Programm-Übersicht
Kalender
Dezember 2018
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Mittwoch, 27. Dezember
Programmwoche 52/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Format 4:3

Geheimnisvolles Mali

Film von Bernd Seidel

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie 300 Meter hohe Felsklippe Falaise de Bandiagara zieht sich durch die Gondo-Ebene in Mali, dem größten der vier westafrikanischen Sahel-Länder.

Dort fällt eine steinige Hochfläche in einer Länge von über 200 Kilometern senkrecht zu einer schier endlosen ...
(ORF)

Text zuklappenDie 300 Meter hohe Felsklippe Falaise de Bandiagara zieht sich durch die Gondo-Ebene in Mali, dem größten der vier westafrikanischen Sahel-Länder.

Dort fällt eine steinige Hochfläche in einer Länge von über 200 Kilometern senkrecht zu einer schier endlosen savannenartigen Ebene ab. In der unwegsamen Felslandschaft am Fuß der Falaise, entwickelte sich eine der ältesten schwarzafrikanischen Kulturen.

Das geheimnisvolle Volk der Tellem errichtete dort ursprünglich seine Lehmbauten in Felsnischen inmitten der senkrechten Wände. Es ist bis heute nicht geklärt, woher sie kamen und wohin sie verschwunden sind. Ihre Bauten, die Schwalbennestern gleich in den Nischen des gewaltigen Felsabbruchs kleben, bildeten den Grundstein für den Lebensraum der Dogon. Vor ungefähr 800 Jahren wurden sie aus den westlichen Landesteilen vertrieben und suchten in den Felsen der Falaise de Bandiagara Zuflucht vor Versklavung und Islamisierung.


(ORF)


7:04
VPS 07:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Namibia - Das Geheimnis der Feenkreise

Film von Barbara Fally-Puskás

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenNamibia hat viele bekannte landschaftliche Attraktionen: die Etosha-Pfanne, die Skelettküste, das Diamantensperrgebiet, die Wüsten Kalahari und Namib.

Doch das Land im Südwesten Afrikas birgt auch ein unerklärliches Phänomen: die Feenkreise - kreisförmige ...
(ORF)

Text zuklappenNamibia hat viele bekannte landschaftliche Attraktionen: die Etosha-Pfanne, die Skelettküste, das Diamantensperrgebiet, die Wüsten Kalahari und Namib.

Doch das Land im Südwesten Afrikas birgt auch ein unerklärliches Phänomen: die Feenkreise - kreisförmige Kahlstellen inmitten von Grasflächen, die von einem Grasring umgeben sind. Woher kommen diese mysteriösen Kreise?


(ORF)


7:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Namaqualand - Der Blumengarten Afrikas

Film von Lynne und Philip Richardson

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenNamaqualand in Südafrika ist alljährlich im Frühling Schauplatz eines einzigartigen Spektakels: Eine unwirtliche Wüstenlandschaft verwandelt sich in eines der größten Blumenbeete der Welt.

Dieser paradiesische Zustand währt nur für wenige Wochen. Bis der Regen ...
(ORF)

Text zuklappenNamaqualand in Südafrika ist alljährlich im Frühling Schauplatz eines einzigartigen Spektakels: Eine unwirtliche Wüstenlandschaft verwandelt sich in eines der größten Blumenbeete der Welt.

Dieser paradiesische Zustand währt nur für wenige Wochen. Bis der Regen im folgenden Jahr wiederkehrt, entspinnt sich für Menschen, Tiere und Pflanzen ein Wettlauf gegen die Unbarmherzigkeit des Jahreslaufs.


(ORF)


8:41
VPS 08:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Hyänen - Die Königinnen der Masai Mara

Film von Harald Pokieser

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenSie sind nicht so stark wie Löwen. Sie sind nicht so schnell wie Geparden. Sie sind die ungeliebten Außenseiter von Afrikas Tierwelt. Und doch sind sie die Könige der Masai Mara: Hyänen.

Hyänen gelten als feig, hässlich und uninteressant. Das über Jahrzehnte ...
(ORF)

Text zuklappenSie sind nicht so stark wie Löwen. Sie sind nicht so schnell wie Geparden. Sie sind die ungeliebten Außenseiter von Afrikas Tierwelt. Und doch sind sie die Könige der Masai Mara: Hyänen.

Hyänen gelten als feig, hässlich und uninteressant. Das über Jahrzehnte überlieferte Bild wird durch neueste Forschungen auf den Kopf gestellt. Die amerikanische Forscherin Kay Holecamp fand heraus, dass Hyänen ganz anders sind als ihr Ruf.

Sie haben ein ausgeprägtes soziales Verhalten und eine bemerkenswerte Intelligenz - kluge Bestien sozusagen. Das macht sie so erfolgreich, dass sie sich auch inmitten der großen Raubkatzen der Savanne behaupten können.


(ORF)


9:26
VPS 09:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wildes Nairobi - Wo Leoparden durch Gärten schleichen

Film von Harald Pokieser und Udo Maurer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenNairobi, eine der größten Städte Afrikas, liegt mitten in der Savanne - und die Wildnis reicht weit in die bunte Hauptstadt Kenias hinein. - Eine Expedition in den Großstadtdschungel.

Die Parkanlagen Nairobis werden von Affenbanden kontrolliert, die Becken der ...
(ORF)

Text zuklappenNairobi, eine der größten Städte Afrikas, liegt mitten in der Savanne - und die Wildnis reicht weit in die bunte Hauptstadt Kenias hinein. - Eine Expedition in den Großstadtdschungel.

Die Parkanlagen Nairobis werden von Affenbanden kontrolliert, die Becken der Kläranlage von Krokodilen und Nilpferden, und die Marabus, die in den Alleebäumen im Zentrum der Stadt ihre Brutplätze gefunden haben, sind die Herren der städtischen Müllhalde.

Entlang der Autobahn, nur getrennt durch einen Maschendrahtzaun, spazieren Löwen, Hyänen, Giraffen und Nashörner durchs Gras. Nur wenige Meter neben der Landebahn des Flughafens beginnt der Nairobi-Nationalpark.


(ORF)


10:12
VPS 10:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Im Reich der Königselefanten - Das Tembe

Wildreservat in Südafrika

Film von Werner Zips und Manuela Zips-Mairitsch

Ganzen Text anzeigenDer "Tembe Elephant Park", ein 300 Quadratkilometer großes Gebiet an der Grenze Südafrikas zu Mosambik, gilt als einer der wenigen sicheren Orte für die "Great Tuskers".

