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Oktober 2017
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Sonntag, 8. Oktober
Programmwoche 41/2017
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6:19
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Schöne neue Landwirtschaft?

Die Bayer-Monsanto-Fusion

Film von Alexander Schlichter und Gregor Streiber

Ganzen Text anzeigenDie Bayer AG kauft den Gentechnikspezialisten Monsanto. Dieser Mega-Deal könnte die Zukunft der Landwirtschaft erheblich verändern. Doch zu wessen Gunsten?

Während die einen vor allem Gefahren für die Sorten- und Artenvielfalt und die kleinbäuerliche ...

Text zuklappenDie Bayer AG kauft den Gentechnikspezialisten Monsanto. Dieser Mega-Deal könnte die Zukunft der Landwirtschaft erheblich verändern. Doch zu wessen Gunsten?

Während die einen vor allem Gefahren für die Sorten- und Artenvielfalt und die kleinbäuerliche Landwirtschaft in aller Welt sehen, preisen andere die vielfältigen Chancen, die sich aus gemeinsamer Forschung und Entwicklung ergeben könnten.

Die Diskussion hat vielfältige Aspekte. Durch den Mega-Konzern entstünde eine nie da gewesene Marktbeherrschung im Saatgutsektor, sagen Kritiker. Da die gentechnischen Methoden prinzipiell auch kleineren, mittelständischen Saatgutherstellern zur Verfügung stehen, sei diese Gefahr eher gering, meint dagegen Wolf von Rhade, Chef der Firma Nordsaat.

Pflanzeneigenschaften mit gentechnischen Methoden nahezu beliebig gestalten: Darin sehen die Befürworter der Fusion riesige Potenziale. Mit der sogenannten Gen-Schere CRISPR/Cas9 könnten in kürzerer Zeit Nutzpflanzen hergestellt werden, die gegen Schädlinge resistent sind, höhere Erträge liefern oder besser ans Klima angepasst sind. Das macht der Leiter der wissenschaftlichen Entwicklung der Bayer-Crop-Science, Adrian Percy, deutlich. Mit herkömmlicher Züchtung wären schnelle Ergebnisse gar nicht möglich.

Besonders in der Biobranche befürchtet man dagegen Schlimmstes. Bayer-Monsanto mache diese Methoden durch massenhafte Anwendung in Europa quasi salonfähig, genveränderte "Teufelssaaten" würden schließlich den Markt beherrschen. Das befürchtet Felix zu Löwenstein, Vorstand des BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft). Gentechnisch veränderte Sorten sind hier ein absolutes Tabu.


6:48
VPS 06:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Ralf Lord Dahrendorf: Die reiche Gesellschaft,

die gute Gesellschaft, die freie Gesellschaft

Ganzen Text anzeigenDie reichen Länder Westeuropas und Nordamerikas entdecken mehr und mehr, dass ihr Wohlstand nicht selbstverständlich ist und sich ihre Lebensbedingungen verschlechtern.

Schon vor 20 Jahren fragte Ralf Dahrendorf, welchen Preis wir in der globalisierten Welt für ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie reichen Länder Westeuropas und Nordamerikas entdecken mehr und mehr, dass ihr Wohlstand nicht selbstverständlich ist und sich ihre Lebensbedingungen verschlechtern.

Schon vor 20 Jahren fragte Ralf Dahrendorf, welchen Preis wir in der globalisierten Welt für unseren Wohlstand bezahlen müssen: Einen Preis an sozialer Solidarität? Einen Preis an Freiheit? Und er überlegte, ob es Alternativen geben könne. So auch in seinem Vortrag.

Ralf Lord Dahrendorf war Mitglied des deutschen Bundestags, parlamentarischer Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Mitglied der Europäischen Kommission und Direktor der London School of Economics and Political Science.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Kasimir Malevich: Ein Engländer in Moskau

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 08. Oktober

Arundhati Roy: Indiens Kämpferin für die Unterdrückten

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenSie kennt kein Pardon. Die indische Schriftstellerin und Sozialaktivistin Arundhati Roy kämpft mit spitzer Feder für Außenseiter und gegen Unterdrückung.

Im Gespräch mit Yves Bossart verrät sie, warum sie Angst hat um ihr Land und was der Westen von der größten ...

