Programm-Übersicht
Kalender
November 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Donnerstag, 2. November
Programmwoche 44/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Imperium - Das Gold der Piraten

Erzählt von Maximilian Schell

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenSie raubten, mordeten, plünderten und brandschatzten - die Piraten der Karibik. Zugleich aber waren sie Wegbereiter einer neuen Gesellschaft, in der es kaum noch Hierarchien gab.

Im 17. Jahrhundert entstanden regelrechte Piratenreiche, die schließlich so mächtig ...

Text zuklappenSie raubten, mordeten, plünderten und brandschatzten - die Piraten der Karibik. Zugleich aber waren sie Wegbereiter einer neuen Gesellschaft, in der es kaum noch Hierarchien gab.

Im 17. Jahrhundert entstanden regelrechte Piratenreiche, die schließlich so mächtig wurden, dass sie im politischen Poker der Großmächte Spanien, Portugal und England zum entscheidenden Machtfaktor heranwuchsen.

In der Dokumentation "Das Gold der Piraten" aus der Reihe "Imperium" führt Maximilian Schell in die faszinierende Welt der Piraten und erzählt von den großen Abenteuern auf See. Legendäre Gestalten werden in seinen Geschichten wieder lebendig. Mit fesselnder Erzählgabe beleuchtet Schell das "Faszinosum Seeräuber" von allen Seiten und lüftet dabei manch seltsames Geheimnis.


6:59
VPS 07:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

SOS auf der Ostsee

Einsatz für die Seenotretter

Film von Torsten Mehltretter

(aus der Reihe "ZDF.reportage")

Ganzen Text anzeigenSie werden gerufen, wenn jemand in Seenot gerät: Die Besatzung der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Selbst bei schwersten Stürmen stechen sie in See.

Michael Müller ist seit 20 Jahren dabei und mittlerweile Kapitän des Seenotkreuzers "Berlin", ...

Text zuklappenSie werden gerufen, wenn jemand in Seenot gerät: Die Besatzung der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Selbst bei schwersten Stürmen stechen sie in See.

Michael Müller ist seit 20 Jahren dabei und mittlerweile Kapitän des Seenotkreuzers "Berlin", der von Laboe bei Kiel startet: "In unserem Revier gibt es jede Menge Segler, Fähren und Frachtschiffe, da kommt viel zusammen - auch viele Notfälle!", erklärt Müller.

Ob Fischer mit Motorschaden, Yachten, die auf Grund laufen oder Segler, denen der Mast im Sturm gebrochen ist - die vierköpfige Crew versucht, sie alle zurück zu holen. Keine andere Besatzung rückt so oft aus. "Uns kann keiner vorschreiben rauszufahren, aber bisher sind wir immer los gefahren, wenn ein Notruf eingegangen ist", berichtet der Kapitän: "Da kann der Sturm noch so jaulen."

Purer Stress sind die neun Tage während der Kieler Woche. Das größte Regatta-Event der Welt fordert der Besatzung alles ab. Sogar eine Ärztin ist während dieser Tage permanent an Bord. So können sie schnell helfen, wenn Wassersportler bei stürmischem Wetter überfordert sind. Überhaupt ist an diesen Tagen viel los an Bord. Die Seenotretter werden von Spenden finanziert. Um die Sponsoren bei Laune zu halten, dürfen zur Kieler Woche immer einige der zahlungskräftigen Finanziers mit an Bord. Ein Spagat für die Crew und ihren Vormann. Michael Müller muss die Gäste bei Laune halten und gleichzeitig bei jeder brenzligen Situation richtig reagieren.

In Notfällen gibt es keine Routine erklärt Kapitän Müller: "Kein Einsatz ist wie der vorherige, kein Schiff ist wie das andere, die Wellen sind unterschiedlich, der Wind unberechenbar und das Wasser manchmal zu flach für unseren Kreuzer." Dann muss der 47-jährige blitzschnell Entscheidungen treffen, aber das macht für ihn den Reiz an diesem Beruf aus."

Etwa 150 Mal im Jahr werden Kapitän Müller und seine Crew in der Kieler Bucht angefordert. Früher ist er für die deutsche Handelsmarine auf Frachtern um die Welt gefahren. Ausgleich vom Bordalltag auf dem Rettungskreuzer "Berlin" findet der Hobbyimker bei seinen Bienen. Müller versorgt eine ganze Reihe anderer Skipper im Laboer Hafen mit selbst gemachtem Honig - und macht dabei gute Tauschgeschäfte für sich und seine Crew. Den frischen Dorsch, den er bei einem Fischer gegen seinen Honig eingetauscht hat, bereitet Müller persönlich zu - in der Bordküche seiner "Berlin".

Die Rettungskreuzer gelten als unsinkbar - austesten möchte Müller den Selbstaufrichtungsmechanismus aber nicht. Kompromisslos ist der Kapitän immer dann, wenn es um die Sicherheit seiner Crew geht. Für Stolperfallen an Bord, zum Beispiel durch schlecht aufgerollte Taue, hat er kein Verständnis. Dann ist er bestimmt im Ton und in seinen Anweisungen: "Ich habe mir vorgenommen, meine Crew immer heil nach Hause zu bringen - und da bin ich dann vielleicht ein bisschen eigen, aber wenn ich Sicherheitsrisiken sehen - greife ich ein."

Die ZDF-Reportage von Torsten Mehltretter begleitet die Crew des Seenotkreuzers "Berlin" auf ihren Einsätzen und gewährt ungewöhnliche Einblicke in den Berufsalltag der Seenotretter. Männer, die ihr eigenes Leben riskieren, um andere zu retten.


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05

Geheimnisse der Wüste

Die Höhlen des Oman


9:18
VPS 09:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Im Zauber der Wildnis - Island

Der Vatnajökull Nationalpark

Film von Bernd Reufels

Ganzen Text anzeigenIn Islands jungem Vatnajökull-Nationalpark begleitet ein Kamerateam ein Jahr lang Ranger, Forscher und Abenteurer "hinter den Kulissen". Islands größter Nationalpark lockt mit Feuer und Eis.

Die Dokumentation von Bernd Reufels macht in großen Bildern die ...

Text zuklappenIn Islands jungem Vatnajökull-Nationalpark begleitet ein Kamerateam ein Jahr lang Ranger, Forscher und Abenteurer "hinter den Kulissen". Islands größter Nationalpark lockt mit Feuer und Eis.

