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Dezember 2017
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Donnerstag, 12. Oktober
Programmwoche 41/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenFrancfort - Der andere Blick
Autoren der Frankfurter Buchmesse und ihre Sicht auf unsere Gesellschaft

Palmengewinner "The Square"
Die böse Gesellschaftssatire im Kino

Gerhard Rühm im Wiener Kunstforum
Noch zu sehen bis zum 28. Januar ...

Text zuklappenFrancfort - Der andere Blick
Autoren der Frankfurter Buchmesse und ihre Sicht auf unsere Gesellschaft

Palmengewinner "The Square"
Die böse Gesellschaftssatire im Kino

Gerhard Rühm im Wiener Kunstforum
Noch zu sehen bis zum 28. Januar 2018

Was ist Anstand?
Bestsellerautor Axel Hacke über den Anstand in schwierigen Zeiten


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Mit Einstein fing es an
Max-Planck-Institut für Physik 1917 im ersten Weltkrieg gegründet

Das Herz
Ein gesundes Herz schlägt 100 000 Mal pro Tag

Immer mehr Kinder sind fettleibig
Der Anstieg ist besonders in Schwellenländern alarmierend


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenFrancfort - Der andere Blick
Autoren der Frankfurter Buchmesse und ihre Sicht auf unsere Gesellschaft

Palmengewinner "The Square"
Die böse Gesellschaftssatire im Kino

Gerhard Rühm im Wiener Kunstforum
Noch zu sehen bis zum 28. Januar ...

Text zuklappenFrancfort - Der andere Blick
Autoren der Frankfurter Buchmesse und ihre Sicht auf unsere Gesellschaft

Palmengewinner "The Square"
Die böse Gesellschaftssatire im Kino

Gerhard Rühm im Wiener Kunstforum
Noch zu sehen bis zum 28. Januar 2018

Was ist Anstand?
Bestsellerautor Axel Hacke über den Anstand in schwierigen Zeiten


9:46
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Mit Einstein fing es an
Max-Planck-Institut für Physik 1917 im ersten Weltkrieg gegründet

Das Herz
Ein gesundes Herz schlägt 100 000 Mal pro Tag

Immer mehr Kinder sind fettleibig
Der Anstieg ist besonders in Schwellenländern alarmierend


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kölner Treff

Moderation: Bettina Böttinger

Veronica Ferres
Schauspielerin

Sandra Maischberger
Journalistin, Moderatorin

Ranga Yogeshwar
Wissenschaftsjournalist, Moderator

Inka Bause
Moderatorin

Maite Kelly
Musikerin

Eckart von Hirschhausen
Moderator, Humorist


(ARD/WDR)


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11:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Donnerstag 12. Oktober

Von Hochosterwitz bis Miramare

Traumschlösser am Rande der Alpen

Film von Werner Freudenberger

Ganzen Text anzeigenSo mancher träumt davon, in einem romantischen Schloss zu wohnen. Werner Freudenberger geht in Kärnten und in Slowenien am Rande der Alpen auf die Suche nach Traumschlössern.

In Kärnten besucht er Hochosterwitz. Die Anlage wurde vor etwa 450 Jahren auf einem ...
(ORF)

Text zuklappenSo mancher träumt davon, in einem romantischen Schloss zu wohnen. Werner Freudenberger geht in Kärnten und in Slowenien am Rande der Alpen auf die Suche nach Traumschlössern.

In Kärnten besucht er Hochosterwitz. Die Anlage wurde vor etwa 450 Jahren auf einem steilen Felskegel errichtet. Ebenfalls in Kärnten liegt Schloss Ebenthal, das sich als ein schönes, barockes Prunkschloss präsentiert.

Ein weiteres Traumschloss hat sich Gräfin Laura Henkel Donnersmark bei Wolfsberg errichten lassen: Miramare ist ein melodramatisches Kapitel österreichischer Geschichte.

In Slowenien stehen das Höhlenschloss von Predjamski Grad und das Traumschloss des Forschers Weichard von Valvasor auf dem Programm. Erzherzog Ferdinand Maximilian von Habsburg hat wenige Kilometer von Triest sein Traumschloss realisiert, konnte es jedoch nur kurze Zeit genießen. Als Kaiser nach Mexiko berufen, schiffte er sich in Miramare ein und kam nicht mehr zurück. Nicht weit entfernt steht Schloss Duino, unter anderem berühmt geworden durch die Sonette von Rainer Maria Rilke.


(ORF)


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12:29
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Pensionskassen-Umfrage
Umwandlungssatz sinkt deutlich

Pharma-Serie
Kreative Gewinnmaximierer

Nicola Thibaudeau
Ingenieurin aus Leidenschaft


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:19
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der Dreißigjährige Krieg (1/3)

Von Feldherrn, Söldnern, Karrieristen

Film von Christian Lappe

Ganzen Text anzeigenDer Dreißigjährige Krieg (1618 - 1648) hatte als Religionskrieg begonnen, kein Ende nahm er, weil den streitenden Parteien die Politikfähigkeit, die Kunst des Ausgleichs, abhanden gekommen war.

Der Dreiteiler beleuchtet die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDer Dreißigjährige Krieg (1618 - 1648) hatte als Religionskrieg begonnen, kein Ende nahm er, weil den streitenden Parteien die Politikfähigkeit, die Kunst des Ausgleichs, abhanden gekommen war.

Der Dreiteiler beleuchtet die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, die Ursachen, Konflikte und Auswirkungen. Drei Figuren stehen im Mittelpunkt jeder Folge. Ihre Schicksale sind typisch für das Zeitalter des "Großen Krieges" und dennoch einzigartig.

