Programm-Übersicht
Kalender
November 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Mittwoch, 22. November
Programmwoche 47/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
5:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Tempelretter von Kathmandu

Film von Gundi Lamprecht

Ganzen Text anzeigenSeit 2010 arbeitet das Institut für Restaurierung und Konservierung der Universität für Angewandte Kunst in Wien mit dem Kathmandu Valley Preservation Trust zusammen.

Mit dem Know-how der Österreicher und dem großen Engagement der lokalen Denkmalpflegeorganisation ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenSeit 2010 arbeitet das Institut für Restaurierung und Konservierung der Universität für Angewandte Kunst in Wien mit dem Kathmandu Valley Preservation Trust zusammen.

Mit dem Know-how der Österreicher und dem großen Engagement der lokalen Denkmalpflegeorganisation wurden viele Kulturdenkmäler im Kathmandutal vor dem drohenden Verfall gerettet. Umso größer war der Schock, als die Österreicher von dem Erdbeben im Jahr 2015 erfuhren.

Der Film zeigt die beeindruckenden Arbeiten an den einzigartigen Baudenkmälern, die seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, vor und nach dem Erdbeben.


(ORF/3sat)


6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von ...

Text zuklappenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.

"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von ...

Text zuklappenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.

"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Anne Will


Ganzen Text anzeigen"Politisch denken, persönlich fragen" ist das Motto der politischen Talksendung von Anne Will. Jede Woche lädt sie interessante Gäste zu einem aktuellen Thema ein.

Ob Innenpolitik wie Pegida, Gesundheitsreformen oder Mindestlohndebatte, ob Außenpolitik wie die ...
(ARD/NDR)

Text zuklappen"Politisch denken, persönlich fragen" ist das Motto der politischen Talksendung von Anne Will. Jede Woche lädt sie interessante Gäste zu einem aktuellen Thema ein.

Ob Innenpolitik wie Pegida, Gesundheitsreformen oder Mindestlohndebatte, ob Außenpolitik wie die Ukrainekrise, Nahostkonflikt oder Finanzkrise – Anne Will fragt nach.


(ARD/NDR)


Seitenanfang
11:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 22. November

Rund um die Uhr

Junge Männer als Mädchen für alles

Film von Heike Bittner

Ganzen Text anzeigenEr ist "Muskelkraftersatz" für Menschen, die nicht mehr Herr ihrer Glieder sind, er ermöglicht ein Leben zuhause statt im Heim. Christoph Massow aus Jena ist Persönlicher Assistent.

Doch selbstverständlich ist diese Hilfe noch nicht und das trotz Rechtsanspruch. ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenEr ist "Muskelkraftersatz" für Menschen, die nicht mehr Herr ihrer Glieder sind, er ermöglicht ein Leben zuhause statt im Heim. Christoph Massow aus Jena ist Persönlicher Assistent.

Doch selbstverständlich ist diese Hilfe noch nicht und das trotz Rechtsanspruch. Seit Anfang 2008 besteht in Deutschland ein Rechtsanspruch auf ein "persönliches Budget", mit dem ein Mensch mit Behinderung selbst über einen bestimmten Betrag verfügen kann.

In Modellprojekten entstanden die sogenannten "Persönlichen Assistenten", die rund um die Uhr für Menschen mit schwersten körperlichen Einschränkungen den Ersatz der eigenen Muskelkraft bieten.

Doch auch, wenn der Rechtsanspruch besteht, ist es nicht einfach, einen Persönlichen Assistenten finanziert zu bekommen. Während in der einen Stadt die Sozialämter großzügig das Geld bewilligen, türmen sich bei der nächsten Gemeinde die Schwierigkeiten. Die Wege sind lang, oft geht es nicht ohne Gerichte.

Jeder hat ein Recht auf ein Leben in den eigenen vier Wänden - dafür setzt sich Christoph ein. Er gründete in Jena den Verein "Pro-Assistenz" mit inzwischen elf Mitarbeitern. Viele sind Quereinsteiger. Empathie müssen sie mitbringen, kein Fachwissen, meint Christoph, das kann man sich aneignen. Doch einem Menschen nahe sein, sein "zweites Ich" werden - dafür muss man schon ein besonderer Mensch sein.


(ARD/MDR)


Seitenanfang
11:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Ein Haus der Hoffnung

Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem

Film von Klaus Wölfle

Ganzen Text anzeigenDas Caritas Baby Hospital in Bethlehem ist das einzige Kinderkrankenhaus im palästinensischen Westjordanland. Neben medizinischen Notfällen prägen logistische Probleme den Alltag in der Klinik.

Für besondere Eingriffe müssen die Patienten in ein Krankenhaus ins ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDas Caritas Baby Hospital in Bethlehem ist das einzige Kinderkrankenhaus im palästinensischen Westjordanland. Neben medizinischen Notfällen prägen logistische Probleme den Alltag in der Klinik.

Für besondere Eingriffe müssen die Patienten in ein Krankenhaus ins israelische Jerusalem verlegt werden. Dann benötigt die Klinik eine Transfererlaubnis für die Straßensperren zwischen dem palästinensischen Autonomiegebiet und dem israelischen Staat.

Obwohl Jerusalem mit seinen Kliniken nur zehn Autominuten von Bethlehem entfernt liegt, können Stunden verstreichen, bis die Bewilligung erteilt ist und der Patiententransport erfolgen kann. Wertvolle Zeit, die über Leben und Tod eines kranken Kindes entscheiden kann.

Mehr als 36 000 Kinder werden jährlich im Caritas Baby Hospital in Bethlehem behandelt. Oft werden Neugeborene eingeliefert, die an Atemwegserkrankungen, Infektionen oder Erbkrankheiten leiden.

"Wir sind eine funktionierende Kinderklinik in einem faktisch nicht funktionierenden Staat", sagt Chefärztin Hiyam Marzouqa-Awad.


(ARD/BR)


Seitenanfang
12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 22. November

Der Bauernchef

Wie Ritter den Bauernverband dirigiert

Reportage von Kathrin Winzenried

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenWie ein Wanderprediger eilt er durchs Land für seine Schäfchen: Der oberste Chef der Schweizer Bauern, Markus Ritter. Kathrin Winzenried hat ihn dabei begleitet.

Die Abstimmung zur Ernährungssicherheit macht er kurzerhand zum Werbefeldzug für die einheimische ...

Text zuklappenWie ein Wanderprediger eilt er durchs Land für seine Schäfchen: Der oberste Chef der Schweizer Bauern, Markus Ritter. Kathrin Winzenried hat ihn dabei begleitet.