Die Dokumentation von Bernd Reufels macht in großen Bildern die Faszination des Nationalparks spürbar und nimmt die Zuschauer mit an Orte, die Besuchern sonst verborgen bleiben. Zudem fragt sie in Island nach der Zukunft der großen Schutzgebiete der Erde.

Es ist ein junger Park der Superlative: Mit dem Dettifoss befindet sich hier auch einer der größten Wasserfälle des Kontinents. Über 900 Meter türmt sich das Gletschereis über äußerst aktiven Vulkanen. Heiße Lava und dicke Eispanzer treffen direkt aufeinander. Die Landschaft am Vatnajökull wandelt sich stetig. 2008 gegründet, ist es einer der jüngsten Nationalparks unserer Erde und einer der faszinierendsten.

Der Geologe Freysteinn Sigmundsson nimmt das Team mit zu seiner Expedition in das schwer zugängliche Hochland des Nationalparks. Es sind Orte abseits der offiziellen Routen: dort, wo die heiße Lava noch dampft und wo die Erde in metertiefen Spalten immer weiter aufreißt. Mit der Rangerin Gudrun Jonsdottir geht es an den Rand des gewaltigen Wasserfalls Dettifoss und mit dem Forscher Skarphédinn Thórisson zu riesigen Rentier-Herden, die durch den Nationalpark streifen. Mit der Deutschen Sarah Arndt werden Blau- und Pottwale beobachtet und deren ungewöhnliche Art der Kommunikation "abgehört". Das Team begleitet den deutschen Biker Harald Philipp auf seinen tagelangen Touren durch die Lava-Wüsten und den Gletscherforscher Thorsteinn Thorsteinsson auf die Eiskappe des Vatnajökulls.

Im Vatnajökull lässt sich viel Neues entdecken, über die Entstehung unserer Erde, den Einfluss unserer Lebensweise auf die Natur - und den schonenden Umgang mit Ressourcen. Die filmische Expedition in einen der jüngsten Parks der Erde ist so auch ein Blick in unsere Zukunft.


Seitenanfang
10:17
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Nachtcafé

Die SWR Talkshow

Gäste bei Michael Steinbrecher

Pflege am Limit

Ganzen Text anzeigenDie Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt weiter. Etwa drei Viertel aller auf Pflege Angewiesenen werden zu Hause versorgt, die meisten davon ausschließlich von Angehörigen.

Was, wenn jemand aus der eigenen Familie plötzlich auf Hilfe angewiesen ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt weiter. Etwa drei Viertel aller auf Pflege Angewiesenen werden zu Hause versorgt, die meisten davon ausschließlich von Angehörigen.

Was, wenn jemand aus der eigenen Familie plötzlich auf Hilfe angewiesen ist?
Für viele Angehörige wird diese Entscheidung zur Gewissensfrage: Opfert man sich für einen lieben Menschen auf und stellt sein eigenes Leben und seine Bedürfnisse hinten an?

Oder entscheidet man sich schweren Herzens dazu, die Pflege abzugeben? Und wäre der betreffende Angehörige in einem Pflegeheim auch wirklich gut aufgehoben?

Pflegebedürftig kann jeder werden. Die eigenen Eltern, die plötzlich nicht mehr für sich selbst sorgen können. Der Partner, der aufgrund eines Schlaganfalls ans Bett gefesselt ist oder das eigene Kind, das mit einer Behinderung zur Welt kommt. Tritt so ein Fall ein, dann steht man unweigerlich vor der Frage: Kann ich die Pflege leisten und will ich das überhaupt? Hingebungsvolle Pflege zu Hause - ist das überhaupt möglich?

Die häusliche Pflege wird schnell zur Gratwanderung an der persönlichen Belastungsgrenze - finanzielle Probleme, psychische und physische Erschöpfung, keine Zeit mehr für den Freundeskreis. Wie viel kann man sich also zumuten?


(ARD/SWR)


Seitenanfang
11:48
VPS 11:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Donnerstag 02. November

Vom Grandhotel zur schrägen Kiste -

Schutzhütten in Tirol

Film von Teresa Andreae

Ganzen Text anzeigenWer in den Alpen wandert, kann in den verschiedensten Hütten einkehren - vom luxuriösen Prachtbau aus dem späten 19. Jahrhundert bis zum silberglänzenden futuristischen Würfel.

Die "Berliner Hütte" in Tirol steht unter Denkmalschutz, die ultramoderne Schweizer ...
(ORF)

Text zuklappenWer in den Alpen wandert, kann in den verschiedensten Hütten einkehren - vom luxuriösen Prachtbau aus dem späten 19. Jahrhundert bis zum silberglänzenden futuristischen Würfel.

Die "Berliner Hütte" in Tirol steht unter Denkmalschutz, die ultramoderne Schweizer "Monte Rosa Hütte" wirkt als Touristenmagnet im Hochgebirge. Experimentell oder traditionell, wie soll in den Alpen gebaut werden? Und wie viel Komfort braucht es überhaupt am Berg?

Im Hochgebirge bekommen viele Dinge einen anderen Wert. Wasser ist kostbarer als Gold. Auf hoch gelegene Schutzhütten muss jeder Tropfen Wasser mit großem Aufwand hinauf gepumpt werden. Lebensmittel und Heizmaterial werden mit dem Hubschrauber eingeflogen. Daher ist es nur verständlich, dass nicht jede hochalpine Schutzhütte warme Duschen und ein Fünfgangmenü anbietet. Das Bergwandern boomt, die Übernachtungszahlen auf Schutzhütten steigen, doch die Alpenvereine wollen die Anzahl der Betten bewusst nicht ausbauen. Es sollen keine Neubauten an neuen Plätzen entstehen, höchstens Ersatzbauten für baufällige Hütten. Die vorhandenen Hütten sollen sanft saniert und energietechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden.

Viele Schutzhäuser stammen aus der Zeit des beginnenden Alpinismus im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die "Berliner Hütte" in den Zillertaler Alpen wurde 1997 als erste Hütte im Alpenraum unter Schutz gestellt. Die Großbürger machten es sich in dem Prachtbau auf über 2000 Meter Seehöhe gemütlich und genossen den Komfort eines Grandhotels mit Ballsaal, Fotolabor, Kegelbahn, Schusterwerkstatt und sogar einem eigenen Postamt. Tirol nimmt beim Denkmalschutz für herausragende Bauten des frühen Alpin-Tourismus eine Vorreiterrolle ein, Bayern und Südtirol ziehen nach. Denkmalgeschützte Bauten werden fachgerecht und behutsam renoviert und mit moderner Technik ausgestattet.