Text zuklappenSie kennt kein Pardon. Die indische Schriftstellerin und Sozialaktivistin Arundhati Roy kämpft mit spitzer Feder für Außenseiter und gegen Unterdrückung.

Im Gespräch mit Yves Bossart verrät sie, warum sie Angst hat um ihr Land und was der Westen von der größten Demokratie der Welt lernen kann.

Ihr erster Roman "Der Gott der kleinen Dinge" erschien vor 20 Jahren. Ein Welterfolg. Nun legt sie ihren zweiten Roman vor: "Das Ministerium des äußersten Glücks". Dazwischen hat sich die Globalisierungs- und Kapitalismuskritikerin als Kämpferin für die Außenseiter und Unterdrückten engagiert und ist zum schlechten Gewissen Indiens avanciert. Sie erhob ihre Stimme für die "Adivasi", die indigene Bevölkerung Indiens, ebenso wie für die "Dalits", die sogenannten "Unberührbaren" des indischen Kastenwesens. Sie verurteilte die nukleare Aufrüstung, kritisierte den Hindu-Nationalismus unter Premierminister Narendra Modi und entzauberte den Mythos um Mahatma Gandhi.

Welche Zukunft sieht die indische Schriftstellerin und Sozialaktivistin für ihr Land? Wo steht die größte Demokratie der Welt siebzig Jahre nach der Unabhängigkeit? Und was kann der Westen von Indien lernen?


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

lesenswert quartett

Denis Scheck im Gespräch mit

Insa Wilke, Ijoma Mangold und Dirk Schümer

Ganzen Text anzeigenVier Bücher, vier Perspektiven: Das "lesenswert"-Quartett beschäftigt sich mit Neuerscheinungen des Herbstes. Politischen Anspruch haben alle in diesem Herbst. Gastgeber ist Denis Scheck.

Er diskutiert wie immer mit "ZEIT"-Literaturchef Ijoma Mangold und der freien ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenVier Bücher, vier Perspektiven: Das "lesenswert"-Quartett beschäftigt sich mit Neuerscheinungen des Herbstes. Politischen Anspruch haben alle in diesem Herbst. Gastgeber ist Denis Scheck.

Er diskutiert wie immer mit "ZEIT"-Literaturchef Ijoma Mangold und der freien Literaturkritikerin Insa Wilke. Als Gast ist Dirk Schümer dabei, Autor, Übersetzer, Kritiker und Redakteur für europäische Themen der Tageszeitung "DIE WELT".

Arundhati Roy, die Autorin des Welterfolgs "Der Gott der kleinen Dinge", hat ihren Ruhm lange Zeit für politisches Engagement in Indien genutzt. Jetzt hat sie, nach 20 Jahren, einen neuen Roman veröffentlicht. "Das Ministerium des äußersten Glücks" beschreibt Indien als Land voller Wunder und Wunden.

Ein international gefeierter Autor aus Frankreich, dem Gastland der Buchmesse, ist Jean Echenoz. Er überrascht mit einem Agentenroman über eine Entführung im Dienste der Feindausspähung: "Unsere Frau in Pjöngjang".

Sasha Marianna Salzmann kommt aus Russland. Sie leitet seit Längerem die Studiobühne am Berliner Gorki-Theater, ist ein sympathischer Wirbelwind und fängt in ihrem ersten Roman eine Liebe und ein Lebensgefühl in Istanbul ein: "Außer sich". Damit hat sie es bis zur Nominierung für den Deutschen Buchpreis geschafft.

Es ist leicht, sich über die Eigenheiten der Europäischen Politik lustig zu machen. Robert Menasses Anspruch ist höher. Sein Roman "Die Hauptstadt" ist ebenfalls für den Deutschen Buchpreis nominiert. Menasse ist außerdem Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels - und bekannt dafür, sich erzählend ins politische Geschäft einzumischen.


(ARD/SWR)


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11:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck

Ganzen Text anzeigenOrientierung im Bücherdschungel verspricht Denis Scheck. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei weder an Lob, noch an Kritik.

In der Oktoberausgabe von "druckfrisch" beschäftigt sich Denis Scheck mit Spionen, schwarzen ...
(ARD/BR/MDR/WDR/NDR)

Text zuklappenOrientierung im Bücherdschungel verspricht Denis Scheck. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei weder an Lob, noch an Kritik.