Ein Blick auf die Elefantenbullen mit ihren gewaltigen Stoßzähnen genügt, um zu wissen, warum ...
(ORF)

Text zuklappenDer "Tembe Elephant Park", ein 300 Quadratkilometer großes Gebiet an der Grenze Südafrikas zu Mosambik, gilt als einer der wenigen sicheren Orte für die "Great Tuskers".

Ein Blick auf die Elefantenbullen mit ihren gewaltigen Stoßzähnen genügt, um zu wissen, warum sie auch als "Königselefanten" bezeichnet werden. Das Wildreservat wurde von einem König gegründet, dem Vater von Inkosi Israel Tembe, dem heutigen Chief der Tembe.

Der Stamm vom Volk der Tonga, der hier seit Generationen beheimatet ist, verwaltet den Park gemeinsam mit der staatlichen Naturschutzbehörde. Das ist von großer ökonomischer Bedeutung, weil das Grenzgebiet zu Mosambik von besonderer Armut geprägt ist. In dieser entlegenen Region von KwaZulu-Natal stehen die landwirtschaftlich interessantesten Flächen an der Küste unter strengem Naturschutz.

Dort, wo Ackerbau betrieben werden durfte, entwickelten sich die Elefanten zum größten Problem. Sie bedrohten vor allem nachts die Felder - und damit letztlich auch die ansässige Bevölkerung, die die Früchte ihrer Arbeit mit allen Mitteln verteidigen wollte. Blutige Kämpfe zwischen Mensch und Wildtier mit großen Verlusten für beide Seiten waren die logische Konsequenz. Mit der Gründung des "Tembe Elephant Park" 1983 wandelte sich die Bedeutung der Elefanten vom Problemfall zum Zukunftspotenzial.

Mittlerweile lebt die Tembe-Gemeinschaft zu einem guten Teil von "ihren" Elefanten und hat die geeigneten Schutzmaßnahmen sowohl für die umliegenden Dörfer als auch für die Wildtiere getroffen. Der regierende König hat die Attraktivität des Wildparks durch die Wiederansiedlung der vor langer Zeit durch Jagd ausgerotteten Löwen wesentlich erhöht. Jetzt ist der "Tembe Elephant Park" ein "vollwertiges Big-Five-Reservat", das neben seinen berühmten "Königselefanten" auch Nashörnern, Büffeln, Leoparden und eben den "Königslöwen" als Neuankömmlingen Schutz gewährt. Mit der starken Einbeziehung der Lokalbevölkerung gilt das einzigartige Projekt als Modell für Naturschutz, Erhaltung der Biodiversität und wirtschaftliche Entwicklung.


(ORF)


Seitenanfang
11:04
VPS 11:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Juwel der Elefantenküste - Afrikas Wunderland Isimangaliso

Film von Werner Zips und Manuela Zips-Mairitsch

Ganzen Text anzeigen3280 Quadratkilometer am Meer mit Elefanten, Nashörnern, Büffeln, Löwen und Leoparden: der südafrikanische Nationalpark „Isimangaliso“, in der Sprache der Zulus schlicht „Wunder“.

Der Küstenstreifen wurde 1999 zum ersten UNESCO-Weltnaturerbe Südafrikas ...
(ORF)

Text zuklappen3280 Quadratkilometer am Meer mit Elefanten, Nashörnern, Büffeln, Löwen und Leoparden: der südafrikanische Nationalpark „Isimangaliso“, in der Sprache der Zulus schlicht „Wunder“.

Der Küstenstreifen wurde 1999 zum ersten UNESCO-Weltnaturerbe Südafrikas erklärt. „Isimangaliso“ bietet mit seinen ausgedehnten Feuchtgebieten, Sumpflandschaften, Savannen und Küstenwäldern eine unvergleichliche Biodiversität mit entsprechender Artenvielfalt.

Elefanten kommen hier bis an die Meeresufer. Und Kleinstädte wie St. Lucia werden nachts immer wieder von Nilpferden besucht, die schon mal eine Tankstelle als Hippo-Toilette benutzen. Seit Kurzem leben auch wieder Löwen im Mkhuze-Wildreservat und vervollständigen damit die „Big Five“ neben Elefant, Nashorn, Büffel und Leopard.

Das Vorkommen der „Big Five“ ist aus Marketing-Gründen immens wichtig, schließlich will "Isimangaliso" mittelfristig dem berühmten "Krüger Nationalpark" ernsthaft Konkurrenz machen. Von der touristischen Erschließung des Gebiets sollen nicht nur die großen Handelsketten profitieren. Ökotourismus gilt hier als zentrale Strategie für nachhaltige Entwicklung und Naturschutz.

Mit diesem Konzept werden die lokalen Gemeinschaften in die Planung und Organisation des Parks einbezogen. „Isimangaliso“ beansprucht Modellcharakter für eine zukünftige Entwicklungspolitik, die Naturschutz und wirtschaftliche Interessen miteinander in Einklang bringen will. Die ansässige Bevölkerung soll das „Juwel der Elefantenküste“ als Lebensgrundlage auch für zukünftige Generationen verstehen und für seinen nachhaltigen Schutz Sorge tragen.


(ORF)


Seitenanfang
11:56
VPS 11:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Im Reich der starken Löwinnen

Film von Jean Barreau und Romain Quillon

Ganzen Text anzeigenIm Ruaha-Nationalpark in Südtansania dauert die Dürreperiode ungewöhnlich lange. Die Dokumentation zeigt, welche Überlebensstrategien Tiere entwickeln.

Da der Regen ausbleibt, müssen die Tiere in anderen Gebieten nach Wasser suchen. Das ist nicht immer ...
(ORF)

Text zuklappenIm Ruaha-Nationalpark in Südtansania dauert die Dürreperiode ungewöhnlich lange. Die Dokumentation zeigt, welche Überlebensstrategien Tiere entwickeln.

Da der Regen ausbleibt, müssen die Tiere in anderen Gebieten nach Wasser suchen. Das ist nicht immer ungefährlich für sie. Auf der Suche nach Wasser folgen die Tiere dem ausgetrockneten Ruaha-Flussbett - ein Weg, der vielen von ihnen den Tod bringt.

Zuerst emigrieren die Pflanzenfresser, gefolgt von ihren Fressfeinden, darunter ein Rudel von neun Löwinnen mit ihren 13 Löwenbabys.

Die Dokumentation entstand in einem unter Tierfilmern nur wenig bekannten Naturschutzgebiet. Sie zeigt, welche Überlebensstrategien Tiere angesichts der immer bedrohlicheren Auswirkungen des Klimawandels und des damit einhergehenden Wassermangels entwickeln. Obwohl sie sehr wohl in der Lage sind, ihr Verhalten auf mitunter außerordentliche Weise zu ändern, ist ihr Bestand durch die Erderwärmung bedroht. Die Situation im Ruaha-Nationalpark verschlechtert sich noch durch den Bau eines Staudamms, denn er hält im Oberlauf des Flusses die ohnehin schon geringen, für die Tiere aber lebensnotwendigen Wassermengen zurück.


