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Sonntag, 22. Oktober
Programmwoche 43/2017
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6:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel
Sonntag 22. Oktober

Hallo, Dienstmann

Komödie, Österreich 1951

Darsteller:
AntonHans Moser
GodaiPaul Hörbiger
RosaAnnie Rosar
RumannRichard Eybner
Frau BrandstätterMaria Andergast
Susi, Godais geschiedene FrauSusi Nicoletti
u.a.
Regie: Franz Antel
Länge: 102 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Leiter der Operettenklasse an der Wiener Musikakademie hat sich für einen Maskenball als Dienstmann verkleidet. Sein Kostüm findet viel Anklang und wirkt täuschend echt.

Als Professor Ferdinand Godai frühmorgens, noch immer in Dienstmannuniform verkleidet, in ...
(ORF)

Text zuklappenDer Leiter der Operettenklasse an der Wiener Musikakademie hat sich für einen Maskenball als Dienstmann verkleidet. Sein Kostüm findet viel Anklang und wirkt täuschend echt.

Als Professor Ferdinand Godai frühmorgens, noch immer in Dienstmannuniform verkleidet, in einem nahe gelegenen Bahnhofslokal weiterfeiert, wirkt er so glaubwürdig, dass ihn der echte Dienstmann Anton Lischka für einen Kollegen hält.

Lischka fordert den falschen Dienstmann auf, ihm beim Transport schwerer Gepäckstücke zu helfen. Sie gehören Professorin Gaby Brandstätter, die eine Stelle an der Akademie antreten wird, an der auch Godai unterrichtet. Godai hat davon keine Ahnung, aber da ihm die Dame ausnehmend gut gefällt, entschließt er sich, seine Rolle weiterzuspielen, und willigt ein.

Die österreichische Komödie "Hallo, Dienstmann" von Franz Antel wartet mit einer prominenten Besetzung auf, allen voran die Publikumslieblinge Hans Moser und Paul Hörbiger.


(ORF)


7:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel
Sonntag 22. Oktober

Der Hofrat Geiger

Spielfilm, Österreich 1947

Darsteller:
Hofrat Franz GeigerPaul Hörbiger
Ferdinand LechnerHans Moser
Marianne MühlhuberMaria Andergast
MariandlWaltraut Haas
Mathias PfüllerHermann Erhardt
u.a.
Regie: Hans Wolff
Länge: 94 Minuten

Ganzen Text anzeigenHofrat Franz Geiger, ein pensionierter Staatsbeamter, lebt zurückgezogen mit seinem Diener Ferdinand in einer Villa im Wiener Nobelbezirk Hietzing. Er bearbeitet trotz Pensionierung Amtsakten.

Bisweilen bringt ihm Ferdinand "Fälle" aus dem Ministerium zur Erledigung ...
(ORF)

Text zuklappenHofrat Franz Geiger, ein pensionierter Staatsbeamter, lebt zurückgezogen mit seinem Diener Ferdinand in einer Villa im Wiener Nobelbezirk Hietzing. Er bearbeitet trotz Pensionierung Amtsakten.

Bisweilen bringt ihm Ferdinand "Fälle" aus dem Ministerium zur Erledigung mit, um Geiger über dessen Einsamkeit hinwegzuhelfen. Als Geiger den Antrag von Marianne Mühlhuber bearbeitet, die eine 17-jährige Tochter hat, wird er stutzig.

Die Tochter seiner einstigen Urlaubsbekanntschaft könnte von ihm sein. Der Hofrat macht sich auf den Weg in die Wachau, um Marianne Mühlhuber wiederzusehen. Als seine ehemalige Geliebte Geigers Identität erfährt, ist sie wenig begeistert von seiner Anwesenheit.


(ORF)


9:25
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Cordula

Spielfilm, Österreich 1950

Darsteller:
CordulaPaula Wessely
KirbischAttila Hörbiger
Frau KirbischJane Tilden
RosaAlma Seidler
FlepsErik Frey
u.a.
Regie: Gustav Ucicky
Länge: 100 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie junge Kellnerin Cordula erwartet vom Forstgehilfen Fleps ein Kind. Doch dieser hat auch ein Verhältnis mit der Frau des Gendarmen. Bald kursieren böse Gerüchte über Cordula.

"Cordula" ist ein rührender österreichischer Spielfilm von 1950 mit Paula Wessely und ...
(ORF)

Text zuklappenDie junge Kellnerin Cordula erwartet vom Forstgehilfen Fleps ein Kind. Doch dieser hat auch ein Verhältnis mit der Frau des Gendarmen. Bald kursieren böse Gerüchte über Cordula.

"Cordula" ist ein rührender österreichischer Spielfilm von 1950 mit Paula Wessely und Attila Hörbiger in den Hauptrollen.