Neu gebaut wird nur, wo schon eine alte Hütte existiert, die baufällig oder nicht mehr rentabel ist. Zeitgenössische Architekten denken über neue Formen nach. Die "Monte Rosa Hütte" in den Schweizer Alpen wurde 2009 eröffnet, sie stellt architektonisch und energietechnisch einen Markstein im alpinen Bauen dar. Doch das kostspielige Meisterwerk der ETH Zürich war nur realisierbar, weil es als wissenschaftliches Pilotprojekt angelegt ist - ein immens teurer Solitär.

In Südtirol sind derzeit drei neue Schutzhütten in Bau. Die zeitgenössische Formensprache erhitzt die Gemüter. Am Dachstein plant ein Innsbrucker Architekt die neue "Seethaler Hütte" für den Österreichischen Alpenverein. Auch bei diesem Projekt wird die moderne Ästhetik emotional diskutiert.


(ORF)


Seitenanfang
12:34
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Verdacht auf Raubkunst
... und wie sich damit Geld verdienen lässt

Arbeitslos?
Kauf dir eine Firma!

Drogenepidemie in den USA
Pharmaindustrie als Dealer angeklagt


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


Seitenanfang
13:22
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wildes Indien - Königreich der Elefanten


Ganzen Text anzeigenIn Indien wimmelt es geradezu von seltenen Arten - und genau diesen widmet sich die Reihe "Wildes Indien". Der erste Teil begibt sich auf die Spur des Asiatischen Elefanten.

Der Asiatische Elefant kommt nur noch zerstreut in den Vorbergen des Himalajas vor. Welche ...

Text zuklappenIn Indien wimmelt es geradezu von seltenen Arten - und genau diesen widmet sich die Reihe "Wildes Indien". Der erste Teil begibt sich auf die Spur des Asiatischen Elefanten.

Der Asiatische Elefant kommt nur noch zerstreut in den Vorbergen des Himalajas vor. Welche Gewohnheiten haben die imposanten "Grauen Riesen", und warum sind sie heilig? "Wildes Indien - Königreich der Elefanten" geht diesen und anderen Fragen nach.

In Indien leben auf gerade einmal zwei Prozent der Gesamtfläche der Erde über eine Milliarde Menschen - das entspricht rund einem Fünftel der Weltbevölkerung. Doch wer glaubt, dass neben "Rund um die Uhr"-Verkehrschaos und aus den Nähten platzenden Wohnsiedlungen kein Platz mehr für Wildlife und Natur bleibt, der irrt sich gewaltig.


Seitenanfang
14:07
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wildes Indien - Der Bengalische Tiger


Ganzen Text anzeigenIn Indien wimmelt es geradezu von seltenen Arten - und genau diesen widmet sich die Reihe "Wildes Indien". Der zweite Teil begibt sich auf die Spur des Bengalischen Tigers.

Der Bengalische- oder Königstiger gehört zu den gefährdeten Arten. Die majestätischen ...

Text zuklappenIn Indien wimmelt es geradezu von seltenen Arten - und genau diesen widmet sich die Reihe "Wildes Indien". Der zweite Teil begibt sich auf die Spur des Bengalischen Tigers.

Der Bengalische- oder Königstiger gehört zu den gefährdeten Arten. Die majestätischen Raubkatzen, die einst in weiten Teilen Asiens verbreitet waren, sind äußerst geschickte Jäger. Ein Exemplar benötigt acht Kilo Fleisch am Tag zum Überleben.

In Indien leben auf gerade einmal zwei Prozent der Gesamtfläche der Erde über eine Milliarde Menschen. Das ist rund ein Fünftel der Weltbevölkerung. Es ist erstaunlich, dass es noch wilde Tiger dort gibt. Neben "Rund um die Uhr"-Verkehrschaos und aus den Nähten platzenden Wohnsiedlungen bleibt Platz für Wildlife und Natur. Auf dem Subkontinent mit seinen atemberaubenden Landschaften wimmelt es geradezu von seltenen Arten.


Seitenanfang
14:53
VPS 14:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (1/5)

Die Wüste Thar

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer Film über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt in die Wüste Thar, in eine Region der Kontraste.

Die karge, lebensfeindliche Gegend trägt den Beinamen "Land des Todes" und ist dennoch eine der am dichtesten besiedelten ...

Text zuklappenDer Film über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt in die Wüste Thar, in eine Region der Kontraste.

Die karge, lebensfeindliche Gegend trägt den Beinamen "Land des Todes" und ist dennoch eine der am dichtesten besiedelten Wüsten der Welt. Selbst in ihren trockensten Regionen wohnen Nomaden, die Kamele und Pferde züchten.

Das Wüstengebiet der Thar erstreckt sich über fast 240 000 Quadratkilometer. Sand- und Steinwüste wechseln sich ab mit Dornsavannen und Grasland. Es herrschen Temperaturen von über 50 Grad Celsius, und es fallen weniger als fünf Zentimeter Regen im Jahr. Dennoch können hier Menschen und Tiere überleben. Die Nomaden der Thar züchten eine besondere Pferderasse, die Marwari, und die besten Kamele Indiens stammen ebenfalls von hier. Auch für Wildtiere bietet die Wüste einen Rückzugsort.

In den Wüstenrandgebieten gibt es mit Jodhpur und der Hauptstadt Jaipur zwei große, moderne Städte. Jaipur ist eine der am schnellsten wachsenden Metropolen der Welt. 1981 lebten dort eine Million Menschen, im Jahr 2011 waren es schon 3,9 Millionen.


Seitenanfang
15:36
VPS 15:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (2/5)

Im Dschungel der Ghats

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer Film führt in die Bergkette der Westghats, die sich entlang der indischen Westküste auf einer Länge von über 1600 Kilometern erstrecken.

Hier bietet der tropische Regenwald besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Unterbrochen wird der Dschungel von ...

Text zuklappenDer Film führt in die Bergkette der Westghats, die sich entlang der indischen Westküste auf einer Länge von über 1600 Kilometern erstrecken.