In der Oktoberausgabe von "druckfrisch" beschäftigt sich Denis Scheck mit Spionen, schwarzen Seidenkleidern und einer aktuellen Ausgabe von "Tim und Struppi".

Jean Echenoz schafft es, in seinem Roman "Unsere Frau in Pjöngjang" einen modernen Agentenroman zu schreiben – und dieses Genre damit gleichzeitig zu persiflieren. Entführung, Observation, Mord, diplomatische Verwicklungen, verrauchte Hinterzimmer, spontaner Sex, ein Versteck auf dem Land und mysteriöse Substanzen in Einwegspritzen gehören wie selbstverständlich zum Repertoire dieser Geschichte. Realismus liegt dabei nicht im zentralen Interesse des Autors. Er betreibt ein amüsantes Spiel, voller Ironie, voll Anspielungen, er verweist, zitiert, mixt, dekonstruiert, kurz, Jean Echenoz führt lustvoll vor, wie ein postmoderner Roman funktioniert. Dass dieser aber auch höchst vergnüglich zu lesen ist, verdanken wir nicht den womöglich blutleeren Absichten eines Theoretikers, sondern der lebendigen Kunst dieses Autors: Ein Virtuosenstück!

Was ist das eigentlich, die Liebe? Die Journalistin Jana Hensel schreibt in ihrem ersten Roman "Keinland" über Nadja und Martin, die wohl ein Paar waren, eine Zeit lang. Oder nicht? Jedenfalls ist Martin jetzt weg, abgereist, zurück nach Israel, nach Tel Aviv, wo die beiden sich kennengelernt hatten. Glaube, Liebe und Hoffnung sind manchmal nicht weit voneinander entfernt. Nadja glaubt an die Liebe, hofft, dass alles gut wird, irgendwann, irgendwo, und will keinesfalls einsehen, dass manchmal auch eine Liebe ganz unmöglich sein kann. Und Martin sagt meistens nein und vielleicht einmal ja, aber letztlich steht zwischen Nadja, der deutschen Frau aus Berlin, und Martin, dem Frankfurter Juden aus Tel Aviv, die Geschichte von ihren und seinen Leuten. Heißt das, Juden und Deutsche kommen nicht zusammen? Vielleicht nicht besser oder schlechter als Männer und Frauen überhaupt. Aber hier geht es nicht ums Allgemeine, sondern nur ums Individuelle: Und das ist ein großes, berührendes Nachdenken über die Zeit und die Vergangenheit, über das Wesen der Liebe, ein Brief, eine Hymne, und ein sehr schönes, zartes, zeitgemäßes Stück Literatur.

Außerdem, wie immer, Denis Schecks Kommentar zu den Büchern auf der aktuellen "Spiegel"-Bestsellerliste (diesmal Sachbuch) und eine ganz persönliche Empfehlung: Hergé, "Tim und Struppi", Carlsen Verlag.


(ARD/BR/MDR/WDR/NDR)


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11:46
VPS 11:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Geheimnis Mona Lisa

Film von Klaus T. Steindl

Sprecher: Cornelius Obonya, Peter Faerber, Matthias Euba

Ganzen Text anzeigenEs ist ein weltberühmtes und geheimnisvolles Gemälde: Tausende Besucher jährlich betrachten im Louvre die "Mona Lisa" von Leonardo da Vinci. Was macht das Gemälde so besonders?

Es zeigt nicht mehr als das Porträt einer Frau. Oder doch? Ihr Blick scheint ...
(ORF)

Text zuklappenEs ist ein weltberühmtes und geheimnisvolles Gemälde: Tausende Besucher jährlich betrachten im Louvre die "Mona Lisa" von Leonardo da Vinci. Was macht das Gemälde so besonders?

Es zeigt nicht mehr als das Porträt einer Frau. Oder doch? Ihr Blick scheint abzuschweifen und trifft doch immer den Betrachter. Sie trägt keinen Schmuck. Ihre Kleidung ist dunkel, wie in Trauer. Und doch lächelt sie geheimnisvoll. Das größte Geheimnis ist: Wer war sie?