Die Abstimmung zur Ernährungssicherheit macht er kurzerhand zum Werbefeldzug für die einheimische Landwirtschaft.
Sein Bio-Hof im St. Galler Rheintal ist ein Idyll. Und er wird nicht müde zu betonen, wie gerne er hier sei und wie viel Kraft er da tanken könne.

Fakt ist: Der Bio-Landwirt Markus Ritter kennt zwar noch all seine Kühe beim Namen, sehen tut er sie aber kaum mehr. Die Mehrheit der Woche ist er auswärts, daheim übernimmt dann seine Frau Heidi: "Ich denke, wir müssen das beide mittragen." Der CVP-Nationalrat ist in erster Linie Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes. "Jeden Morgen sitze ich auf der Bettkante und denke an die 53 000 Bauernfamilien im Land. Für die will ich da sein. Die verlassen sich auf uns."

Ritters jüngster Coup: die Initiative zur Ernährungssicherheit. In Rekordzeit zustande gekommen, hatte sie im Rat einen schweren Stand. Schließlich gab es einen Gegenvorschlag, den sich die Bauern zu eigen machten, weil er mehr Erfolg versprach. "Das Wichtigste ist, flexibel zu sein", sagt Ritter. Der Bauernverband sei wie ein Motorboot, "schnell und wendig." Das bedeute immer wieder viel Basisarbeit.

Dass diese Abstimmung nun zum Sololauf für die Bauern wurde, freut Ritter. Wenn Kritiker monieren, die Ernährungssicherheit in dieser Form in der Verfassung festzuschreiben sei überflüssig und ein staatspolitischer Unsinn, lässt das den Bauernpräsidenten kalt. Viel mehr will er die Abstimmung dazu nutzen, "die Leute im Herzen zu berühren."

Kathrin Winzenried hat den unablässig kommunizierenden Bauernpräsidenten, der Politiker auch mal mit Kühen vergleicht, auf der Mission für seine Leute begleitet.


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


Seitenanfang
13:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Old Burma Road (1/6)

Von Kumming nach Dali

Unterwegs mit Barbara Lüthi

Ganzen Text anzeigenDie Old Burma Road, die den Briten und Chinesen im Zweiten Weltkrieg als Versorgungsstraße diente, spielt auch heute wieder eine wichtige geopolitische Rolle.

Die Reise entlang der legendären Old Burma Road, aufgeteilt in sechs Etappen, führt ...

Text zuklappenDie Old Burma Road, die den Briten und Chinesen im Zweiten Weltkrieg als Versorgungsstraße diente, spielt auch heute wieder eine wichtige geopolitische Rolle.

Die Reise entlang der legendären Old Burma Road, aufgeteilt in sechs Etappen, führt Südostasienkorrespondentin Barbara Lüthi und ihr Team durch drei faszinierende und hochaktuelle Länder: China, Burma und Indien. Sie beginnt in der südchinesischen Stadt Kunming.

Die Partnerstadt von Zürich hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer gemütlichen Kleinstadt zu einer großen Metropole gewandelt. Barbara Lüthi geht Traditionellem nach, besucht aber auch den gigantischen neuen Stadtteil Chenggong, der in wenigen Jahren aus dem Boden gestampft wurde.

Die Old Burma Road führt durch die kulturell vielfältigste Provinz Chinas, Yunnan. "Hier zeigt sich China von seiner schönsten und unbekanntesten Seite", sagt Barbara Lüthi. Mit ihrem Team trifft sie interessante Menschen, die sich mutig für ihre Überzeugungen einsetzen. In der Stadt Dali schafft die große Distanz zu Peking einen einzigartigen Freiraum für Kreative, die sich den Regeln des Zentralkomitees nicht unterordnen wollen. Ein Künstler, der in seinem einzigartigen Museum lebt und zwischen New York und Dali pendelt, erzählt ihr beim Atelierbesuch vom Spagat zwischen den beiden Welten.

Lüthi trifft weitere beeindruckende Aussteiger wie ein Journalistenpaar, das wegen seiner investigativen und mutigen Publikationen vor der Zensurbehörde Pekings geflohen ist und nun ein Gasthaus betreibt. Beim Treffen mit Brian Linden, der schon als "einer der zehn einflussreichsten Ausländer in China" bezeichnet wurde, erfährt sie, wieso dieser - trotz unzähliger Hürden - sich nicht davon abbringen lässt, seinen Traum in diesem Land zu verwirklichen, und mit sanfter Diplomatie zwischen Westen und Osten vermitteln will.


Seitenanfang
14:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Old Burma Road (2/6)

Von Dali nach Ruili

Unterwegs mit Barbara Lüthi

Ganzen Text anzeigenIhre Reise entlang der Old Burma Road führt Barbara Lüthi in dieser Folge durch eine der vielfältigsten Provinzen Chinas, durch Yunnan. Dort lebt das Volk der Naxi.

Sie gehören zu den 56 ethnischen Minderheiten, die in China leben. Barbara Lüthi besucht eine ...

Text zuklappenIhre Reise entlang der Old Burma Road führt Barbara Lüthi in dieser Folge durch eine der vielfältigsten Provinzen Chinas, durch Yunnan. Dort lebt das Volk der Naxi.

Sie gehören zu den 56 ethnischen Minderheiten, die in China leben. Barbara Lüthi besucht eine Naxi-Familie, deren Kultur bedroht ist. Diese setzt auf Ökotourismus, um die Abwanderung zu verhindern.

Außerdem trifft Barbara Lüthi eine Orchideenschützerin, die sich für mehr Biodiversität und Nachhaltigkeit engagiert und sich dabei von einem Tao-Meister beraten lässt. An der Old Burma Road besichtigt Barbara Lüthi auch ein unbekanntes Mahnmal, das an die Gräueltaten der japanischen Besetzer während des Zweiten Weltkriegs erinnert: ein Bordell, in dem Frauen zur Prostitution gezwungen wurden.

Auf dem Weg nach Burma, dem heutigen Myanmar, erreicht sie mit ihrem Team den chinesischen Grenzort Ruili. Hier boomt das Geschäft mit Jade aus dem Nachbarland Burma. Jade ist in China seit Jahrhunderten begehrt und wird als Symbol von Glück und Reichtum gehandelt. Ein Juwelier zeigt seine wertvollsten Stücke, die Millionen Franken kosten, und Jadeschmuggler erzählen von ihrer riskanten Tätigkeit.

In einem Flüchtlingslager der Kachin-Minderheit erfährt Barbara Lüthi zudem erschütternde Geschichten der Vertriebenen - und von deren Hoffnung, dass es ihren Kindern besser gehen soll.

Die sechsteilige Reise führt Südostasienkorrespondentin Barbara Lüthi und ihr Team durch drei faszinierende und hochaktuelle Länder: China, Burma und Indien.


