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November 2017
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Mittwoch, 15. November
Programmwoche 46/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:22
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenLiteratur von Yanis Varoufakis
Die ganze Geschichte: Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment

Der Film "Battle of the Sexes"
Die Gleichstellung der Frau im Tennissport

Literatur von Juli Zeh
Ein provokanter ...

Text zuklappenLiteratur von Yanis Varoufakis
Die ganze Geschichte: Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment

Der Film "Battle of the Sexes"
Die Gleichstellung der Frau im Tennissport

Literatur von Juli Zeh
Ein provokanter Politthriller

Literatur von Karl Bartos
"Der Klang der Maschine" - eine Autobiografie gibt Einblicke in das Innenleben der Band Kraftwerk

"Salvator Mundi"
Das als letztes bekanntes Werk des italienischen Künstlers Leonardo Da Vinci (1452-1519) in New York


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenSchick und praktisch:
Die #Nylonstrumpfhose - mehr als nur ein Kleidungsstück

CO2-Anteil steigt weiter
Auf der Zugspitze ist die Luft weitgehend frei von Störfaktoren

Das andere CO2-Problem
Wissenschaftler beenden achtjähriges Projekt zur ...

Text zuklappenSchick und praktisch:
Die #Nylonstrumpfhose - mehr als nur ein Kleidungsstück

CO2-Anteil steigt weiter
Auf der Zugspitze ist die Luft weitgehend frei von Störfaktoren

Das andere CO2-Problem
Wissenschaftler beenden achtjähriges Projekt zur Ozeanversauerung

Ein hochsensibler Ort
Das Moor kann vor dem Abholzen und Austrocknen geschützt werden


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:08
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenLiteratur von Yanis Varoufakis
Die ganze Geschichte: Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment

Der Film "Battle of the Sexes"
Die Gleichstellung der Frau im Tennissport

Literatur von Juli Zeh
Ein provokanter ...

Text zuklappenLiteratur von Yanis Varoufakis
Die ganze Geschichte: Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment

Der Film "Battle of the Sexes"
Die Gleichstellung der Frau im Tennissport

Literatur von Juli Zeh
Ein provokanter Politthriller

Literatur von Karl Bartos
"Der Klang der Maschine" - eine Autobiografie gibt Einblicke in das Innenleben der Band Kraftwerk

"Salvator Mundi"
Das als letztes bekanntes Werk des italienischen Künstlers Leonardo Da Vinci (1452-1519) in New York


9:46
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenSchick und praktisch:
Die #Nylonstrumpfhose - mehr als nur ein Kleidungsstück

CO2-Anteil steigt weiter
Auf der Zugspitze ist die Luft weitgehend frei von Störfaktoren

Das andere CO2-Problem
Wissenschaftler beenden achtjähriges Projekt zur ...

Text zuklappenSchick und praktisch:
Die #Nylonstrumpfhose - mehr als nur ein Kleidungsstück

CO2-Anteil steigt weiter
Auf der Zugspitze ist die Luft weitgehend frei von Störfaktoren

Das andere CO2-Problem
Wissenschaftler beenden achtjähriges Projekt zur Ozeanversauerung

Ein hochsensibler Ort
Das Moor kann vor dem Abholzen und Austrocknen geschützt werden


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Anne Will

Die Sexismus-Debatte - Ändert sich jetzt etwas?

Ganzen Text anzeigenGerhart Baum, FDP
Bundesinnenminister a. D.

Laura Himmelreich
Chefredakteurin Vice.com Deutschland

Verona Pooth
Moderatorin und Unternehmerin

Ursula Schele
Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe - Frauen gegen ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenGerhart Baum, FDP
Bundesinnenminister a. D.

Laura Himmelreich
Chefredakteurin Vice.com Deutschland

Verona Pooth
Moderatorin und Unternehmerin

Ursula Schele
Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe - Frauen gegen Gewalt

Heike-Melba Fendel
Künstleragentin und Autorin


(ARD/NDR)


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11:18
VPS 11:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 15. November

Klimaschützer gegen Stromriesen

Vom Widerstand im rheinischen Revier

Film von Karin De Miguel Wessendorf

Ganzen Text anzeigen30 Aktivisten blockieren und stören im Hambacher Forst bei Köln immer wieder den Betrieb des Tagebaus. Der Film begleitet ein Jahr lang den Widerstand im rheinischen Revier.

Trotz des internationalen Beschlusses, aus fossilen Brennstoffen auszusteigen, wird hier ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen30 Aktivisten blockieren und stören im Hambacher Forst bei Köln immer wieder den Betrieb des Tagebaus. Der Film begleitet ein Jahr lang den Widerstand im rheinischen Revier.

Trotz des internationalen Beschlusses, aus fossilen Brennstoffen auszusteigen, wird hier weiter Kohle für Strom aus der Erde geholt. RWE, der Energiekonzern, hat das Gesetz auf seiner Seite und alle rechtlichen Grundlagen dafür, bis 2045 Braunkohle abzubauen.

Dafür trägt er zur Energieversorgung des Landes bei und sichert Arbeitsplätze. Gleichzeitig ist das Rheinische Braunkohlrevier mittlerweile zur größten CO2-Quelle Europas geworden und steht damit als Klimakiller am Pranger.

Wird es ein Umdenken geben? Darauf hoffen auch die Bürgerinitiativen in den umliegenden Dörfern. Vielen geht es dabei nicht nur um die Natur, den Hambacher Forst, sondern auch um die Heimat. Wie Lars Zimmer, einem der letzten Bewohner von Immerath, einem Dorf, das bald in der Grube verschwindet: "Ich will so lange wie möglich bleiben, auch wenn niemand mehr hier ist", sagt er. "Wenn es mehr Widerstand gäbe, dann würde es RWE nicht ganz so leicht fallen, diese Dörfer hier dem Erdboden gleichzumachen". Im Widerstand werden neue Bündnisse geschlossen, zum Beispiel auch in Buir, wo Antje Grothus in der Bürgerinitiative aktiv nach Lösungen sucht.