Zu den insgesamt neun Protagonisten zählen der hochadelige Feldherr Christian von Braunschweig-Wolffenbüttel, der einfache Soldat Peter Hagendorf und der Reitergeneral und Freiherr Jan von Werth. Außerdem sind da der Spekulant Hans de Witte, der Gastwirt Seneca Schreiber und der Künstler Matthäus Merian. Die Folgen von Missgunst und kollektiven Ängsten erfährt die Frau eines wohlhabenden Bamberger Ratsherrn, Dorothea Flock, am eigenen Leib; sie wird unschuldig als Hexe verdächtigt. Wie eine Frau in schweren Zeiten ihren "Mann steht", zeigt das Leben der Äbtissin von Frauenwörth, Magdalena Haidenbucher. Eine andere Geschichte der Friedensverhandlungen schreibt die Frau des bayerischen Gesandten, Katharina von Haslang, in ihr Hausbuch; auch Diplomatie geht durch den Magen.


(ARD/BR)


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14:03
VPS 14:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der Dreißigjährige Krieg (2/3)

Von Bankiers, Wirten, Publizisten

Film von Christian Lappe

Ganzen Text anzeigenDer Dreißigjährige Krieg (1618 - 1648) hatte als Religionskrieg begonnen, kein Ende nahm er, weil den streitenden Parteien die Politikfähigkeit, die Kunst des Ausgleichs, abhanden gekommen war.

Der Dreiteiler beleuchtet die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDer Dreißigjährige Krieg (1618 - 1648) hatte als Religionskrieg begonnen, kein Ende nahm er, weil den streitenden Parteien die Politikfähigkeit, die Kunst des Ausgleichs, abhanden gekommen war.

Der Dreiteiler beleuchtet die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, die Ursachen, Konflikte und Auswirkungen. Drei Figuren stehen im Mittelpunkt jeder Folge. Ihre Schicksale sind typisch für das Zeitalter des "Großen Krieges" und dennoch einzigartig.

Zu den insgesamt neun Protagonisten zählen der hochadelige Feldherr Christian von Braunschweig-Wolffenbüttel, der einfache Soldat Peter Hagendorf und der Reitergeneral und Freiherr Jan von Werth. Außerdem sind da der Spekulant Hans de Witte, der Gastwirt Seneca Schreiber und der Künstler Matthäus Merian. Die Folgen von Missgunst und kollektiven Ängsten erfährt die Frau eines wohlhabenden Bamberger Ratsherrn, Dorothea Flock, am eigenen Leib; sie wird unschuldig als Hexe verdächtigt. Wie eine Frau in schweren Zeiten ihren "Mann steht", zeigt das Leben der Äbtissin von Frauenwörth, Magdalena Haidenbucher. Eine andere Geschichte der Friedensverhandlungen schreibt die Frau des bayerischen Gesandten, Katharina von Haslang, in ihr Hausbuch; auch Diplomatie geht durch den Magen.


(ARD/BR)


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14:47
VPS 14:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der Dreißigjährige Krieg (3/3)

Von Hexen, Nonnen, Ehefrauen

Film von Christian Lappe

Ganzen Text anzeigenDer Dreißigjährige Krieg (1618 - 1648) hatte als Religionskrieg begonnen, kein Ende nahm er, weil den streitenden Parteien die Politikfähigkeit, die Kunst des Ausgleichs, abhanden gekommen war.

Der Dreiteiler beleuchtet die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDer Dreißigjährige Krieg (1618 - 1648) hatte als Religionskrieg begonnen, kein Ende nahm er, weil den streitenden Parteien die Politikfähigkeit, die Kunst des Ausgleichs, abhanden gekommen war.

Der Dreiteiler beleuchtet die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, die Ursachen, Konflikte und Auswirkungen. Drei Figuren stehen im Mittelpunkt jeder Folge. Ihre Schicksale sind typisch für das Zeitalter des "Großen Krieges" und dennoch einzigartig.

Zu den insgesamt neun Protagonisten zählen der hochadelige Feldherr Christian von Braunschweig-Wolffenbüttel, der einfache Soldat Peter Hagendorf und der Reitergeneral und Freiherr Jan von Werth. Außerdem sind da der Spekulant Hans de Witte, der Gastwirt Seneca Schreiber und der Künstler Matthäus Merian. Die Folgen von Missgunst und kollektiven Ängsten erfährt die Frau eines wohlhabenden Bamberger Ratsherrn, Dorothea Flock, am eigenen Leib; sie wird unschuldig als Hexe verdächtigt. Wie eine Frau in schweren Zeiten ihren "Mann steht", zeigt das Leben der Äbtissin von Frauenwörth, Magdalena Haidenbucher. Eine andere Geschichte der Friedensverhandlungen schreibt die Frau des bayerischen Gesandten, Katharina von Haslang, in ihr Hausbuch; auch Diplomatie geht durch den Magen.


(ARD/BR)


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15:31
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Gustav Adolf II. - Der Kampf um Magdeburg

Film von Judith Voelker

Ganzen Text anzeigenAnfang des 16. Jahrhunderts lässt der katholische Kaiser Ferdinand II. die neutrale reiche Handelsstadt Magdeburg, Bollwerk der Reformation, belagern. Die Bürger wollen nicht kampflos aufgeben.

Deshalb bitten sie den Schwedenkönig Gustav Adolf II. im ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenAnfang des 16. Jahrhunderts lässt der katholische Kaiser Ferdinand II. die neutrale reiche Handelsstadt Magdeburg, Bollwerk der Reformation, belagern. Die Bürger wollen nicht kampflos aufgeben.

Deshalb bitten sie den Schwedenkönig Gustav Adolf II. im Dreißigjährigen Krieg um Hilfe. So fällt ein ausländischer Herrscher mit seiner Kriegsmacht in Mitteldeutschland ein. Die Dokumentation erzählt eines der wichtigsten Kapitel der Geschichte Magdeburgs.