(ORF)


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11:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Sonntag 22. Oktober

Die Hörbigers - Eine Schauspieldynastie (1/3)

Vergangen, nicht vergessen

Film von Christian Reichhold

Ganzen Text anzeigenIhre Gesichter zählen zu den bekanntesten der deutschsprachigen Theater- und Filmgeschichte: Paul Hörbiger, Paula Wessely und Attila Hörbiger.

Im ersten Teil von Christian Reichholds Dokumentation erinnern sich ihre mittlerweile selbst berühmten Nachkommen an diese ...
(ORF)

Text zuklappenIhre Gesichter zählen zu den bekanntesten der deutschsprachigen Theater- und Filmgeschichte: Paul Hörbiger, Paula Wessely und Attila Hörbiger.

Im ersten Teil von Christian Reichholds Dokumentation erinnern sich ihre mittlerweile selbst berühmten Nachkommen an diese - aus heutiger Sicht - nicht unumstrittenen Publikumslieblinge.

Paul Hörbiger, drehte neben Klassikern wie "Hallo Dienstmann", "Hofrat Geiger" und "Der dritte Mann" nicht nur 300 weitere - heute oft auch zurecht vergessene - Filme, sondern pflegte auch ein Privatleben, das genug Stoff für einen eigenen Film geboten hätte. Attila Hörbiger, der seinem älteren Bruder zunächst von Theater zu Theater folgte, machte schließlich selbst Karriere - und zählte als Ehrenmitglied des Burgtheaters zu den größten Bühnenkünstlern seiner Zeit. Paula Wessely schließlich hätte 1934 mit "Maskerade" beinahe eine Weltkarriere gemacht, ließ sich dann aber in die Propagandamaschinerie des Dritten Reichs einspannen, anstatt nach Hollywood zu gehen.

Bisher nie veröffentlichte Privatfilme geben Einblicke in das Familienleben der Hörbigers abseits der Bühne. In selten gezeigten Interviews blicken "die Wessely" und das ungleiche Brüderpaar Paul und Attila auf ihre Karrieren zurück. Elisabeth Orth, Christiane und Maresa Hörbiger erinnern sich an ihre Kindheit in der "Hörbiger-Villa" in der Wiener Himmelstraße, die nach mehr als einem dreiviertel Jahrhundert im Familienbesitz 2015 verkauft wurde. Christian Tramitz ("Der Schuh des Manitu") erzählt von sehr persönlichen Erlebnissen mit seinem Großvater, Paul Hörbiger. Zu Wort kommen außerdem die Autoren Gerhard Tötschinger und Georg Markus, sowie André Heller und Mavie Hörbiger.


(ORF)


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11:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Hörbigers - Eine Schauspieldynastie (2/3)

Bewahrung des Feuers

Film von Christian Reichhold

Ganzen Text anzeigenChance und Bürde - beides birgt der große Name Hörbiger. Während Christiane und Maresa damit leben und arbeiten, wählte Elisabeth Orth den Mädchennamen ihrer Großmutter als Künstlernamen.

Im zweiten Teil von Christian Reichholds Dokumentation erinnern sich die ...
(ORF)

Text zuklappenChance und Bürde - beides birgt der große Name Hörbiger. Während Christiane und Maresa damit leben und arbeiten, wählte Elisabeth Orth den Mädchennamen ihrer Großmutter als Künstlernamen.

Im zweiten Teil von Christian Reichholds Dokumentation erinnern sich die drei Töchter von Paula Wessely und Attila Hörbiger an ihre Kindheit im "Hörbiger-Haus" und an ihre Anfänge als Schauspielerinnen. Die wurden ihnen nämlich nicht leicht gemacht.

Elisabeth wollte zunächst Filmcutterin werden, für Christiane hatten die berühmten Eltern eine Laufbahn als Konditorin im Sinn, und Maresa tendierte zuerst zum Journalismus, dann Richtung Oper, ehe auch die jüngste der drei Töchter ihre Ausbildung zur Schauspielerei begann. In sehr persönlichen Gesprächen beleuchtet die "Zweite Generation" nicht nur die Sonnenseiten ihrer Familiengeschichte, sondern auch von kritischen, ja, lebensgefährlichen Situationen, vor allem in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie berichtet auch von den völlig unterschiedlichen Arbeitsweisen ihrer Eltern, die sie als Kinder hautnah miterlebten, und von ihrer späteren Zusammenarbeit mit einem stets wohlwollenden Vater und einer zumeist besorgten Mutter, die auf der Bühne mitunter sogar zur Konkurrentin werden konnte. Im Alter hochgeehrt erlebten Paula Wessely und Attila Hörbiger noch mit, wie ihre Kinder - jedes auf seine Weise - Karriere machten: Elisabeth und Maresa vor allem auf der Bühne, Christiane beim Film ("Schtonk" bekam sogar eine Oscar-Nominierung) und beim Fernsehen. Einblicke ins Privatleben gibt zum Beispiel ein Film über die Hochzeit von Christiane Hörbiger mit Wolfgang Glück im Jahr 1962, sowie ein Bildbericht über die Beerdigung von Paul Hörbiger, der 1981, knapp vor seinem 87. Geburtstag starb.