(ORF)


Seitenanfang
12:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumflug durch Afrika - Von Kapstadt nach Kenia (1/2)

Von Kapstadt zur Kalahari

Film von Christian Gramstadt und Richard Klug

Ganzen Text anzeigenDie zweiteilige Dokumentation lädt zu einer Reise mit dem Hubschrauber durch das südliche Afrika ein. Teil eins führt vom Ostkap in Südafrika bis zum Nationalpark Kalahari in Botsuana.

Fast 8000 Kilometer sind es, es geht durch acht Länder: Südafrika, Botsuana, ...
(ARD/NDR/SWR/RBB)

Text zuklappenDie zweiteilige Dokumentation lädt zu einer Reise mit dem Hubschrauber durch das südliche Afrika ein. Teil eins führt vom Ostkap in Südafrika bis zum Nationalpark Kalahari in Botsuana.

Fast 8000 Kilometer sind es, es geht durch acht Länder: Südafrika, Botsuana, Sambia, Tansania, Burundi, Ruanda, Uganda und Kenia. Am Steuer des Hubschraubers sitzt Captain Thilo Kaiser, ein deutscher Pilot. Er kennt die Gegenden wie kein anderer.

"Das Abenteuer, das wahre Afrika, beginnt dort, wo es keine Zäune und keine Wege mehr gibt", meint Captain Kaiser. Gemeint sind Abenteuercamps in der Kalahari und im Okavangodelta.

Der deutschsprachige Pilot kennt die Gegenden und die Geschichten vom Kap bis zum Kap wie seine Westentasche. Geboren wurde Kaiser im ehemaligen Ost-Pakistan, dem heutigen Bangladesch. Er lebte im Ruhrgebiet und in der Schweiz. In Arizona machte er seinen Flugschein und besuchte immer wieder Afrika.


(ARD/NDR/SWR/RBB)


Seitenanfang
13:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumflug durch Afrika - Von Kapstadt nach Kenia (2/2)

Vom Okavango zum Äquator

Film von Christian Gramstadt und Richard Klug

Ganzen Text anzeigenAbenteuercamps im Okavangodelta von Botsuana steuert der deutschsprachige Hubschrauberpilot Thilo Kaiser immer gern an. Eine optisch opulente Reise aus der Vogelperspektive.

Über Bujumbura wird Gitega, Sitz eines katholischen Erzbistums und Partnerstadt des deutschen ...
(ARD/NDR/SWR/RBB)

Text zuklappenAbenteuercamps im Okavangodelta von Botsuana steuert der deutschsprachige Hubschrauberpilot Thilo Kaiser immer gern an. Eine optisch opulente Reise aus der Vogelperspektive.

Über Bujumbura wird Gitega, Sitz eines katholischen Erzbistums und Partnerstadt des deutschen Bistums Eichstätt, angesteuert. Nach dem Flug über das Hochland von Burundi und den Bergregenwald Nyungwe geht es in den Bwindi-Nationalpark mit seinen Berggorillas.

Weitere Stationen sind der legendäre Viktoria-Nil in Uganda, der sagenumwobene Mount Kenia mit seinen First-Class-Lodges, der Flamingo-See Nakuru und die koloniale Blixen-Farm in Nairobi. Endpunkt der Reise ist die Insel Lamu vor der kenianischen Küste, ein farbenfroher Schmelztiegel afrikanischer und arabischer Kultur und Tradition.


(ARD/NDR/SWR/RBB)


Seitenanfang
14:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Rift Valley - Der große Graben

Film von Harald Pokieser

Bearbeitung: Josef Glanz

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDas Rift Valley ist kein Tal, sondern ein Landstrich, geschaffen von den Kräften der Erde und dem Mahlwerk der kontinentalen Platten. Der große Graben hat das Bild der Erde stark geprägt.

Vor 40 Millionen Jahren kollidierte die mächtige afrikanische Platte mit ...
(ORF)

Text zuklappenDas Rift Valley ist kein Tal, sondern ein Landstrich, geschaffen von den Kräften der Erde und dem Mahlwerk der kontinentalen Platten. Der große Graben hat das Bild der Erde stark geprägt.

Vor 40 Millionen Jahren kollidierte die mächtige afrikanische Platte mit Europa. Arabien trennte sich von Afrika ab, im Lauf von Jahrmillionen öffnete sich eine Lücke und machte Platz für das Rote Meer.

Unter dem Kontinent sammelten sich in Ostafrika gleichzeitig gewaltige Lavamassen und wölbten das Land auf. Durch den Druck bildeten sich Risse, Magma trat aus und floss wie ein Meer aus Feuer über das Land. So entstanden die Hochebenen von Äthiopien und Kenia, später Naturwunder wie der Kilimandscharo, Mount Kenia, die Virunga-Berge, die Serengeti und der Tanganjikasee.


(ORF)


Seitenanfang
15:48
VPS 15:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Sambesi - Der donnernde Fluss

Film von Michael Schlamberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDer Sambesi ist der viertlängste Fluss in Afrika: Auf einer Länge von fast 2600 Kilometern durchfließt er sechs afrikanische Staaten. Der Film dokumentiert die vielen Gesichter des Sambesi.

Als Lebensader der imposantesten Ökosysteme des Kontinents ist der Fluss ...
(ORF)

Text zuklappenDer Sambesi ist der viertlängste Fluss in Afrika: Auf einer Länge von fast 2600 Kilometern durchfließt er sechs afrikanische Staaten. Der Film dokumentiert die vielen Gesichter des Sambesi.

Als Lebensader der imposantesten Ökosysteme des Kontinents ist der Fluss für Menschen, Tiere und Vegetation unverzichtbar. An seinen Ufern blüht und gedeiht Leben, Tierherden ziehen zu Tausenden in das Überschwemmungsgebiet, um dort ihre Jungen aufzuziehen.

Auf seinem Weg durch eine zerklüftete Felslandschaft wird der Sambesi zu einem reißenden Wildwasserstrom, bevor er dann mehr als 100 Meter in die Tiefe stürzt: als größter Wasserfall der Erde – den Viktoriafällen im Grenzgebiet zwischen Simbabwe und Sambia. In Mosambik verläuft der Fluss in einem riesigen Delta und vereinigt sich dort mit dem Indischen Ozean.

Michael Schlambergers mehrfach ausgezeichnete "Universum"-Dokumentation "Sambesi - Der donnernde Fluss" ist ein beeindruckendes filmisches Porträt des viertlängsten Flusses in Afrika, der die prächtigsten Ökosysteme des afrikanischen Kontinents verbindet und einen Blick auf alle klassischen Tierarten Afrikas erlaubt.