Hier bietet der tropische Regenwald besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Unterbrochen wird der Dschungel von Plantagen, die in der regenreichen Gegend perfekte Anbaubedingungen für Tee und Gewürze vorfinden.

Der Gebirgszug der Westghats bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Viele Pflanzen- und auch Tierarten gibt es nur hier. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Urwalds leben Schlangen - unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra. Die Menschen haben sich die hervorragenden Wachstumsbedingungen in den Westghats schon lange für die Landwirtschaft zunutze gemacht. Die Produkte der Plantagen werden von hier aus in die ganze Welt verschifft.


Seitenanfang
16:18
VPS 16:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (3/5)

Leben am heiligen Fluss

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer Film über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt zum Ganges, Indiens längstem und heiligen Fluss.

Von seinem größten Quellfluss, dem Bhagirathi aus, fließt das Gletscherwasser aus dem Himalaya durch die fruchtbare ...

Text zuklappenDer Film über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt zum Ganges, Indiens längstem und heiligen Fluss.

Von seinem größten Quellfluss, dem Bhagirathi aus, fließt das Gletscherwasser aus dem Himalaya durch die fruchtbare Gangesebene bis zum Gangesdelta und mündet schließlich als mächtigster Strom Asiens in den Golf von Bengalen.

Der Ganges beginnt seine Reise hoch in den Bergen des Himalaya. Am Fuß des Gangotri-Gletschers fließt das Gletscherwasser im Bhagirathi bergabwärts. Doch in den letzten 25 Jahren ist das Gletschereis um fast 850 Meter zurückgewichen. Viele Bewohner haben Angst, dass die Quelle des Flusses eines Tages versiegen könnte. Pilger kommen regelmäßig hierher, um sich mit den eisigen Wassern zu waschen.

Für die Tierwelt ist der Ganges ein wichtiger Lebensraum - nicht nur im Himalaya-Gebiet, sondern vor allem in der fruchtbaren Ebene, die die Tiere sich allerdings mit einer wachsenden menschlichen Bevölkerung teilen müssen. Einige Tierarten werden durch den kleiner werdenden Lebensraum immer seltener, wie zum Beispiel der Ganges-Flussdelfin oder das gewaltige Panzernashorn.


Seitenanfang
17:01
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (4/5)

Der Himalaya

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer Himalaya, das größte Gebirge der Welt, bildet von West nach Ost einen 2500 Kilometer langen Bogen im Nordosten Indiens.

Außerhalb Asiens gibt es keinen Berg, der über 7000 Meter hoch ist, doch im Himalaya gibt es über 100, auch alle 14 Achttausender befinden ...

Text zuklappenDer Himalaya, das größte Gebirge der Welt, bildet von West nach Ost einen 2500 Kilometer langen Bogen im Nordosten Indiens.

Außerhalb Asiens gibt es keinen Berg, der über 7000 Meter hoch ist, doch im Himalaya gibt es über 100, auch alle 14 Achttausender befinden sich dort. Nicht nur die menschlichen Gebirgsbewohner lebten hier jahrhundertelang in völliger Abgeschiedenheit.

Geprägt von eisigen Winden, niedrigen Temperaturen und wenig Sauerstoff sind die Berge Heimat einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen: Schneeleoparden durchstreifen riesige Reviere. Blauschafe, die auf bis zu 5000 Metern Höhe leben, sind wahre Kletterkünstler, sodass Schneeleoparden sie meist nur nachts reißen können. Die Changpa-Nomaden züchten im Himalaya ihre Ziegen, von denen sie die berühmte Kaschmirwolle gewinnen. Sie leben im Sommer auf 5000 Metern Höhe, doch wenn die Temperaturen im Winter auf bis zu Minus 50 Grad fallen, ziehen sie sich in tiefer gelegene Winterlager zurück.


Seitenanfang
17:44
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (5/5)

Im Land der Naga

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer Film über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt ins Land der Naga. Es ist eine vergessene Welt.

Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben relativ isolierte indische ...

Text zuklappenDer Film über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt ins Land der Naga. Es ist eine vergessene Welt.

Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten. Nirgendwo in Indien gibt es so viele ethnische Gruppen und eine so große sprachlich-kulturelle Vielfalt.

Es gibt kaum Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von Urwäldern bedeckt. Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass die Region erst spät besucht werden konnte.

Auch der Urwald ist etwas Besonderes, er hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder auf. Pflanzen wachsen dort unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung.


Seitenanfang
18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur, Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigen"Tierwohl"-Label
Wie man eine gute Idee ruiniert

Schweine mögen Abwechslung
Aktivstall für Mastschweine

Nachhaltig dämmen
Polystyrol ist out

Tabu Inkontinenz
Wissenschaftsdoku von John A. Kantara

Tierische ...

Text zuklappen"Tierwohl"-Label
Wie man eine gute Idee ruiniert

Schweine mögen Abwechslung
Aktivstall für Mastschweine

Nachhaltig dämmen
Polystyrol ist out

Tabu Inkontinenz
Wissenschaftsdoku von John A. Kantara

Tierische Weltraum-Pioniere
Hündin Laika im All


Seitenanfang
19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Strafe für katalanische Separatisten
Ex-Minister müssen in U-Haft

Verwaltungsgerichte überlastet
Dramatische Zunahme der Asylklagen

Spektakuläre Kunstausstellung
Gurlitt-Schau in Bonn und Bern


Seitenanfang
19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenKunstkrimi: Der Fall Gurlitt
Ausstellungen in Bern und Bonn

Provenienzforschung
Bestimmung von Kunstwerken - ein Puzzlespiel

Buch: "Die Anatomie der Ungleichheit"
Gesprächsgast: Per Molander, Autor

Film: "Good Time"
New-York-Thriller ...

Text zuklappenKunstkrimi: Der Fall Gurlitt
Ausstellungen in Bern und Bonn

Provenienzforschung
Bestimmung von Kunstwerken - ein Puzzlespiel

Buch: "Die Anatomie der Ungleichheit"
Gesprächsgast: Per Molander, Autor

Film: "Good Time"
New-York-Thriller von den Regisseuren Ben und Joshua Safdie

Buch: "Song Book"
Von Martin Suter und Stephan Eicher


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


Seitenanfang
20:17
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tabu Inkontinenz

Film von John A. Kantara

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenInkontinenz – eine Diagnose, die neben vielen Unannehmlichkeiten mit noch mehr Scham behaftet ist. Kann man "es" riechen? Wie reagieren die Kollegen? Wie die Familie?