(ORF)


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12:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Hörbigers - Eine Schauspieldynastie (3/3)

Wir spielen immer ...

Film von Christian Reichhold

Ganzen Text anzeigenIm letzten Teil von Christian Reichholds Dokumentation über die Hörbigers kommt die mittlerweile erfolgreiche "Dritte Generation" zu Wort.

Paul Hörbigers Enkel Mavie Hörbiger und Christian Tramitz, sowie Maresas Sohn Manuel Witting, Christianes Sohn Sascha Bigler ...
(ORF)

Text zuklappenIm letzten Teil von Christian Reichholds Dokumentation über die Hörbigers kommt die mittlerweile erfolgreiche "Dritte Generation" zu Wort.

Paul Hörbigers Enkel Mavie Hörbiger und Christian Tramitz, sowie Maresas Sohn Manuel Witting, Christianes Sohn Sascha Bigler und Elisabeth Orths Sohn Cornelius Obonya, der wie einst sein Großvater Attila als "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen begeistert.

Sie alle erinnern sich an Begegnungen mit ihren Großeltern und an die Reaktionen in der Familie, als die von ihren Berufswünschen erfuhr. Vor allem das Verhältnis der angehenden Schauspieler zu ihren Großeltern, das zwischen Ehrfurcht, Angst und Respekt pendelte, bietet interessante Einblicke in ihre Anfänge. Bis auf Mavie mussten (oder durften) alle von ihnen ohne den großen Namen Hörbiger ins Berufsleben starten. Während "die Jungen" die Karriereleiter empor kletterten, absolvierten Paula Wessely und Attila Hörbiger ihre letzten Auftritte, ehe sie sich von der Bühne des Lebens verabschiedeten. Christiane Hörbiger und Maresa Hörbiger, die nach dem Tod der Wessely aus dem Hörbiger-Haus das "Theater zum Himmel" machten, stehen ohne Vorbehalt zu ihrem Mutterstolz, während Elisabeth Orth, inzwischen Ehrenmitglied und Doyenne des Burgtheaters, mit dem Wort "Stolz" zwar hadert, die Leistungen ihres Sohnes Cornelius Obonya aber als "phänomenal" bezeichnet. Mittlerweile spielt auch schon die "Vierte Generation": Paul Sedlmeir, 1981 (im Todesjahr seines Großvaters) geboren (und daher nach ihm benannt), wird bereits für Hauptrollen in TV-Krimis engagiert. Cornelius Obonya, Manuel Witting und Mavie Hörbinger stellen sich schließlich noch der Frage, wie sie reagieren würden, sollten ihre Kinder dereinst den Wunsch äußern, selbst Schauspieler zu werden.


(ORF)


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13:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel
Sonntag 22. Oktober

Der Engel mit der Posaune

Spielfilm, Österreich 1949

Darsteller:
Henriette SteinPaula Wessely
Franz AltAttila Hörbiger
Sophie AltHedwig Bleibtreu
Otto Eberhard AltPaul Hörbiger
Hans AltHans Holt
Graf ThraunCurd Jürgens
u.a.
Regie: Karl Hartl
Länge: 133 Minuten

Ganzen Text anzeigenAls die Gestapo die Jüdin Henriette, Ehefrau des Klavierproduzenten Hans Alt, verhaften will, stürzt sie sich aus dem Fenster, ehe ihr Sohn Hermann, ein fanatischer Nazi, eingreifen kann.

"Der Engel mit der Posaune" ist der Glücksbringer der österreichischen ...
(ORF)

Text zuklappenAls die Gestapo die Jüdin Henriette, Ehefrau des Klavierproduzenten Hans Alt, verhaften will, stürzt sie sich aus dem Fenster, ehe ihr Sohn Hermann, ein fanatischer Nazi, eingreifen kann.

"Der Engel mit der Posaune" ist der Glücksbringer der österreichischen Klavierbauer-Familie Alt, deren wechselhafte Geschichte der Film vom Niedergang der österreichisch-ungarischen Monarchie bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges erzählt.

Karl Hartls erste Regiearbeit nach zehnjähriger Pause gab 1948 dem Schauspieler-Ehepaar Paula Wessely und Attila Hörbiger die Möglichkeit, sich vom NS-Regime zu distanzieren. Das österreichische Publikum honorierte die "Rehabilitierung des Österreichertums", wie es der österreichische Regisseur Franz Antel formulierte, indem es "Der Engel mit der Posaune" zum besten Film des Jahres erkor.