Detailreich stellt sie die Situation in der Stadt und weit darüber hinaus dar: Wie lebten die Bürger vor und während der Belagerung? Was passierte wann und wo? Wer ist dieser Gustav Adolf, der noch heute in ganz Mitteldeutschland als Held gefeiert wird und nach dem Straßen und Schulen benannt sind?

Neben Magdeburg spielt im Film auch Lützen eine große Rolle - der Ort, an dem Gustav Adolf seine entscheidende Schlacht verlor und fiel. Gedreht wurden die Spielszenen in Altenburg sowie in und um Zeitz.

Ralf David ist in der Rolle des Schwedenkönigs zu erleben.


(ARD/MDR)


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16:16
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Sachsen am Abgrund - Friedrich August I. und Napoleon

Film von André Meier

Ganzen Text anzeigenKaum ein Herrscher wechselte so oft die Seiten wie Sachsens unentschlossener Monarch Friedrich August I.: Vom erbitterten Gegner Napoleons wandelt er sich zu dessen engstem Verbündeten.

Napoleon macht ihn daraufhin vom Kurfürst zum König. Doch als die französische ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenKaum ein Herrscher wechselte so oft die Seiten wie Sachsens unentschlossener Monarch Friedrich August I.: Vom erbitterten Gegner Napoleons wandelt er sich zu dessen engstem Verbündeten.

Napoleon macht ihn daraufhin vom Kurfürst zum König. Doch als die französische "Große Armee" mitsamt ihren sächsischen Hilfstruppen vernichtend geschlagen aus Russland heimwärts taumelt, will der Sachsen-König wieder die Fronten wechseln.

Er plant einen geheimen Bündnisvertrag mit Österreich, das an der Seite Russlands und Preußens gegen Napoleon kämpft.

Aber warum sitzt Friedrich August I. am Ende der Völkerschlacht auf der Verliererseite? Wie kommt es, dass der König in preußischer Gefangenschaft über die Hälfte seines Territoriums an den Erzrivalen Preußen abgeben muss? Wie hätte er das einst so stolze Sachsen in der ersten Liga der europäischen Mächte halten können?


(ARD/MDR)


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17:01
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel
Donnerstag 12. Oktober

Deutsche Dynastien (1/2)

Das Fürstenhaus Thurn und Taxis

Film von Jobst Knigge

Ganzen Text anzeigenDie Fürsten von Thurn und Taxis: Eine Deutsche Dynastie - milliardenschwer, geprägt von großen Siegen mit einer mehr als 500-jährigen Geschichte. Häufig in der Gefahr, alles zu verlieren.

Die Thurn und Taxis gehören zu den größten Grundbesitzern des Landes. Die ...
(ARD/WDR/BR)

Text zuklappenDie Fürsten von Thurn und Taxis: Eine Deutsche Dynastie - milliardenschwer, geprägt von großen Siegen mit einer mehr als 500-jährigen Geschichte. Häufig in der Gefahr, alles zu verlieren.

Die Thurn und Taxis gehören zu den größten Grundbesitzern des Landes. Die Post hat sie reich gemacht. Heute repräsentiert Gloria von Thurn und Taxis gemeinsam mit ihren Kindern Albert, Maria Theresia und Elisabeth die Dynastie. Eine Reise durch die Jahrhunderte.

Die Fürstin unterhält Wohnungen in Rom und New York, die Ferien verbringt sie in ihrer Villa am Strand von Kenia. Hochadlig geboren als Gräfin von Schönburg-Glauchau, ist Gloria in Deutschland einmalig: Exzentrisch und unterhaltsam, vom Volk geliebt oder verachtet, traut sich die Adlige immer zu sagen, was sie denkt und wird damit zur bekanntesten Blaublütigen Deutschlands.

Das Regensburger Schloss St. Emmeram ist ein Koloss und mit mehr als 500 Zimmern größer als der Buckingham Palace. Der Stammsitz kostet der Familie von Thurn und Taxis viel Geld. Deshalb steht die einst wie von einer Glasglocke beschützte Schlosswelt heute auch Bürgerlichen offen: Sommers gibt es die Schlossfestspiele, im Dezember stehen hier die Buden eines Weihnachtsmarkts.

Urvater der Dynastie ist Francesco Tasso, später Franz von Taxis, der 1490 den regelmäßigen und flächendeckenden Postdienst mit reitenden Boten erfindet. Die Taxis-Reiter lassen das Heilige Römische Reich Deutscher Nation zusammenrücken - und machen die Familie reich. Auf ganz Europa verteilen sich die Taxis - und werden zu Generalpostmeistern, Freiherrn, Grafen und später Fürsten ernannt. Seit dem 17. Jahrhundert tragen sie den Namen Thurn und Taxis. Immer wieder sind es Frauen, die die Dynastie führen. Alexandrine von Taxis führt das Unternehmen durch die Wirren des Dreißigjährigen Krieges, Fürstin Therese rettet die Thurn und Taxis vor einer Pleite in der Napoleonischen Zeit.

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts ein Thurn und Taxis zum Stellvertreter des Kaisers am immerwährenden Reichstag in Regensburg ernannt wurde, ist die Stadt in der Oberpfalz Heimat der Dynastie. Klug investieren die Fürsten von Thurn und Taxis ihr immenses Vermögen und werden damit mit bis zu 130 000 Hektar zu den größten Landbesitzern des Deutschen Reiches.

Mehr als 60 Jahre führt Fürst Albert I. bis 1952 die Dynastie standesbewusst und zurückgezogen durch die Wirren zweier Weltkriege. Erst sein Enkel Johannes von Thurn und Taxis erregt bundesweit Aufsehen: als Mitglied des internationalen Jet-Sets. Als er mit über 50 Jahren die junge Gloria heiratet, wird diese bald als "Punk-Prinzessin" die Gazetten des Landes erfreuen. Doch als Johannes erkrankt, übernimmt die junge Fürstin das Ruder und führt das Haus durch wirtschaftlich schwierige Zeiten - bis heute.