(ARD/WDR)


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12:02
VPS 12:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 15. November

Papa macht das schon

Wenn Väter allein erziehen

Film von Julia Geyer

Ganzen Text anzeigenAlleinerziehende Männer werden von der Gesellschaft immer noch als Exoten wahrgenommen. Die Reportage begleitet zwei Familien, in denen Papa das Sagen hat.

Die beiden Väter zeigen die Herausforderungen, vor die sie jeden Tag gemeinsam mit ihren Kindern gestellt ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenAlleinerziehende Männer werden von der Gesellschaft immer noch als Exoten wahrgenommen. Die Reportage begleitet zwei Familien, in denen Papa das Sagen hat.

Die beiden Väter zeigen die Herausforderungen, vor die sie jeden Tag gemeinsam mit ihren Kindern gestellt werden. Sie kümmern sich um alles, trösten, schmeißen den Haushalt - und oft ohne weitere Hilfe, wenn das Einkommen dafür nicht reicht.

Sie sehen sich dem Liebeskummer der Teenie-Tochter ausgesetzt, sitzen neben anderen Müttern beim Elternabend, stehen beim Reitunterricht oft als einziger Mann am Rand.

Inwiefern macht es einen Unterschied, ob Mama oder Papa für die Familie verantwortlich ist? Und da deutlich mehr Frauen als Männer alleinerziehend sind: Ist es für die betroffenen Väter schwieriger als für die Mütter? Mit welchen Vorurteilen haben sie zu kämpfen? Und wenn sie eine neue Partnerin suchen: Wie reagieren Frauen auf die ungewöhnliche Familiensituation?


(ARD/WDR)


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12:32
VPS 12:29

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 15. November

Grenzerfahrung - Retten oder Abweisen?

Reportage von Philipp Zahn

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenPilot Fabio Zgraggen will als Luftaufklärer im Mittelmeer Flüchtlinge und Migranten vor dem Ertrinken retten. Dort aber sind private Retter nicht mehr gern gesehen.

Europa will mit Hilfe Libyens die Flüchtlingsroute im südlichen Mittelmeer schließen, damit immer ...

Text zuklappenPilot Fabio Zgraggen will als Luftaufklärer im Mittelmeer Flüchtlinge und Migranten vor dem Ertrinken retten. Dort aber sind private Retter nicht mehr gern gesehen.

Europa will mit Hilfe Libyens die Flüchtlingsroute im südlichen Mittelmeer schließen, damit immer weniger Menschen es bis nach Italien schaffen - immer weniger auch bis an die Schweizer Südgrenze.

Fabio Zgraggen kann nicht einfach zusehen, wie immer mehr Menschen bei ihrer gefährlichen Flucht übers Mittelmeer sterben - schätzungsweise 5000 Flüchtlinge und Migranten allein im letzten Jahr. Der erst 32-jährige Appenzeller hilft aus der Luft. Sechs Stunden am Tag fliegt er von Malta Richtung Libyen - auf der Suche nach seeuntauglichen Schlauchbooten mit oftmals mehr als 100 Menschen an Bord. Sie schaffen es nur mit Mühe ins offene Meer, geschweige denn, die Überfahrt nach Süditalien.

Korrespondent Philipp Zahn begleitet Anfang September die Arbeit des privaten Retters - denn sie wird immer schwieriger. Libysche Küstenwächter erhalten seit diesem Sommer Geld und Unterstützung aus Italien und sollen so schon in ihren Hoheitsgewässern die Migranten abfangen. Gleichzeitig kontrollieren aber auch libysche Milizen an Land das Geschäft der Schlepper.

Einfache Lösungen gibt es nicht, dass weiß der Autor, auch wenn alle in Europa den Rückgang von Flüchtlingen und Migranten begrüßen.

Ende August fährt Philipp Zahn zur italienisch-schweizerischen Grenze und trifft in Chiasso Patrick Benz. Er ist beim Grenzwachkorps für den Fachbereich "Migration" zuständig. Auch in Chiasso spürt man, dass immer weniger Migranten und Flüchtlinge den Weg über das Mittelmeer und über Italien bis in die Schweiz schaffen.

Wurden 2016 noch fast 34 000 rechtswidrige Aufenthalte an der Südgrenze registriert, sind es dieses Jahr in den ersten acht Monaten weniger als 12 000. Über 80 Prozent der Aufgegriffenen werden sofort an die Italiener zurücküberwiesen.

"Abweisen" ist für Patrick Benz das tägliche Geschäft. Nur wer glaubhaft einen Asylantrag in der Schweiz stellt, wird an das Sekretariat für Migration weiterüberwiesen. Das ist oft ein Dilemma und menschlich nicht immer einfach.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Notizen aus dem Ausland

Anja und ihre Schlittenhunde in Alaska


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13:24
VPS 13:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere bauen

Film von Alvaro Mendoza

Ganzen Text anzeigenViele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen.

Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben ...

Text zuklappenViele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen.

Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. So spinnen Fallensteller Netze oder bauen Gruben und fangen auf diese Weise ihre Beute.

Nicht nur Vogelnester sind Kinderstuben, in denen die Jungen aufgezogen werden, auch Insekten, Frösche und Fische bauen für ihre Brut. Das Faszinierende bei allen Tierbauten ist, dass sie grundsätzlich aus Naturmaterialen gebaut werden. Und während wir Menschen gern unser Revier für uns allein haben, ist es im Tierreich völlig normal, dass - oftmals viele verschiedene - andere Tiere einen Bau nutzen oder als Nachnutzer einziehen.


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14:08
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere durchhalten

Film von Alvaro Mendoza

Ganzen Text anzeigenEine der bemerkenswertesten Erscheinungen in der Tierwelt ist der extreme Tiefschlaf. Unter außergewöhnlichen Bedingungen können sich manche Tiere in todesähnliche Zustände versetzen.

Andere verbringen die kalte Jahreszeit mit einem monatelangen Winterschlaf. Es ...