(ORF)


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15:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel
Sonntag 22. Oktober

Blatt & Blüte - Die Erbschaft

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2003

Darsteller:
VictoriaChristiane Hörbiger
VincentGötz George
PatrickRafael Schuchter
OttoAlexander Strobele
MaraMarie Christine Friedrich
u.a.
Buch: Susanne Freund
Regie: Michael Kreindl
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenTante Agathe wusste schon lange vor ihrem Tod, dass die Verwandtschaft ungeduldig auf ihr stattliches Vermögen spekuliert. Ein raffinierter Plan soll ihre Erben in tiefe Zwietracht stürzen.

Mit Christiane Hörbiger und Götz George brillieren zwei große Fernsehstars ...
(ORF/ARD/NDR)

Text zuklappenTante Agathe wusste schon lange vor ihrem Tod, dass die Verwandtschaft ungeduldig auf ihr stattliches Vermögen spekuliert. Ein raffinierter Plan soll ihre Erben in tiefe Zwietracht stürzen.

Mit Christiane Hörbiger und Götz George brillieren zwei große Fernsehstars in der turbulenten Krimikomödie von Regisseur und Krimispezialist Michael Kreindl ("Tatort", "Der Clown", "Motorrad-Cops"). Es ist bereits die vierte Zusammenarbeit von Hörbiger und George.

Die 90-jährige Agathe will es ihren Erben nicht allzu leicht machen und verwendet ihre letzte Energie, um einen gewitzten Plan auszuhecken. So soll bei ihrem Begräbnis nur der ehemalige Reporter Vincent als Grabredner zum Zuge kommen - und der Blumenschmuck muss von ihrer Wahlnichte Victoria sein, die die noble Blumenhandlung "Blatt und Blüte" betreibt. Die beiden waren vor vielen Jahren ein Paar, wie es gegensätzlicher nicht sein konnte. Entsprechend unsanft war auch das Ende ihrer Ehe. Dass auch Victoria und Vincent von der wohlhabenden Verblichenen bei der Erbschaft berücksichtigt wurden, versteht keiner der Verwandten, genauso wenig die Zuteilung der Vermächtnisse. Zusätzlich fällt Agathes Vermögen wesentlich geringer aus als erwartet, was die Verwandtschaft völlig aus dem Konzept bringt.

Doch Agathe hat sich den Spaß erlaubt, die habgierigen Erben auf eine ausgefeilte "Rätselrallye" zu schicken, die letztendlich zu einem unschätzbar wertvollen Schatz führen soll. Vincent und Victoria laufen dabei zur Hochform auf.


(ORF/ARD/NDR)


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17:20
Videotext Untertitel

Alma ermittelt - Tango und Tod

Krimikomödie, Deutschland 2006

Darsteller:
Alma MitterteichChristiane Hörbiger
LauraKatharina Böhm
RobertMichael Gwisdek
MarionMarie Zielcke
ChristophMichael A. Grimm
u.a.
Buch: Andreas Föhr, Thomas Letocha
Regie: René Heisig
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenAlma Mitterteich ist eine sehr tatkräftige und einfallsreiche Pensionärin, die in München leidenschaftlich Mordfällen nachspürt. - Krimikomödie mit Christiane Hörbiger.

Die Kiosk-Besitzerin und Krimi-Liebhaberin wird zur selbst ernannten Ko-Ermittlerin von ...

Text zuklappenAlma Mitterteich ist eine sehr tatkräftige und einfallsreiche Pensionärin, die in München leidenschaftlich Mordfällen nachspürt. - Krimikomödie mit Christiane Hörbiger.

Die Kiosk-Besitzerin und Krimi-Liebhaberin wird zur selbst ernannten Ko-Ermittlerin von Kommissarin Laura Erdmann, die durch die Eskapaden ihrer kleinen Tochter immer wieder bei der Arbeit behindert wird.

Eines Abends wird Alma Mitterteich Zeugin, wie eine junge Frau von einer Brücke in die Isar geworfen wird. Den Täter kann sie nicht erkennen. Niemand glaubt ihrer Beobachtung, schon gar nicht Kommissarin Laura Erdmann. Doch dann wird die Leiche gefunden. Sabine Auwald arbeitete als Krankenschwester. Alma hatte also Recht, und ihr Ermittler-Ehrgeiz ist nun nicht mehr zu bremsen. Zum Leidwesen ihres Lebensgefährten Robert, den die Sorge umtreibt, dass sich Alma in Gefahr begeben könnte. Der Hobbydetektivin gelingt es leidlich, ihre Aktivitäten vor Robert geheim zu halten. Sie pirscht sich an Sabines Schwester Marion heran, die einen aufgelösten und unglücklichen Eindruck macht, der nicht nur mit Sabines Tod zusammenzuhängen scheint. Alma mag die junge Frau.