Filmemacher Jobst Knigge trifft Fürstin Gloria zuhause auf dem Schloss in Regensburg, geht mit ihr auf Pilgerreise nach Maria Vesperbild, begleitet sie nach Rom und reist mit ihr in die USA. Gloria erinnert sich an ihren Ehemann Fürst Johannes, spricht über Glauben, Zweifel und Fehler. Mit Fürst Albert unternimmt der Filmemacher eine wilde Fahrt auf der Rennstrecke, und mit Prinzessin Elisabeth ist er in ihrer Wahlheimat New York.

Exklusiver Zugang zum Familienarchiv lässt nicht nur die große Zeit des Postmonopols wiederauferstehen: Filmaufnahmen der Fürsten Albert I. und Johannes lassen das vergangene Jahrhundert wieder lebendig werden. Deren Cousinen Prinzessin Antonie und Prinzessin Margarete Eleonore erinnern sich an den fürstlichen Hof, und der letzte Hofmarschall Karl Herbner erzählt vom höfischen Protokoll. Der Bruder von Gloria, Publizist Alexander von Schönburg, der Frisör Gerhard Meir und der Society Reporter Michael Graeter berichten vom ausschweifenden Leben eines wilden Paares. Prominente von gestern und heute tauchen auf in dieser Welt des Hochadels.


(ARD/WDR/BR)


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel
Donnerstag 12. Oktober

Deutsche Dynastien (2/2)

Die Villeroys & Bochs

Film von Caroline Haertel

Ganzen Text anzeigenPäpste und Prinzen trinken aus ihren Tassen und essen von ihren Tellern. Aber den Erfolg verdanken sie feinem Geschirr zu günstigen Preisen: Villeroy & Boch revolutioniert die Tischkultur.

Die Dokumentation zeigt, wie François Boch und Nicolas Villeroy und ihre ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenPäpste und Prinzen trinken aus ihren Tassen und essen von ihren Tellern. Aber den Erfolg verdanken sie feinem Geschirr zu günstigen Preisen: Villeroy & Boch revolutioniert die Tischkultur.

Die Dokumentation zeigt, wie François Boch und Nicolas Villeroy und ihre Nachfahren aus zwei kleinen Töpfereien ein weltweit agierendes Unternehmen geschaffen haben. Heute produziert Villeroy & Boch jährlich fast 25 Millionen Artikel.

Die Produkte der Porzellan-Dynastie prägen den Alltag in unseren Küchen und Esszimmern. Fliesen und Mosaike schmücken Bäder und finden sich weltweit in berühmten Bauwerken: im Kölner Dom, im Holland Tunnel in New York oder im Moskauer Bolschoi Theater.

Villeroy & Boch ist heute eine weltbekannte Marke. 1748 begann die Geschichte einer deutschen und einer französischen Familie, die durch eine geschickte Fusion und einer Liebesheirat zu einer großen erfolgreichen Dynastie wurden. Über Generationen haben die Villeroys und die Bochs zusammengehalten. Und sie haben drei große Kriege überstanden, in denen sich Deutsche und Franzosen erbittert bekämpft haben. Treue ist dabei das entscheidende, sagt Nicolas Luc Villeroy: "Und zwar Treue zur Heimat einerseits und Treue zur Familie andererseits".

Neben dem Leiter der Tischkultur, Nicolas Luc Villeroy, erzählen der langjährige Vorstands- und heutige Aufsichtsratsvorsitzende Wendelin von Boch und Ehrenaufsichtsratsmitglied Luitwin Gisbert von Boch von großen Erfolgen und Erfindungen, dem Gang an die Börse und überraschenden Marketingstrategien wie der umstrittenen Kampagne mit Helmut Newton.

Schwere Rückschläge haben den Konzern fast ruiniert. Nach den beiden Weltkriegen stand Villeroy & Boch mehrfach vor dem Aus. Dazu kommen Wirtschaftskrisen und die Bedrohung durch Billiganbieter aus China. Und Wendelin von Boch wäre beinahe von Bord gegangen, als er 1993 nicht, wie erwartet, zum Vorstandsvorsitzenden berufen wurde.

In New York gibt ein Vertreter der neunten Generation, Constantin von Boch, Einblick in die Herausforderungen der Globalisierung und erklärt, was sich hinter "Crowdsourcing-Design" verbirgt. Und Frank Göring, Vorstandsvorsitzender und früherer Diskothekenbesitzer, erläutert, wie ihn seine Erfahrungen bestens für die Leitung eines Unternehmens mit rund 300 Familienmitgliedern vorbereitet haben. In Vorstand und Aufsichtsrat sitzen immer noch Mitglieder der Ursprungsfamilien. Eine Tradition von mehr als 250 Jahren.


(ARD/WDR)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenHunger weltweit
Gegen Hungersnöte hilft kein Universal-Konzept

Ideen gegen den Hunger
Die Denkfabrik des Welternährungsprogramms sitzt in München

Knapp an der Erde vorbei
Asteroid kam der Erde deutlich näher als der Mond

Wilde ...

Text zuklappenHunger weltweit
Gegen Hungersnöte hilft kein Universal-Konzept

Ideen gegen den Hunger
Die Denkfabrik des Welternährungsprogramms sitzt in München

Knapp an der Erde vorbei
Asteroid kam der Erde deutlich näher als der Mond

Wilde Vielfalt
Zwei von drei Deutschen schätzen wilde Natur


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Erster Air-Berlin-Deal perfekt
Lufthansa zahlt 210 Millionen

Sonderermittler im Fall Amri
Schwere Versäumnisse bei Behörden

Sex-Skandal erschüttert Hollywood
Star-Produzent Weinstein im Zwielicht


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenBuchmesse Frankfurt, Tag zwei
"Populisten und andere Störenfriede"

Daniel Kehlmann: "Tyll"
Ein Panoptikum schillernder Figuren

Tanz in der Virtual Reality
Ein Tanzstück, in das die Zuschauer eintauchen und zu Mitmachern werden

Wenn ...