Text zuklappenEine der bemerkenswertesten Erscheinungen in der Tierwelt ist der extreme Tiefschlaf. Unter außergewöhnlichen Bedingungen können sich manche Tiere in todesähnliche Zustände versetzen.

Andere verbringen die kalte Jahreszeit mit einem monatelangen Winterschlaf. Es gibt sogar Lebewesen, die sich nahezu selbst einfrieren können, sie benutzen dazu ein körpereigenes "Frostschutzmittel", das ihre Zellen intakt hält.

Der Film zeigt jedoch auch, dass bei aller Anpassungsfähigkeit an außergewöhnliche Umweltbedingungen diese Überlebenstechniken nicht ohne Risiken sind.


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14:51
VPS 14:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich tarnen

Film von Alvaro Mendoza

Ganzen Text anzeigen"Bloß nicht auffallen!", lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden - oder um selbst erfolgreich jagen zu können.

Dazu haben sich viele Tierarten im Laufe ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere ...

Text zuklappen"Bloß nicht auffallen!", lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden - oder um selbst erfolgreich jagen zu können.

Dazu haben sich viele Tierarten im Laufe ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere geben sich fast gar nicht zu erkennen. Täuschend echt ahmen sie ihre Umgebung nach und passen ihr Gefieder, ihre Farben und sogar ihr Verhalten daran an.

Andere wiederum schrecken ihre Gegner mit Warnfarben ab. Manche Tiere benutzen dabei das Tarnen und Täuschen als List, um sich vor potenziellen Fressfeinden in Sicherheit zu bringen, andere verwenden diese Mittel, um sich auf der Jagd nach Beute eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen. Doch egal, zu welchem Zweck: Insekten, Reptilien, Fische und sogar fleischfressende Pflanzen nutzen alle ausgefeilte "Tricks", um andere Lebewesen in die Irre zu führen und sich so einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen.


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15:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere schlafen

Film von Alvaro Mendoza

Ganzen Text anzeigenDer Schlaf bei Tieren ist bislang noch weitgehend unerforscht. Die Bandbreite ist riesig: Zwar schlafen alle Lebewesen, aber manche nur für ein paar Sekunden am Stück.

Andere wiederum schlafen fast 90 Prozent ihres Lebens. Einige Spinnenarten können über Monate ...

Text zuklappenDer Schlaf bei Tieren ist bislang noch weitgehend unerforscht. Die Bandbreite ist riesig: Zwar schlafen alle Lebewesen, aber manche nur für ein paar Sekunden am Stück.

Andere wiederum schlafen fast 90 Prozent ihres Lebens. Einige Spinnenarten können über Monate stillstehen, Schlangen schließen nie ihre Augen, bestimmte Vögel schlafen im Flug, Delfine können sogar im Schlaf kommunizieren. Ein Film über ungewöhnliche Arten des Schlafs.


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16:19
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Pantanal (1/3)

Aras im Paradies

Film von Stefan Fricke

Ganzen Text anzeigenDie Ebene des Pantanal im Südwesten Brasiliens ist das größte Binnenfeuchtgebiet der Erde. Das Naturparadies ist auch die Heimat zahlreicher Papageienarten.

Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe stellt ein Projekt vor, das sich bemüht, den selten ...

Text zuklappenDie Ebene des Pantanal im Südwesten Brasiliens ist das größte Binnenfeuchtgebiet der Erde. Das Naturparadies ist auch die Heimat zahlreicher Papageienarten.

Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe stellt ein Projekt vor, das sich bemüht, den selten gewordenen Hyazinth-Ara, eine leuchtend blaue Papageienart, hier wieder fest anzusiedeln.


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17:02
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Pantanal (2/3)

Ökotourismus im Paradies

Film von Stefan Fricke

Das Pantanal ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Ziel für Ökotouristen. Es finden sich Regen- und Trockenwälder, Savannen und Steppen sowie Seen und mächtige Flüsse.

Der zweite Teil der Reihe zeigt die Vielfalt der Landschaft der südamerikanischen Ebene.


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17:46
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Pantanal (3/3)

Naturschützer im Paradies

Film von Stefan Fricke

Im Pantanal sorgen Naturschützer dafür, dass sich Pflanzen und Tiere ungestört und ungefährdet entfalten können - zum Beispiel im Nationalpark Pantanal Mato Grosso.

Der letzte Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe begleitet Naturschützer im Nationalpark Mato Grosso.


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Klimakrise

nano spezial: Klimagipfel live

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen"nano" berichtet live von der UN-Klimakonferenz, die vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn stattfindet. Yve Fehring meldet sich direkt aus der "Bula Zone", dort werden die Verhandlungen geführt.

Zusammen mit dem Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif wird Yve Fehring die ...

Text zuklappen"nano" berichtet live von der UN-Klimakonferenz, die vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn stattfindet. Yve Fehring meldet sich direkt aus der "Bula Zone", dort werden die Verhandlungen geführt.

Zusammen mit dem Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif wird Yve Fehring die Arbeit der Delegierten einordnen. Es geht um Details zur Anwendung des Pariser Abkommens von 2015. Gast dieser Sendung ist Sven Harmeling, CARE International.

Ein "Regelbuch" soll entstehen, das beim Klimagipfel Ende 2018 verabschiedet werden soll. Insbesondere die veränderte Rolle der USA verspricht viel Arbeit: In Paris schlossen sich die USA der "Koalition der Ambitionierten" an und drängten auf das Ziel, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Im Moment sind wohl keinerlei Ambitionen mehr für den Klimaschutz aus den USA zu erwarten.

Weiterhin sind "nano"-Reporter auf dem weitläufigen Gelände in den Bonner Rheinauen unterwegs. In der "Bula-Zone" werden Delegierte interviewt und das Tagesgeschehen beleuchtet.

Parallel zu den offiziellen Verhandlungen findet in der "Bonn-Zone" die Zusammenkunft von Klimaschützern aus aller Welt statt: Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Religionsgemeinschaften und Umweltverbänden finden sich dort ein. Sie alle kommen nach Bonn, um den offiziellen Klimagipfel kritisch zu begleiten und mit ihren Forderungen zu konfrontieren. "nano" berichtet aus der "Bonn-Zone" über Aktionen und Proteste.