Eine Spur führt zu Alex Nowak, einem zwielichtigen Gebrauchtwagenhändler. Sabine hatte sich vor Kurzem von ihm getrennt, was ihm gar nicht gefiel. Almas forscher, aber dilettantischer Versuch, Nowak auszukundschaften, beschert ihr eine nächtliche unangenehme Begegnung mit dessen scharfem Wachhund. Laura Erdmann verbietet der nur scheinbar senilen alten Dame strikt, sich in polizeiliche Ermittlungen einzumischen. Alma gelobt es - und macht unverdrossen weiter. Sie nimmt die Fährte zu dem Großgastronomen Walter Speckbauer auf, einem Mitglied der Münchner Party-Schickeria, dem es allerdings finanziell lang nicht so gut geht, wie er es gerne nach außen hin darstellt. Zusammen mit Nowak ist er deshalb ins Geschäft mit gestohlenen Autos eingestiegen. Ob diese Erkenntnis bei der Aufklärung des Mordes hilft, ist zunächst ungewiss.

Dann geschieht ein zweiter Mord, und Alma und die Kommissarin stoßen unabhängig voneinander auf ein pikantes Detail, das mit den Schwestern Auwald zusammenhängt. Und als Alma den Fall endgültig zum Abschluss bringen will, gerät sie - wie von Robert erwartet - in Lebensgefahr, und Laura muss ihre hilfreich-nervige Laien-Schnüfflerin retten.


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18:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel
Sonntag 22. Oktober

Schon wieder Henriette

Krimikomödie, Österreich 2013

Darsteller:
Henriette FreyChristiane Hörbiger
Ferdinand SternheimErwin Steinhauer
Siegfried AnzengruberHarald Schrott
Hartmut IlleAlexander Held
Jonas KuglerManuel Witting
u.a.
Regie: Nikolaus Leytner
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenWien war lange der Lebensmittelpunkt von Restauratorin Henriette, doch für den Musiker Ferdinand Sternheim zieht sie ins idyllische Krems. Dort weckt ein mysteriöser Todesfall ihre Neugier.

In einer Galerie findet Henriette den Superstar der einheimischen Kunstszene ...
(ORF)

Text zuklappenWien war lange der Lebensmittelpunkt von Restauratorin Henriette, doch für den Musiker Ferdinand Sternheim zieht sie ins idyllische Krems. Dort weckt ein mysteriöser Todesfall ihre Neugier.

In einer Galerie findet Henriette den Superstar der einheimischen Kunstszene tot auf. War es ein Unfall oder Mord? Gemeinsam mit ihrem jungen Assistenten Jonas begibt sich Henriette auf Spurensuche.

Launige Krimikomödie mit Christiane Hörbiger. Gewohnt willensstark zieht die Grande Dame des heimischen Fernsehfilms alle Register, als in der beschaulichen Donaumetropole Krems ein Mord geschieht. Unterstützt vom bewährten Filmpartner Erwin Steinhauer und Neffe Manuel Witting liefert die Hobby-Kriminologin ein Glanzstück messerscharfer Kombinatorik ab.


(ORF)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Sonntag 22. Oktober

Meine Schwester

Fernsehfilm, Deutschland/Österreich 2011

Darsteller:
Katharina WallnerChristiane Hörbiger
Hanna LavalMaresa Hörbiger
Franz GraumannAugust Zirner
Ernst SchlenzerSimon Schwarz
Thomas VelocekCornelius Obonya
u.a.
Buch: Sascha Bigler, Axel Götz
Regie: Sascha Bigler
Länge: 86 Minuten

Ganzen Text anzeigenKatharina besitzt seit Jahrzehnten in der Wiener Innenstadt ihre Wohnung und einen Laden für Schauspieler-Devotionalien wie Kruzifixe und Heiligenbilder. Das passt dem neuen Hausbesitzer nicht.

Der neue Besitzer des Hauses versucht mit allen Mitteln, die Mieter aus ...
(ORF)

Text zuklappenKatharina besitzt seit Jahrzehnten in der Wiener Innenstadt ihre Wohnung und einen Laden für Schauspieler-Devotionalien wie Kruzifixe und Heiligenbilder. Das passt dem neuen Hausbesitzer nicht.

Der neue Besitzer des Hauses versucht mit allen Mitteln, die Mieter aus dem Haus zu bekommen, um dieses gewinnbringender umbauen zu können. Beharrlich verweigert Katharina ihren Auszug. Eines Morgens wird der Hausbesitzer tot im Innenhof gefunden.

Etwa gleichzeitig taucht Katharinas jüngere Schwester Hanna auf. Die Ermittlungen der Polizei und ihre eigenen Erkenntnisse führen Katharina immer mehr zu der Annahme, dass ihre Schwester die Mörderin ist.