Ein Albtraum für alle, die von Blasenschwäche betroffen sind. Die Hersteller von ...

Text zuklappenInkontinenz – eine Diagnose, die neben vielen Unannehmlichkeiten mit noch mehr Scham behaftet ist. Kann man "es" riechen? Wie reagieren die Kollegen? Wie die Familie?

Ein Albtraum für alle, die von Blasenschwäche betroffen sind. Die Hersteller von Inkontinenzhilfsmitteln schätzen die Zahl der Betroffenen allein in Deutschland auf über zehn Millionen Menschen. Die Dunkelziffer ist hoch, der Leidensdruck auch.

Viele gehen erst zum Arzt, wenn sich die Inkontinenz nicht mehr verbergen lässt.
Von den in Deutschland mit einer behandlungs- oder versorgungsbedürftigen Inkontinenz lebenden Menschen sind mehr als zwei Millionen älter als 60 Jahre. Mediziner unterscheiden vor allem Belastungs- und Dranginkontinenz. Bei der Belastungsinkontinenz – auch als Stressinkontinenz bezeichnet – ist der Auslöser für den Harnverlust nicht psychischer Stress, sondern körperliche Belastung – schweres Tragen oder auch Husten, Niesen und Lachen. Bei der Dranginkontinenz tritt der Harndrang überfallartig auf. Der Urin geht schwallartig ab, obwohl die Blase noch nicht voll ist.

Inkontinenz tritt in allen Altersgruppen auf. Grundsätzlich sind allerdings Frauen wesentlich häufiger von Inkontinenz betroffen als Männer, auch im Senioren- und Greisenalter. Die Ursache dafür ist in der Vulnerabilität des weiblichen Schließmuskelsystems zu suchen.

Durch eine Schwangerschaft oder Geburt wird die Beckenbodenmuskulatur der Frau besonders belastet, was zu unterschiedlich schwerer Inkontinenz führen kann. Deshalb ist bei Blasenschwäche das Training der Beckenbodenmuskulatur oft der erste Therapieansatz. Und zwar beim Mann wie bei der Frau. Wenn das nicht hilft, können operative Eingriffe, wie der Einsatz eines "Blasenschrittmachers", Linderung bringen. Dennoch sind viele Patienten darauf angewiesen, sich selbst mehrmals täglich einen Einmalkatheter zu legen oder Einlagen und Windeln zu tragen.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei Inkontinenz? Und wie gehen Betroffene mit ihrer Blasenschwäche um? Wie kann eine Stigmatisierung verhindert und die Tabuisierung überwunden werden, damit auch mit Inkontinenz ein menschenwürdiges Leben möglich wird?

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.


Seitenanfang
21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

scobel - Scham und Schuld

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenGert Scobel spricht mit seinen Gästen, dem Psychologen Micha Hilgers, der Philosophin Maria-Sibylla Lotter und dem Soziologen Sighard Neckel über die Bedeutung von Scham- und Schuldgefühlen.

Menschen schämen sich für ihre Körper und ihre Ausscheidungen, für ihre ...

Text zuklappenGert Scobel spricht mit seinen Gästen, dem Psychologen Micha Hilgers, der Philosophin Maria-Sibylla Lotter und dem Soziologen Sighard Neckel über die Bedeutung von Scham- und Schuldgefühlen.

Menschen schämen sich für ihre Körper und ihre Ausscheidungen, für ihre soziale Herkunft, für Misserfolge und Verfehlungen. Menschen schämen sich für ihre Hautfarbe, sexuelle Vorlieben und sogar für andere.

Ihr Schamgefühl verweist schmerzlich auf - vermeintliche oder tatsächliche - Makel, die sichtbar geworden sind und dazu führen können, aus einer Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden.

Die Fähigkeit, Scham zu empfinden, setzt beim Kleinkind erst mit der Entdeckung des eigenen Selbst ein. Ein Affekt, der die Grenze zwischen Ich und Anderen, dem eigenen Körper und der Umwelt markiert. Das Schamgefühl stört zwar die Selbstzufriedenheit, ist aber im Idealfall ein wichtiger Impulsgeber zur Persönlichkeitsentwicklung und zum Hineinwachsen in eine Gesellschaft. Gibt es universelle Auslöser von Scham, und wie regulieren Kulturen mittels Tabus ihre jeweiligen Schamgrenzen immer wieder neu?

Und was geschieht, wenn dieses zentrale Regulativ für Würde und gemeinsame Werte von Politikern oder von ausgegrenzten Mitgliedern der Gesellschaft aufgekündigt wird? Etwa durch die Rede des AfD-Politikers Björn Höcke, in der er das Berliner Holocaustmahnmal als "Denkmal der Schande" entwürdigt? Oder durch Donald Trumps Rassismus und Frauenfeindlichkeit? Die beschämenden sexuellen Übergriffe in der Kölner Silvesternacht wurden aus Angst, die Dreistigkeit der Täter anzuprangern, von den Behörden zunächst heruntergespielt. Können solche Grenzverletzungen des gesellschaftlichen Konsens mit der Zeit die gültigen Schamgrenzen verändern? Sind sie eine Gefahr für Werte und Würde einer Gesellschaft?

Sicher ist: Schamlosigkeit erregt Aufmerksamkeit und provoziert. Wer andere beschämt, gewinnt Macht. Das gilt für Politiker ebenso wie für ihre Anhänger, von denen sich viele als gesellschaftlich abgehängt betrachten. Gewalt und Aggression sind, wie Depressionen und im Extremfall Suizid, mögliche Reaktionen auf Beschämung. Man macht sich schuldig, um die eigene Würde zu retten. Durch Mobbing, Shitstorming und Shaming im Internet kann die öffentliche Beschämung Einzelner eine Dynamik gewinnen, die manch verzweifeltes Opfer in den Tod treibt.

Das Schamgefühl trägt aber auch das Potenzial für Veränderung in sich: In ihrem Buch "Scham - Die politische Kraft eines unterschätzten Gefühls" tritt die amerikanische Wissenschaftlerin Jennifer Jacquet dafür ein, öffentliches Beschämen als Waffe im Kampf gegen Umweltverschmutzung oder Menschenrechtsverletzungen einzusetzen.