(ORF)


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12:39
VPS 12:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mit Milbergs im Museum

Pablo Picasso

Film von Andreas Ammer

Ganzen Text anzeigenDie erste Doku-Soap über den spanischen Ausnahmekünstler Pablo Picasso, der nicht nur Maler, sondern auch Grafiker und Bildhauer war, präsentiert von dem Ehepaar Judith und Axel Milberg.

Was ist Kunst? Wie redet man darüber? Was darf man fragen? Welche Antworten ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDie erste Doku-Soap über den spanischen Ausnahmekünstler Pablo Picasso, der nicht nur Maler, sondern auch Grafiker und Bildhauer war, präsentiert von dem Ehepaar Judith und Axel Milberg.

Was ist Kunst? Wie redet man darüber? Was darf man fragen? Welche Antworten gibt es? Das muss manchmal einfach ausprobiert werden. Und zwar so, dass jeder neugierig wird und Spaß daran hat. Und vielleicht bekommt man auch Lust, mal wieder ins Museum zu gehen.

Eine schlaue Kunsthistorikerin und ein beliebter Schauspieler besuchen das eine oder andere Museum, um dort über Bilder zu reden - lebendig, nachvollziehbar und charmant.


(ARD/BR)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Rundwanderweg um den Dobratsch - Höhepunkte

am Fuße des Berges

Film von Barbara Altersberger

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

Ganzen Text anzeigenEin außergewöhnlicher Rundwanderweg führt um den Dobratsch, westlich der Stadt Villach gelegen, herum - und ebenso in den Berg hinein. Der Film zeigt die Attraktionen des Weges.

In vier Etappen kann man auf 74 Kilometern eine facettenreiche Vielfalt erleben. Zu den ...
(ORF)

Text zuklappenEin außergewöhnlicher Rundwanderweg führt um den Dobratsch, westlich der Stadt Villach gelegen, herum - und ebenso in den Berg hinein. Der Film zeigt die Attraktionen des Weges.

In vier Etappen kann man auf 74 Kilometern eine facettenreiche Vielfalt erleben. Zu den Wegbegleitern zählen Zeugnisse aus 3000 Jahren Geschichte, idyllische Orte, eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten, imposante Naturlandschaften sowie Höhlen und Stollengänge.

Am Schnittpunkt dreier Kulturen gelegen, umgibt den Dobratsch eine lebhaft gegliederte Tallandschaft, deren eigenwilliger Charakter und besondere Atmosphäre sich am besten beim Wandern erschließen.

Kulinarische Köstlichkeiten versprechen außerdem eine genussvolle Stärkung.
Es ist ein kurzer Weitwanderweg, gemütlich zu gehen und für Familien geeignet. Barbara Altersberger begleitete Alexandra Schaschl und Hans Abuja vom Naturpark Dobratsch mit der Kamera.


(ORF)


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13:33
VPS 13:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Expedition Mittelmeer (1/5)

Mythen

Film von Florian Guthknecht und Angela Graas-Castor

Ganzen Text anzeigenDas Mittelmeer: einer der vielfältigsten Lebensräume der Erde und Reiseziel von Millionen Menschen. Die Mittelmeer-Reise führt von Südfrankreich über Italien nach Griechenland.

Die Entstehung des Mittelmeers, seine Tierwelt und die Spuren, die der Mensch über ...
(ARD/BR/SWR/ARTE)

Text zuklappenDas Mittelmeer: einer der vielfältigsten Lebensräume der Erde und Reiseziel von Millionen Menschen. Die Mittelmeer-Reise führt von Südfrankreich über Italien nach Griechenland.

Die Entstehung des Mittelmeers, seine Tierwelt und die Spuren, die der Mensch über Jahrtausende hinterlassen hat, sind noch voller Geheimnisse. Zwei Expeditionsteams, eines zu Wasser, eines an Land, haben sich aufgemacht, um die Rätsel des Mittelmeers zu ergründen.

Das Land am Mittelmeer gilt als die Wiege der abendländischen Kultur und auch ihrer Sagenwelt. Der Steinkauz etwa, die Eule aus den Tempeln Athens, gilt als Symbol der Weisheit. Doch wo sind die Sagentiere heute zu Hause, was steckt hinter ihrem Mythos? Haben sie in überhaupt noch eine Chance in der Mittelmeerregion?