(ORF)


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21:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Zurück ins Leben

Spielfilm, Deutschland/Österreich 2013

Darsteller:
Maria NiemannChristiane Hörbiger
Jakob FranklMichael Mendl
Franz FranklRoman Knizka
Angelika SchollaJulia Cencig
Paul SchollaHans-Michael Rehberg
u.a.
Regie: Nikolaus Leytner
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenSeit knapp zwei Jahren wohnt Maria in einer Wiener Seniorenresidenz, doch mit dem Leben hat sie lange nicht abgeschlossen. Mit kreativen Ideen versucht sie, den monotonen Trott aufzubrechen.

Das trägt sehr zum Leidwesen der kratzbürstigen Heimleiterin bei, die ihre ...
(ARD)

Text zuklappenSeit knapp zwei Jahren wohnt Maria in einer Wiener Seniorenresidenz, doch mit dem Leben hat sie lange nicht abgeschlossen. Mit kreativen Ideen versucht sie, den monotonen Trott aufzubrechen.

Das trägt sehr zum Leidwesen der kratzbürstigen Heimleiterin bei, die ihre Oldies möglichst stressfrei verwalten möchte. Die Mitbewohner sind jedoch dankbar für jede Abwechslung, und besonders der frühere Barpianist Jakob liebt Marias ungestüme Vitalität.

Immer wieder erzählt er ihr von seiner ostpreußischen Heimat und seinem Jugendfreund Paul, den er nach dem Krieg aus den Augen verlor. Als Jakob in Trübsal versinkt, weil sein Sohn Franz ihn nicht zum Geburtstag besucht, überredet Maria ihn zu einem spontanen Trip: Zunächst mit dem Mietwagen, dann zu Fuß und per Anhalter machen die beiden sich auf den Weg in den wilden Osten.

Dank Marias unbeugsamem Willen erreichen die Ausreißer schließlich Jakobs Heimat Danzig, doch das Wiedersehen mit Paul verläuft anders als erwartet. Der einstige Kamerad ist dement und hat offenbar das Gedächtnis verloren - die Reise war scheinbar umsonst. Plötzlich schießt Jakob eine verwegene Idee durch den Kopf: Als Jugendliche hatten Paul und er einen Traum, den sie aber nie verwirklichten. Könnte ein gemeinsamer Segeltörn über die Ostsee dem Freud die Erinnerung zurückgeben?

Christiane Hörbiger und Michael Mendl begeben sich als rüstige Senioren auf die Suche nach der verlorenen Zeit. Das düstere Thema eines Lebens im Altersheim meistert das atmosphärische Roadmovie mit erstaunlicher Leichtfüßigkeit.

Besonders liebevoll ist der Blick auf die polnische Gastfreundschaft. In weiteren Rollen sind Roman Knizka als Vertreter und Julia Cencig als Künstlerin zu sehen. Als demenzkranker Jugendfreund hat Hans-Michael Rehberg großartige Momente. Nikolaus Leytner inszenierte die stille Tragikomödie nach dem pointierten Buch von Michael Gruber. Gedreht wurde in Wien und im wunderschönen Danzig.


(ARD)


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23:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Bis zum Ende der Welt

Spielfilm, Deutschland 2014

Darsteller:
Maria NikolaiChristiane Hörbiger
Bero MuharemSamy Abdel Fattah
Susanne HowachtMarie-Lou Sellem
Beros GroßvaterAlbert Kitzl
Beros VaterMerab Ninidze
u.a.
Regie: Matthias Tiefenbacher
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie ehemalige Musikerin Maria Nikolai lebt in einem multikulturellen Stadtteil Hamburgs. Seit kurzem wohnt eine große Roma-Familie in ihrem Haus, der Maria mit großem Misstrauen begegnet.

Die Leute sind ihr zu laut, zu wild und wirken auf sie zu rücksichtslos. Dann ...
(ARD)

Text zuklappenDie ehemalige Musikerin Maria Nikolai lebt in einem multikulturellen Stadtteil Hamburgs. Seit kurzem wohnt eine große Roma-Familie in ihrem Haus, der Maria mit großem Misstrauen begegnet.

Die Leute sind ihr zu laut, zu wild und wirken auf sie zu rücksichtslos. Dann aber lernt Maria durch einen Zufall den 16-jährigen Roma Bero besser kennen. Sie erkennt sein großes Musiktalent und beschließt, ihm privaten Unterricht zu geben.

Durch den sympathischen Jungen scheint sich ihre Haltung gegenüber den Roma allmählich zu ändern. Schließlich meldet Maria Bero zum Vorspielen am Konservatorium an.