Text zuklappenBuchmesse Frankfurt, Tag zwei
"Populisten und andere Störenfriede"

Daniel Kehlmann: "Tyll"
Ein Panoptikum schillernder Figuren

Tanz in der Virtual Reality
Ein Tanzstück, in das die Zuschauer eintauchen und zu Mitmachern werden

Wenn Computer Verbrechen vorhersagen
Der Dokumentarfilm "Pre-Crime"

Fernando Botero - Nur dick ist gut!
Museum Moderner Kunst, Passau, noch
bis 26. November


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wurst mit Nebenwirkungen

Film von Sandrine Rigaud

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenSchinken und Fleischprodukte leuchten appetitlich rosa – dank Natriumnitrit. Doch Wissenschaftler stufen diesen Zusatzstoff als gesundheitsschädlich ein. Warum wird er nicht verboten?

Bereits 2015 listete die WHO Natriumnitrit in industriell verarbeitetem Fleisch ...

Text zuklappenSchinken und Fleischprodukte leuchten appetitlich rosa – dank Natriumnitrit. Doch Wissenschaftler stufen diesen Zusatzstoff als gesundheitsschädlich ein. Warum wird er nicht verboten?

Bereits 2015 listete die WHO Natriumnitrit in industriell verarbeitetem Fleisch als krebserregend. Insbesondere sehen Forscher einen engen Zusammenhang zwischen dem Zusatzstoff und Darmkrebserkrankungen und fordern ein Verbot. Doch die Fleischlobby ist mächtig.

Nitrat und auch Nitrit sind Bestandteile von Pökelstoffen. Sie werden bei Fleisch- und Wurstprodukten zur Konservierung und für die Optik eingesetzt. Nitrat selbst ist nicht giftig. Es kann aber im Körper zu Nitrit umgewandelt werden. Das ist gesundheitsschädlich und außerdem an der Bildung der krebserregenden Nitrosamine beteiligt. Seit Jahren häufen sich die Berichte, dass der Verzehr von sehr viel Fleisch die Entstehung von Krebs begünstigt. In Europa gibt es jährlich mehrere tausend tödliche Fälle von Darmkrebserkrankungen, die mit dem Verbot des Zusatzstoffs Nitrit verhindert werden könnten – so der Toxikologe Théo De Kok von der Universität Maastricht.

Aus hygienischen Gründen wäre Natriumnitrit heute nicht mehr notwendig, doch ein Verbot könnte enorme Umsatzeinbußen zur Folge haben, fürchtet die Fleischindustrie. Die Reporterin Sandrine Rigaud zeigt, wie Vertreter der Industrie seit Jahrzehnten strengere Regelungen bezüglich solcher Zusatzstoffe hinauszögern oder gar stoppen. Im Kern dieser Strategie befinden sich Wissenschaftler, die mit der Industrie kollaborieren und für ihre Studien großzügige "Entschädigungen" erhalten.

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.


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20:59
VPS 21:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

scobel - Gier auf Tier

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer Verzicht auf Fleisch liegt im Trend. Dennoch essen 85 Prozent der Deutschen fast täglich Fleisch, und es wird so viel geschlachtet wie nie zuvor.

Braucht der Mensch Fleisch, um gesund zu bleiben? Woher kommt die "Gier auf das Tier"? Mit Gert Scobel diskutiert die ...

Text zuklappenDer Verzicht auf Fleisch liegt im Trend. Dennoch essen 85 Prozent der Deutschen fast täglich Fleisch, und es wird so viel geschlachtet wie nie zuvor.

Braucht der Mensch Fleisch, um gesund zu bleiben? Woher kommt die "Gier auf das Tier"? Mit Gert Scobel diskutiert die Tierethikerin Friederike Schmitz, der Agrarwissenschaftler Harald Grethe und der Veterinärmediziner Matthias Wolfschmidt.

Schon antike Philosophen haben über Tierethik nachgedacht. Ist ethischer Fleischkonsum möglich, und was wären die Bedingungen dafür? Könnte Laborfleisch das Fleisch der Zukunft sein?

Kann der Fleischhunger der Welt in Zukunft gestillt werden? Die Gier des Menschen auf tierische Nahrungsmittel ist scheinbar nicht zu bremsen. Der Verzicht auf Fleisch liegt im Trend und vegane Restaurants und Supermärkte schießen aus dem Boden, dennoch sind die Deutschen Europas fleißigste Schweinefleischproduzenten. 85% der Deutschen essen fast täglich Fleisch. Und das, obwohl hinlänglich bekannt ist, dass hoher Fleischkonsum ungesund ist und Massentierhaltung schädlich für Umwelt und Klima. Zudem ist sie quälend und grausam für Tiere. Erschwerend kommt hinzu, dass die Hälfte der weltweit produzierten Ackerpflanzen an Nutztiere verfüttert wird. Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und Antibiotika aber auch Zusätze wie Nitritpökelsalz können industriell produziertes Fleisch zu einer Gesundheitsgefahr machen.

In vielen Kulturen und Weltreligionen sind Regeln zum Umgang mit tierischen Nahrungsmitteln festgeschrieben und schon Philosophen im antiken Griechenland, wie Plutarch, haben sich über den ethischen Umgang mit Tieren Gedanken gemacht. Warum produzieren dann moderne, hochzivilisierte Gesellschaften Nahrungsmittel unter teils verbotenen, vielfach ekelerregenden und moralisch zweifelhaften Bedingungen? Ist es denkbar und möglich, ethisch Fleisch zu konsumieren und was wären die Bedingungen dafür? Könnte in Zukunft der Burger aus dem Labor den globalen Hunger auf Fleisch stillen? Darüber spricht Gert Scobel mit seinen Gästen.