Redaktionshinweis: "nano spezial: Klimagipfel live" ist der Auftakt zum Schwerpunkt "Klimakrise" in 3sat. Anlässlich der 23. UN-Klimakonferenz vom 6. bis zum 17. November in Bonn zeigt 3sat im Rahmen dieses Schwerpunkts bis Freitag, 17. November, Dokumentationen und Filme rund um den Klimawandel. Zwei Sondersendungen des Wissenschaftsmagazins "nano" berichten live von der Klimakonferenz aus Bonn und ziehen eine erste Bilanz der Ergebnisse.

Schon ab dem 6. November, zum Start der Klimakonferenz, berichtet das 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" (werktags ab 18.30 Uhr) aus Bonn. Während der Klimakonferenz gibt es täglich Informationen und Updates in der Sendung und unter www.nano.de.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Merkel auf der Klimakonferenz
Streit über Zukunft des Kohle-Stroms

Offenbar Putsch in Simbabwe
Diktator Mugabe unter Hausarrest

IG Metall fordert kürzere Arbeitszeit
Ziel ist Recht auf 28-Stunden-Woche


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenLiteratur "Die große Verblendung"
Gespräch mit Amitav Ghosh - wie können Mensch und Natur am besten interagieren

Weltklimakonferenz
Wie kann man noch die Welt retten?

Mediengesetz in Russland
Russlands Parlament stimmt Gesetz gegen ausländische ...

Text zuklappenLiteratur "Die große Verblendung"
Gespräch mit Amitav Ghosh - wie können Mensch und Natur am besten interagieren

Weltklimakonferenz
Wie kann man noch die Welt retten?

Mediengesetz in Russland
Russlands Parlament stimmt Gesetz gegen ausländische Medien zu

Im Porträt – Melanie de Biasio
Die Sängerin Melanie De Biasio verzaubert ihr Publikum


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 15. November

Klimakrise

Klimakiller Holzkohle

Film von Vivien Pieper und Johannes Bünger

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenHolzkohle ist ein brandheißes Thema - auch mit Blick auf den Klimawandel. Die Dokumentation zeigt, wie in Nigeria und im Kongo Holzkohle erzeugt und gehandelt wird und sie in die EU gelangt.

Die Europäer nutzen jährlich 800 000 Tonnen Holzkohle zum Grillen. 70 ...

Text zuklappenHolzkohle ist ein brandheißes Thema - auch mit Blick auf den Klimawandel. Die Dokumentation zeigt, wie in Nigeria und im Kongo Holzkohle erzeugt und gehandelt wird und sie in die EU gelangt.

Die Europäer nutzen jährlich 800 000 Tonnen Holzkohle zum Grillen. 70 Prozent kommen aus dem EU-Ausland. In den Säcken steckt oft Kohle aus Tropenholz, dessen Einfuhr in die EU strengen Auflagen unterliegt. Bei der Kohle gibt es diese Auflagen bisher noch nicht.

Weltweit kochen und heizen 2,7 Milliarden Menschen mit Holz beziehungsweise Holzkohle. Der Ausstoß von Klimagasen ist dabei enorm. Pro Jahr werden 55 Prozent des globalen Holzes als Brennstoff verwendet. Das Holz wird im Busch von Afrika und in tropischen Wäldern illegal geschlagen. Besonders während trockener Perioden nutzen die lokalen Bauern die Kohleproduktion als Rettungsanker, um ihre Familien zu ernähren. Holzkohlenomaden ziehen in Familienverbänden durchs Land und verkohlen alle Bäume, die sie fällen können. Um eine Tonne Grillkohle herzustellen, werden in effizienten Meilern drei Tonnen Holz benötigt. In den selbstgebauten Erdmeilern der nigerianischen Köhler sind es bis zu zwölf Tonnen.

Die Auswirkungen sind enorm. Allein Nigeria - das Holzkohle fast ausschließlich für den Export herstellt, weil im Land viel mit Kerosin gekocht wird - verlor in der Zeit von 1990 bis 2005 36 Prozent seiner Wälder. Zurzeit sind noch zwölf Prozent des Landes mit Wald bedeckt - doch die Kohleproduktion zieht weiter an. 350 000 Hektar fruchtbares Land gehen hier jährlich verloren.

Laut UN ist die Kohleproduktion eine der Hauptursachen für die Entwaldung Afrikas und - eng damit verbunden - für die massive Verschlechterung der Bodenqualität und das steigende Risiko von Ernteausfällen. Denn die Bäume sorgen für ein feuchteres Mikroklima, sie halten das Wasser. Durch den Verlust der Bäume fehlt dem Boden der Halt, und die fruchtbare Humusschicht wird bei Starkregen einfach weggespült.

Doch stoppen will diese Entwicklung in Afrika scheinbar niemand. Zu lukrativ ist das Geschäft. Die Einnahmen aus dem illegalen Kohlenhandel sind mit 7,4 Milliarden US-Dollar jährlich fast drei Mal so hoch wie die aus dem illegalen Drogenhandel.

Wissenschaftler des Hamburger Thünen-Instituts werden beweisen, dass auch in "sauberer" handelsüblicher Holzkohle Tropenholz steckt. Mitarbeiter von "The Forest Trust" und des WWF erklären die Handelswege der Holzkohle und die klimatischen Auswirkungen der Abholzung.


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21:01
VPS 21:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 15. November

Klimakrise

Die Prophezeiung der Yupik

Film von Dmitry Tarkovsky und Paloma Veinstein

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenSchrumpfende Eisberge, schmelzendes Meereseis, tauende Permafrostböden und aussterbende Tierarten – all das wirkt sich auf das Leben der Yupik, die Alaska seit Jahrhunderten besiedeln, aus.

Jahrzehnte, bevor Wissenschaftler die Möglichkeit eines Klimawandels ...