Beros älterer Bruder Rudko beobachtet die neue Freundschaft seines kleinen Bruders mit Eifersucht. Er selbst hat keine Perspektive und wird von den anderen Jugendlichen als "Zigeuner" ausgegrenzt. In seiner Verbitterung lässt Rudko sich eines Tages zu einem Plan überreden, mit dem er nicht nur die ahnungslose Maria in Gefahr bringt, sondern auch seinen eigenen Bruder verrät.

Mit einem hohen Maß an Realismus und viel Gespür für emotionale Zwischentöne behandelt der Film aktuelle Themen wie Rassismus, soziale Konflikte und Toleranz. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die erkennen muss, dass ihre Vorurteile vor allem aus Unwissen entstehen.

Zugleich blendet der Film existierende Probleme und Konfliktsituationen nicht aus. Die "Rom und Cinti Union Hamburg" stand dem Filmteam beratend zur Seite. In der Hauptrolle liefert Christiane Hörbiger einmal mehr eine vielschichtige Charakterdarstellung. Das Drehbuch stammt von Thorsten Näter, der für Hörbiger bereits die hochgelobten Filme "Wie ein Licht in der Nacht" und "Stiller Abschied" geschrieben hat.


(ARD)


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0:35
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Wie ein Licht in der Nacht

Spielfilm, Deutschland 2010

Darsteller:
Carla BinderChristiane Hörbiger
Horst KellerKlaus J. Behrendt
Magnus BinderFriedrich von Thun
Ellen BinderSusanna Simon
CocoJodie Leslie Ahlborn
u.a.
Regie: Florian Baxmeyer
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenAls die erfolgreiche Maklerin Carla in Rente geht, fällt sie in ein tiefes Loch aus Langeweile und Einsamkeit. Sie sucht Zuflucht im Alkohol, schleichend gerät sie in die Abhängigkeit.

Ihr Beruf war für sie immer auch eine Berufung: Ihr ganzes Leben lang hat sie ...
(ARD)

Text zuklappenAls die erfolgreiche Maklerin Carla in Rente geht, fällt sie in ein tiefes Loch aus Langeweile und Einsamkeit. Sie sucht Zuflucht im Alkohol, schleichend gerät sie in die Abhängigkeit.

Ihr Beruf war für sie immer auch eine Berufung: Ihr ganzes Leben lang hat sie sämtliche privaten Belange ihrem Job untergeordnet. Vor allem ihre Familie hatte darunter stets zu leiden.

Die Konsequenz: Ihr Mann gab es irgendwann auf, um ihre Zuwendung zu buhlen, und ließ sich von ihr scheiden. Auch die inzwischen erwachsene Tochter Ellen geht ihr nach zahllosen Enttäuschungen aus dem Weg. Das alles hat die Powerfrau nie wirklich realisiert. Bis sie nach langer Ankündigung den entscheidenden Schritt wagt und in Rente geht. Sie zieht in eine kleinere Wohnung und nimmt sich vor, ihre neue Freiheit zu genießen.

Es dauert allerdings nicht lange, da wird ihr ohne Job und tägliche Aufgabe schmerzhaft bewusst, dass sie eigentlich ganz alleine im Leben steht. Ihr Mann hat längst eine neue Frau, und Ellen steht kurz davor, eine Stelle im fernen New York anzutreten. So geht es Carla wie vielen Menschen, die immer nur für die Karriere lebten: Mit dem Berufsausstieg fällt sie in ein tiefes Loch. Ihre Einsamkeit und das Gefühl, von niemandem vermisst oder gebraucht zu werden, ertränkt sie in Alkohol.

Die Sucht verläuft schleichend: Aus dem Glas Champagner am Mittag wird eine ganze Flasche. Und als die Flasche Champagner nicht mehr ausreicht, greift sie zu härterem Stoff. Im Supermarkt landen Gemüse und Nudeln nur noch im Einkaufswagen, um notdürftig den Nachschub an Cognac zu tarnen. Carla selbst will sich ihre Abhängigkeit nicht eingestehen. Einen Menschen, mit dem sie über ihr Problem reden könnte, hat sie nicht. Die Hilfsangebote ihres sympathischen Hausmeisters Horst Keller weist die distinguierte Dame barsch zurück. Ihr vergeblicher Versuch, über ihren alten Job wieder in ihr gewohntes Leben zurückzukehren, lässt die Situation vollends kippen: Nachdem der besorgte Horst sie leblos in ihrer Wohnung gefunden hat, wird sie mit einer schweren Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Aber nicht einmal der dringliche Appell des Arztes kann sie überzeugen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Carla beharrt darauf: Sie ist keine Alkoholikerin. Erst, als es schon fast zu spät ist, realisiert sie mit Horsts Hilfe, dass es so nicht weitergehen kann.