Seitenanfang
14:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Old Burma Road (3/6)

Von Hsipaw nach Mandalay

Unterwegs mit Barbara Lüthi

Ganzen Text anzeigenNach China erreicht Barbara Lüthi Burma, heute offiziell Myanmar genannt. Das Land hat sich erst vor wenigen Jahren von einer Militärdiktatur in eine zivile Übergangsregierung gewandelt.

Die Old Burma Road führt Barbara Lüthi nach Hsipaw, einer beschaulichen ...

Text zuklappenNach China erreicht Barbara Lüthi Burma, heute offiziell Myanmar genannt. Das Land hat sich erst vor wenigen Jahren von einer Militärdiktatur in eine zivile Übergangsregierung gewandelt.

Die Old Burma Road führt Barbara Lüthi nach Hsipaw, einer beschaulichen Kleinstadt im Osten. Hier folgt sie den Spuren des letzten Shan-Prinzen und dessen österreichischer Frau - eine dramatische Liebesgeschichte ohne Happy End.

Der Prinz, der sich für mehr Rechte für sein Volk einsetzte, war der autoritären Militärregierung ein Dorn im Auge. Anfangs der 1960er-Jahre wurde er verschleppt und ist seitdem verschollen. Bis heute denken viele Shan mit Wehmut an ihn. Burma ist ein Zwerg zwischen den zwei Giganten China und Indien - aber beide Nationen sind begierig auf seine vielen Rohstoffe. Wie groß dieser Hunger nach Öl und Gas ist, zeigt sich Lüthi, als sie Menschen trifft, die ihr Land für den Bau einer Pipeline verkauft haben. Angesichts des kurzfristigen Gewinns vergessen diese aber, dass ihnen am Ende nichts bleibt, als wegzuziehen.

Eine spannende Zugreise führt die Reporterin weiter nach Pyin Oo Lwin, der ehemaligen Sommerresidenz der britischen Kolonialherren. Ein Autor und Zeitzeuge zeigt ihr deren Erbe. Er ist überzeugt, dass Burma bis heute eine Kolonie sei, allerdings unter der Herrschaft der Chinesen.

Die nächste Station der Reise ist Mandalay, die ehemalige Königstadt. Hier begleitet Lüthi eine junge Frau, deren Eltern sie im Zug kennengelernt hat. Zusammen feiert man den Universitätsabschluss der Tochter - für alle ein großer Tag. Mandalay ist aber auch die Stadt der Goldschläger, die in mühseliger Arbeit von Hand hauchdünne Goldfolien herstellen. Diese werden für die Verehrung Buddhas verwendet. Ein Werkstattbesuch gibt Einblick in einen der ältesten Berufe der Welt.

Im berühmten Kloster Mahagandayon trifft Barbara Lüthi den Mönch Ashin Kelasa. Er hat unter anderem ein Buch über Buddhismus und Demokratie verfasst und unterweist Europäer in Meditation und buddhistischer Lebensweise. Burma wird eines Tages eine Demokratie sein, davon ist er überzeugt. Allerdings habe es noch einen langen Weg vor sich.

Die sechsteilige Reise führt Südostasienkorrespondentin Barbara Lüthi und ihr Team durch drei faszinierende und hochaktuelle Länder: China, Burma und Indien.


Seitenanfang
15:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Old Burma Road (4/6)

Von Bagan nach Yangon

Unterwegs mit Barbara Lüthi

Ganzen Text anzeigenDer wohl magischste Ort der Reise entlang der legendären Old Burma Road ist das Pagodenfeld der alten Königsstadt Bagan in Myanmar, mitten in der Steppe.

Ein Ballonflug bei Sonnenaufgang über die Hauptstadt des ersten burmesischen Reiches ist ein Höhepunkt. Dass ...

Text zuklappenDer wohl magischste Ort der Reise entlang der legendären Old Burma Road ist das Pagodenfeld der alten Königsstadt Bagan in Myanmar, mitten in der Steppe.

Ein Ballonflug bei Sonnenaufgang über die Hauptstadt des ersten burmesischen Reiches ist ein Höhepunkt. Dass ein chinesischer Tourist dabei seiner Verlobten einen Heiratsantrag macht, ist für alle eine Überraschung.

Auch die nächste Station, der Inle-See, ist Pflichtprogramm für Burma-Reisende. Lüthi besucht hier die Familie eines Fischers, die noch immer so lebt wie ihre Vorfahren. Sie begleitet den Vater frühmorgens auf den See und wird von der Familie zum Essen eingeladen. Dabei erfährt sie, welche Folgen der Tourismusboom auf Mensch und Tier hat. Schließlich erreicht Barbara Lüthi mit dem Team die ehemalige Hauptstadt Yangon, die früher Rangun hieß. Sie lernt einen Dissidenten und dessen Frau kennen und erfährt, wieso er bis heute große Risiken eingeht, um sich für ein demokratisches Burma einzusetzen.

Auch Mo Hom, eine erfolgreiche Designerin, die jahrelang in New York gearbeitet hat, engagiert sich für ihre Vision eines besseren Landes. Als dieses sich 2011 öffnete, kehrte sie in ihre Heimat zurück. Die erfolgreiche Geschäftsfrau, die auch Uniformen für Fluggesellschaften herstellt, bildet Frauen aus, die ohne sie kaum eine Chance auf einen Arbeitsplatz hätten.

Eine für Barbara Lüthi unvergessliche Begegnung ist die mit dem Chefredakteur der "Democratic Voice of Burma", einer Radio- und Fernsehstation mitten in Yangon. Zusammen mit seinem Team sorgte der mutige Journalist jahrzehntelang dafür, dass die Welt von den Gräueltaten des früheren Militärregimes erfuhr. Im Gespräch mit Lüthi erklärt er die Situation im Land, kurz vor den Wahlen im November 2015.

Auf ein besonderes Abenteuer lässt sich Barbara Lüthi ein, als sie Lone Chaw besucht. Der ehemalige Champion in Lethwei-Kickboxen erzählt ihr mehr über den Nationalsport Burmas und fordert sie gleich auf, selbst in den Ring zu steigen.

Die sechsteilige Reise führt Südostasienkorrespondentin Barbara Lüthi und ihr Team durch drei faszinierende und hochaktuelle Länder: China, Burma und Indien.


Seitenanfang
16:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Old Burma Road (5/6)

Von Assam nach Darjeeling

Unterwegs mit Barbara Lüthi

Ganzen Text anzeigenNach China und Myanmar, dem früheren Burma, bereist Barbara Lüthi die größte Demokratie der Welt: Indien. Assam in Nordindien ist eine Gegend, wo kaum je ein Tourist hinkommt.