Seitenanfang
22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


Seitenanfang
22:26
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Donnerstag 02. November

Haftbefehl

(Présumé coupable)

Spielfilm, Frankreich/Belgien 2011

Darsteller:
Alain MarécauxPhilippe Torreton
Maître Hubert DelarueWladimir Yordanoff
Edith MarécauxNoémie Lvovsky
Le juge BurgaudRaphaël Ferett
u.a.
Regie: Vincent Garenq
Länge: 94 Minuten
Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDie Geschichte eines Gerichtsvollziehers, der wegen angeblichen Kindesmissbrauchs unschuldig fast zwei Jahre in Haft, in der Psychiatrie und im Krankenhaus zubringen muss.

Aus Verzweiflung hatte er einen Selbstmordversuch unternommen. Ergreifendes Drama, das die ...

Text zuklappenDie Geschichte eines Gerichtsvollziehers, der wegen angeblichen Kindesmissbrauchs unschuldig fast zwei Jahre in Haft, in der Psychiatrie und im Krankenhaus zubringen muss.

Aus Verzweiflung hatte er einen Selbstmordversuch unternommen. Ergreifendes Drama, das die kafkaeske Leidensgeschichte eines Familienvaters nachzeichnet und an einen der größten Justizirrtümer der französischen Nachkriegsgeschichte erinnert.

Alain Marécaux und seine Frau Edith haben keine Chance, als plötzlich die Polizei vor ihrer Tür steht und sie verhaftet. Ihre drei Kinder werden bei Pflegefamilien untergebracht. Alain ist mit einem ehrgeizigen jungen Richter konfrontiert, der den Fall offenbar zu seiner Profilierung nutzen möchte. Auch ohne belastbare Beweise.

Die Unschuldsvermutung spielte keine Rolle in dem aufsehenerregenden französischen Kriminalfall des Jahres 2001 - ein Skandal, der nicht nur in Frankreich für Empörung sorgte. Zehn Jahre später verfilmte Vincent Garenq, basierend auf den Memoiren des Hauptangeklagten, die dramatische Geschichte, die bei den Filmfestspielen in Venedig preisgekrönt wurde und auch für zwei französische Filmpreise (Césars) nominiert war.


Seitenanfang
0:00
VPS 23:59

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Donnerstag 02. November

Das Frankenstein Projekt

Spielfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
RudiRudolf Frecska
Regisseur ViktorKornél Mundruczó
MagdaKitty Csikos
u.a.
Regie: Kornél Mundruczó
Länge: 106 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin im Heim aufgewachsener Junge kehrt zu seinen Eltern zurück. Er gleicht einem wilden, mörderischen Tier, so dass diese ihr "Geschöpf" zurückweisen.

Doch der Junge will deshalb nur noch mehr geliebt werden - mit tödlichen Folgen. - In dem ungarischen Spielfilm ...

Text zuklappenEin im Heim aufgewachsener Junge kehrt zu seinen Eltern zurück. Er gleicht einem wilden, mörderischen Tier, so dass diese ihr "Geschöpf" zurückweisen.

Doch der Junge will deshalb nur noch mehr geliebt werden - mit tödlichen Folgen. - In dem ungarischen Spielfilm wird der Frankenstein-Mythos zu neuem Leben erweckt.

Rudi, ein leicht bekleideter, merkwürdiger Junge, läuft durch das weihnachtlich verschneite Budapest. Er bleibt vor einem halb verfallenen Mietshaus aus dem 19. Jahrhundert stehen. Hier lebt Viktória mit ihrem Mann Argeylan und dessen Tochter Tünde. In einem Teil des ansonsten verlassenen Hauses hat sich Viktór eingemietet, ein ehrgeiziger Regisseur, der dort einen Film vorbereitet. Als er Rudi sieht, ist er fasziniert von dem Jungen und lässt ihn gemeinsam mit Tünde vorspielen. Viktór verlässt die beiden für einen Augenblick - als er zurück kommt ist Tünde tot und Rudi verschwunden. Während die Polizei den Mord untersucht, taucht Rudi bei Viktória auf, die in ihm ihren Sohn erkennt, den sie kurz nach der Geburt in ein Heim gegeben hatte. Der Vater des Kindes ist Viktór, der seinerzeit von dem Kind nichts wissen wollte.

Der Roman "Frankenstein oder Der moderne Prometheus" von Mary Shelley diente als Vorlage für zahllose Horrorfilme. Auch der ungarische Autor und Regisseur Kornél Mundruczó hat sich bei seinem "Frankenstein Projekt" von diesem klassisch-gotischen Werk der Weltliteratur inspirieren lassen. Er lässt jedoch die Konventionen des Horrorfilms dabei außer Acht, um die komplexe Beziehung zwischen Schöpfer und Geschöpf in den Mittelpunkt zu rücken. Mundruczós Film handelt von einem Kind, das in seiner Sehnsucht nach Liebe zu einem Monster wird, das nach seinen Schöpfern sucht und sie findet.

Die Filme des renommierten jungen Regisseurs Kornél Mundruczó basieren auf meist einfachen, zeitlosen Geschichten, denen er durch eine reiche und komplexe Filmsprache überzeugenden künstlerischen Ausdruck verleiht. Für "Das Frankenstein Projekt" wurden auf der Ungarischen Filmwoche 2011 Kornél Mundruczó als Bester Regisseur und Matyas Erdely für die Beste Kamera ausgezeichnet. Erdely gewann auch den Ersten Preis beim Festival des Europäischen Films in Sevilla.


Seitenanfang
1:46
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Seitenanfang
2:14
VPS 00:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rundschau

Das Schweizer Politmagazin

Hirnforschung mit Affen
Der Aufschrei der Tierschützer

Spanisches Roulette
Treiben Separatisten Katalonien in den Abgrund?

Nazi-Raubkunst
Das Zittern der Schweizer Museen


Seitenanfang
2:55
VPS 01:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ein Schweizer auf dem Flugzeugträger

Fliegen am Limit

Reportage von Michael Weinmann

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenDer Militärpilot Andreas Kuhn steht vor der größten Herausforderung seiner fliegerischen Karriere: dem Starten und Landen auf einem Flugzeugträger.