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:31
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

A Single Man

Spielfilm, USA 2009

Darsteller:
GeorgeColin Firth
CharleyJulianne Moore
KennyNicholas Hoult
JimMatthew Goode
CarlosJon Kortajarena
u.a.
Regie: Tom Ford
Länge: 92 Minuten

Ganzen Text anzeigenAuf dem Höhepunkt der Kuba-Krise 1962 wird die amerikanische Öffentlichkeit von der Angst vor einem Atomkrieg beherrscht. Doch der schwule Professor George Falconer hat andere Probleme.

Vor acht Monaten starb sein Lebensgefährte Jim bei einem Autounfall, seither hat ...
(ARD)

Text zuklappenAuf dem Höhepunkt der Kuba-Krise 1962 wird die amerikanische Öffentlichkeit von der Angst vor einem Atomkrieg beherrscht. Doch der schwule Professor George Falconer hat andere Probleme.

Vor acht Monaten starb sein Lebensgefährte Jim bei einem Autounfall, seither hat sich George mit seiner heimlichen Trauer in einen Kokon eingesponnen. Denn in der Ära des Kalten Kriegs sind nicht nur Kommunisten, sondern auch Homosexuelle geächtet.

Sogar die Teilnahme an der Beerdigung seines Geliebten war unerwünscht. Nun lebt der stille Akademiker nur noch in der Erinnerung an 16 glückliche Jahre mit Jim und findet keinen Zugang zur Gegenwart, geschweige denn Hoffnung für die Zukunft.

Er beginnt, sich auf seinen Selbstmord vorzubereiten, akribisch und mit Stil. Der Revolver ist geladen, die Papiere sind geordnet, und das letzte Treffen mit seiner platonischen Freundin Charley arrangiert. Doch seit einiger Zeit läuft ihm immer wieder der Student Kenny über den Weg, der offenbar mehr als nur Rat bei ihm sucht. Eine zärtliche Liebesnacht mit dem sensiblen jungen Mann verändert alles - und doch soll es schicksalhaft die letzte für George sein.

Mit der formvollendeten Verfilmung von Christopher Isherwoods berühmtem Roman "Der Einzelgänger" feierte der Modeschöpfer Tom Ford einen sensationellen Einstieg in die Filmbranche. Das feinfühlige Drama des ehemaligen Designers, der vor seinem Wechsel auf den Regiestuhl den Modekonzern Gucci revolutionierte, fand nicht nur bei der Kritik begeisterte Zustimmung.

Der Grenzgänger zwischen den Künsten, dem man es schwerlich nachtragen kann, dass er in seinem Film eigene Kreationen verwendete, schildert Georges Einsichten an seinem letzten Lebenstag mit unprätentiöser Eleganz, Takt und Humor. Im Gleichmaß dahinfließende Bilder führen den Zuschauer ins spießige Kalifornien der
1960er-Jahre und in ein Ambiente, in dem jede Einstellung Fords Sinn für Proportionen und Stil verrät.

Neben hervorragenden Nebendarstellern wie Julianne Moore als Seelenverwandter Charley und Nachwuchstalent Nicholas Hoult in der Rolle des Studenten Kenny triumphiert Hauptdarsteller Colin Firth als selbstironischer und lebensmüder Melancholiker. Mit seinen beredten Augen, die nach innen zu blicken scheinen, macht er Georges Qualen fast physisch erfahrbar. Die Rolle brachte dem Briten zahlreiche Auszeichnungen ein, darunter eine Nominierung für den Oscar, den er 2011 schließlich für "The King's Speech" erhielt.


(ARD)


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0:03
VPS 23:55

Donnerstag 12. Oktober

Gods and Monsters

Spielfilm, USA 1998

Darsteller:
James WhaleIan McKellen
Clayton BooneBrendan Fraser
HannaLynn Redgrave
BettyLolita Davidovich
David LewisDavid Dukes
u.a.
Regie: Bill Condon
Länge: 102 Minuten

Ganzen Text anzeigenHollywood, 1957: Nach einem Schlaganfall wird James Whale, Regisseur des Films "Frankenstein", von peinigenden Erinnerungen heimgesucht.

Gesundheitlich angeschlagen und wegen seiner Homosexualität angefeindet, wird die Gegenwart für ihn erst wieder interessant, als ...

Text zuklappenHollywood, 1957: Nach einem Schlaganfall wird James Whale, Regisseur des Films "Frankenstein", von peinigenden Erinnerungen heimgesucht.

Gesundheitlich angeschlagen und wegen seiner Homosexualität angefeindet, wird die Gegenwart für ihn erst wieder interessant, als sich Whale mit seinem jungen Gärtner anfreundet, der ihm für seine Skizzen Modell steht. Vielschichtig inszenierte Charakterstudie.

Für seinen gefeierten Film "Gods and Monsters" mischte Bill Condon Fakten aus dem Leben des Regisseurs James Whale (1889 - 1957) mit einer erfundenen Geschichte, basierend auf Christopher Brams Roman "Father of Frankenstein". In der Hauptrolle brilliert der britische Theaterschauspieler Ian McKellen ("Der Herr der Ringe"), der sich auch abseits seiner Filmrollen seit Jahren weltweit für queere Rechte stark macht.


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1:44
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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2:13
VPS 02:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rundschau

Das Schweizer Politmagazin

Moderation: Susanne Wille

Berset blitzt ab
Lohngleichheit interessiert wenig

Günstiger wohnen
Die Bau-Genossen kommen

Glencore in Kolumbien:
Blutiger Boden


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2:54
VPS 02:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Donnerstag 12. Oktober

Tod einer Königin

Die letzte Reise der Katharina Paholo aus Moosseedorf

Reportage von Hanspeter Bäni und Christoph Müller

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenZuerst verlor Katharina Paholo Hänni ihr Herz an Afrika und nun dort ihr Leben. Die Schweizerin starb unerwartet und unter ungeklärten Umständen in ihrer Wahlheimat Kamerun.