Text zuklappenSchrumpfende Eisberge, schmelzendes Meereseis, tauende Permafrostböden und aussterbende Tierarten – all das wirkt sich auf das Leben der Yupik, die Alaska seit Jahrhunderten besiedeln, aus.

Jahrzehnte, bevor Wissenschaftler die Möglichkeit eines Klimawandels erwogen, warnten schon die erfahrenen Alten ihre Kinder. Sie erkannten frühzeitig minimale Veränderungen ihres Lebensraumes. Heute sind die Folgen des Klimawandels deutlich sichtbar.

Das Land ist bis tief in den Winter eis- und schneefrei, Holunder- und Weidensträucher vermehren sich in der Tundra, das Eis der Flüsse ist nicht mehr tragfähig, der Wasserspiegel steigt, die Küstenerosion nimmt zu. Die Yupiks sind nicht mehr die Jäger oder nomadischen Fischer, wie in früheren Zeiten, aber sie leben immer noch von den Ressourcen der Natur.

Die Autoren begleiten Fischer, Jäger und Piloten und stellen ein Land vor, das mit ungeahnten Problemen zu kämpfen hat.


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Klimakrise

Verschollen am Kap (1/2)

Thriller, Deutschland 2011

Darsteller:
Judith LohmannBarbara Auer
Claas LohmannHeino Ferch
Karla LohmannNadja Bobyleva
Henk LeevenJesper Christensen
KoenigHans-Jörg Assmann
Jonah MadunaTony Kgoroge
u.a.
Buch: Christian Jeltsch
Regie: Andreas Senn

Ganzen Text anzeigen"Verschollen am Kap" erzählt neben einer bewegenden Familiengeschichte und einer brisanten Entführung auch das Drama um den internationalen Kampf um den wichtigsten Rohstoff, das Wasser.

Judith und Claas Lohmann führen mit ihrer Tochter Karla ein sorgenfreies Leben ...

Text zuklappen"Verschollen am Kap" erzählt neben einer bewegenden Familiengeschichte und einer brisanten Entführung auch das Drama um den internationalen Kampf um den wichtigsten Rohstoff, das Wasser.

Judith und Claas Lohmann führen mit ihrer Tochter Karla ein sorgenfreies Leben in Berlin. Claas, erfolgreicher und ehrgeiziger Vorstandsmanager des Wasser- und Energiekonzerns "GERAG", plädiert eindringlich für die Privatisierung weltweiter Wasserressourcen.

Die gemeinsame Tochter Karla verachtet diese Arbeit und die materielle Einstellung ihres Vaters und reist nach Südafrika, um sich in einem humanitären Kinderprojekt zu engagieren. Dabei verliebt sie sich in Jonah Maduna, Aktivist und Verfechter eines selbstbestimmten Afrikas. Karlas Glück ist von kurzer Dauer: Als ihre Mutter sie in Kapstadt besucht, wird Karla entführt.

Verzweifelt macht sich Judith in dem fremden Land auf die Suche nach ihrer Tochter. Karlas Verschwinden wird mit einem Tanklasterunfall am Masulu-See und der damit einhergehenden Verseuchung des Trinkwasserreservoirs der gesamten Gegend in Verbindung gebracht. Ausgerechnet an diesem See hat Claas mit seinen Plänen vor Jahren eine bittere Niederlage erlitten. Es war Maduna, der damals den Widerstand gegen die Privatisierung des Wasservorkommens organisierte und der die GERAG aus seinem Land vertrieb. Vom Vorstand der GERAG wurde Claas für das Scheitern verantwortlich gemacht.

Warum ist eine von Maduna gestohlene Wasserprobe aus dem Masulu-See so wichtig? Warum wurde Karla entführt? Wurde ihr die Beziehung zu Maduna zum Verhängnis? Steckt GERAG hinter der Katastrophe? Oder ist es Claas selbst, der in seinem maßlosen Streben nach Macht für den Giftunfall am See und für das Verschwinden seiner Tochter verantwortlich ist? Er fliegt nach Südafrika. Währenddessen wird die Leiche einer jungen Frau am Strand von Kapstadt angespült.

In dem spannungsreichen Thriller spielen in einem erstklassigen internationalen Ensemble Barbara Auer, Nadja Bobyleva und Heino Ferch die Hauptrollen sowie die Südafrikaner Tony Kgoroge, Wayne Harrison und der dänische Kinostar Jesper Christensen. Das Drehbuch hat der mehrfach ausgezeichnete Christian Jeltsch geschrieben. Regie führte Andreas Senn mit Holly Fink an der Kamera.

In Berlin und Kapstadt erzählt die Geschichte von einer deutschen Familie inmitten von Intrigen, Korruption und Profitgier im weltweiten Trinkwasser-Geschäft.

Redaktionshinweis: 3sat zeigt den zweiten Teil von "Verschollen am Kap" am Donnerstag, 16. November, um 22.25 Uhr.


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23:14
VPS 23:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 15. November

Klimakrise

Sila und die Hüter der Arktis

Film von Corina Gamma

Ganzen Text anzeigenSila ist ein facettenreicher Begriff, der das Wetter, das Bewusstsein und das Universum umfasst. Der Dokumentarfilm erkundet das grönländische Konzept und das heutige Verständnis der Sila.

Inmitten der atemberaubenden Landschaft Grönlands, wo der Klimawandel am ...

Text zuklappenSila ist ein facettenreicher Begriff, der das Wetter, das Bewusstsein und das Universum umfasst. Der Dokumentarfilm erkundet das grönländische Konzept und das heutige Verständnis der Sila.

Inmitten der atemberaubenden Landschaft Grönlands, wo der Klimawandel am deutlichsten sichtbar wird, legen zwei voneinander völlig unabhängige Gruppen – traditionelle Jäger der Inuit sowie eine Gruppe von Polarforschern - Zeugnis ab über den Wandel der Umwelt.

Ihre in sich verflochtenen Geschichten definieren den Begriff Sila in der heutigen, globalisierten Welt.