Eigentlich liegt die Heimatbasis von Andreas Kuhn in Meiringen BE. Aber der Luzerner ist in Virginia Beach, an der ...

Text zuklappenDer Militärpilot Andreas Kuhn steht vor der größten Herausforderung seiner fliegerischen Karriere: dem Starten und Landen auf einem Flugzeugträger.

Eigentlich liegt die Heimatbasis von Andreas Kuhn in Meiringen BE. Aber der Luzerner ist in Virginia Beach, an der amerikanischen Ostküste, stationiert. Dass ein Schweizer bei der Navy fliegt, hat Tradition. Der Film begleitet den Piloten bei dem Qualifikationsflug.

Das Austauschprogramm begann, als die Luftwaffe 1995 Flugzeuge vom Typ F/A-18 anschaffte. Seither arbeitet immer ein Schweizer Militärpilot bei der Navy und ein amerikanischer Pilot bei der Luftwaffe. Der 37-jährige Kuhn ist als Fluglehrer in den USA und bildet amerikanische Piloten auf dem F/A-18 aus.

Zum Aufenthalt des Schweizers gehört aber auch, dass er die sogenannte "carrier qualification" absolviert, also das Starten und Landen auf einem Flugzeugträger. Sechs Wochen lang hat Kuhn auf diesen Moment an Land trainiert. Dann steht die Bewährungsprobe auf dem offenen Meer an.

Reporter Michael Weinmann und Kameramann Brian Gottschalk konnten als erstes Fernsehteam überhaupt einen Schweizer Piloten bei einem solchen Flugzeugträger-Qualifikationsflug begleiten.


Seitenanfang
3:19
VPS 01:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Donnerstag 02. November

Hessenreporter: Gewicht runter Glück rauf -

In der Diätklinik (1/2)

Film von Monika Birk

Ganzen Text anzeigenJean Pierre Isidoro muss abnehmen: 260 Kilogramm wiegt der 18-Jährige. Seine Rettung: die Spessartklinik im hessischen Bad Orb. Der Film begleitet junge Menschen beim Kampf gegen die Kilos.

Der Tagesablauf ist durchgetaktet: Sport steht auf dem Programm, gesundes ...
(ARD/HR)

Text zuklappenJean Pierre Isidoro muss abnehmen: 260 Kilogramm wiegt der 18-Jährige. Seine Rettung: die Spessartklinik im hessischen Bad Orb. Der Film begleitet junge Menschen beim Kampf gegen die Kilos.

Der Tagesablauf ist durchgetaktet: Sport steht auf dem Programm, gesundes Kochen, Verhaltenstherapie. Die Gruppendynamik gehört zum Erfolgsrezept. Das Miteinander vor Ort stärkt die Kinder und Jugendlichen ungemein.

50 Kilogramm hat Jean Piere Isidoro schon abgenommen - innerhalb von vier Monaten. Aber schafft er es, sein Gewicht so zu reduzieren, dass er seinen Traum erfüllen kann: einmal zum Wartturm rauf, also 1,7 Kilometer laufen, und dabei einhundert Höhenmeter überwinden? Seine Leidensgenossin Michelle Fiegler spornt ihn an. Sie ist eine von den Neuen, gerade erst in der Klinik angereist. Derzeit wiegt sie knapp einhundert Kilogramm, in den nächsten sechs Wochen sollen das deutlich weniger werden.


(ARD/HR)


Seitenanfang
3:49
VPS 02:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (1/5)

Die Wüste Thar

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer Film über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt in die Wüste Thar, in eine Region der Kontraste.

Die karge, lebensfeindliche Gegend trägt den Beinamen "Land des Todes" und ist dennoch eine der am dichtesten besiedelten ...

Text zuklappenDer Film über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt in die Wüste Thar, in eine Region der Kontraste.

Die karge, lebensfeindliche Gegend trägt den Beinamen "Land des Todes" und ist dennoch eine der am dichtesten besiedelten Wüsten der Welt. Selbst in ihren trockensten Regionen wohnen Nomaden, die Kamele und Pferde züchten.

Das Wüstengebiet der Thar erstreckt sich über fast 240 000 Quadratkilometer. Sand- und Steinwüste wechseln sich ab mit Dornsavannen und Grasland. Es herrschen Temperaturen von über 50 Grad Celsius, und es fallen weniger als fünf Zentimeter Regen im Jahr. Dennoch können hier Menschen und Tiere überleben. Die Nomaden der Thar züchten eine besondere Pferderasse, die Marwari, und die besten Kamele Indiens stammen ebenfalls von hier. Auch für Wildtiere bietet die Wüste einen Rückzugsort.

In den Wüstenrandgebieten gibt es mit Jodhpur und der Hauptstadt Jaipur zwei große, moderne Städte. Jaipur ist eine der am schnellsten wachsenden Metropolen der Welt. 1981 lebten dort eine Million Menschen, im Jahr 2011 waren es schon 3,9 Millionen.


Seitenanfang
4:32
VPS 02:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (2/5)

Im Dschungel der Ghats

Film von Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDer Film führt in die Bergkette der Westghats, die sich entlang der indischen Westküste auf einer Länge von über 1600 Kilometern erstrecken.

Hier bietet der tropische Regenwald besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Unterbrochen wird der Dschungel von ...

Text zuklappenDer Film führt in die Bergkette der Westghats, die sich entlang der indischen Westküste auf einer Länge von über 1600 Kilometern erstrecken.

Hier bietet der tropische Regenwald besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Unterbrochen wird der Dschungel von Plantagen, die in der regenreichen Gegend perfekte Anbaubedingungen für Tee und Gewürze vorfinden.

Der Gebirgszug der Westghats bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Viele Pflanzen- und auch Tierarten gibt es nur hier. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Urwalds leben Schlangen - unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra. Die Menschen haben sich die hervorragenden Wachstumsbedingungen in den Westghats schon lange für die Landwirtschaft zunutze gemacht. Die Produkte der Plantagen werden von hier aus in die ganze Welt verschifft.


Seitenanfang
5:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

SOS auf der Ostsee

Einsatz für die Seenotretter

Film von Torsten Mehltretter

(aus der Reihe "ZDF.reportage")

Ganzen Text anzeigenSie werden gerufen, wenn jemand in Seenot gerät: Die Besatzung der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Selbst bei schwersten Stürmen stechen sie in See.

