltagstauglich die Religionen sind in einer Zeit kultureller Vielfalt. Können sie zu einem friedlichen Miteinander beitragen oder müssen sie komplett ins Private verbannt werden?


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Überlebenskünstler

Cristian Reymond findet in Indien sein Lebenselixier

Reportage von Monika Schärer

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenMehrfach ist er dem Tod von der Schippe gesprungen: Cristian Reymond, 50, gehört zu den frühen HIV-Infizierten der Schweiz. Es gab eine Zeit, da schluckte er über 30 Tabletten pro Tag.

Den Lebensmut hat er dennoch nie verloren - im Gegenteil. Heute wirkt Cristian in ...

Text zuklappenMehrfach ist er dem Tod von der Schippe gesprungen: Cristian Reymond, 50, gehört zu den frühen HIV-Infizierten der Schweiz. Es gab eine Zeit, da schluckte er über 30 Tabletten pro Tag.

Den Lebensmut hat er dennoch nie verloren - im Gegenteil. Heute wirkt Cristian in Indien bei den Ärmsten der Armen. "Reporter" begleitete Cristian Reymond bei seiner neuen Lebensaufgabe.

Nach Indien kam er, um sich selbst wiederzufinden. In der Schweiz fühlte er sich als kranker Mensch, von der Gesellschaft ausgeschlossen. Bei den Urvölkern, den Adivasi im indischen Bundesstaat Odisha, fand er eine neue Lebensaufgabe. Er lernte ihre Sprache und gründete zusammen mit seinem Lebenspartner Rolf Nungesser die Stiftung "Real Time Trust", um die Lebensumstände der Menschen zu verbessern.

Basierend auf dem traditionellen Handwerk kreiert Cristian mit bedürftigen Frauen vor Ort Schmuckkollektionen und Deko-Gegenstände für den Verkauf in der Schweiz. Der Erlös fließt zurück in die Dörfer, wird eingesetzt für den Ausbau von Infrastruktur, zur Unterstützung der Frauen und ihrer Familien, die zu Freunden wurden.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:21
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Xian, China

Die tönernen Krieger des ersten Kaisers

Film von Gisela Mahlmann

Ganzen Text anzeigenKaiser Qin Shi Huangdi (259-210 v. Chr.) eroberte ein Königreich nach dem anderen und gründete das erste geeinte Chinesische Reich. Doch die Angst vor dem Tod beherrschte ihn.

Da er sich ein Leben im Jenseits als Fortsetzung des irdischen Lebens vorstellte, ließ er ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenKaiser Qin Shi Huangdi (259-210 v. Chr.) eroberte ein Königreich nach dem anderen und gründete das erste geeinte Chinesische Reich. Doch die Angst vor dem Tod beherrschte ihn.

Da er sich ein Leben im Jenseits als Fortsetzung des irdischen Lebens vorstellte, ließ er gleich nach der Thronbesteigung mit dem Bau seines Mausoleums beginnen. Seine Grabkammer wurde geschützt von einer Armee lebensgroßer Tonsoldaten, der Terrakotta-Armee.

8000 Soldaten und Pferde in Lebensgröße aus Ton gefertigt, sind seit 1974 anderthalb Kilometer östlich des Grabhügels freigelegt worden. An anderen Stellen auf dem mehrere Hektar großen Grabareal fand man in Beigaben-Depots bronzene Reisewagen in halber Originalgröße, Waffen und Reste von Stallungen, Glocken vom Amt der Riten und an einem künstlichen Flusslauf Gänse aus Bronze.

Schon das Wenige, das heute freigelegt ist, übertrifft an Größe und Ausstattung sämtliche bekannten Herrschergräber der Welt, auch die Pyramiden. Das Grab ist verborgen unter einem großen Erdhügel - ihn zu öffnen, bleibt künftigen Generationen vorbehalten. Die tönernen Krieger des ersten Kaisers sind heute neben der Verbotenen Stadt und der Großen Mauer Chinas größte Touristen-Attraktion.


(ARD/SWR)


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13:37
VPS 13:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulinarische Schatzsuche in Asien (1/2)

Der Foodhunter in China

Film von Bernd Girrbach und Rolf Lambert

Ganzen Text anzeigenMark Brownstein, ein Amerikaner mit Wohnsitz in Hongkong, hat einen ungewöhnlichen Job: Er sucht unbekannte Speisen oder Zutaten, um sie Spitzenköchen in aller Welt anzubieten.

Vor allem in Asien findet er alte, vergessene oder nur regional bekannte Köstlichkeiten. ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenMark Brownstein, ein Amerikaner mit Wohnsitz in Hongkong, hat einen ungewöhnlichen Job: Er sucht unbekannte Speisen oder Zutaten, um sie Spitzenköchen in aller Welt anzubieten.

Vor allem in Asien findet er alte, vergessene oder nur regional bekannte Köstlichkeiten. Der Zweiteiler "Kulinarische Schatzsuche in Asien" begleitet Mark Brownstein bei der Arbeit. Teil eins führt nach China.

In Südchina findet Mark Brownstein "Buddhas Finger": eine Zitrone, die leicht bitter ist. In Shanghai testet Küchenchef Gerhard Passrugger in einem noblen Hotel die exotischen "Finger" mit österreichischen Mohnsamen - und ist begeistert.

"Facai", auch "Teufelszwirn" oder "Haargemüse" genannt, besteht aus feinen schwarzen Fäden. Es ist eine uralte Zutat in China, die angeblich reich und glücklich macht. Facai ist sehr teuer und wird meist als Fälschung verkauft. Mark sucht das wahre Facai - in der Hochwüste der Inneren Mongolei, gleich hinter der Großen Chinesischen Mauer, wird er fündig.

In der tropischen Provinz Yunnan ist der Regenwald abgeholzt, aber einzelne Baumriesen stehen noch. Es handelt sich um eine Magnolienart mit hocharomatischen Samen. Sie gelten als Universalmedizin, als "Nervenputzer". "Ye Ba Jiao" heißen sie und sind so wertvoll, dass die Dorfbewohner die Bäume Tag und Nacht bewachen. Mark kreiert daraus einen "Chinesischen Pernod" und bringt seine Entdeckung zum australischen Starkoch David Laris.


(ARD/SWR)


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14:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulinarische Schatzsuche in Asien (2/2)

Der Foodhunter in China

Film von Bernd Girrbach und Rolf Lambert

Ganzen Text anzeigenDie zweite Folge führt Foodhunter Mark Brownstein in die chinesische Hafenstadt Qingdao, wo er "Liangfen", ein Algen-Gelee, sucht. "Sexy" findet Mark diese uralte Diätspeise.