Vor zwölf Jahren lernte Katharina Hänni aus Moosseedorf übers Internet Marcelin Paholo ...

Text zuklappenZuerst verlor Katharina Paholo Hänni ihr Herz an Afrika und nun dort ihr Leben. Die Schweizerin starb unerwartet und unter ungeklärten Umständen in ihrer Wahlheimat Kamerun.

Vor zwölf Jahren lernte Katharina Hänni aus Moosseedorf übers Internet Marcelin Paholo kennen, der sich ihr als Prinz vorstellte. Katharina Hänni verliebte sich Hals über Kopf in ihren Prinzen und wanderte nach Kamerun aus.

Noch vor ihrer Abreise ließ sie sich Visitenkarten drucken: "Reine Paholo" - Königin Paholo sollte sie fortan heißen. Ihr Mann, Marcelin Paholo, erwies sich tatsächlich als Prinz aus dem Stamm der Bamiléke. Aber sein "Königreich" war nur gerade ein paar Hektaren groß und anstatt in einem Palast lebte das Ehepaar in einer Hütte. Dennoch: Katharina beschloss, im Hochland Kameruns zu bleiben, mit Marcelin einen Haushalt aufzubauen und eine Familie zu gründen.

Trotz Armut und einem Leben voller Hindernisse und Rückschläge, gab Katharina ihr afrikanisches Abenteuer nie auf. Zu den ständigen Geldsorgen und Schwierigkeiten in der Partnerschaft kamen auch gesundheitliche Probleme dazu: Malaria, Blutarmut und Durchfall schwächten die Schweizerin. Dann verstarb Katharina. Laut Totenschein erlag sie einem Herzinfarkt. An der Beerdigung interviewten die beiden Reporter Christoph Müller und Hanspeter Bäni aber auch Trauergäste, die glauben, dass die Schweizerin vergiftet wurde.

Die Trauerzeremonie fand sieben Wochen nach ihrem Tod, im Juni, statt. Mehrere hundert Personen nahmen daran teil. Darunter auch Katharinas Sohn Sky, der erst kurz vor der Beerdigung erfahren hatte, dass seine Mutter gestorben war. Ihren Tod verschwieg Witwer Marcelin Paholo gegenüber dem Zehnjährigen lange, weil er ihn bis Ende des Schuljahres schonen wollte. "Sky hat nun den Leichnam gesehen, und er kann das gut verkraften, denn ich habe ihn wie einen Soldaten erzogen", sagt sein Vater. Die selbsternannte Königin Katharina wurde 52 Jahre alt. Sie liegt nun unmittelbar neben ihrer Hütte begraben.


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3:17
VPS 03:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hessenreporter: Die Familien-Krisenmanager

Wenn das Jugendamt die Aufsicht hat

Film von Rütger Haarhaus

Ganzen Text anzeigenOft schlägt den Mitarbeitern des Jugendamts Bad Homburg Misstrauen entgegen, Familien fühlen sich bevormundet und gegängelt. "Hessenreporter" begleitet die Fallmanager des Jugendamts.

Manchmal müssen sie schnell eingreifen und Kinder von ihren Familien trennen, ...
(ARD/HR)

Text zuklappenOft schlägt den Mitarbeitern des Jugendamts Bad Homburg Misstrauen entgegen, Familien fühlen sich bevormundet und gegängelt. "Hessenreporter" begleitet die Fallmanager des Jugendamts.

Manchmal müssen sie schnell eingreifen und Kinder von ihren Familien trennen, wenn ihnen dort Gefahr droht oder sie vernachlässigt werden. Und manchmal verändern die Jugendamtsmitarbeiter mit ihren Entscheidungen grundlegend das Leben von Kindern und Familien.

Wenn sie eingreifen, ist das immer eine Gratwanderung. So auch im Fall einer jungen Mutter von Zwillingen. Die Sozialpädagogin Pia Liebetanz hat die Zwillinge in eine Pflegefamilie vermittelt, weil die 19-jährige Mutter mit deren Versorgung überfordert war. Die junge Mutter stimmte zwar zu, doch nun beschwert sie sich bitter darüber, dass sie die Kinder zu wenig sehen könne. Pia Liebetanz versucht zu beschwichtigen. Gelingt es, Mutter, Pflegefamilie und die Säuglinge in eine stabile Beziehung zu bringen?

Immer wieder sind die Jugendamtsmitarbeiter unterwegs, um Pflegeeltern und Eltern mit Hilfsprogrammen zu unterstützen. Dabei geht es nicht nur darum, zu helfen und zu beraten. Sie kontrollieren auch, wie die Kinder sich entwickeln und ob sie gut versorgt sind. Michael Rohde betreut mehr als dreißig Kindern aus schwierigen Familienverhältnissen. Einer Großmutter hat er den Pflegeauftrag für ihre zehnjährige Enkelin übertragen, die Mutter ist verschwunden. Rhode unterstützt die Frau mit zwei Familienhelferinnen, die wöchentlich vorbei schauen. Sie achten auf eine Erziehung ohne Gewalt, helfen bei Ordnung, Sauberkeit und Schulproblemen.

Anfangs war es für Michael Rhode schwierig, Großmutter und Enkelin für die Familienhilfe zu gewinnen. Denn oft schlägt den Mitarbeitern des Jugendamtes Misstrauen entgegen, Familien fühlen sich bevormundet und gegängelt. Überhaupt: Die Jugendamtsmitarbeiter haben keinen guten Ruf. Denn was sie auch tun, um Kindern in Not zu helfen, schnell sind sie in der Kritik: Oft heißt es, sie kämen zu früh. Aber wenn was passiert, kommt der Vorwurf, sie seien zu spät. Ihre Arbeit verlangt viel Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis, aber auch Toleranz und Durchsetzungsvermögen.