(ORF)


Seitenanfang
17:19
VPS 17:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Der weiße Löwe

(White Lion)

Spielfilm, Südafrika 2008

Darsteller:
Erzähler/Gisani (alt)John Kani
Gisani (jung)Thabo Malema
NicalskiA. J. van der Merwe
BrookerBrendan Grealy
RichardsJamie Bartlett
u.a.
Regie: Michael Swan
Länge: 86 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer weiße Löwe Letsatsi muss sich, von seinem Rudel ausgestoßen, allein in der Wildnis behaupten. Der Shangaan-Junge Gisani rettet ihn vor einer Hyäne und beschließt, ihn weiter zu beschützen.

Beim renommierten Kinderfilmfestival "Lucas" in Frankfurt erhielt der ...
(ARD)

Text zuklappenDer weiße Löwe Letsatsi muss sich, von seinem Rudel ausgestoßen, allein in der Wildnis behaupten. Der Shangaan-Junge Gisani rettet ihn vor einer Hyäne und beschließt, ihn weiter zu beschützen.

Beim renommierten Kinderfilmfestival "Lucas" in Frankfurt erhielt der Film den Publikumspreis. Bei den südafrikanischen Film- und Fernsehpreisen (SAFTA) wurde er für die Beste Kamera und die Beste Musik ausgezeichnet.

An einem Lagerfeuer hat sich eine Gruppe von Kindern versammelt, um sich von einem alten Mann eine aufregende Geschichte erzählen zu lassen: Vor vielen Jahren wurde im Tal des südafrikanischen Shangaan-Volkes ein weißer Löwe geboren, der "Letsatsi" genannt wurde. Eine uralte Legende besagt, dass diese überaus seltenen Tiere als Botschafter der Götter dem Volk Glück und Wohlstand bringen. Von seinem Rudel hingegen wird er wegen seines weißen Fells ausgegrenzt. Von klein auf muss Letsatsi lernen, sich zu behaupten und sich gegen immer neue Feinde zur Wehr setzen.

Als er eines Tages von einer Hyäne bedroht wird, rettet ihn der Shangaan-Junge Gisani. Er weiß um die Bedeutung des weißen Löwen für sein Volk und fühlt sich fortan als dessen Beschützer. So vergehen Jahre, in denen Letsatsi zu einem stattlichen und kraftvollen Löwenmännchen heranwächst und Freundschaft mit einem erfahrenen Löwen namens Nkulu schließt. Aus Gisani, der seinem Freund immer wieder durch die Wildnis folgte, wird ein versierter Fährtenleser.

Eines Tages aber wagen die Löwen sich auf der Futtersuche in ein von Menschen bewohntes Gebiet vor, und Nkulu wird von einem Farmer erschossen. Auch Letsatsi schwebt in Gefahr: Die Nachricht vom Auftauchen eines weißen Löwen ruft einen skrupellosen Großwildjäger auf den Plan. Dieser sieht in dem seltenen Tier vor allem eine prunkvolle Trophäe und setzt alles daran, Letsatsi zu erlegen. Ausgerechnet Gisani soll ihm als Fährtensucher dabei helfen.


(ARD)


Seitenanfang
18:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Lionsrock - Die Heimkehr des Königs

Film von Thomas Rilk

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenAls 2008 rund um ein markantes Felsplateau des südafrikanischen Hochlands ein gigantisches Tierreservat abgegrenzt wird, kann niemand den großen Erfolg dieses einzigartigen Projekts absehen.

Heute ist Lionsrock, der "Felsen der Löwen", ein umfassendes Schutzgebiet, ...
(ORF)

Text zuklappenAls 2008 rund um ein markantes Felsplateau des südafrikanischen Hochlands ein gigantisches Tierreservat abgegrenzt wird, kann niemand den großen Erfolg dieses einzigartigen Projekts absehen.

Heute ist Lionsrock, der "Felsen der Löwen", ein umfassendes Schutzgebiet, in das Raubkatzen aus der gesamten Europäischen Union rückgeführt werden - ehemalige Zirkuslöwen, Großkatzen aus nicht artgerechter Haltung, Tiere aus konkursreifen Zoos.

Die Tiere - zu den ersten "Heimkehrern" zählten die Löwen des ehemaligen Gänserndorfer Safariparks - kommen zurück in ein Umfeld aus Savanne und Hochland, reich an Wildtieren, und sie erleben jene Freiheit, die auch ihren Vorfahren einst vergönnt war. Mit einer Ausnahme: Ohne Betreuung durch Menschen könnten sie hier nicht mehr existieren, nicht mehr überleben - denn eine Zirkus- oder Tiergartenkarriere bedeutet für Wildtiere das Ende der Eigenständigkeit.


(ORF)


Seitenanfang
19:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Afrikas wilde Bienen - Die wahren Herrscher der Savanne

Film von Verity White

Deutsche Bearbeitung: Josef Glanz

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Sprecher: Gregor Seberg

Ganzen Text anzeigenSchauplatz: Kenia. Ein Kampf wie David gegen Goliath. Eine winzige Königin und ihr Heer im Widerstreit mit Feinden, die millionenfach größer sind als sie selbst. Es geht um Honigbienen.

Die Dokumentation zeigt den Überlebenskampf der afrikanischen Honigbienen, ...
(ORF)

Text zuklappenSchauplatz: Kenia. Ein Kampf wie David gegen Goliath. Eine winzige Königin und ihr Heer im Widerstreit mit Feinden, die millionenfach größer sind als sie selbst. Es geht um Honigbienen.

Die Dokumentation zeigt den Überlebenskampf der afrikanischen Honigbienen, deren Gegner kaum übermächtiger sein könnten: einerseits Elefanten, andererseits die Turkana, ein kenianischer Nomadenstamm, der es auf das "Gold der Savanne", den Honig, abgesehen hat.

Afrikanische Bienen sind eine deutlich aggressivere Unterart unserer Honigbiene. Sie reagieren sensibel auf kleinste Störungen des Bienenstocks, Angreifer verfolgen sie manchmal über eine Strecke von einem Kilometer. Der größte Feind für die Tiere ist aber das Klima in Kenia.

Die Bienenkönigin ist ein evolutionäres Meisterstück. Jedes Jahr führt sie ihr Volk aus den extrem trockenen Savannen in die kühlen Wälder am Mount Kenia - ein Ziel, das auch die afrikanischen Elefanten ansteuern. Auch die Elefantenherden sind matriarchalisch geordnet, fliehen vor Dürre und Trockenheit: Das älteste Weibchen weist den Weg.