Frau Li, eine rüstige Rentnerin, stellt sie in ihrer winzigen Küche her und verrät ihm ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie zweite Folge führt Foodhunter Mark Brownstein in die chinesische Hafenstadt Qingdao, wo er "Liangfen", ein Algen-Gelee, sucht. "Sexy" findet Mark diese uralte Diätspeise.

Frau Li, eine rüstige Rentnerin, stellt sie in ihrer winzigen Küche her und verrät ihm das Rezept. Mark bringt die Entdeckung gleich zum spanischen Avantgarde-Koch Willy Moreno nach Shanghai. Der ist begeistert und zaubert damit eine ungewöhnliche Seafood-Tapa.

In Hangzhou, dem "Venedig des Ostens", spürt Mark einer urchinesischen, aber aus der Mode gekommen Zutat nach: Osmanthus-Blüten. Sie duften fein und elegant, werden aber in China nur noch selten genutzt. Schade, findet Mark und fliegt mit Osmanthus im Rucksack in die Toskana. Er meint: Die Duftblüten passen bestens in die italienische Küche. In einem exklusiven Landhotel aromatisiert Küchenchef Ricardo Titti einen Rinder-Tartar mit den Blüten.

Natürlich sucht Mark Brownstein auch in der Toskana nach unbekannten Zutaten. Bei Arezzo findet er wilden Fenchelpollen, Fiori di finocchio selvatico. Er schickt das Gewürz an den Chinesischen Starkoch Jereme Leung. Zurück in China reist Mark in die Provinz Yunnan. Im Grenzgebiet zu Burma, wo einst der Tee entdeckt wurde, kostet er den "Sauren Tee" der Bulang-Minderheit. Richtig gut schmeckt er ihm aber erst, als der Tee mit einer Gewürzmischung aus 24 Dschungelkräutern verschnitten ist.

Mark Brownstein, ein Amerikaner mit Wohnsitz in Hongkong, hat einen ungewöhnlichen Job: Er sucht unbekannte Speisen oder Zutaten, um sie Spitzenköchen in aller Welt anzubieten. Vor allem in Asien findet er alte, vergessene oder nur regional bekannte Köstlichkeiten. Der Zweiteiler "Kulinarische Schatzsuche in Asien" begleitet Mark Brownstein bei der Arbeit.


(ARD/SWR)


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15:04
VPS 15:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Im Steppenwind - Nuomin He,

der fliegende mongolische Fotograf

Film von Frank Sieren

Ganzen Text anzeigenNuomin He ist fliegender Landschaftsfotograf und weltweit der einzige professionelle Luftbildfotograf, der für seine Aufnahmen stets selbst am Steuerknüppel sitzt.

Jahrelang war er erfolgreicher Unternehmer. Bis er sich eines Tages fragte: "Was will ich wirklich?" ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenNuomin He ist fliegender Landschaftsfotograf und weltweit der einzige professionelle Luftbildfotograf, der für seine Aufnahmen stets selbst am Steuerknüppel sitzt.

Jahrelang war er erfolgreicher Unternehmer. Bis er sich eines Tages fragte: "Was will ich wirklich?" Seine Antwort lautete: fliegen und fotografieren. Er begann, seinen Traum zu leben. Jeden Sommer fliegt er über die Weiten der Inneren Mongolei in Nordchina.

Seine beeindruckenden Fotos zeigen mäandernde Flüsse, hügliges Grasland und grün schillernde Ebenen. Für seine Aufnahmen fliegt Nuomin He gewagte Manöver in tückischen Winden. Der 52-Jährige ist ethnischer Mongole. Die Landschaft der Inneren Mongolei steckt voller Naturwunder, doch sie wandelt sich dramatisch. Der Wirtschaftsboom hat Spuren in der ehemals unberührten Landschaft hinterlassen. Bei seinen Zwischenlandungen lernt Nuomin He die Nöte und Hoffnungen seiner Landsleute kennen.

Ganz selten nur werden einem westlichen Kamera-Team Luftaufnahmen in China erlaubt. Doch Frank Sieren und sein Team durften Nuomin He bei einigen Flügen begleiten. Täglich erleben die Filmemacher den Widerspruch zwischen mongolischen Traditionen und chinesischem Wirtschaftswunder.


(ARD/SWR)


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15:48
VPS 15:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Chinas wilder Fluss

An den Ufern des Mekong

Film von Ariane Reimers

Ganzen Text anzeigenDer Mekong ist die Lebensader Asiens. Der große Fluss entspringt den Bergen Tibets und strömt durch sieben Länder, bevor er das südchinesische Meer erreicht.

Fast die Hälfte des Flusses erstreckt sich auf chinesischem Gebiet. Von den Quellen in den tibetischen ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDer Mekong ist die Lebensader Asiens. Der große Fluss entspringt den Bergen Tibets und strömt durch sieben Länder, bevor er das südchinesische Meer erreicht.

Fast die Hälfte des Flusses erstreckt sich auf chinesischem Gebiet. Von den Quellen in den tibetischen Bergen bis zur subtropischen Provinz Yunnan heißt er Lancang Jiang - wilder Fluss. Korrespondentin Ariane Reimers reist an seinen Ufern entlang.

Ganz im Norden von Yunnan ist der Lancang Jiang ein reißender Fluss, der sich durch tiefe, karg bewachsene Täler windet. Steile Hänge fallen fast 1000 Meter in die Tiefe. Weit über dem Lancang Jiang erheben sich schneebedeckte Gipfel. Der mit 6740 Metern höchste Berg - der Kawagebo - ist heilig und Ziel vieler Pilger. Es ist eine weitgehend tibetisch besiedelte Region, bunte Gebetsfahnen flattern über dem Fluss, in kleinen buddhistischen Tempeln beten die Dorfbewohner.

Das Leben dort ist hart und entbehrungsreich. Die Bauern leben von Mais, Weizen und Kartoffeln. Aber seitdem französische Missionare im 19. Jahrhundert in der Region entlang des tibetischen Lancang Jiangs wirkten, wächst auch Wein am Fluss. Die ältesten Reben stehen in Cizhong, einem kleinen tibetisch-christlichen Dorf, in dem die Kirche die Wirren der Geschichte nahezu unbeschadet überstanden hat. Seit ein paar Jahren gibt es wieder einen katholischen Priester, und jeden Sonntag wird eine Messe gelesen.