In der Antike waren Delfine die Boten der Götter, heute finden sie im leergefischten Mittelmeer kaum noch Nahrung und leben vom Abfall der Fischfarmen. Eines macht die fünfteilige Reihe "Expedition Mittelmeer" klar: Überleben können die faszinierenden Tiere fast nur noch in Schutzgebieten - und davon gibt es viel zu wenige.


(ARD/BR/SWR/ARTE)


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14:17
VPS 14:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Expedition Mittelmeer (2/5)

Grenzgänger

Film von Florian Guthknecht und Angela Graas-Castor

Ganzen Text anzeigenDie Tour beginnt an den Toren des Mittelmeers vor der Meerenge von Gibraltar. Hier lassen sich Meeresschildkröten beobachten, die eine weite Reise aus der Karibik hinter sich haben.

Unterwasseraufnahmen zeigen, wie andere Grenzgänger, die Delfine, einen Schwarm ...
(ARD/BR/SWR/ARTE)

Text zuklappenDie Tour beginnt an den Toren des Mittelmeers vor der Meerenge von Gibraltar. Hier lassen sich Meeresschildkröten beobachten, die eine weite Reise aus der Karibik hinter sich haben.

Unterwasseraufnahmen zeigen, wie andere Grenzgänger, die Delfine, einen Schwarm Makrelen jagen. Und auf dem Felsen von Gibraltar leben die einzigen Affen Europas. Sind diese Tiere auch Grenzgänger aus dem benachbarten Marokko - oder eine eigene europäische Art?

Die Entstehung des Mittelmeers, seine Tierwelt und die Spuren, die der Mensch über Jahrtausende hinterlassen hat, sind noch voller Geheimnisse. Zwei Expeditionsteams, eines zu Wasser, eines an Land, haben sich aufgemacht, um die Rätsel des Mittelmeers unter und über Wasser zu ergründen, um Tieren zu begegnen und in die entlegensten Winkel vorzustoßen.

Redaktionshinweis: Die weiteren Folgen der fünfteiligen Reihe "Expedition Mittelmeer" zeigt 3sat am Sonntag, 15. Oktober, ab 13.35 Uhr.


(ARD/BR/SWR/ARTE)


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15:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Wächter der Wüste

(The Meerkats)

Spielfilm, Großbritannien 2008

Regie: James Honeyborne

Länge: 78 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Film führt durch den Alltag eines Erdmännchen-Clans in der Kalahari-Wüste in Afrika, kommentiert von einem Erzähler. Die Hauptrolle hat ein Frischling namens Kolo.

Erdmännchen haben neugierige Augen und ein geschecktes Fell. Sie werden etwa 30 Zentimeter groß ...
(ARD)

Text zuklappenDer Film führt durch den Alltag eines Erdmännchen-Clans in der Kalahari-Wüste in Afrika, kommentiert von einem Erzähler. Die Hauptrolle hat ein Frischling namens Kolo.

Erdmännchen haben neugierige Augen und ein geschecktes Fell. Sie werden etwa 30 Zentimeter groß und wiegen rund 800 Gramm. Sie leben in Höhlen und ernähren sich vorwiegend von Insekten. Ihr ausgeprägtes Sozialverhalten ist in der Wüste unabdingbar, wie der Film zeigt.

Kolo tritt im Alter von drei Wochen erstmals aus der Dunkelheit des Baus ans Licht. Dabei erweist er sich als ein bemerkenswert abenteuerlustiges Exemplar seiner Gattung. Früh bekommt der kleine Kerl jedoch zu spüren, dass das Leben für seinesgleichen keineswegs ungefährlich ist. Eine ganze Reihe von Wüstenbewohnern lauert nämlich darauf, ihn und seine Brüder zu verspeisen: von einer giftigen Kobra über einen gefräßigen Löwen bis hin zu einem majestätisch kreisenden Adler. Doch der possierliche Kolo ist selbst ein mutiges Raubtier.

Zu seinem Beutespektrum gehören neben flinken Tausendfüßlern auch angriffslustige Skorpione. Abseits vom Fressen und Gefressen werden ist die Wüste ein Paradies für den Entdecker - mit komischen Nachbarn wie einer stoischen Schildkröte, die sich für ihn weniger interessiert als er sich für sie. Die kommende Zeit wird für Kolo zu einer großen, nicht immer ungefährlichen Entdeckungstour, an deren Ende er zu einem mutigen Beschützer seines Clans herangewachsen ist.