Christiane Hörbiger hat in Filmen wie "Schtonk!", "Die Gottesanbeterin" oder "Der Besuch der alten Dame" schon oft bewiesen, dass sie zu den großen Charakterdarstellerinnen der deutschen Film- und Fernsehlandschaft gehört. In dem Drama "Wie ein Licht in der Nacht" gelangt ihre Karriere nun an einen neuen Höhepunkt. Mit der einsamen, alkoholabhängigen Carla spielt sie eine der mutigsten Rollen ihrer Laufbahn - und ihre Kunst besteht darin, diese Figur mit ungeheurer Intensität und zugleich fernab aller Klischees zu verkörpern. Nicht zuletzt dank Hörbigers nuancenreicher Darstellung wird der Film zum bewegenden Porträt einer Frau, die sich unaufhaltsam auf einen Abgrund zubewegt.

Regisseur Florian Baxmeyer, der für seinen Kurzfilm "Die rote Jacke" 2003 mit dem Studenten-Oscar ausgezeichnet wurde, inszeniert die Geschichte sensibel und zurückhaltend - emotional aufrüttelnd, aber ohne falsche Sentimentalität. In weiteren Rollen spielen Klaus J. Behrendt, Friedrich von Thun und Susanna Simon.


(ARD)


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2:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel
Sonntag 22. Oktober

Die lange Welle hinterm Kiel

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2011

Darsteller:
Margarete KämmererChristiane Hörbiger
Prof. Martin BurianMario Adorf
Sylva BurianVeronica Ferres
Sigi KleinChristoph Letkowski
Carlo ZeppeliniMichele Olivieri
Franz NavratilCarl Achleitner
u.a.
Regie: Nikolaus Leytner
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenMargarete Kämmerer und Professor Burian, während des Zweiten Weltkriegs erbitterte Todfeinde, treffen an Bord eines Schiffes aufeinander und müssen sich der Vergangenheit stellen.

Aufwühlende Verfilmung des gleichnamigen Romans von Pavel Kohout, in der Christiane ...
(ORF)

Text zuklappenMargarete Kämmerer und Professor Burian, während des Zweiten Weltkriegs erbitterte Todfeinde, treffen an Bord eines Schiffes aufeinander und müssen sich der Vergangenheit stellen.

Aufwühlende Verfilmung des gleichnamigen Romans von Pavel Kohout, in der Christiane Hörbiger, Mario Adorf und Veronica Ferres als Charakterdarsteller glänzen.

Die wohlhabende Witwe Margarete Kämmerer geht in Begleitung ihres Neffen Sigi auf Kreuzfahrt. Die Reise verläuft allerdings nicht gerade friedlich. An Bord des Schiffes trifft sie auf Professor Burian, der in Begleitung seiner Schwiegertochter Sylva unterwegs ist.

Margarete ist entsetzt, als sie in Burian jenen tschechischen Arzt wiedererkennt, der Ende des Zweiten Weltkriegs zahlreiche Sudetendeutsche hinrichten ließ - darunter ihren Mann Sepp. Sigi und Sylva versuchen zu vermitteln, müssen aber bald feststellen, dass beileibe nicht alle Konflikte von damals Geschichte sind.


(ORF)


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3:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Der Engel mit der Posaune

Spielfilm, Österreich 1949

Darsteller:
Henriette SteinPaula Wessely
Franz AltAttila Hörbiger
Sophie AltHedwig Bleibtreu
Otto Eberhard AltPaul Hörbiger
Hans AltHans Holt
Graf ThraunCurd Jürgens
u.a.
Regie: Karl Hartl
Länge: 133 Minuten

Ganzen Text anzeigenAls die Gestapo die Jüdin Henriette, Ehefrau des Klavierproduzenten Hans Alt, verhaften will, stürzt sie sich aus dem Fenster, ehe ihr Sohn Hermann, ein fanatischer Nazi, eingreifen kann.

"Der Engel mit der Posaune" ist der Glücksbringer der österreichischen ...
(ORF)

Text zuklappenAls die Gestapo die Jüdin Henriette, Ehefrau des Klavierproduzenten Hans Alt, verhaften will, stürzt sie sich aus dem Fenster, ehe ihr Sohn Hermann, ein fanatischer Nazi, eingreifen kann.

"Der Engel mit der Posaune" ist der Glücksbringer der österreichischen Klavierbauer-Familie Alt, deren wechselhafte Geschichte der Film vom Niedergang der österreichisch-ungarischen Monarchie bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges erzählt.

Karl Hartls erste Regiearbeit nach zehnjähriger Pause gab 1948 dem Schauspieler-Ehepaar Paula Wessely und Attila Hörbiger die Möglichkeit, sich vom NS-Regime zu distanzieren. Das österreichische Publikum honorierte die "Rehabilitierung des Österreichertums", wie es der österreichische Regisseur Franz Antel formulierte, indem es "Der Engel mit der Posaune" zum besten Film des Jahres erkor.


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