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0:22
VPS 00:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 15. November

Klimakrise

Thuletuvalu

Dokumentarfilm von Matthias von Gunten, Schweiz 2015

Länge: 96 Minuten

Ganzen Text anzeigenThule liegt im nördlichsten Zipfel Grönlands, Tuvalu ist ein kleiner Inselstaat im Pazifischen Ozean. Mit dem Klima ändert sich auch das Leben der Menschen in Thule und Tuvalu.

Trotz riesiger Entfernung und Gegensätzlichkeit sind die beiden Orte durch ein ...

Text zuklappenThule liegt im nördlichsten Zipfel Grönlands, Tuvalu ist ein kleiner Inselstaat im Pazifischen Ozean. Mit dem Klima ändert sich auch das Leben der Menschen in Thule und Tuvalu.

Trotz riesiger Entfernung und Gegensätzlichkeit sind die beiden Orte durch ein gemeinsames Schicksal eng miteinander verbunden: Während in Thule das Eis immer mehr zurückgeht und zu Meerwasser wird, steigt in Tuvalu der Meeresspiegel immer mehr an.

In Thule, dem nördlichsten bewohnten Ort der Erde, fahren die Männer bei Temperaturen bis unter 40 Grad in Fellkleidern und mit Hundeschlitten zur Jagd, um ihre Familien und ihre Hunde zu ernähren. Die Bewohner von Tuvalu leben in den endlosen Weiten des Pazifiks auf schmalen Korallenriffen und ernähren sich von Fischen, Kokosnüssen und selbst angebautem Gemüse.

Trotz der riesigen Entfernung zwischen den beiden Orten sind Thule und Tuvalu zunehmend schicksalhaft miteinander verbunden. Sei es beim Jagen oder beim Fischen, bei Eisfahrten oder beim Kanubau - das Meer prägt beiderorts als wichtigste Nahrungsquelle seit Generationen das ganze Dasein der Einheimischen. Hier wie dort sind über die Jahrhunderte, in enger Abhängigkeit von der Natur und in der Abgeschiedenheit von der übrigen Welt, Lebensweisen entstanden, die sich bis heute erhalten haben. Durch die fortschreitende Erderwärmung sind sie in Frage gestellt.

Zwischen Hoffen und Wut, Zuversicht und Resignation suchen Menschen, die so weit voneinander entfernt leben, dass sie sich wohl nie begegnen werden, eine Haltung zur gemeinsamen Bedrohung. Einige sehen sich gezwungen, einen Schlussstrich unter ihre bisherige Existenz zu ziehen und von Grund auf ein neues Leben zu beginnen.


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1:57
VPS 01:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 15. November

Klimakrise

La buena vida - Das gute Leben

Dokumentarfilm von Jens Schanze,

Deutschland/Schweiz 2015

Länge: 94 Minuten

Ganzen Text anzeigenEine Dorfgemeinschaft von Indígenas im kolumbianischen Regenwald widersetzt sich der Umsiedlung für den größten Kohletagebau der Welt. Die Kohle wird für Kraftwerke in Europa gebraucht.

Der Film reflektiert "das gute Leben", nach dem man sich auf beiden Seiten des ...

Text zuklappenEine Dorfgemeinschaft von Indígenas im kolumbianischen Regenwald widersetzt sich der Umsiedlung für den größten Kohletagebau der Welt. Die Kohle wird für Kraftwerke in Europa gebraucht.

Der Film reflektiert "das gute Leben", nach dem man sich auf beiden Seiten des Ozeans sehnt und das für das indigene Volk der Wayúu auf seinem angestammten Land ganz anders aussieht als für Europäer. Doch die einen zahlen den Preis für die anderen.

Jairo Fuentes, der junge Anführer der Wayúu-Gemeinschaft Tamaquito, lebt in den Wäldern im Norden Kolumbiens. Bisher gab die Natur den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchten. Doch die gewaltige Cerrejón-Mine, mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, rückt Tag für Tag näher an Tamaquito heran. Die Steinkohle ist für Europa bestimmt. In Deutschland, Holland und Großbritannien produzieren die Kohlekraftwerke damit den Strom, der dort den Wohlstand sichert. Jairo und seine Leute müssen ihr Dorf in den Bergen aufgeben und ihr natürliches, "gutes" Leben hinter sich lassen. In Zukunft hat das Leben für sie einen Preis, der mit Geld zu bezahlen ist.

Der Film erzählt vom Widerstand der Dorfgemeinschaft von Tamaquito, ihrer letztlich nicht zu verhindernden Umsiedlung und den unerfüllten Versprechungen der Konzernvertreter für ihr neues, "modernes" Leben. Um die Folgen der Umsiedlung für sie kümmern sich weder die Stromkonsumenten in Europa noch die Aktionäre der Cerrejón-Mine, die ihren Gewinn steigern können.

Der renommierte Dokumentarfilmer Jens Schanze, der für seine Werke schon zahlreiche Auszeichnungen wie den Grimme-Preis erhielt, hat mit "Otzenrather Sprung" (2001) schon einmal eine Dorfumsiedlung, damals im rheinischen Braunkohlerevier, filmisch begleitet.

Mit "La buena vida - Das gute Leben" zeichnet er nun das berührende Porträt einer indigenen Dorfgemeinschaft, die entschlossen ist, sich nicht alles gefallen zu lassen, was ihr der Kohlekonzern diktieren will. Schanze verzichtet dabei auf jeglichen wertenden Kommentar oder Interviews, lässt vielmehr seine Bilder und seine Protagonisten sprechen. Dadurch werden die Szenen für den Betrachter eindringlich erlebbar und nachempfindbar.

Und so ist "La buena vida - Das gute Leben" nicht nur das Dokument eines Betrugs - schließlich werden die Bewohner von Tamaquito unter falschen Versprechungen aus ihrem Dorf fortgelockt -, sondern auch eine Verneigung vor einer starken Gemeinschaft, die sich um keinen Preis der Welt ihre Integrität abkaufen lässt.