Entlang des Flusses - ihn immer wieder kreuzend - zog sich noch bis in die 1960er-Jahre ein alter Handelspfad, auf dem, meist zu Pferd, wichtige Güter transportiert wurden. Heute kennt man diesen Weg als "Chamagudao" - den alten Teehandelspferdeweg. Die Älteren in Yunnan erinnern sich noch an die Zeit, als tatsächlich Tee durch Berge und Täler transportiert wurde. Während des Zweiten Weltkrieges waren es auch Waffen für den Kampf gegen die japanische Besatzungsmacht.

Im Bezirk Lincang - einige Hundert Kilometer südlich - ist die Landschaft lieblicher. Tee, Tabak und Heilkräuter wachsen an den Hängen. Lushi war einst ein Handelsplatz des "Chamagudao" - noch immer transportieren Esel die Waren durch die gepflasterten Gassen. In diesem Städtchen scheint die Zeit stehen geblieben. Wild und reißend ist der Lancang Jiang hier allerdings nicht mehr - Staudämme haben ihn gezähmt und große Seen entstehen lassen. Der alte Teehandelsweg und seine Brücken wurden genauso geflutet wie die Dörfer.

Tief im Süden wandelt sich die Landschaft abermals: Subtropischer Regenwald säumt das Flussufer, im Dickicht leben die letzten wilden Elefanten Chinas, viele Affen und wohl noch der eine oder andere Tiger. Es ist ein Refugium der Natur - und die Heimat der Dai-Minderheit. Ein Hauch Südostasien weht durch diese Region: Das berühmte Wasserfest wird hier genauso gefeiert wie in Thailand oder Burma. Nur hier ist Chinas wilder Fluss schiffbar. Trotzdem ist es für kleinere Boote immer noch ein Wagnis, durch die Stromschnellen zu steuern. Binnenschiffer bringen Waren aus Burma, Laos und Thailand nach China. Denn nur wenige Kilometer flussabwärts erreicht der Lancang Jiang das "goldene Dreieck". Hier verliert er seinen chinesischen Namen - von nun an ist er der Mekong, die "Mutter aller Wasser".


(ARD/NDR)


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16:18
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Kaiserkanal in China

Film von Bernd Girrbach und Rolf Lambert

Ganzen Text anzeigenDer Kaiserkanal in China verbindet Peking mit dem Gelben Fluss. Mit seinen 1800 Kilometern ist er die längste künstliche Wasserstraße der Welt, 2500 Jahre alt und bis heute in Betrieb.

Der Kanal schafft eine Verbindung zur fruchtbaren Jangtse-Mündung und gilt neben ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer Kaiserkanal in China verbindet Peking mit dem Gelben Fluss. Mit seinen 1800 Kilometern ist er die längste künstliche Wasserstraße der Welt, 2500 Jahre alt und bis heute in Betrieb.

Der Kanal schafft eine Verbindung zur fruchtbaren Jangtse-Mündung und gilt neben der Chinesischen Mauer als bedeutendstes Bauwerk des alten China. In seinem Wasser spiegeln sich die wechselvolle Geschichte der Kaiserdynastien und der Wandel des heutigen China.

Der "Da Yunhe", "Großer Transportfluss", wie die Chinesen ihn nennen, passiert 30 Städte mit mehr als drei Millionen Bewohnern. Er führt mitten durch das boomende Ostchina.

Auf Reisbarken, Schleppern und Kohlekonvois erkundet das Film-Team den ältesten Kanal der Welt: von der Stadt Hangzhou, dem "Venedig des Osten", bis nach Peking in die "Verbotene Stadt", wo der Kaiserkanal endet.


(ARD/SWR)


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17:02
VPS 16:59

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die kleine Bahn von Sezuan

Chinas letzter Dampfzug

Film von Ralf Quibeldey

Ganzen Text anzeigenIn den entlegenen Tälern von Sezuan im Herzen Chinas hören die Straßen einfach auf. Eine kleine Schmalspurdampfbahn ist hier seit Maos Zeiten die einzige Verbindung zwischen acht Dörfern.

Sprichwörtlich alles muss mit dem kleinen Dampfzug transportiert werden, ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenIn den entlegenen Tälern von Sezuan im Herzen Chinas hören die Straßen einfach auf. Eine kleine Schmalspurdampfbahn ist hier seit Maos Zeiten die einzige Verbindung zwischen acht Dörfern.

Sprichwörtlich alles muss mit dem kleinen Dampfzug transportiert werden, Mensch und Vieh, Gemüse und Gepäck, Möbel und Mountainbikes. Die Gleise winden sich an Felshängen entlang und durch acht Tunnel zwischen dem Marktort Shixi und der Bergbaustadt Bajagou.

Die Bäuerin Wang Qizhen packt im Morgengrauen die Salaternte in ihren Tragekorb. Sie muss eine halbe Stunde den Berg hinabsteigen zum Bahnhof von Bajagou, mit dem schweren Korb über die Lehmwände der Reisfelder balancierend. Die einfachen Waggons des Zuges, ohne Fensterglas und mit harten Holzbänken, sind an Markttagen zum Bersten überfüllt.

Der große Markt von Shixi am anderen Ende der Bahnstrecke ist eine Wunderwelt. Dort findet man Wahrsager, Barbiere, mobile Zahnärzte und die, für europäische Augen, absonderlichsten Speisen und Zutaten. Gleich nebenan liegen die Werkstätten der kleinen Bahn. Loks und Waggons sind so alt, dass ständig an ihnen herumgeschraubt und -geschweißt werden muss. Alle Ersatzteile werden hier von Hand gefertigt. Die Mechanikerin Lu Chunli kauft Schweinebein auf dem Markt für ein Lieblingsessen der Lokführer: Eisbein Sezuan-Art, gegart im Dampfkessel der Lok.

Lokführer Wang Shibin fährt die Strecke zwei Mal täglich hin und her. Kein Kindheitstraum von ihm, meint er, sondern ein harter und schweißtreibender Job. Er trägt die Verantwortung dafür, dass keine Unfälle passieren. Wang zieht unentwegt am Hebel der Dampfpfeife, denn mangels Straßen nutzen die Einheimischen die Gleise und Tunnel auch als Fußgänger oder mit ihren Mopeds.

So auch die kleine Shihui. Sie ist elf Jahre alt und geht in die fünfte Klasse der einzigen Schule in diesen Tälern. Shihui wohnt direkt am Gleis, die Schule liegt direkt an einer Haltestelle. Und trotzdem kann sie den Zug nicht nutzen, da der Fahrplan überhaupt nicht passt. So muss sie, wie viele andere Kinder auch, jeden Morgen zwei Stunden lang zu Fuß über die Gleise und jeden Nachmittag zwei Stunden zurück gehen - bei Wind und Wetter. Eine Taschenlampe ist immer im Tornister, denn Shihui geht auch jeden Tag allein durch die zwei längsten Tunnel der Strecke, immer ängstlich horchend auf das vertraute Tuten der kleinen Bahn von Sezuan.