Doch das moderne Kenia mit Städten und Straßen erlaubt es den Elefanten nicht mehr, den unmittelbaren Weg zu nehmen, jenen Weg, den sie schon seit Generationen kennen. Die Dokumentation zeigt, wie sich die Wege von Elefanten und Bienen auf der Flucht in die rettenden Wälder kreuzen und wie die Turkana den Bienen den Honig mit Einsatz von Feuer abjagen.

Doch der Mensch ist nicht nur eine Bedrohung für die Bienen: In einer beispiellosen Symbiose von Tier und Mensch nutzen kenianische Bauern die aggressiven Eigenschaften der Bienen, um ihre Felder gegen plündernde Elefantenherden zu schützen. Spektakuläre Aufnahmen der flugakrobatischen Einlagen des Erzfeindes der Bienen, des Bienenfressers, wechseln mit Einblicken in das soziale Gefüge des Bienenvolks in ihrem Stock.

Schon der Kampf der Königinnen um die Regentschaft macht klar: Wer hier siegt, regiert mit einem Ziel: zu überleben, zu brüten und die Existenz des Volkes zu sichern. Um das zu erreichen, benötigt die Königin jede Menge Honig. Zum Schutz des lebenswichtigen Nahrungsmittels befehligt sie eine königliche Armee aus furchtlosen Wächtern und selbstlosen Arbeiterbienen, die bei Bedrohung eine Aggressivität an den Tag legen, die von europäischen Bienenarten unbekannt ist. Die Dokumentation zeigt auf eindrucksvolle Weise: Die afrikanischen Bienen sind die wahren Herrscher der Savanne.


(ORF)


Seitenanfang
20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Showmaster aus der Wüste - Südafrikas Erdmännchen

Film von Virginia Quinn

Deutsche Bearbeitung: Caroline Haidacher

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenErdmännchen sind die Stars der Kalahari: Ihre natürliche Komik begeistert, ihr genial organisiertes Sozialleben beschäftigt die internationale Forschung seit Jahrzehnten.

Die Dokumentation erzählt vom turbulenten Leben eines Erdmännchen-Clans in Südafrika und der ...
(ORF)

Text zuklappenErdmännchen sind die Stars der Kalahari: Ihre natürliche Komik begeistert, ihr genial organisiertes Sozialleben beschäftigt die internationale Forschung seit Jahrzehnten.

Die Dokumentation erzählt vom turbulenten Leben eines Erdmännchen-Clans in Südafrika und der angeschlossenen Forschungsstation: Sie sind unbändig, neugierig, immer auf der Hut - und bestens organisiert. Nichts im Erdmännchen-Leben ist dem Zufall überlassen.

Die Aufgaben sind unter den Mitgliedern der Gemeinschaft klar verteilt: Sei es, Wache zu stehen, Futter zu organisieren oder sich um die Jungen zu kümmern. Und doch sind sie nicht so putzig, wie sie uns Menschen erscheinen mögen: Die perfektionierte Clan-Organisation verlangt auch ihre Opfer. Wenn das Alpha-Weibchen etwa neuerlich Nachwuchs erwartet, müssen dessen weibliche Nachkommen die Gemeinschaft verlassen. Zwar dürfen sie wieder zurückkommen, werden aber höchstens als "Babysitterinnen" geduldet.

Die penibel organisierte Aufgabenverteilung unter den Erdmännchen ist es auch, die Forscher aus aller Welt nach Südafrika lockt. Der Zoologe Tim Clutton-Brock leitet die längste Verhaltensstudie, die jemals an Tieren durchgeführt wurde und mittlerweile seit mehr als 20 Jahren besteht. Clutton-Brock wird aufgrund seiner jahrzehntelangen Arbeit mit den Tieren als Clan-Mitglied akzeptiert. Dadurch erhält er Einblicke in den Lebensalltag der Tiere, die Menschen normalerweise verborgen bleiben. Seine Studienergebnisse haben gezeigt, dass Erdmännchen zu den sozialsten Säugetieren überhaupt gehören. Sie verständigen sich unter anderem über Rufe und Laute, die die Biologin Marta Manser - ehemalige Studentin von Tim Clutton-Brock - aufnimmt und analysiert. Mittlerweile hat sie im Reich der Erdmännchen eine erstaunliche Vielfalt an Kommunikationsformen erforscht.

Erdmännchen haben eine besonders ausgefeilte Strategie entwickelt, um Überfälle zu verhindern: das Aufstellen von Wächtern. Wie Soldaten auf der Hut suchen die "Wach-Männchen" von einem erhobenen Posten aus nach drohenden Gefahren, die sie ferner mit dem sogenannten "Watchman's Song" ankündigen. Sie sehen außerdem ausgezeichnet, wodurch sie Raubtiere schon aus großer Entfernung ausmachen können. Die Späh- und Warnspezialisten erlauben dem Rest der Gruppe, weniger wachsam zu sein - und sich der Nahrungssuche, der Fortpflanzung oder dem Spiel zu widmen.


(ORF)


Seitenanfang
21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Afrikas Wilder Westen - Namibias Wüstenpferde

Film von Franz Leopold Schmelzer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenGoldfarbene Dünen, weiße Salzpfannen, endlose Savannen unter einem tiefblauen Horizont - die Namib an der Westküste Namibias ist eine der faszinierendsten Landschaften der Erde.

Ausgerechnet diese Wildnis, die von Sonne, Sand und Sturm geprägt wird, ist die Heimat ...
(ORF)

Text zuklappenGoldfarbene Dünen, weiße Salzpfannen, endlose Savannen unter einem tiefblauen Horizont - die Namib an der Westküste Namibias ist eine der faszinierendsten Landschaften der Erde.

Ausgerechnet diese Wildnis, die von Sonne, Sand und Sturm geprägt wird, ist die Heimat Afrikas einziger Wildpferde. Sie ist auch eine der einsamsten Wüsten Afrikas: In diesem Trockengebiet überleben nur Spezialisten wie Oryxantilopen, Tüpfelhyänen oder Schakale.

Doch die Namib ist auch Heimat einer Tierart, die aus Europa kommt und sich hier erst seit 100 Jahren behauptet: die Namibs. Afrikas einzige Wildpferde sind Relikte des Diamanten-Booms der deutschen Kolonialzeit - ebenso zurückgelassen wie die Geisterstädte der Minen, die vom Sand zurückerobert wurden und eine Wildwest-Atmosphäre schaffen. Etwa 200 Pferde des einstigen Bestandes leben noch, behaupten sich gegen Dürre, Hitze, die häufigen Sandstürme, ständig bedroht von Skorpionen, Schlangen und Hyänen. Nur ein altes Bohrloch, mit dessen Wasser einst das Zentrum der Region, Lüderitz und die deutsche Eisenbahnlinie versorgt wurden, hilft ihnen zu überleben. Solange die Pferde im weiteren Umkreis des Brunnens bleiben, ist gesichert, dass sie nicht verdursten. Oft aber sind die erreichbaren Weidegründe bereits abgegrast - über lange Perioden im Jahr herrscht Mangel an Nahrung. So hängt das Überleben der Pferde jedes Jahr aufs Neue an einem seidenen Faden und ist abhängig davon, ob die ohnehin seltenen Regenfälle kommen oder nicht.