Der Film wurde auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals gezeigt und vielfach ausgezeichnet, darunter im Januar 2016 in München mit dem Bayerischen Filmpreis 2015 in der Kategorie Dokumentarfilm. Außerdem erhielt der Film das "Prädikat besonders wertvoll", wurde 2017 mit dem renommierten Robert Geisendörfer Preis ausgezeichnet, der am 10. Oktober 2017 vergeben wird, und wurde von Mitgliedern von Amnesty International für den Marler Medienpreis Menschenrechte nominiert.


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3:31
VPS 03:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Klimakrise

Viel zu heiß für diese Welt

Reportage von Alfred Schwarzenberger

(aus der ORF Reihe "Am Schauplatz")

Moderation: Peter Resetarits

Ganzen Text anzeigenKiwis ziehen, das will er in dieser Saison auch einmal probieren - aber dass seine 1000 Apfel-, Kirsch- und Birnbäume prächtig gedeihen werden, davon ist Gerhard Gottsberger überzeugt.

Vor einer Generation wäre das noch undenkbar gewesen, erzählt der Biobauer. Zu ...
(ORF)

Text zuklappenKiwis ziehen, das will er in dieser Saison auch einmal probieren - aber dass seine 1000 Apfel-, Kirsch- und Birnbäume prächtig gedeihen werden, davon ist Gerhard Gottsberger überzeugt.

Vor einer Generation wäre das noch undenkbar gewesen, erzählt der Biobauer. Zu kalt. Die Reportage zeigt Maßnahmen, die in ganz Österreich gesetzt werden, um sich auf unsere Klimazukunft vorzubereiten.

In Österreich werden Jahr für Jahr Hunderte Hektar Ackerland zusätzlich bewässert. Die Sendung besucht den Biobauern Günter Breuer. Auch heuer hat er sich eine neue Bewässerungsanlage liefern lassen. "Ohne künstliche Bewässerung ist es nicht mehr möglich, Gemüse im Marchfeld zu ziehen", sagt er. Dutzende Hektar bewirtschaftet er auf biologischer Basis. Um dann seine Produkte liefern zu können, wenn der Markt es verlangt, kann er sich nicht mehr alleine auf die Natur verlassen. Es habe sich einiges geändert, seit der Jahrtausendwende.

Davon berichten auch die österreichischen Bundesforste. Der Windwurf habe extrem zugenommen, erzählt man uns. Während man früher noch mit Fichten aufgeforstet hat, setzt man heute auf Ahorn, Buche oder Lärche. Denn auf 1000 Meter Seehöhe habe die Fichte de facto keine Zukunft, erzählt uns Försterin Marcella Ziesch. Die steigenden Temperaturen setzen den Fichten zu sehr zu. Als Schutzwald können sie in Zukunft nicht mehr dienen.

Auf der anderen Seite können die Dauercamper am Packer-Stausee in Kärnten viel öfter bei lauen Temperaturen vor ihren Wohnwägen sitzen. Gab es bis in die 1980er-Jahre hinein gerade ein paar "Tropennächte" pro Jahr, so sind es zurzeit etwa 20 bis 30. Für seine Reportage "Viel zu heiß für diese Welt" hat Alfred Schwarzenberger eine Rundreise durch ganz Österreich angetreten. Von der Weststeiermark, über den Attersee zum Marchfeld und zum Großglockner - immer auf den Spuren der Auswirkungen eines unleugbaren Klimawandels. Überall versuchen die Menschen, sich auf die neuen Bedingungen einzustellen.


(ORF)


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4:19
VPS 04:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Klimakrise

Leben und Sterben am Ganges

Eine Reise entlang des heiligen Flusses

Film von Urs Schnellmann

(aus der Reihe "10vor10 extra")

Ganzen Text anzeigenDer Ganges ist die Lebensader für ein Siebtel der Weltbevölkerung. Der über 2600 kilometerlange Strom durchfließt große Teile Indiens und Bangladeschs und gilt als heiliger Fluss.

An den Ufern liegt eines der am dichtesten bevölkerten Gebiete der Erde. Wie leben ...

Text zuklappenDer Ganges ist die Lebensader für ein Siebtel der Weltbevölkerung. Der über 2600 kilometerlange Strom durchfließt große Teile Indiens und Bangladeschs und gilt als heiliger Fluss.

An den Ufern liegt eines der am dichtesten bevölkerten Gebiete der Erde. Wie leben die Menschen am heiligen Wasser und in den überbevölkerten Städten? Eine Reisedokumentation zwischen idyllischen Landstrichen und chaotischen Zuständen von Varanasi bis nach Dhaka.

Der Duft der Straßenküchen ist im indischen Kalkutta omnipräsent. 15 Millionen Einwohner müssen verpflegt werden. Logistisch ist das eine Meisterleistung. Tonnenweise Nahrung wird jede Nacht in die Stadt gekarrt, verarbeitet, verteilt und gegessen. Jede Minute kommen in Indien 51 Babys zur Welt. Der Bevölkerungsexplosion versucht die Regierung mit Sterilisationen entgegenzutreten. In sogenannten Sterilisations-Camps kommt es wie im Bundesstaat Uttar Pradesh immer wieder zu Zwischenfällen. In Varanasi im heiligen Fluss baden und als Toter dort verbrannt werden, ist für strenggläubige Hindus besonders erstrebenswert. Der größte Strom Indiens ist inzwischen durch Abwasser, Müll und Knochen so verschmutzt, dass nur noch ein milliardenschweres Säuberungsprogramm den Ganges heilen kann. Stromabwärts in der bengalischen 16-Millionen-Hauptstadt Dhaka ist der Verkehrskollaps ein Normalfall. Und trotzdem kommen täglich 200 neue Fahrzeuge hinzu. Ein Ende ist nicht absehbar.

Korail ist der älteste und größte Slum in Dhaka. Wer es als armer Zuwanderer hierhin schafft, hat das große Los gezogen. Denn dieser Slum liegt mitten in einem wohlhabenden Quartier. Das schafft Verdienstmöglichkeiten und Chancen.