(ARD/NDR)


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17:46
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

mare TV - China unter Palmen

Die Tropeninsel Hainan

Film von Sven Jaax

Ganzen Text anzeigenHainan war einmal ein nahezu unberührtes Eiland im Südchinesischen Meer. Jetzt lockt Chinas einzige Tropeninsel als Urlaubsparadies mit Palmen, weißen Stränden und Sonne.

Jährlich kommen etwa 13 Millionen Urlauber, fast ausschließlich Chinesen. Sie tragen ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenHainan war einmal ein nahezu unberührtes Eiland im Südchinesischen Meer. Jetzt lockt Chinas einzige Tropeninsel als Urlaubsparadies mit Palmen, weißen Stränden und Sonne.

Jährlich kommen etwa 13 Millionen Urlauber, fast ausschließlich Chinesen. Sie tragen schlafanzugähnliche Freizeitkombinationen in schrillen bunten Farben, dazu Sonnenschirmchen. Denn nichts wäre peinlicher, als braun gebrannt nach Hause zu kommen.

Hainan liegt in den Tropen, 2500 Flugkilometer südlich von Peking. Die Trauminsel der Chinesen ist mehr als doppelt so groß wie Schleswig-Holstein und hat über acht Millionen Einwohner. Es grenzt an ein Wunder, dass Hainan ein Touristenmagnet geworden ist, denn in fast allen chinesischen Dynastien diente die Insel früher als Verbannungsort für in Ungnade gefallene Beamte.

Frau Yu ist auf Hainan geboren und arbeitet dort als Reiseleiterin. Ausgestattet mit Megafon und "Hier-bin-ich-Fahne" dirigiert sie die Gäste über die Insel. Zu den beliebtesten Ausflugszielen gehört der "Nanshan Kultur Tourismus Park". Mitten im Meer, über eine Brücke erreichbar, steht das Wahrzeichen des Parks: die 108 Meter hohe Statue zu Ehren der buddhistischen Göttin der Barmherzigkeit - eine Pilgerstätte.

Herr Mao, der mit seinem Namensvetter, "dem großen Vorsitzenden", nur wenig gemein hat, sorgt dafür, dass immer neue Urlaubsquartiere entstehen. Mit dem Luxusquartier "Weltparadies Vogelnest" will der Multimillionär Maßstäbe setzen. Wo früher noch tiefster Dschungel war, sind heute hochkarätige Manager und Staatspräsidenten als Gäste willkommen. Wer weniger Geld zur Verfügung hat, bekommt eine kurze Führung durch die Ferienanlage, inklusive Gang über die berühmte Hängebrücke. Sie war die Attraktion in einem chinesischen Kinohit.

Herr Liang züchtet Fische im schwimmenden Dorf Lingshui. Längst hat er genug Geld verdient, um sich ein Haus an Land zu bauen. Aber er bleibt dem Meer treu, liebt seine schlichte Hütte auf Styropor-Schwimmern. 3000 Leute leben in der Gemeinde, die nur per Boot zu erreichen ist.

Herr Li besucht gerne seine Verwandten in den Bergen - sofern die Buckelpiste dorthin denn befahrbar ist. Dort oben gibt es noch Dörfer, die aus Sicht der Regierung nicht vorzeigbar sind. Sie entsprechen so gar nicht dem Bild vom reichen, neuen China. In Mo Hao, einem der abgelegensten Dörfer der Insel, leben 150 Menschen. Die Bewohner mögen ihr zurückgezogenes Dasein und halten zusammen. Die alten Frauen im Dorf sind alle tätowiert, als Zeichen, dass sie zur Gemeinschaft gehören. Die 100-jährige Frau Hu wundert sich, was aus ihrer Insel geworden ist: "Tourismus? Wirklich eine sonderbare Idee!"


(ARD/NDR)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenWie tickt der Wolf?
Mit Infrarotkameras wird das Verhalten in der Nacht erforscht

Versuchstiere Insekten
Eine Fundgrube für die medizinische Forschung

"Tess" übernimmt
Die Suche nach Exoplaneten geht immer weiter

Kranke ...

Text zuklappenWie tickt der Wolf?
Mit Infrarotkameras wird das Verhalten in der Nacht erforscht

Versuchstiere Insekten
Eine Fundgrube für die medizinische Forschung

"Tess" übernimmt
Die Suche nach Exoplaneten geht immer weiter

Kranke Entgiftungszentrale
Fettleber bleibt häufig erst mal unentdeckt

Gefragte Eselshaut
Kenianische Schlachthäuser brauchen ständig Nachschub


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Mehr Geld für den öffentlichen Dienst
Tarifvertrag über 30 Monate: + 7,5%

Großrazzia gegen Bordell-Netzwerk
Thailänder zur Prostitution gezwungen

Konferenz der Ost-Ministerpräsidenten
Stärkung des ländlichen Raums


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigen"Der Fortführer" von Botho Strauß
Gesprächsgast: Andreas Isenschmid, Literaturkritiker

Echo-Eklat
Der Pianist Igor Levit zu Gast im "Kulturzeit"-Studio

Buch "Unresolved"
Der andere Blick des Fotografen Meinrad Schade

Freier Eintritt mit ...

Text zuklappen"Der Fortführer" von Botho Strauß
Gesprächsgast: Andreas Isenschmid, Literaturkritiker

Echo-Eklat
Der Pianist Igor Levit zu Gast im "Kulturzeit"-Studio

Buch "Unresolved"
Der andere Blick des Fotografen Meinrad Schade

Freier Eintritt mit Hakenkreuz
Wirbel um George Taboris "Mein Kampf" im Theater Konstanz

Kairos-Preisträger Jan Gerchow
Direktor des Historischen Museums in Frankfurt erhält Auszeichnung


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Schweizer Rettungsflugwacht - Rega 1414

Film von Denise Langenegger, Reto Vetterli,

Beni Leoni und Samuel Bürgler

Ganzen Text anzeigenDie rotweißen Rettungshelikopter kennt in der Schweiz jedes Kind. Weit weniger bekannt sind die Ambulanz-Jets der Rega, die ebenfalls täglich im Einsatz stehen.

11 000 Mal pro Jahr startet ein Rega-Heli zu einer Rettungsaktion, rund 1000 Mal ein Ambulanz-Jet. Der ...

Text zuklappenDie rotweißen Rettungshelikopter kennt in der Schweiz jedes Kind. Weit weniger bekannt sind die Ambulanz-Jets der Rega, die ebenfalls täglich im Einsatz stehen.