(ORF)


Seitenanfang
21:51
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Mythos Kongo (1/2)

Fluss der Extreme

Film von Thomas Behrend

Ganzen Text anzeigenDie Einheimischen nennen ihn "den Fluss, der alle Flüsse verschluckt". Tatsächlich ist der Kongo, gemessen an seinen Wassermassen, der zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde.

Als Rinnsal entspringt er im Norden Sambias, fließt dann Richtung Westen, wobei er immer ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDie Einheimischen nennen ihn "den Fluss, der alle Flüsse verschluckt". Tatsächlich ist der Kongo, gemessen an seinen Wassermassen, der zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde.

Als Rinnsal entspringt er im Norden Sambias, fließt dann Richtung Westen, wobei er immer mächtiger wird. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen gewährt der zweiteilige Film Einblicke in eine der geheimnisvollsten und gefährlichsten Regionen der Erde.

Je gewaltiger der Kongo wird, desto größer sind auch Tiere, die im und am Strom leben. Der Schuhschnabel lauert im dichten Papyrus. Meterlange Pythons gehen auf Bäumen auf Beutejagd, gewaltige Nilpferdbullen kämpfen um die Macht im Wasser.

Um am Kongo überleben zu können, müssen sich die Tiere extremen Bedingungen anpassen. So hat die Evolution hier einzigartige Wesen hervorgebracht: Fische mit Lungen oder Flügeln - oder solche, die an Land jagen gehen.

Seine Größe und Kraft ist dem Kongo noch nicht anzusehen, wenn er dem Chambeshi im Norden Sambias entspringt. Einmal im Jahr bietet die Quellregion des Kongos eines der größten Tierschauspiele der Welt: Millionen von Flughunden entern ein winziges Waldstück, um sich mit reifen Früchten vollzufressen. Der Chambeshi fließt nach Bangweulu in ein gigantisches Sumpfgebiet. Verdeckt im Dickicht lebt der Schuhschnabel, der größte Schreitvogel der Erde. Aufrecht stehend ist der Schuhschnabel fast so groß wie ein Mensch.

Dem Fluss folgend geht es in den Dschungel im Südosten der Demokratischen Republik Kongo. Hinter Kisangani wird der Kongo breit und ruhig, haushohe Sandinseln türmen sich im Fluss auf. Durchzogen von kleinen Urwaldflüssen, bilden sie eigene Lebensräume. Der Kongo-Fluss speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Dzanga Bai. Mit den Elefanten kommen unzählige andere Waldbewohner hierher.

Was macht diesen Ort so besonders für sie? Die Dokumentation "Mythos Kongo" spürt diesen und weiteren Geheimnissen des großen afrikanischen Flusses nach.


(ARD/NDR)


Seitenanfang
22:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Mythos Kongo (2/2)

Im Reich der Menschenaffen

Film von Thomas Behrend

Ganzen Text anzeigenDer Kongo ist einer der mächtigsten und tiefsten Flüsse der Erde. Der Strom und die angrenzenden Wälder sind Rückzugsräume und Heimat für einige der wundersamsten Kreaturen der Erde.

In den dichten Urwäldern des Kongobeckens leben drei von insgesamt vier ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDer Kongo ist einer der mächtigsten und tiefsten Flüsse der Erde. Der Strom und die angrenzenden Wälder sind Rückzugsräume und Heimat für einige der wundersamsten Kreaturen der Erde.

In den dichten Urwäldern des Kongobeckens leben drei von insgesamt vier Menschenaffenarten, die zu den nächsten Verwandten des Menschen zählen - Flachlandgorillas, Schimpansen und Bonobos.

Lautes Trommeln hallt durch das Unterholz. Aus den Tiefen des Dschungels stürzt ein Silberrücken, der Anführer einer Sippe Flachlandgorillas. Er wird seinem Ruf als Macho nicht gerecht: Liebevoll kümmert er sich um seine Familie.

Zwei weitere, nahe Verwandte des Menschen leben im Kongobecken. Ihre Evolution hat der Kongo-Fluss entscheidend geprägt. Während die Schimpansen nördlich des Flusses leben, gibt es Bonobos ausschließlich auf der Südseite. Eingeschlossen von den Wassermassen des Kongo entwickelten Bonobos ihre eigene Gesellschaftsform, eine ganz andere als die der Schimpansen: Schimpansen können gewalttätig werden, um Konflikte zu lösen, Bonobos nutzen stattdessen Sex. Der Film vergleicht das Sozialverhalten der drei großen Primaten des Kongos und kommt zu überraschenden Ergebnissen.

Über Jahrmillionen hat der Kongo tiefe unterirdische Schluchten ins Flussbett gewaschen. An manchen Stellen misst der Fluss mehr als 200 Meter Tiefe, mehr als jeder andere Fluss. Selbst an den tiefsten Stellen gibt es noch Leben: Der blinde, fast durchsichtige Stachelaal hat sich perfekt an das Leben in Dunkelheit angepasst.

Nach fast 5000 Kilometern erreicht der Kongo den Atlantik. An den friedlichen Stränden des Pongara-Nationalparks nimmt er Tausende kleiner Lebewesen mit auf seine Reise ins Meer. Es sind Lederschildkröten, die gerade erst geschlüpft sind. Die Winzlinge hasten in Richtung Wasser, der Strand birgt lauter Hindernisse und Gefahren. Sobald die Brandung sie erfasst, haben sie ihr erstes Abenteuer überstanden. Dann zieht es sie, wie den Kongo, hinein in die Weiten des Ozeans.


(ARD/NDR)


Seitenanfang
23:19
VPS 23:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Sambesi - Der donnernde Fluss

Film von Michael Schlamberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDer Sambesi ist der viertlängste Fluss in Afrika: Auf einer Länge von fast 2600 Kilometern durchfließt er sechs afrikanische Staaten. Der Film dokumentiert die vielen Gesichter des Sambesi.

Als Lebensader der imposantesten Ökosysteme des Kontinents ist der Fluss ...
(ORF)

Text zuklappenDer Sambesi ist der viertlängste Fluss in Afrika: Auf einer Länge von fast 2600 Kilometern durchfließt er sechs afrikanische Staaten. Der Film dokumentiert die vielen Gesichter des Sambesi.