Nach einer Fahrt auf dem heiligen Fluss Brahmaputra besucht Lüthi die größte ...

Text zuklappenNach China und Myanmar, dem früheren Burma, bereist Barbara Lüthi die größte Demokratie der Welt: Indien. Assam in Nordindien ist eine Gegend, wo kaum je ein Tourist hinkommt.

Nach einer Fahrt auf dem heiligen Fluss Brahmaputra besucht Lüthi die größte Flussinsel der Welt, Majuli Island. Aber die Insel ist von der fortschreitenden Erosion bedroht, und die Bewohner wissen, dass ihr Zuhause bis in 20 Jahren vielleicht nicht mehr existiert.

Majuli Island ist für die Hindus in Assam auch ein bekannter Pilgerort. Die 20 Klöster, die sogenannten Satras, sind alle auch Hüter alter Tanztraditionen. Vorgeführt werden die Tänze von Knaben, die dem Kloster von den Eltern gespendet wurden. Auf ihrem Besuch erfährt Barbara Lüthi mehr über den Hintergrund dieser Tradition.

Der Name der Boots-Klinik "Hoffnung" ist Programm: Doktor Juganta Kumar Deori und sein Team helfen Menschen, die am Brahmaputra leben und medizinisch völlig unterversorgt sind. Vier Mal im Monat fährt er in abgelegene Gegenden und wird von den Kranken bereits sehnlichst erwartet.

Zurück auf dem Festland besucht die Reporterin in Jorhat eine Schule. Alle hier wissen, wie wichtig eine gute Ausbildung ist, um der Armut zu entkommen. Barbara Lüthi lernt Barnali kennen, ein elfjähriges, aufgewecktes Mädchen, das einen großen Traum hat: Sie will Frauen vor gewalttätigen Männern schützen. Wie sie das machen will, erzählt sie Barbara Lüthi bei sich zu Hause.

Der Kaziranga-Nationalpark ist bekannt als Schutzgebiet zahlreicher Tierarten und steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Das vom Aussterben bedrohte Panzernashorn ist nur eine der dortigen Attraktionen. Tierschützer wie Bashkar Barua setzen sich für den Erhalt der Tiere ein und tun alles, um sie vor Wilderern zu schützen - allerdings nicht immer erfolgreich.

Eine Zugfahrt mit einer alten Dampflokomotive, die noch die Engländer ins Land gebracht haben, bringt Lüthi und ihr Team in das wohl bekannteste Teeanbaugebiet der Welt, Darjeeling. Hier folgt die Reporterin den Spuren des weltberühmten Sherpa Tenzin Norgay, der zusammen mit Sir Edmund Hillary den Mount Everest bezwang. Ein Besuch bei seinem Sohn, der den Nachlass des berühmten Sherpas bewahrt, ist eine weitere eindrückliche Begegnung auf dieser Reise.

Die sechsteilige Reise führt Südostasienkorrespondentin Barbara Lüthi und ihr Team durch drei faszinierende und hochaktuelle Länder: China, Burma und Indien.


Seitenanfang
16:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Old Burma Road (6/6)

Von Darjeeling nach Kolkata

Unterwegs mit Barbara Lüthi

Ganzen Text anzeigenDas wohl berühmteste Teeanbaugebiet der Welt ist Darjeeling im Norden Indiens. Hier trifft Barbara Lüthi Ranjee Banarjee, dessen Familie seit vier Generationen eine Teeplantage besitzt.

Für den beliebten Tee werden Spitzenpreise bezahlt - davon haben die ...

Text zuklappenDas wohl berühmteste Teeanbaugebiet der Welt ist Darjeeling im Norden Indiens. Hier trifft Barbara Lüthi Ranjee Banarjee, dessen Familie seit vier Generationen eine Teeplantage besitzt.

Für den beliebten Tee werden Spitzenpreise bezahlt - davon haben die Pflückerinnen aber wenig. Darjeeling ist auch ein Anziehungspunkt für Immigranten aus Nepal, die auf der Suche nach Arbeit sind. Vor allem Frauen werden dort Opfer von Menschenhändlern.

Barbara Lüthi trifft eine furchtlose Frau, die sich den kriminellen Banden entgegenstellt.

Mit der legendären Indian Railways reist Lüthi nach Kolkata, dem früheren Kalkutta, Hauptstadt Westbengalens. Hier, wo arm und reich besonders hart aufeinandertreffen, leben über 14 Millionen Menschen. Barbara Lüthi begleitet Rikschafahrer Manguar Jadhar, der an keinem Tag weiß, ob er einen Kunden und damit einen Verdienst haben wird oder nicht.

Es gibt aber auch Erfolgsgeschichten wie diejenige des IT-Unternehmers Abishek Rungta, der 600 Angestellte beschäftigt und mit seinen Applikationen weltweit Geschäfte macht. Er ist überzeugt, dass sein Land im wirtschaftlichen Wettrennen der beiden Giganten China und Indien gewinnt. Dies erklärt er der reisenden Reporterin bei ihrem Besuch in seinem Imperium.

Mitten in Kolkata weht ein Hauch von Bollywood. In einem der zahlreichen Filmstudios wirft Lüthi einen Blick hinter die Kulissen der Erfolgssoap "Koja Gori". Die weibliche Hauptrolle, die ein selbstbestimmtes, modernes Leben führen will, wurde zum Vorbild für hunderttausende junge Frauen. Lüthi trifft die Drehbuchautorin, die jeweils an vier Serien gleichzeitig arbeitet.

Gold hat in Indien schon immer eine wichtige Rolle gespielt, sowohl als Geldanlage als auch als Schmuck- und Prestigeobjekt. Ein Goldhändler zeigt der Reporterin wertvolle Hochzeitscolliers und erklärt, wieso Frauen in der Vergangenheit der Mitgift wegen drangsaliert wurden und dass sich das nur langsam ändert.

Goldgeschmückt ist auch die Braut bei einer bengalischen Hochzeit. Rupsa und Anubhab haben sich ganz modern im Internet kennengelernt. Bei ihrer Vermählung aber müssen sie alten Traditionen folgen. Das Team begleitet das Hochzeitspaar beim Fest, das mehrere Tage dauert.

Die sechsteilige Reise führt Südostasienkorrespondentin Barbara Lüthi und ihr Team durch drei faszinierende und hochaktuelle Länder: China, Burma und Indien.


Seitenanfang
17:35

Mustang

Das Tor zum Himmel im Himalaya

Film von Benoît Aymon

Ganzen Text anzeigenIm Schatten des Himalayas liegt Mustang, eines der entlegensten Täler der Welt. Dort lebt der italienische Kunstrestaurator Luigi. Er will die kulturellen Reichtümer bewahren.