11 000 Mal pro Jahr startet ein Rega-Heli zu einer Rettungsaktion, rund 1000 Mal ein Ambulanz-Jet. Der Film zeigt die Rettungsaktionen aus beiden Bereichen mit den emotionalsten Geschichten der erfolgreichen "DOK"-Serie "Rega 1414 - Hilfe naht" aus dem Jahr 2016.

Bei Rega 10 auf der Helikopter-Basis Wilderswil bei Interlaken stehen Pilot und Basisleiter Rick Maurer, Arzt Thomas von Wyl und Rettungssanitäter Marco Lei im Einsatz. Fünf Minuten nach Eingang des Notrufs muss der Rettungshelikopter - liebevoll "Romeo Tango" genannt - in der Luft sein. Trotz des Zeitdrucks darf dem Team kein Fehler passieren, weder beim Windeneinsatz auf dem Gletscher noch bei der Rettung von Mutter und Tochter, die sich mit Jauche-Gas vergiftet haben. Dirigiert wird Rega 10 von Einsatzleiterin Gitti Kuhn im Rega-Center in Zürich. Sie koordiniert alle Rega-Helikopter und sieht sich als viertes Crew-Mitglied, das aus der Ferne Hilfe bietet.

Der Film begleitet auch eine Crew in einem der Rega-Ambulanz-Jets. Im Fokus stehen Jet-Pilot Philipp Simmen und "Flight Nurse" Yvonne Horisberger. Nach zwölf Jahren bei der Rega steht Simmen vor seiner Beförderung zum Captain. Intensiv-Pflegefachfrau Yvonne Horisberger ist im Jahr etwa 70 Tage für die Rega in der Luft. Im Jet kümmert sie sich nicht nur um die Patienten: Sie ist während der Einsätze auch für Transfers oder Verpflegung zuständig - eine Allrounderin.

Ob Heli oder Jet - jeder Fall stellt Einsatzzentrale und Retter vor neue Anforderungen, logistisch, fliegerisch und medizinisch. Während bei Auslandeinsätzen die minutiöse Abklärung aus der Ferne im Vordergrund steht, geht es bei der Heli-Rettung um rasche Entscheide und schnelles Handeln. Die Fälle reichen von der der Rückführung eines zu früh geborenen Babys aus dem Ausland über die schwierige Suche nach einer verunfallten Frau im Waldgebiet bis zum Kampf um das Leben eines Gleitschirmfliegers, der abgestürzt ist.


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21:48
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Dem Himmel entgegen - Hochhäuser der Welt

740 Park Avenue

(aus der SRF-Reihe "10 vor 10 extra")

Ganzen Text anzeigenJe mehr Menschen sich in Städten zusammendrängen, umso knapper und teurer wird der Baugrund. Deshalb streben die Bauten in die Höhe - verdichtetes Bauen ist weltweit angesagt.

Die Filmreihe erzählt Geschichten von Hochhäusern rund um den Globus. Eins davon ist das ...

Text zuklappenJe mehr Menschen sich in Städten zusammendrängen, umso knapper und teurer wird der Baugrund. Deshalb streben die Bauten in die Höhe - verdichtetes Bauen ist weltweit angesagt.

Die Filmreihe erzählt Geschichten von Hochhäusern rund um den Globus. Eins davon ist das Wohnhochhaus 740 Park Avenue in Manhattan, New York. Dort wohnen die Superreichen der Stadt, unter anderen auch der Schweizer UNO-Botschafter.


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:28
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Goalie bin ig

Spielfilm, Schweiz 2013

Darsteller:
GoalieMarcus Signer
RegulaSonja Riesen
UeliPascal Ulli
PescheMichael Neuenschwander
StofferThomas U. Hostettler
u.a.
Regie: Sabine Boss
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenEnde der 1980er-Jahre: Der Lebenskünstler Ernst, von allen "Goalie" genannt, kehrt nach einem Jahr im Gefängnis zurück in die Schweizer Kleinstadt Schummertal. Er ist voller guter Vorsätze.

Goalie will ein neues Leben anfangen, ohne Drogen. Er sucht sich einen Job ...

Text zuklappenEnde der 1980er-Jahre: Der Lebenskünstler Ernst, von allen "Goalie" genannt, kehrt nach einem Jahr im Gefängnis zurück in die Schweizer Kleinstadt Schummertal. Er ist voller guter Vorsätze.

Goalie will ein neues Leben anfangen, ohne Drogen. Er sucht sich einen Job und verliebt sich in die Kellnerin Regula. Es ist ihm egal, dass sein bester Freund Ueli ihn nun für einen Spießbürger hält. Doch kurz vor seinem neuen Glück holt ihn die Vergangenheit ein.

Der Schweizer Spielfilm "Der Goalie bin ig" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Pedro Lenz, einem der erfolgreichsten Schweizer Mundartromane der letzten Jahre. Er wurde original in Schweizer Mundart in Langenthal und Italien gedreht. Die Musik zum Film arrangierten Peter von Siebenthal und Richard Koechli, der Titelsong "Der Goalie" stammt aus der Feder von ZüriWest-Frontmann Kuno Lauener.

"Der Goalie bin ig" wurde an den Solothurner Filmtagen 2014 uraufgeführt und gewann im gleichen Jahr den Schweizer Filmpreis in den Kategorien Bester Film, Bester Hauptdarsteller, Bestes Drehbuch und Beste Filmmusik.


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23:57
VPS 23:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wir kriegen dich!

Pfarrer im Visier der Rechten

Film von Dominique Klughammer und Stefan Suchalla

Ganzen Text anzeigenPfarrer Charles Cervigne kümmert sich um Geflüchtete und organisiert auch Kirchenasyl. Damit macht er sich Feinde in der rechten Szene. So wie ihm geht es auch anderen Gottesmännern.

Schon in seiner Studentenzeit bekämpfte Cervigne rechtsradikale Umtriebe. Als die ...
(ARD/NDR/WDR/MDR)

Text zuklappenPfarrer Charles Cervigne kümmert sich um Geflüchtete und organisiert auch Kirchenasyl. Damit macht er sich Feinde in der rechten Szene. So wie ihm geht es auch anderen Gottesmännern.

Schon in seiner Studentenzeit bekämpfte Cervigne rechtsradikale Umtriebe. Als die Flüchtlingswelle ihren Höhepunkt erreicht, wird er massiv von rechten Schlägern angefeindet und bedroht, nun machen sie ernst: An seiner Haustür wird er niedergeknüppelt.