Als Lebensader der imposantesten Ökosysteme des Kontinents ist der Fluss für Menschen, Tiere und Vegetation unverzichtbar. An seinen Ufern blüht und gedeiht Leben, Tierherden ziehen zu Tausenden in das Überschwemmungsgebiet, um dort ihre Jungen aufzuziehen.

Auf seinem Weg durch eine zerklüftete Felslandschaft wird der Sambesi zu einem reißenden Wildwasserstrom, bevor er dann mehr als 100 Meter in die Tiefe stürzt: als größter Wasserfall der Erde – den Viktoriafällen im Grenzgebiet zwischen Simbabwe und Sambia. In Mosambik verläuft der Fluss in einem riesigen Delta und vereinigt sich dort mit dem Indischen Ozean.

Michael Schlambergers mehrfach ausgezeichnete "Universum"-Dokumentation "Sambesi - Der donnernde Fluss" ist ein beeindruckendes filmisches Porträt des viertlängsten Flusses in Afrika, der die prächtigsten Ökosysteme des afrikanischen Kontinents verbindet und einen Blick auf alle klassischen Tierarten Afrikas erlaubt.


(ORF)


Seitenanfang
0:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Rift Valley - Der große Graben

Film von Harald Pokieser

Bearbeitung: Josef Glanz

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDas Rift Valley ist kein Tal, sondern ein Landstrich, geschaffen von den Kräften der Erde und dem Mahlwerk der kontinentalen Platten. Der große Graben hat das Bild der Erde stark geprägt.

Vor 40 Millionen Jahren kollidierte die mächtige afrikanische Platte mit ...
(ORF)

Text zuklappenDas Rift Valley ist kein Tal, sondern ein Landstrich, geschaffen von den Kräften der Erde und dem Mahlwerk der kontinentalen Platten. Der große Graben hat das Bild der Erde stark geprägt.

Vor 40 Millionen Jahren kollidierte die mächtige afrikanische Platte mit Europa. Arabien trennte sich von Afrika ab, im Lauf von Jahrmillionen öffnete sich eine Lücke und machte Platz für das Rote Meer.

Unter dem Kontinent sammelten sich in Ostafrika gleichzeitig gewaltige Lavamassen und wölbten das Land auf. Durch den Druck bildeten sich Risse, Magma trat aus und floss wie ein Meer aus Feuer über das Land. So entstanden die Hochebenen von Äthiopien und Kenia, später Naturwunder wie der Kilimandscharo, Mount Kenia, die Virunga-Berge, die Serengeti und der Tanganjikasee.


(ORF)


Seitenanfang
2:28
VPS 02:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Afrikas wilde Bienen - Die wahren Herrscher der Savanne

Film von Verity White

Deutsche Bearbeitung: Josef Glanz

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Sprecher: Gregor Seberg

Ganzen Text anzeigenSchauplatz: Kenia. Ein Kampf wie David gegen Goliath. Eine winzige Königin und ihr Heer im Widerstreit mit Feinden, die millionenfach größer sind als sie selbst. Es geht um Honigbienen.

Die Dokumentation zeigt den Überlebenskampf der afrikanischen Honigbienen, ...
(ORF)

Text zuklappenSchauplatz: Kenia. Ein Kampf wie David gegen Goliath. Eine winzige Königin und ihr Heer im Widerstreit mit Feinden, die millionenfach größer sind als sie selbst. Es geht um Honigbienen.

Die Dokumentation zeigt den Überlebenskampf der afrikanischen Honigbienen, deren Gegner kaum übermächtiger sein könnten: einerseits Elefanten, andererseits die Turkana, ein kenianischer Nomadenstamm, der es auf das "Gold der Savanne", den Honig, abgesehen hat.

Afrikanische Bienen sind eine deutlich aggressivere Unterart unserer Honigbiene. Sie reagieren sensibel auf kleinste Störungen des Bienenstocks, Angreifer verfolgen sie manchmal über eine Strecke von einem Kilometer. Der größte Feind für die Tiere ist aber das Klima in Kenia.

Die Bienenkönigin ist ein evolutionäres Meisterstück. Jedes Jahr führt sie ihr Volk aus den extrem trockenen Savannen in die kühlen Wälder am Mount Kenia - ein Ziel, das auch die afrikanischen Elefanten ansteuern. Auch die Elefantenherden sind matriarchalisch geordnet, fliehen vor Dürre und Trockenheit: Das älteste Weibchen weist den Weg.

Doch das moderne Kenia mit Städten und Straßen erlaubt es den Elefanten nicht mehr, den unmittelbaren Weg zu nehmen, jenen Weg, den sie schon seit Generationen kennen. Die Dokumentation zeigt, wie sich die Wege von Elefanten und Bienen auf der Flucht in die rettenden Wälder kreuzen und wie die Turkana den Bienen den Honig mit Einsatz von Feuer abjagen.

Doch der Mensch ist nicht nur eine Bedrohung für die Bienen: In einer beispiellosen Symbiose von Tier und Mensch nutzen kenianische Bauern die aggressiven Eigenschaften der Bienen, um ihre Felder gegen plündernde Elefantenherden zu schützen. Spektakuläre Aufnahmen der flugakrobatischen Einlagen des Erzfeindes der Bienen, des Bienenfressers, wechseln mit Einblicken in das soziale Gefüge des Bienenvolks in ihrem Stock.

Schon der Kampf der Königinnen um die Regentschaft macht klar: Wer hier siegt, regiert mit einem Ziel: zu überleben, zu brüten und die Existenz des Volkes zu sichern. Um das zu erreichen, benötigt die Königin jede Menge Honig. Zum Schutz des lebenswichtigen Nahrungsmittels befehligt sie eine königliche Armee aus furchtlosen Wächtern und selbstlosen Arbeiterbienen, die bei Bedrohung eine Aggressivität an den Tag legen, die von europäischen Bienenarten unbekannt ist. Die Dokumentation zeigt auf eindrucksvolle Weise: Die afrikanischen Bienen sind die wahren Herrscher der Savanne.


(ORF)


Seitenanfang
3:12
VPS 03:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Showmaster aus der Wüste - Südafrikas Erdmännchen

Film von Virginia Quinn

Deutsche Bearbeitung: Caroline Haidacher

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenErdmännchen sind die Stars der Kalahari: Ihre natürliche Komik begeistert, ihr genial organisiertes Sozialleben beschäftigt die internationale Forschung seit Jahrzehnten.