Wer die Hauptstadt Lo Manthang erreichen will, muss 11 000 Höhenmeter und über 200 ...

Text zuklappenIm Schatten des Himalayas liegt Mustang, eines der entlegensten Täler der Welt. Dort lebt der italienische Kunstrestaurator Luigi. Er will die kulturellen Reichtümer bewahren.

Wer die Hauptstadt Lo Manthang erreichen will, muss 11 000 Höhenmeter und über 200 Kilometer zu Fuß bezwingen. Der Lohn dafür ist nicht nur eine unberührte Landschaft, sondern vor allem ein unerwarteter Reichtum an Kultur.

Wer das Tal durchquert, findet die ursprüngliche Reinheit des Buddhismus wieder.


Seitenanfang
18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von ...

Text zuklappenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.

"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


Seitenanfang
19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Themen liegen noch nicht vor


Seitenanfang
19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


Seitenanfang
20:15
VPS 20:14

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Mensch Trump!

Provokateur, Populist, Präsident

Film von Philipp Müller und Ines Trams

Kamera: Zeljko Pehar

Ganzen Text anzeigenBei jedem seiner Auftritte hält die Welt den Atem an: Wen wird Donald Trump als nächstes beleidigen, bedrohen oder feuern? Er regiert im Alleingang. Doch wie tickt der mächtigste Mann der Welt?

"ZDFzeit" nähert sich dem Menschen hinter der Medienfassade: Was treibt ...

Text zuklappenBei jedem seiner Auftritte hält die Welt den Atem an: Wen wird Donald Trump als nächstes beleidigen, bedrohen oder feuern? Er regiert im Alleingang. Doch wie tickt der mächtigste Mann der Welt?

"ZDFzeit" nähert sich dem Menschen hinter der Medienfassade: Was treibt Trump persönlich an? Welche Menschen haben ihn geprägt? Welche Wendepunkte haben ihn zu dem Mann gemacht, den wir heute kennen - und der in Washington und international gleichermaßen irritiert.

Ein Jahr nach Donald Trumps Wahlsieg: Bei manchen herrscht noch immer Aufbruchstimmung. Für andere dauert die Amtszeit des 45. US-Präsidenten schon jetzt zu lang. Was ist geblieben von seinem vollmundigen Versprechen, Amerika "wieder groß" zu machen? Was hat er erreicht, wo ist er gescheitert? Und: Was lässt sich aus den Erfahrungen des vergangenen Jahres für die Zukunft ableiten? In seinem Umfeld tummeln sich Lobbyisten, Verschwörungstheoretiker, Evangelikale und Ultrarechte. Er regiert per Twitter und Dekreten. Auf Kritik reagiert er dünnhäutig. Die Verantwortung für politische Fehlschläge sieht er niemals bei sich selbst.

Im Präsidentschafts-Wahlkampf punktete Trump mit rassistischen und sexistischen Anschauungen und Äußerungen. Damals dachten viele, Donald Trump werde als Präsident gemäßigter auftreten. Doch als in Charlottesville Ultra-Rechte aufmarschierten und einer von ihnen mit einem Auto in eine Gruppe von Gegendemonstranten fuhr, zögerte Donald Trump damit, sich von Neo-Nazis in seinem Land zu distanzieren. Versteht er sich überhaupt als Präsident aller Amerikaner? Wie vorurteilsbeladen ist der - behütet und im Wohlstand aufgewachsene - Spross ehemals deutscher Einwanderer?

Als Oberkommandant der größten Militärmacht der Erde steht der Polit-Neuling vor der Aufgabe, große Konflikte zu meistern. Sein Beraterstab strotzt nur so vor hochrangigen Ex-Militärs, doch Trump setzt sich gern über Ratschläge seiner Berater hinweg. Ein Sicherheitsrisiko? Er bombardierte Syrien und droht, Nordkorea auszulöschen. Wie gefährlich ist dieser Präsident - und wie fällt er seine Entscheidungen?

Was sagen Anhänger, Weggefährten und Gegner heute zu ihrem Präsidenten? In der Dokumentation von Philipp Müller und Ines Trams kommen auch Menschen zu Wort, die sich bereits im Vorfeld von Trumps Wahl vor der Kamera äußerten: Welche ihrer Erwartungen sind seitdem erfüllt worden, welche ihrer Befürchtungen sind wahr geworden?


Seitenanfang
21:00
Mittwoch 22. November

Die Rechte Wende - Beobachtungen jenseits der Mitte

Film von Katja und Clemens Riha

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenWer sind die Protagonisten der "neuen Rechten"? Wie kamen sie zu ihren politischen und gesellschaftlichen Vorstellungen? Vertreter der Strömung sprechen über ihre ideologischen Ziele.

Sie sind Autoren, Verlagsbesitzer, Philosophen, Künstler, Studenten, ...

Text zuklappenWer sind die Protagonisten der "neuen Rechten"? Wie kamen sie zu ihren politischen und gesellschaftlichen Vorstellungen? Vertreter der Strömung sprechen über ihre ideologischen Ziele.

Sie sind Autoren, Verlagsbesitzer, Philosophen, Künstler, Studenten, Kirchenmänner und Politiker. Sie verachten den sogenannten Mainstream, empfinden die Zeit als dekadent und wollen eine Wende nach rechts. Pegida und das Aufkommen der AfD haben ihnen dabei Mut gemacht.

Längst agieren sie nicht mehr im Verborgenen. Sie werden wahrgenommen. Durch Demonstrationen und Aktionen, durch Bücher, die zu Bestsellern werden, und durch bekannte Persönlichkeiten, die sich nach rechts wenden.

Die Autoren beobachten die Protagonisten auf der Straße, in Parlamenten, Hinterzimmern und Vortragssälen. Sie sprechen über die gesellschaftlichen Utopien und den Versuch, sie realpolitisch durchzusetzen. Danach gäbe es bald einen "Kipppunkt", an dem sich auch Vertreter aus dem Kulturbereich und anderen gesellschaftlich relevanten Gruppen zu der neuen rechten Denkart bekennen werden. Gibt es dafür bereits Ansätze? Gibt es bereits einen Umschwung auch unter Intellektuellen?

Die Dokumentation ist eine Momentaufnahme eines Milieus, das in der (Flüchtlings-)Krise eine Chance sieht, in der Bundesrepublik politisch Einfluss zu nehmen und zu gewinnen.