Ohne Spuren zu hinterlassen, tauchen die Täter ab. Der Angriff ruft die Gemeindeglieder auf den Plan. Sie organisieren sich, um das Pfarrhaus zu bewachen und ihren Pfarrer zu beschützen. Charles Cervigne lässt sich jedoch nicht beirren: "Wenn wir die Gnade Gottes erwarten, müssen wir Menschen erst einmal anfangen, selbst gnädig untereinander zu sein."

In der Südheide wird Pfarrer Wilfried Manneke am frühen Morgen von seinem Sohn auf eine Brandspur am Haus aufmerksam gemacht. Der zwölfjährige Junge will gerade zur Schule gehen, als er die Spuren des Angriffs auf sein Elternhaus bemerkt. Ein Molotow-Cocktail hätte einen Brand entfachen und die Familie in Lebensgefahr bringen können. Der Geistliche, dem der Anschlag gilt, ist seit Jahren bekannt für sein Eintreten gegen Rechts: Pfarrer Manneke.

Vor dem Anschlag ist Wilfried Manneke EKD-Auslandspfarrer in Südafrika, noch zur Zeit der Apartheid. Was er in Südafrika erlebt, macht ihn sensibel auch für Formen des Rassismus in seiner Heimat Deutschland. Als er 1995 nach Unterlüß in der Südheide kommt, schließt er sich sofort den Protesten gegen das Neonazi-Zentrum "Hetendorf 13" an. Manneke ist sich auch nach dem Anschlag auf sein Pfarrhaus sicher: Nichts wird ihn davon abhalten, sich auch künftig den Nazis in den Weg zu stellen.

"Wir kriegen Dich bald!", diesen Satz hört Pfarrer Michael Kleim in Gera immer wieder - auch nachts am Telefon. Kleim fühlt sich schon lange bedroht. Sein Briefkasten wird gesprengt, zudem ist er Gewaltaufrufen im Internet ausgesetzt. Der Kampf gegen Rechts wird wider Willen zu seinem Lebensthema. Schon in der DDR hatte er sich für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt. Pfarrer Kleim ist der Meinung: Auch heute lohnt es sich, für Demokratie und Menschenrechte zu kämpfen.


(ARD/NDR/WDR/MDR)


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0:27
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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0:54
VPS 00:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Winterthurer Industriekonzern Sulzer
Im Visier der US-Behörden

Visilab-Gründer Daniel Mori
Der sanfte Patriarch

Puerto Rico nach dem Hurrikan
Schleppender Wiederaufbau


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1:21
VPS 01:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Panorama

Traumberuf Krankenschwester?

Sendung von Regina Nassiri

Moderation: Nina Horowitz

Ganzen Text anzeigenEine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um Krankenschwestern.

Zahlreiche Projektionen werden mit diesem Berufsbild verbunden: Entweder gelten ...
(ORF)

Text zuklappenEine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um Krankenschwestern.

Zahlreiche Projektionen werden mit diesem Berufsbild verbunden: Entweder gelten Krankenschwestern - wie manches Faschingskostüm zeigt - als erotisch oder als aufopfernd und selbstlos. Aber wie sind sie wirklich? Und was muss man alles für diesen Beruf lernen?

In einer "Ohne Maulkorb"-Reportage aus den 1980er-Jahren wurden Krankenschwestern bei ihrer harten Arbeit begleitet. Wenig Geld, Schichttdienst und ein stressiger Alltag: Das war und ist noch immer die Realität. Schon in den 1970er-Jahren klagte man über Schwesternmangel. Deshalb wurden philippinische Kolleginnen angeworben. Einige von ihnen wollten schnell wieder weg. Andere strebten an, in Österreich zu bleiben.

Es gibt aber auch Männer, die diesen Beruf ergreifen. 1982 kam in der Sendung "Wir" erstmals eine "männliche Kinderkrankenschwester" zu Wort. Anfangs gab es allerdings Ressentiments in der Krankenschwesternschule.


(ORF)


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1:47
VPS 01:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulinarische Schatzsuche in Asien (1/2)

Der Foodhunter in China

Film von Bernd Girrbach und Rolf Lambert

Ganzen Text anzeigenMark Brownstein, ein Amerikaner mit Wohnsitz in Hongkong, hat einen ungewöhnlichen Job: Er sucht unbekannte Speisen oder Zutaten, um sie Spitzenköchen in aller Welt anzubieten.

Vor allem in Asien findet er alte, vergessene oder nur regional bekannte Köstlichkeiten. ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenMark Brownstein, ein Amerikaner mit Wohnsitz in Hongkong, hat einen ungewöhnlichen Job: Er sucht unbekannte Speisen oder Zutaten, um sie Spitzenköchen in aller Welt anzubieten.

Vor allem in Asien findet er alte, vergessene oder nur regional bekannte Köstlichkeiten. Der Zweiteiler "Kulinarische Schatzsuche in Asien" begleitet Mark Brownstein bei der Arbeit. Teil eins führt nach China.

In Südchina findet Mark Brownstein "Buddhas Finger": eine Zitrone, die leicht bitter ist. In Shanghai testet Küchenchef Gerhard Passrugger in einem noblen Hotel die exotischen "Finger" mit österreichischen Mohnsamen - und ist begeistert.

"Facai", auch "Teufelszwirn" oder "Haargemüse" genannt, besteht aus feinen schwarzen Fäden. Es ist eine uralte Zutat in China, die angeblich reich und glücklich macht. Facai ist sehr teuer und wird meist als Fälschung verkauft. Mark sucht das wahre Facai - in der Hochwüste der Inneren Mongolei, gleich hinter der Großen Chinesischen Mauer, wird er fündig.

In der tropischen Provinz Yunnan ist der Regenwald abgeholzt, aber einzelne Baumriesen stehen noch. Es handelt sich um eine Magnolienart mit hocharomatischen Samen. Sie gelten als Universalmedizin, als "Nervenputzer". "Ye Ba Jiao" heißen sie und sind so wertvoll, dass die Dorfbewohner die Bäume Tag und Nacht bewachen. Mark kreiert daraus einen "Chinesischen Pernod" und bringt seine Entdeckung zum australischen Starkoch David Laris.


(ARD/SWR)


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2:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulinarische Schatzsuche in Asien (2/2)

Der Foodhunter in China

Film von Bernd Girrbach und Rolf Lambert

Ganzen Text anzeigenDie zweite Folge führt Foodhunter Mark Brownstein in die chinesische Hafenstadt Qingdao, wo er "Liangfen", ein Algen-Gelee, sucht. "Sexy" findet Mark diese uralte Diätspeise.