(ARD/HR)


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3:47
VPS 03:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf meinem Weg

Siebte und achte Klasse in der Waldorfschule

Film von Maria Knilli

Ganzen Text anzeigenDer dritte Teil der Langzeitdokumentation über eine Waldorfschulklasse im bayerischen Landsberg am Lech begleitet die Schülerinnen und Schüler in der siebten und achten Klasse.

Inzwischen sind alle mitten in der Pubertät. Sie gehen auf Distanz zur vertrauten ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDer dritte Teil der Langzeitdokumentation über eine Waldorfschulklasse im bayerischen Landsberg am Lech begleitet die Schülerinnen und Schüler in der siebten und achten Klasse.

Inzwischen sind alle mitten in der Pubertät. Sie gehen auf Distanz zur vertrauten Klassenlehrerin, suchen die Begegnung auf Augenhöhe. Mit beeindruckender Klarheit reflektieren die Jugendlichen vor der Kamera, was sie zum Lernen brauchen.

Tragende Beziehungen, echtes Interesse, persönliche Freiheit, ausreichend Zeit. In berührenden Rückblenden macht Maria Knilli sichtbar, wie sich die Fähigkeiten der Schüler über acht Jahre entfaltet haben.

Im Unterricht wird der Übergang in die Oberstufe vorbereitet. Jeder gestaltet eigenverantwortlich eine handwerkliche, künstlerische oder soziale Projektarbeit: welche Vielfalt! Jeder arbeitet eine Woche in der Schulküche mit. Das bringt Lebenspraxis. Auf der großen Schulbühne wird ein Shakespeare-Stück einstudiert. Jeder spielt eine Rolle. Und gemeinsam mit ihrer Lehrerin kommt die Klasse endlich am Ziel ihres in der ersten Klasse begonnenen Fußweges über die Alpen an - in Venedig.

"Auf meinem Weg" ist der letzte Teil der dreiteiligen Langzeitdokumentation über eine Waldorfklasse.


(ARD/BR)


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5:35
VPS 05:30

Die Steiermark

Vom Weinland ins ewige Eis

Film von Ute Werner

Ganzen Text anzeigenDas Bundesland im Südosten Österreichs ist landschaftlich sehr vielfältig: Im Norden dominieren die Alpen, die überragt werden vom Dachsteinmassiv und seinem Gletscher.

Im Süden trifft man auf eher sanfte Hügelketten. Der Boden ist fruchtbar, es gedeihen Wein, ...
(ARD/SR)

Text zuklappenDas Bundesland im Südosten Österreichs ist landschaftlich sehr vielfältig: Im Norden dominieren die Alpen, die überragt werden vom Dachsteinmassiv und seinem Gletscher.

Im Süden trifft man auf eher sanfte Hügelketten. Der Boden ist fruchtbar, es gedeihen Wein, Äpfel und Kürbisse. Aber auch Querköpfe sind hier zuhause: Sie bilden den geheimnisvollen Bund der Apfelmänner von Puch oder erbauen eine dampfende und blinkende Weltmaschine.


(ARD/SR)


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5:50
VPS 05:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Newton

Vom Audiostreaming über einen neuen Malaria-Bluttest

Neues aus der Welt der Wissenschaft

bis zum Schweißverfahren für "Swatch"

Sendung von Max Lebsanft, Anke Rau, Harald Singer, Christian
Stiefenhofer, Tilman Wolff und Verena Ziegler
Bearbeitung: Michaela Taleb
Moderation: Matthias Euba

Ganzen Text anzeigenOhne die Geistesblitze des schwedischen Audiotechnikspezialisten Lars Liljeryd wären komfortables Audiostreaming und eine effektive Speicherung und Wiedergabe von Audiodaten kaum möglich.

Der Musikliebhaber entwickelte einen der weltweit beliebtesten Audiocodes für ...
(ORF)

Text zuklappenOhne die Geistesblitze des schwedischen Audiotechnikspezialisten Lars Liljeryd wären komfortables Audiostreaming und eine effektive Speicherung und Wiedergabe von Audiodaten kaum möglich.

Der Musikliebhaber entwickelte einen der weltweit beliebtesten Audiocodes für die Kompression digitaler Signale. Besondere Innovationsleistungen wie diese standen im Mittelpunkt des Europäischen Erfinderpreises 2017, der dieses Jahr in Venedig verliehen wurde.

Dank einer zufälligen Entdeckung hat die Welt eine neue Superwaffe im Kampf gegen Ölteppiche und chemische Verschmutzungen. Es handelt sich um ein synthetisches Wachs, das von Günter Hufschmid und seinem Team entwickelt wurde. Es kann fast das Siebenfache seines eigenen Gewichts an Flüssigkeiten aufsaugen, ohne dabei Wasser aufzunehmen.

Malaria ist eine der tödlichsten Krankheiten unserer Zeit. Aber sie wird nur in zehn Prozent aller Fälle erkannt. Mit der Entwicklung eines automatisierten, computerbasierten Bluttests für Malaria setzen der österreichische Biochemiker Oliver Hayden und der niederländische Hämatologe Jan van den Boogaart neue Maßstäbe. Im Zusammenspiel von Medizin und Informationstechnik erkennt der Test Infektionen mit nie da gewesener Zuverlässigkeit.

Der Schweizer Erfinder und Unternehmer Elmar Mock hat ein Ultraschallschweiß-verfahren entwickelt, das zur Entstehung der Swatch-Armbanduhr beigetragen und der designorientierten Unterhaltungselektronik den Weg gebahnt hat. Es lieferte auch die Grundidee für Mocks Beratungsunternehmen Creaholic, das innovative Entwicklungen sozusagen am laufenden Band produziert.


(ORF)