Seitenanfang
22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


Seitenanfang
22:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Es war einer von uns

Fernsehfilm, Deutschland 2000

Darsteller:
Johanna SchröderMaria Simon
Leonie GrotheAnja Kling
Björn ReichsmannDevid Striesow
Philipp ReichsmannPatrick Heyn
YanisAdam Bousdoukos
Kommissarin BurckhartJohanna Gastdorf
Henning UhlandHans-Jochen Wagner
MiriamHelene Grass
KathrinKathrin Wehlisch
Sabine SchröderMaren Kroymann
u.a.
Buch: Astrid Ströher
Regie: Kai Wessel
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenNach der Geburtstagsfeier ihrer Freundin Leonie wacht Johanna verstört in einem Park auf. Sie realisiert, dass sie vergewaltigt wurde. Jemand muss ihr eine Partydroge verabreicht haben.

Johanna ist sich sicher, dass der Täter unter den Gästen zu finden sein muss - ...

Text zuklappenNach der Geburtstagsfeier ihrer Freundin Leonie wacht Johanna verstört in einem Park auf. Sie realisiert, dass sie vergewaltigt wurde. Jemand muss ihr eine Partydroge verabreicht haben.

Johanna ist sich sicher, dass der Täter unter den Gästen zu finden sein muss - also in ihrem engsten Freundeskreis. Die Polizeiermittlungen bleiben ergebnislos. Johanna, die mittlerweile jegliches Vertrauen verloren hat, recherchiert wie besessen auf eigene Faust.

Mehr und mehr spalten die Ereignisse die sonst unzertrennbare Clique, doch Johanna kann mit dem Geschehen nicht abschließen.

Als Fotos auftauchen, die darauf hinweisen, dass niemand anders als ausgerechnet Björn, Leonies Verlobter, der Täter gewesen sein muss, wird Johannas Suche endgültig zu der Frage, was Freundschaft ausmacht, wer auf wessen Seite steht und wie weit man gehen muss, um sich wieder sicher fühlen zu können.


Seitenanfang
23:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Nur für Erwachsene - Erfolgsmodell kinderfreie Zone

Film von Adina Rieckmann

Ganzen Text anzeigenFür viele sind lärmende Kinder eine Zumutung. Es liegt daher voll im Trend, dass immer öfter Kinder ausgeschlossen werden - in Hotels, in Wellness-Anlagen, in Restaurants.

Reiseveranstalter offerieren "Adults only"-Angebote und schließen so Familien mit Kindern ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenFür viele sind lärmende Kinder eine Zumutung. Es liegt daher voll im Trend, dass immer öfter Kinder ausgeschlossen werden - in Hotels, in Wellness-Anlagen, in Restaurants.

Reiseveranstalter offerieren "Adults only"-Angebote und schließen so Familien mit Kindern aus. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stuft Hotel-Angebote mit einem Mindestalter von 16 Jahren als möglichen Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz ein.

Ruhe und kinderfreie Zonen sind auch Thema bei der Wohnungssuche. Immobilienmakler wissen, dass viele Vermieter sich gegen Familien mit Kindern entscheiden würden, auch wenn beide Eltern einen sicheren Verdienst nachweisen könnten. "Doppelverdiener ohne Kinder werden bevorzugt behandelt, schon weil da kein Kind mit dem Bobbycar die Sonntagsruhe stört."

Laut Bundes-Immissionsschutzgesetz wird Kinderlärm anders eingestuft als der Lärm von Maschinen und Autos. Der Akustikprofessor Ercan Altinsoy an der TU Dresden sieht in den kinderfreien Zonen mehr als ein Marketingkonzept. Er spricht vom gesteigerten Ruhebedürfnis in der Gesellschaft. "Ruhe und Stille werden für jeden Einzelnen von uns immer wichtiger. Und natürlich sind Kinder laut. In unserer Wahrnehmung aber werden sie noch lauter, als sie eigentlich sind. Das birgt Konfliktpotenzial."


(ARD/MDR)


Seitenanfang
0:25
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Seitenanfang
0:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Ganzen Text anzeigenDas Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen.

"ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft ...

Text zuklappenDas Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen.

"ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe.

Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global - "ECO" lebt Wirtschaft.


Seitenanfang
1:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 22. November

Wunderwelt Schweiz (1/4)

Die Jura-Region

Erzählt von Max Moor

Film von Mi-Yong Brehm

Ganzen Text anzeigenDie Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder.

Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge ...

Text zuklappenDie Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder.

Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge führt in eine vergleichsweise unbekannte Ecke des Landes: die Jura-Region. Eine Entdeckungsreise in eine fast unberührte Natur im Wechsel der Jahreszeiten.

Das Juragebirge ist der kleine Bruder der Alpen. Es verläuft im Nordosten der Schweiz entlang der französischen Grenze. Im Vergleich zu den touristischen Hotspots der Schweiz ist das facettenreiche Mittelgebirge noch relativ unbekannt.

Dabei gibt es hier viel zu entdecken. Der Jura scheint fast wie in einem Dornröschenschlaf. Während der Rest der Schweiz vergleichsweise dicht besiedelt ist, gibt es in der Jura-Region noch viel Platz für unberührte Natur. Vom Frühling im bunt blühenden Ajoie, dem Obstgarten der Nordostschweiz, über den Sommer im idyllischen Vallée de Joux bis hin zum bitterkalten Winter im kältesten Ort der Schweiz - das Jahr im Jura steckt voller Überraschungen.

Wir begegnen Füchsen und Fledermäusen, und statten einer der größten Ameisenkolonien Europas einen Besuch ab. Sogar der Luchs ist mittlerweile ins Jura zurückgekehrt. Wir tauchen ab in die Erdgeschichte und erfahren, warum das Juragebirge zum Namensgeber einer ganzen Erdepoche wurde. Die Juraregion ist rau und lieblich zugleich. Die schroffen Kalkfelsen des Mittelgebirges sind dicht bewaldet, und auf ihren Gipfeln finden sich bunt blühende Bergwiesen. Inmitten ragt der "Schweizer Grand Canyon" empor, der Creux du Van, ein einzigartiges Naturmonument, geschaffen durch Wasser, Eis und Zeit.

Auf dem Hochplateau des Bezirks Franches-Montagnes begegnen wir den "Freibergern", einer Ur-Schweizer Pferderasse. Seit über 200 Jahren werden sie in der Schweiz gezüchtet. Besonders hier im Jura sieht man die Pferde häufig auf den grünen Koppeln stehen - ein Abbild von Wildnis, Freiheit und Abenteuer inmitten der Schweiz.

In aufwendigen Hochglanzbildern und liebevollen Tiergeschichten zeigt der Film die ganze Schönheit der Jura-Region.


Seitenanfang
2:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 22. November

Wunderwelt Schweiz (2/4)

Winterliches Graubünden

Erzählt von Max Moor

Film von Ulf Marquardt

Ganzen Text anzeigenGraubünden im Winter, das heißt für viele Pistenspaß und Aprés-Ski-Vergnügen. In der Natur herrscht jedoch wegen Kälte, Schnee und Eis ein ständiger Kampf um das Überleben.