Frau Li, eine rüstige Rentnerin, stellt sie in ihrer winzigen Küche her und verrät ihm ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie zweite Folge führt Foodhunter Mark Brownstein in die chinesische Hafenstadt Qingdao, wo er "Liangfen", ein Algen-Gelee, sucht. "Sexy" findet Mark diese uralte Diätspeise.

Frau Li, eine rüstige Rentnerin, stellt sie in ihrer winzigen Küche her und verrät ihm das Rezept. Mark bringt die Entdeckung gleich zum spanischen Avantgarde-Koch Willy Moreno nach Shanghai. Der ist begeistert und zaubert damit eine ungewöhnliche Seafood-Tapa.

In Hangzhou, dem "Venedig des Ostens", spürt Mark einer urchinesischen, aber aus der Mode gekommen Zutat nach: Osmanthus-Blüten. Sie duften fein und elegant, werden aber in China nur noch selten genutzt. Schade, findet Mark und fliegt mit Osmanthus im Rucksack in die Toskana. Er meint: Die Duftblüten passen bestens in die italienische Küche. In einem exklusiven Landhotel aromatisiert Küchenchef Ricardo Titti einen Rinder-Tartar mit den Blüten.

Natürlich sucht Mark Brownstein auch in der Toskana nach unbekannten Zutaten. Bei Arezzo findet er wilden Fenchelpollen, Fiori di finocchio selvatico. Er schickt das Gewürz an den Chinesischen Starkoch Jereme Leung. Zurück in China reist Mark in die Provinz Yunnan. Im Grenzgebiet zu Burma, wo einst der Tee entdeckt wurde, kostet er den "Sauren Tee" der Bulang-Minderheit. Richtig gut schmeckt er ihm aber erst, als der Tee mit einer Gewürzmischung aus 24 Dschungelkräutern verschnitten ist.

Mark Brownstein, ein Amerikaner mit Wohnsitz in Hongkong, hat einen ungewöhnlichen Job: Er sucht unbekannte Speisen oder Zutaten, um sie Spitzenköchen in aller Welt anzubieten. Vor allem in Asien findet er alte, vergessene oder nur regional bekannte Köstlichkeiten. Der Zweiteiler "Kulinarische Schatzsuche in Asien" begleitet Mark Brownstein bei der Arbeit.


(ARD/SWR)


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3:14
VPS 03:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Im Steppenwind - Nuomin He,

der fliegende mongolische Fotograf

Film von Frank Sieren

Ganzen Text anzeigenNuomin He ist fliegender Landschaftsfotograf und weltweit der einzige professionelle Luftbildfotograf, der für seine Aufnahmen stets selbst am Steuerknüppel sitzt.

Jahrelang war er erfolgreicher Unternehmer. Bis er sich eines Tages fragte: "Was will ich wirklich?" ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenNuomin He ist fliegender Landschaftsfotograf und weltweit der einzige professionelle Luftbildfotograf, der für seine Aufnahmen stets selbst am Steuerknüppel sitzt.

Jahrelang war er erfolgreicher Unternehmer. Bis er sich eines Tages fragte: "Was will ich wirklich?" Seine Antwort lautete: fliegen und fotografieren. Er begann, seinen Traum zu leben. Jeden Sommer fliegt er über die Weiten der Inneren Mongolei in Nordchina.

Seine beeindruckenden Fotos zeigen mäandernde Flüsse, hügliges Grasland und grün schillernde Ebenen. Für seine Aufnahmen fliegt Nuomin He gewagte Manöver in tückischen Winden. Der 52-Jährige ist ethnischer Mongole. Die Landschaft der Inneren Mongolei steckt voller Naturwunder, doch sie wandelt sich dramatisch. Der Wirtschaftsboom hat Spuren in der ehemals unberührten Landschaft hinterlassen. Bei seinen Zwischenlandungen lernt Nuomin He die Nöte und Hoffnungen seiner Landsleute kennen.

Ganz selten nur werden einem westlichen Kamera-Team Luftaufnahmen in China erlaubt. Doch Frank Sieren und sein Team durften Nuomin He bei einigen Flügen begleiten. Täglich erleben die Filmemacher den Widerspruch zwischen mongolischen Traditionen und chinesischem Wirtschaftswunder.


(ARD/SWR)


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3:58
VPS 03:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Chinas wilder Fluss

An den Ufern des Mekong

Film von Ariane Reimers

Ganzen Text anzeigenDer Mekong ist die Lebensader Asiens. Der große Fluss entspringt den Bergen Tibets und strömt durch sieben Länder, bevor er das südchinesische Meer erreicht.

Fast die Hälfte des Flusses erstreckt sich auf chinesischem Gebiet. Von den Quellen in den tibetischen ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDer Mekong ist die Lebensader Asiens. Der große Fluss entspringt den Bergen Tibets und strömt durch sieben Länder, bevor er das südchinesische Meer erreicht.

Fast die Hälfte des Flusses erstreckt sich auf chinesischem Gebiet. Von den Quellen in den tibetischen Bergen bis zur subtropischen Provinz Yunnan heißt er Lancang Jiang - wilder Fluss. Korrespondentin Ariane Reimers reist an seinen Ufern entlang.

Ganz im Norden von Yunnan ist der Lancang Jiang ein reißender Fluss, der sich durch tiefe, karg bewachsene Täler windet. Steile Hänge fallen fast 1000 Meter in die Tiefe. Weit über dem Lancang Jiang erheben sich schneebedeckte Gipfel. Der mit 6740 Metern höchste Berg - der Kawagebo - ist heilig und Ziel vieler Pilger. Es ist eine weitgehend tibetisch besiedelte Region, bunte Gebetsfahnen flattern über dem Fluss, in kleinen buddhistischen Tempeln beten die Dorfbewohner.

Das Leben dort ist hart und entbehrungsreich. Die Bauern leben von Mais, Weizen und Kartoffeln. Aber seitdem französische Missionare im 19. Jahrhundert in der Region entlang des tibetischen Lancang Jiangs wirkten, wächst auch Wein am Fluss. Die ältesten Reben stehen in Cizhong, einem kleinen tibetisch-christlichen Dorf, in dem die Kirche die Wirren der Geschichte nahezu unbeschadet überstanden hat. Seit ein paar Jahren gibt es wieder einen katholischen Priester, und jeden Sonntag wird eine Messe gelesen.

Entlang des Flusses - ihn immer wieder kreuzend - zog sich noch bis in die 1960er-Jahre ein alter Handelspfad, auf dem, meist zu Pferd, wichtige Güter transportiert wurden. Heute kennt man diesen Weg als "Chamagudao" - den alten Teehandelspferdeweg. Die Älteren in Yunnan erinnern sich noch an die Zeit, als tatsächlich Tee durch Berge und Täler transportiert wurde. Während des Zweiten Weltkrieges waren es auch Waffen für den Kampf gegen die japanische Besatzungsmacht.