Weiter stromabwärts warnen Klima-Experten nachdrücklich: 50 Millionen Menschen in Bangladesch könnten in den nächsten 30 Jahren zu Klima-Flüchtlingen werden. Zyklone, der Anstieg des Meeresspiegels, Erosion und Versalzung fressen ganze Landstriche auf.


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5:06
VPS 05:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 15. November

Klimakrise

Der Schnee von morgen

Film von Peter Liska

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

Ganzen Text anzeigenDer Wintertourismus ist einer der wichtigsten Industriezweige Österreichs. Jedes Jahr das große Zittern: Wird es schneien? Jedes Jahr Milliarden-Investitionen - für den "Schnee von morgen".

Peter Liskas Dokumentation begleitet einige Skigebiete durch die ...
(ORF)

Text zuklappenDer Wintertourismus ist einer der wichtigsten Industriezweige Österreichs. Jedes Jahr das große Zittern: Wird es schneien? Jedes Jahr Milliarden-Investitionen - für den "Schnee von morgen".

Peter Liskas Dokumentation begleitet einige Skigebiete durch die Wintersaison 2015/2016 und zeigt, was vielen Wintertouristen nicht bewusst ist: der enorme Aufwand, der hinter perfekten Pisten steckt. Dazu gehört auch die flächendeckende künstliche Beschneiung.

Schneelandschaft, Natur und "Gaudi", davon leben heute ganze Berg- und Talregionen. Doch wenn er nicht kommt, der Schnee von oben, was dann? Kunst statt Natur - das ist der Schnee von heute. Kaum ein österreichisches Skigebiet kommt ohne technische Beschneiung, also ohne Kunstschnee, aus. Denn ohne weiße Pisten würden ganze Regionen vor massiven Existenzproblemen stehen. Ob wirklich Naturschnee fällt, ist eigentlich nur mehr ein eher psychologischer Effekt für Augen und Gemüt der Gäste. Für den Skibetrieb hat das kaum mehr Bedeutung. Der hängt längst von ein paar kalten Tagen im November ab. Dann wird in den großen, teils sehr hoch gelegenen Skidestinationen aus Kanonen und Lanzen Wasser geschossen. Und daraus dann ein weißes Band "gebastelt." Der Aufwand ist riesig: Kanalschächte werden bis in hochalpine Gebiete gegraben, Rohre verlegt, Gelände planiert, Seen angelegt, Wasser vom Tal auf den Berg gepumpt.

Die Wiege des österreichischen Kunstschnees ist Lech am Arlberg. Der Ort, in dem in den 1970er-Jahren erstmals technisch erzeugter Schnee auf die Wiese fiel. Seit Jahrzehnten ist dort der "Schneepapst Österreichs" aktiv. Er hat eigene Schneekanonen erfunden, Patente in Amerika angemeldet und sogar ganze Olympische Spiele beschneit. Nicht nur das Bergdorf Lech setzt auf Kunst, auch Damüls in Vorarlberg, der "schneereichste Ort der Welt". Dort fallen durchschnittlich neun Meter Naturschnee im Jahr - trotzdem setzt man auf die technisch aufwendige und teure Schneeproduktion. Ohne Kunstschnee auf den Pisten keine Touristen, keine Einnahmen, keine Arbeitsplätze. In der ganzen Region. So die Argumentation der Seilbahnbetreiber.

Ganz andere klimatische Voraussetzungen haben die kleinen Skigebiete im Osten des Landes. In Puchberg am Schneeberg zum Beispiel. Kaum eine Autostunde von Wien entfernt. Eine Sesselbahn, ein kleiner Schlepper - und 30 Schneekanonen mit zwei Speicherteichen. Und trotzdem wird jedes Jahr gebangt: Kann man überhaupt in Betrieb gehen? Oder schmilzt der Kunstschnee vor dem Start des Liftbetriebs wieder davon? Am Unterberg bei Pernitz, ebenfalls in Niederösterreich, geht man andere Wege. Kunstschnee kann man hier nicht produzieren. Es gibt kein Wasser für die Erzeugung. Also versucht man sich als Naturschnee-Skigebiet. Das ist finanziell besser zu kalkulieren. Aber ob überhaupt der Startknopf gedrückt werden kann, ist jedes Jahr ungewiss.

Skigebiete unter 1500 Meter Seehöhe, da ist sich die Wissenschaft ziemlich einig, werden in Zukunft kaum wirtschaftlich existieren können. Nicht nur in Niederösterreich - vor allem im Süden des Landes. Etliche Gebiete kämpfen ums Überleben, einige haben schon die Reißleine gezogen und den Betrieb eingestellt. Trotz allem versuchen noch immer engagierte Unternehmer, kleine Skigebiete am Leben zu erhalten. Immerhin lernen dort die Skifahrer von morgen, wie schön dieser Sport sein kann. Die Betreiber gehen ein enormes Risiko ein, das oft mit Konkurs endet.

In Hinterstoder in Oberösterreich, nördlich des Alpenhauptkamms, scheint man auf der sicheren Seite zu sein. Auch hier wird viel in die technische Beschneiung investiert - immerhin ist man Weltcup-Austragungsort - da kann man sich Schneeprobleme nicht leisten. Das Skigebiet gehört - sowie etliche andere - zu einem großen Teil dem österreichischen Mister Ski: Der Präsident des Österreichischen Skiverbands, Peter Schröcksnadel, mischt auch im "Skigebietszirkus" fleißig mit. In Hinterstoder, einem klassischen Tagesskigebiet, träumt man vom Sprung zur Wochendestination. Und setzt auf noch mehr "Kunst statt Natur".

Peter Liska hat mit seinem Team einen Streifzug durch Österreichs einzigartige Berglandschaft gemacht, auf Baustellen und in Pumphallen geblickt, mit Seilbahnbetreibern, Klimaforschern, Umwelthistorikern gesprochen - und mit verzweifelten Skigebietsbetreibern mitgezittert - ob er aus der Kanone kommen kann, der "Schnee von morgen" - oder ob es auch für den Kunstschnee zu warm geworden ist.


(ORF)