Ob Steinbock, Murmeltier oder Kreuzotter, sie alle haben sehr unterschiedliche ...

Text zuklappenGraubünden im Winter, das heißt für viele Pistenspaß und Aprés-Ski-Vergnügen. In der Natur herrscht jedoch wegen Kälte, Schnee und Eis ein ständiger Kampf um das Überleben.

Ob Steinbock, Murmeltier oder Kreuzotter, sie alle haben sehr unterschiedliche Strategien, um in der Eiseskälte des Alpenwinters zu überleben. Der Film erzählt erstaunliche Geschichten aus der winterlichen Natur Graubündens und zeigt prächtige Landschaftsaufnahmen.

Bei den Murmeltieren lautet die Strategie: Fett anfressen und die kalte Jahreszeit schlafend überstehen. Dieser Winterschlaf ist jedoch nicht mit dem erholsamen Schlaf in der Nacht zu vergleichen: Er ist vielmehr eine lebensbedrohliche Notsituation. Forscher haben herausgefunden: Wenn Murmeltiere nicht manchmal aus dem Winterschlaf erwachen, und "richtig" schlafen, dann sterben sie.

Verblüffend auch die Überlebenstaktik der Steinböcke. Obwohl sie im Hochgebirge leben, scheinen sie keinen Schnee zu mögen, Sie gehen ihm aus dem Weg, wo immer sie können. In den kalten Winternächten sinkt zum Energiesparen ihre Körpertemperatur in den Beinen auf bis zu 15 Grad. Was für andere Tiere den Tod durch Erfrieren bedeuten würde, ist für den Steinbock eine Fähigkeit, die ihm das Überleben sichert.

Doch auch der härteste Winter ist irgendwann einmal zu Ende, und die Natur atmet auf. Dies wird am deutlichsten beim Anblick von Gamsen, die voller Lebensfreude mit verrückten Sprüngen die Ankunft des Frühlings zu feiern scheinen. Die Murmeltiere haben für so etwas keine Zeit. Ihr Sommer ist oft so kurz, dass die Männchen die noch schlafenden Weibchen begatten. Für sie sind Frühling und Sommer nichts anderes als Vorbereitungszeit für den nächsten Überlebenskampf im Graubündner Winter.

Mehrere Filmteams waren zu Lande, unter dem Eis und in der Luft unterwegs. Unter anderem wurde auch ein Cineflex-System eingesetzt, mit dem besonders ruhige Aufnahmen vom Helikopter ausgedreht werden können.


Seitenanfang
3:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 22. November

Wunderwelt Schweiz (3/4)

Das Tessin

Erzählt von Max Moor

Film von Mi-Yong Brehm

Ganzen Text anzeigenDie Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder.

Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz - in dieser ...

Text zuklappenDie Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder.

Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz - in dieser Folge das Tessin. Von der rauen Bergwelt der Tessiner Hochalpen bis ins liebliche Muggiotal im südlichsten Eck des Tessins: Kaum ein anderer Kanton steckt so voller Kontraste.

Es ist die sonnigste, aber gleichzeitig die regnerischste Region der Eidgenossenschaft. Schroffes Hochgebirge trifft auf mediterranes Klima, und während im Norden noch Schnee liegt, blühen im Süden bereits Kamelien und Magnolien. Durch seine geografische Lage vereinen sich hier die unterschiedlichsten Klimazonen auf engstem Raum.

Berühmt ist das Tessin auch für seine Seen. Die bekanntesten sind der Lago Maggiore und der Luganer See. Entstanden aus den Gletschern der Eiszeit, sind sie heute das Sinnbild für italienisches Dolce-Vita-Flair vor alpiner Kulisse und beliebte Touristenziele. Doch unweit der Piazzas und Promenaden findet sich wilde Natur, sei es im Vogelparadies Bolle di Magadino oder im rauen Maggiatal.

Noch vor gar nicht langer Zeit war das Tessin ein bitterarmer Kanton. Davon zeugen viele verlassene Dörfer - besonders in den unzugänglichen Seitentälern der rauen Bergwelt. In manchen, wie dem Val Bavona, gibt es nur in einem Dorf Strom. Doch das Tessin ist schon immer reich an landschaftlicher Schönheit gewesen. Auf den Bergwiesen der Alpe Piora und Dötra liegen wahre Blumenmeere. Doch nicht nur die Flora, auch die Fauna ist bunt und abwechslungsreich: vom Murmeltier bis zur Smaragdeidechse reicht die Palette. Auf dem Monte Generoso begegnet man mit etwas Glück sogar Wildpferden.

Der Film zeigt in farbenprächtigen Bildern die ganze Vielfalt des Tessins. Aufregende Tieraufnahmen wie die berühmten Balztänze der Haubentaucher oder die Flugkünste der Rauchschwalben lassen den Zuschauer staunen und entführen ihn in eine der zauberhaftesten Regionen der Schweiz.


Seitenanfang
3:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 22. November

Wunderwelt Schweiz (4/4)

Wasser und Eis

Erzählt von Max Moor

Film von Ulf Marquardt

Ganzen Text anzeigenDie Schweiz gilt als "Wasserschloss Europas". Obschon sie flächenmäßig nur knapp vier Promille am Kontinent ausmacht, befinden sich auf ihrem Boden sechs Prozent der Süßwasservorräte.

Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge ...

Text zuklappenDie Schweiz gilt als "Wasserschloss Europas". Obschon sie flächenmäßig nur knapp vier Promille am Kontinent ausmacht, befinden sich auf ihrem Boden sechs Prozent der Süßwasservorräte.

Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise von den höchsten Gipfeln des Berner Oberlandes, die Aare und den Rhein entlang bis zum spektakulären Finale des Rheinfalls bei Schaffhausen.

Die vier größten Flüsse Europas - Rhein, Rhone, Donau und Po - haben in den Alpen ihren Ursprung. Ohne das Wasser der Schweizer Gletscher würden weite Landstriche Europas auf dem Trockenen sitzen. Die Alpen versorgen die umliegenden Länder jedes Jahr mit der Wassermenge von fünf kompletten Bodenseen.

Die Reise beginnt auf den mächtigen Gipfeln von Eiger, Mönch und Jungfrau, wo selbst im Sommer an vielen Tagen Frost herrscht. In der auf den ersten Blick lebensfeindlichen Wüste aus Felsen, Schnee und Eis haben die Tierfilmer einige Überlebenskünstler aufgespürt: Die unverwüstliche Alpendohle lebt hier und profitiert von den vielen Touristen und ihren Butterbroten. Das Schneehuhn verbringt sein Leben weitgehend unsichtbar, in jeder Jahreszeit perfekt getarnt.