Im Bezirk Lincang - einige Hundert Kilometer südlich - ist die Landschaft lieblicher. Tee, Tabak und Heilkräuter wachsen an den Hängen. Lushi war einst ein Handelsplatz des "Chamagudao" - noch immer transportieren Esel die Waren durch die gepflasterten Gassen. In diesem Städtchen scheint die Zeit stehen geblieben. Wild und reißend ist der Lancang Jiang hier allerdings nicht mehr - Staudämme haben ihn gezähmt und große Seen entstehen lassen. Der alte Teehandelsweg und seine Brücken wurden genauso geflutet wie die Dörfer.

Tief im Süden wandelt sich die Landschaft abermals: Subtropischer Regenwald säumt das Flussufer, im Dickicht leben die letzten wilden Elefanten Chinas, viele Affen und wohl noch der eine oder andere Tiger. Es ist ein Refugium der Natur - und die Heimat der Dai-Minderheit. Ein Hauch Südostasien weht durch diese Region: Das berühmte Wasserfest wird hier genauso gefeiert wie in Thailand oder Burma. Nur hier ist Chinas wilder Fluss schiffbar. Trotzdem ist es für kleinere Boote immer noch ein Wagnis, durch die Stromschnellen zu steuern. Binnenschiffer bringen Waren aus Burma, Laos und Thailand nach China. Denn nur wenige Kilometer flussabwärts erreicht der Lancang Jiang das "goldene Dreieck". Hier verliert er seinen chinesischen Namen - von nun an ist er der Mekong, die "Mutter aller Wasser".


(ARD/NDR)


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4:27
VPS 04:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Kaiserkanal in China

Film von Bernd Girrbach und Rolf Lambert

Ganzen Text anzeigenDer Kaiserkanal in China verbindet Peking mit dem Gelben Fluss. Mit seinen 1800 Kilometern ist er die längste künstliche Wasserstraße der Welt, 2500 Jahre alt und bis heute in Betrieb.

Der Kanal schafft eine Verbindung zur fruchtbaren Jangtse-Mündung und gilt neben ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer Kaiserkanal in China verbindet Peking mit dem Gelben Fluss. Mit seinen 1800 Kilometern ist er die längste künstliche Wasserstraße der Welt, 2500 Jahre alt und bis heute in Betrieb.

Der Kanal schafft eine Verbindung zur fruchtbaren Jangtse-Mündung und gilt neben der Chinesischen Mauer als bedeutendstes Bauwerk des alten China. In seinem Wasser spiegeln sich die wechselvolle Geschichte der Kaiserdynastien und der Wandel des heutigen China.

Der "Da Yunhe", "Großer Transportfluss", wie die Chinesen ihn nennen, passiert 30 Städte mit mehr als drei Millionen Bewohnern. Er führt mitten durch das boomende Ostchina.

Auf Reisbarken, Schleppern und Kohlekonvois erkundet das Film-Team den ältesten Kanal der Welt: von der Stadt Hangzhou, dem "Venedig des Osten", bis nach Peking in die "Verbotene Stadt", wo der Kaiserkanal endet.


(ARD/SWR)


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5:11
VPS 05:09

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die kleine Bahn von Sezuan

Chinas letzter Dampfzug

Film von Ralf Quibeldey

Ganzen Text anzeigenIn den entlegenen Tälern von Sezuan im Herzen Chinas hören die Straßen einfach auf. Eine kleine Schmalspurdampfbahn ist hier seit Maos Zeiten die einzige Verbindung zwischen acht Dörfern.

Sprichwörtlich alles muss mit dem kleinen Dampfzug transportiert werden, ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenIn den entlegenen Tälern von Sezuan im Herzen Chinas hören die Straßen einfach auf. Eine kleine Schmalspurdampfbahn ist hier seit Maos Zeiten die einzige Verbindung zwischen acht Dörfern.

Sprichwörtlich alles muss mit dem kleinen Dampfzug transportiert werden, Mensch und Vieh, Gemüse und Gepäck, Möbel und Mountainbikes. Die Gleise winden sich an Felshängen entlang und durch acht Tunnel zwischen dem Marktort Shixi und der Bergbaustadt Bajagou.

Die Bäuerin Wang Qizhen packt im Morgengrauen die Salaternte in ihren Tragekorb. Sie muss eine halbe Stunde den Berg hinabsteigen zum Bahnhof von Bajagou, mit dem schweren Korb über die Lehmwände der Reisfelder balancierend. Die einfachen Waggons des Zuges, ohne Fensterglas und mit harten Holzbänken, sind an Markttagen zum Bersten überfüllt.

Der große Markt von Shixi am anderen Ende der Bahnstrecke ist eine Wunderwelt. Dort findet man Wahrsager, Barbiere, mobile Zahnärzte und die, für europäische Augen, absonderlichsten Speisen und Zutaten. Gleich nebenan liegen die Werkstätten der kleinen Bahn. Loks und Waggons sind so alt, dass ständig an ihnen herumgeschraubt und -geschweißt werden muss. Alle Ersatzteile werden hier von Hand gefertigt. Die Mechanikerin Lu Chunli kauft Schweinebein auf dem Markt für ein Lieblingsessen der Lokführer: Eisbein Sezuan-Art, gegart im Dampfkessel der Lok.

Lokführer Wang Shibin fährt die Strecke zwei Mal täglich hin und her. Kein Kindheitstraum von ihm, meint er, sondern ein harter und schweißtreibender Job. Er trägt die Verantwortung dafür, dass keine Unfälle passieren. Wang zieht unentwegt am Hebel der Dampfpfeife, denn mangels Straßen nutzen die Einheimischen die Gleise und Tunnel auch als Fußgänger oder mit ihren Mopeds.

So auch die kleine Shihui. Sie ist elf Jahre alt und geht in die fünfte Klasse der einzigen Schule in diesen Tälern. Shihui wohnt direkt am Gleis, die Schule liegt direkt an einer Haltestelle. Und trotzdem kann sie den Zug nicht nutzen, da der Fahrplan überhaupt nicht passt. So muss sie, wie viele andere Kinder auch, jeden Morgen zwei Stunden lang zu Fuß über die Gleise und jeden Nachmittag zwei Stunden zurück gehen - bei Wind und Wetter. Eine Taschenlampe ist immer im Tornister, denn Shihui geht auch jeden Tag allein durch die zwei längsten Tunnel der Strecke, immer ängstlich horchend auf das vertraute Tuten der kleinen Bahn von Sezuan.


(ARD/NDR)