Michael Müller ist seit 20 Jahren dabei und mittlerweile Kapitän des Seenotkreuzers "Berlin", ...

Text zuklappenSie werden gerufen, wenn jemand in Seenot gerät: Die Besatzung der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Selbst bei schwersten Stürmen stechen sie in See.

Michael Müller ist seit 20 Jahren dabei und mittlerweile Kapitän des Seenotkreuzers "Berlin", der von Laboe bei Kiel startet: "In unserem Revier gibt es jede Menge Segler, Fähren und Frachtschiffe, da kommt viel zusammen - auch viele Notfälle!", erklärt Müller.

Ob Fischer mit Motorschaden, Yachten, die auf Grund laufen oder Segler, denen der Mast im Sturm gebrochen ist - die vierköpfige Crew versucht, sie alle zurück zu holen. Keine andere Besatzung rückt so oft aus. "Uns kann keiner vorschreiben rauszufahren, aber bisher sind wir immer los gefahren, wenn ein Notruf eingegangen ist", berichtet der Kapitän: "Da kann der Sturm noch so jaulen."

Purer Stress sind die neun Tage während der Kieler Woche. Das größte Regatta-Event der Welt fordert der Besatzung alles ab. Sogar eine Ärztin ist während dieser Tage permanent an Bord. So können sie schnell helfen, wenn Wassersportler bei stürmischem Wetter überfordert sind. Überhaupt ist an diesen Tagen viel los an Bord. Die Seenotretter werden von Spenden finanziert. Um die Sponsoren bei Laune zu halten, dürfen zur Kieler Woche immer einige der zahlungskräftigen Finanziers mit an Bord. Ein Spagat für die Crew und ihren Vormann. Michael Müller muss die Gäste bei Laune halten und gleichzeitig bei jeder brenzligen Situation richtig reagieren.

In Notfällen gibt es keine Routine erklärt Kapitän Müller: "Kein Einsatz ist wie der vorherige, kein Schiff ist wie das andere, die Wellen sind unterschiedlich, der Wind unberechenbar und das Wasser manchmal zu flach für unseren Kreuzer." Dann muss der 47-jährige blitzschnell Entscheidungen treffen, aber das macht für ihn den Reiz an diesem Beruf aus."

Etwa 150 Mal im Jahr werden Kapitän Müller und seine Crew in der Kieler Bucht angefordert. Früher ist er für die deutsche Handelsmarine auf Frachtern um die Welt gefahren. Ausgleich vom Bordalltag auf dem Rettungskreuzer "Berlin" findet der Hobbyimker bei seinen Bienen. Müller versorgt eine ganze Reihe anderer Skipper im Laboer Hafen mit selbst gemachtem Honig - und macht dabei gute Tauschgeschäfte für sich und seine Crew. Den frischen Dorsch, den er bei einem Fischer gegen seinen Honig eingetauscht hat, bereitet Müller persönlich zu - in der Bordküche seiner "Berlin".

Die Rettungskreuzer gelten als unsinkbar - austesten möchte Müller den Selbstaufrichtungsmechanismus aber nicht. Kompromisslos ist der Kapitän immer dann, wenn es um die Sicherheit seiner Crew geht. Für Stolperfallen an Bord, zum Beispiel durch schlecht aufgerollte Taue, hat er kein Verständnis. Dann ist er bestimmt im Ton und in seinen Anweisungen: "Ich habe mir vorgenommen, meine Crew immer heil nach Hause zu bringen - und da bin ich dann vielleicht ein bisschen eigen, aber wenn ich Sicherheitsrisiken sehen - greife ich ein."

Die ZDF-Reportage von Torsten Mehltretter begleitet die Crew des Seenotkreuzers "Berlin" auf ihren Einsätzen und gewährt ungewöhnliche Einblicke in den Berufsalltag der Seenotretter. Männer, die ihr eigenes Leben riskieren, um andere zu retten.


Seitenanfang
5:45
VPS 05:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Newton

Neues aus der Welt der Wissenschaft

"Homo Digitalis" Teil 1

Sendung von Christiane Miethge und Nils Otte/

Bilderfest Gmbh
Bearbeitung: Susanne Kainberger
Moderation: Matthias Euba

Ganzen Text anzeigenWas macht die digitale Revolution mit uns? Werden wir irgendwann ohne Computer nicht mehr denken können? Mit virtuellen Freunden Zeit verbringen, digitalen Sex besser finden als echten?

Die Studentin und Schauspielerin Helen Fares will herausfinden, wie sehr neue ...
(ORF)

Text zuklappenWas macht die digitale Revolution mit uns? Werden wir irgendwann ohne Computer nicht mehr denken können? Mit virtuellen Freunden Zeit verbringen, digitalen Sex besser finden als echten?

Die Studentin und Schauspielerin Helen Fares will herausfinden, wie sehr neue Technologien unseren Alltag verändern werden. Ihre Suche beginnt im Ars Electronica Center in Linz. Sie trifft virtuelle Freunde und möchte wissen, wie Freundschaften in der Zukunft aussehen.

Sie besucht außerdem eine Familie in Japan, die mit Robotern lebt, und testet einen Dienst zum "Freunde mieten".

Im Linzer Future Lab des Ars Electronica Centers lernt Helen Fares auch, wie man eine Drohne nur mit Gedanken steuern und ihre eigene DNA hacken kann. Sie fragt Experten, ob wir irgendwann nur noch virtuellen Sex haben? Und ob wir selbst bei der lustvollsten Tätigkeit des Lebens zunehmend mit der Technik verschmelzen. Sind Sexroboter unsere Zukunft?

Die digitale Welt verändert unsere Wahrnehmung, unsere Konzentration, unsere Merkfähigkeit. Gespräche mit Experten in den USA, Japan und Großbritannien eröffnen den Blick auf den internationalen Kontext der Frage: "Wird aus uns, dem Homo Sapiens, eine neue Spezies - der "Homo Digitalis"?

"Homo Digitalis" ist ein wissenschaftliches Experiment. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft wurde ein spielerischer Test entwickelt. Er stellt die Frage: "Wie lange bist Du noch Mensch?" Die Testperson kann sich durch eine Echtzeitanalyse mit anderen Personen vergleichen und feststellen, wie viel Cyborg sie in Zukunft sein möchte.


(ORF)