Die Dokumentation erzählt vom turbulenten Leben eines Erdmännchen-Clans in Südafrika und der ...
(ORF)

Text zuklappenErdmännchen sind die Stars der Kalahari: Ihre natürliche Komik begeistert, ihr genial organisiertes Sozialleben beschäftigt die internationale Forschung seit Jahrzehnten.

Die Dokumentation erzählt vom turbulenten Leben eines Erdmännchen-Clans in Südafrika und der angeschlossenen Forschungsstation: Sie sind unbändig, neugierig, immer auf der Hut - und bestens organisiert. Nichts im Erdmännchen-Leben ist dem Zufall überlassen.

Die Aufgaben sind unter den Mitgliedern der Gemeinschaft klar verteilt: Sei es, Wache zu stehen, Futter zu organisieren oder sich um die Jungen zu kümmern. Und doch sind sie nicht so putzig, wie sie uns Menschen erscheinen mögen: Die perfektionierte Clan-Organisation verlangt auch ihre Opfer. Wenn das Alpha-Weibchen etwa neuerlich Nachwuchs erwartet, müssen dessen weibliche Nachkommen die Gemeinschaft verlassen. Zwar dürfen sie wieder zurückkommen, werden aber höchstens als "Babysitterinnen" geduldet.

Die penibel organisierte Aufgabenverteilung unter den Erdmännchen ist es auch, die Forscher aus aller Welt nach Südafrika lockt. Der Zoologe Tim Clutton-Brock leitet die längste Verhaltensstudie, die jemals an Tieren durchgeführt wurde und mittlerweile seit mehr als 20 Jahren besteht. Clutton-Brock wird aufgrund seiner jahrzehntelangen Arbeit mit den Tieren als Clan-Mitglied akzeptiert. Dadurch erhält er Einblicke in den Lebensalltag der Tiere, die Menschen normalerweise verborgen bleiben. Seine Studienergebnisse haben gezeigt, dass Erdmännchen zu den sozialsten Säugetieren überhaupt gehören. Sie verständigen sich unter anderem über Rufe und Laute, die die Biologin Marta Manser - ehemalige Studentin von Tim Clutton-Brock - aufnimmt und analysiert. Mittlerweile hat sie im Reich der Erdmännchen eine erstaunliche Vielfalt an Kommunikationsformen erforscht.

Erdmännchen haben eine besonders ausgefeilte Strategie entwickelt, um Überfälle zu verhindern: das Aufstellen von Wächtern. Wie Soldaten auf der Hut suchen die "Wach-Männchen" von einem erhobenen Posten aus nach drohenden Gefahren, die sie ferner mit dem sogenannten "Watchman's Song" ankündigen. Sie sehen außerdem ausgezeichnet, wodurch sie Raubtiere schon aus großer Entfernung ausmachen können. Die Späh- und Warnspezialisten erlauben dem Rest der Gruppe, weniger wachsam zu sein - und sich der Nahrungssuche, der Fortpflanzung oder dem Spiel zu widmen.


(ORF)


Seitenanfang
3:57
VPS 03:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Hyänen - Die Königinnen der Masai Mara

Film von Harald Pokieser

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenSie sind nicht so stark wie Löwen. Sie sind nicht so schnell wie Geparden. Sie sind die ungeliebten Außenseiter von Afrikas Tierwelt. Und doch sind sie die Könige der Masai Mara: Hyänen.

Hyänen gelten als feig, hässlich und uninteressant. Das über Jahrzehnte ...
(ORF)

Text zuklappenSie sind nicht so stark wie Löwen. Sie sind nicht so schnell wie Geparden. Sie sind die ungeliebten Außenseiter von Afrikas Tierwelt. Und doch sind sie die Könige der Masai Mara: Hyänen.

Hyänen gelten als feig, hässlich und uninteressant. Das über Jahrzehnte überlieferte Bild wird durch neueste Forschungen auf den Kopf gestellt. Die amerikanische Forscherin Kay Holecamp fand heraus, dass Hyänen ganz anders sind als ihr Ruf.

Sie haben ein ausgeprägtes soziales Verhalten und eine bemerkenswerte Intelligenz - kluge Bestien sozusagen. Das macht sie so erfolgreich, dass sie sich auch inmitten der großen Raubkatzen der Savanne behaupten können.


(ORF)


Seitenanfang
4:42
VPS 04:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Lionsrock - Die Heimkehr des Königs

Film von Thomas Rilk

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenAls 2008 rund um ein markantes Felsplateau des südafrikanischen Hochlands ein gigantisches Tierreservat abgegrenzt wird, kann niemand den großen Erfolg dieses einzigartigen Projekts absehen.

Heute ist Lionsrock, der "Felsen der Löwen", ein umfassendes Schutzgebiet, ...
(ORF)

Text zuklappenAls 2008 rund um ein markantes Felsplateau des südafrikanischen Hochlands ein gigantisches Tierreservat abgegrenzt wird, kann niemand den großen Erfolg dieses einzigartigen Projekts absehen.

Heute ist Lionsrock, der "Felsen der Löwen", ein umfassendes Schutzgebiet, in das Raubkatzen aus der gesamten Europäischen Union rückgeführt werden - ehemalige Zirkuslöwen, Großkatzen aus nicht artgerechter Haltung, Tiere aus konkursreifen Zoos.

Die Tiere - zu den ersten "Heimkehrern" zählten die Löwen des ehemaligen Gänserndorfer Safariparks - kommen zurück in ein Umfeld aus Savanne und Hochland, reich an Wildtieren, und sie erleben jene Freiheit, die auch ihren Vorfahren einst vergönnt war. Mit einer Ausnahme: Ohne Betreuung durch Menschen könnten sie hier nicht mehr existieren, nicht mehr überleben - denn eine Zirkus- oder Tiergartenkarriere bedeutet für Wildtiere das Ende der Eigenständigkeit.


(ORF)


Seitenanfang
5:27
VPS 05:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Namaqualand - Der Blumengarten Afrikas

Film von Lynne und Philip Richardson

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenNamaqualand in Südafrika ist alljährlich im Frühling Schauplatz eines einzigartigen Spektakels: Eine unwirtliche Wüstenlandschaft verwandelt sich in eines der größten Blumenbeete der Welt.

Dieser paradiesische Zustand währt nur für wenige Wochen. Bis der Regen ...
(ORF)

Text zuklappenNamaqualand in Südafrika ist alljährlich im Frühling Schauplatz eines einzigartigen Spektakels: Eine unwirtliche Wüstenlandschaft verwandelt sich in eines der größten Blumenbeete der Welt.

Dieser paradiesische Zustand währt nur für wenige Wochen. Bis der Regen im folgenden Jahr wiederkehrt, entspinnt sich für Menschen, Tiere und Pflanzen ein Wettlauf gegen die Unbarmherzigkeit des Jahreslaufs.


(ORF)