Die Landschaft wird hier vom Wasser geformt: Die gewaltigen Eispanzer der Gletscher verbiegen mit ihrem Gewicht das Gestein, fließendes Wasser schneidet Hunderte Meter tiefe Schluchten in den harten Fels.

Der Film zeigt viele der beeindruckenden Landschaften, die so entstehen, wie etwa die zehn unterirdischen Trümmelbachfälle oder das liebliche Lauterbrunnental, das mit seinen 72 Wasserkaskaden J. R. R. Tolkien zur Beschreibung des Elbenreiches in seinem Mammutwerk "Der Herr der Ringe" inspirierte.

Je weiter das Wasser abwärts fließt, umso bunter und reichhaltiger wird die Tier- und Pflanzenwelt. Diese muss sich oft genug gegen die Zivilisation behaupten, doch gelingt es scheuen Tieren wie dem Biber oder Neubürgern wie dem Kormoran, stille Refugien in der dicht besiedelten Schweiz zu finden.

Doch auch ernste Themen verschweigt der Film nicht und zeigt diese in beeindruckenden Aufnahmen: Angesichts der furchterregenden Geschwindigkeit, mit der lebenswichtige Gletscher zurückweichen, spielt auch der Klimawandel eine Rolle. Das Kamerateam hat dafür im wahrsten Sinne des Worts eindrückliche Bilder gefunden: Es fand genau jene Orte wieder, an denen der Schweizer Maler Caspar Wolf im 18. Jahrhundert die grandiosen Gletscher und schneebedeckten Bergpanoramen in Ölgemälden verewigte. Der Vergleich der damaligen Pracht und der heutigen Situation wird Klimawandelskeptiker verstummen lassen.

"Die Dreharbeiten", erzählt Regisseur Ulf Marquardt, "waren äußerst anstrengend, aber trotzdem immer ein Vergnügen. Nicht zuletzt wegen der enormen Hilfsbereitschaft der Schweizer, ohne die der Film nicht hätte gedreht werden können." Die Gärtnerinnen des Alpengartens Schynige Platte, das Team des Nationalparks Entlebuch, die Fachleute des Schutzprojektes "Hallo Biber!", die Vogelschutzwarte Sempachersee, die zuständigen Tourismusbüros und viele mehr trugen mit Rat und Tat zum Gelingen des Filmes bei. Auf diese Weise ist ein Film entstanden, der staunen und schmunzeln lässt, nachdenklich stimmt und dabei immer eine Augenweide ist.


Seitenanfang
4:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Banjo und Bluegrass

Die Krüger Brothers und ihr Traum von Amerika

Ganzen Text anzeigenVom Aargau bis an den Broadway in die "David-Letterman-Show": Die Krüger Brothers haben das mit ihrer Bluegrass-Musik geschafft. Doch hinter dem erfolgreichen Duo liegt ein steiniger Weg.

Jahrelang tingelten Jens und Uwe Krüger als Straßenmusiker und singende ...

Text zuklappenVom Aargau bis an den Broadway in die "David-Letterman-Show": Die Krüger Brothers haben das mit ihrer Bluegrass-Musik geschafft. Doch hinter dem erfolgreichen Duo liegt ein steiniger Weg.

Jahrelang tingelten Jens und Uwe Krüger als Straßenmusiker und singende Cowboys durch die Schweiz. Doch der Versuch, in der Schweizer Volksmusik-Szene Fuß zu fassen, scheitert kläglich. Es missfällt, dass die Brüder mit Banjo und Gitarre traditionelle Musik spielen.

Bis Ende der 1990er-Jahre lassen sich die Krüger Brothers in so viele musikalische Schubladen stecken, bis sie schließlich in keine mehr hineinpassen. Frustriert und mit dem Gefühl, nicht verstanden zu werden, kehren die Brüder ihrer Heimat den Rücken, um sich in den USA ihren Traum von einem unabhängigen Musikerleben zu erfüllen. Seitdem gehören sie zu den ganz Großen in der amerikanischen Folkszene. Noch bekannter wurden die beiden Schweizer durch die Auftritte mit ihrem Freund, dem Hollywoodstar und Musiker Steve Martin.

Trotz des Erfolgs haben die Krüger Brothers ihre Heimat niemals vergessen. 2015 kommt es für die Auswanderer zu einem Höhepunkt in ihrer Karriere: Die beliebte Unterhaltungssendung "Viva Volksmusik" holt die Band für einen Auftritt in die Schweiz. Mit der Vergangenheit versöhnt, folgen weitere Auftritte mit Volksmusik-Größen wie Carlo Brunner und Nicolas Senn.


Seitenanfang
5:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

San Sebastián - Kulinarik, Kunst und Tamborrada


Ganzen Text anzeigenSan Sebastián ist eine lebensfrohe Stadt mit mondänen Hotels, luxuriösen Thalasso-Zentren - und sie ist die kulinarische Hauptstadt Europas. Nirgends gibt es mehr Sterne-Restaurants.

Wenn in San Sebastián gefeiert wird, dann wird laut getrommelt - "Tamborradas" ...

Text zuklappenSan Sebastián ist eine lebensfrohe Stadt mit mondänen Hotels, luxuriösen Thalasso-Zentren - und sie ist die kulinarische Hauptstadt Europas. Nirgends gibt es mehr Sterne-Restaurants.

Wenn in San Sebastián gefeiert wird, dann wird laut getrommelt - "Tamborradas" heißen die Trommelumzüge. Anlässlich der Eröffnung zur Kulturhauptstadt 2016 trommelten mehrere Tausend Menschen am Strand der malerischen Muschelbucht gemeinsam die Europahymne.

Parallel dazu fand auf dem Friedhof der Stadt eine Gedenkfeier für ein in den 1990er-Jahren erschossenes ETA-Opfer statt.

Donostía, so der baskische Name des Seebads San Sebastián, ist eine Stadt voller Widersprüche. "Achtung Tourist, merke dir eins: Du bist hier weder in Spanien noch in Frankreich, Du bist hier im Baskenland", das steht an einer Hauswand in der Altstadt. Zwar hat die ETA vor ein paar Jahren ihre Waffen offiziell niedergelegt, aber die Region leidet immer noch unter dem Konflikt. Jahrzehntelang machten San Sebastián und die umliegende Region immer wieder Schlagzeilen, mit Bombenanschlägen, gezielten Morden, vor allem auf Vertreter des spanischen Staates. In keiner Stadt wurden mehr Menschen von der ETA getötet als hier. Ein Teil der Bevölkerung will das alles vergessen, ein anderer die Erinnerung wach halten.