Regisseur James Honeyborne hat sich bei der berühmten "Natural History Unit" der BBC einen Namen gemacht. Sein Kinodebüt "Wächter der Wüste" wurde von der Jury des renommierten Tokyo International Film Festivals mit dem Spezialpreis gekürt.


(ARD)


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16:22
VPS 16:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Der Junge und der Wolf

(Loup)

Spielfilm, Frankreich 2009

Darsteller:
SergueïNicolas Brioudes
NastaziaPom Klementieff
NicolaïMin Man Ma
Sergueïs Mutter AnadyaVantha Talisman
WladimBernard Wong
u.a.
Regie: Nicolas Vanier
Länge: 99 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie indigene Volksgruppe der Evenen zieht in Clans mit ihren Rentierherden durch den hohen Norden Sibiriens. Wölfe sind ihre Feinde, doch ein Junge freundet sich mit zwei Wolfsjungen an.

Materielle Besitztümer kennen diese Nomaden nicht. Ihr von der Zivilisation ...
(ARD)

Text zuklappenDie indigene Volksgruppe der Evenen zieht in Clans mit ihren Rentierherden durch den hohen Norden Sibiriens. Wölfe sind ihre Feinde, doch ein Junge freundet sich mit zwei Wolfsjungen an.

Materielle Besitztümer kennen diese Nomaden nicht. Ihr von der Zivilisation weitgehend unberührtes Leben hängt von einer Rentierherde ab, die von Generation zu Generation vererbt wird. Sie zu hüten ist eine ehrenhafte und verantwortungsvolle Aufgabe.

Die Position des obersten Hirten ist deshalb heiß begehrt unter den jungen Männern. Als Nachfolger von Häuptling Nicolaï übernimmt dessen gerade 16-jähriger Sohn Sergueï diese verantwortungsvolle Aufgabe. Auf sich allein gestellt, muss er die riesige Herde in höher gelegene Regionen führen, um sie vor Angriffen hungriger Raubtiere zu schützen. Bei der Verfolgung einer Wölfin entdeckt der Jäger deren kürzlich geborene Welpen, mit denen er sich nach und nach anfreundet. Er gerät dadurch in schweren Konflikt mit seinem Gewissen, denn ihm wurde von klein auf beigebracht, die natürlichen Feinde der Rentiere zu töten. Das Geheimnis teilt er mit seiner Freundin Nastazia, doch nachdem sein Vater ihm auf die Schliche gekommen ist, muss Sergueï sich schweren Herzens den Gesetzen der Sippe beugen. Um die herangewachsenen Wölfe, die inzwischen seine Freunde wurden, nicht töten zu müssen, versucht er, sie zu vertreiben. Als er dabei im Eis einbricht und zu erfrieren droht, rettet einer der Wölfe ihm das Leben.


(ARD)


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18:01
VPS 18:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 08. Oktober

Buchzeit

Talkrunde über literarische Neuerscheinungen im

Szenelokal Oosten im Frankfurter Osthafen

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenAnlässlich der Frankfurter Buchmesse diskutiert Gert Scobel mit den Literatur-Fachfrauen Barbara Vinken, Sandra Kegel und Katrin Schumacher über ausgewählte Neuerscheinungen.

Und das sind die Bücher, um die es in dieser "Buchzeit" geht: "Underground Railroad" von ...

Text zuklappenAnlässlich der Frankfurter Buchmesse diskutiert Gert Scobel mit den Literatur-Fachfrauen Barbara Vinken, Sandra Kegel und Katrin Schumacher über ausgewählte Neuerscheinungen.

Und das sind die Bücher, um die es in dieser "Buchzeit" geht: "Underground Railroad" von Colson Whitehead, "Der Typ ist da" von Hanns-Josef Ortheil, "Golden House" von Salman Rushdie und "Dann schlaf auch Du" von Leila Slimani.

"Underground Railroad" war der Name eines bedeutenden Fluchtnetzwerks für Sklaven aus dem amerikanischen Süden. Die Sklavin Cora, die auf einer Plantage in Georgia wie ein Tier gehalten wurde, hört von diesem Netzwerk. Über eine Falltür gelangt sie in den Untergrund, und ihr abenteuerlicher Weg in die Freiheit beginnt. Er führt sie durch viele Staaten, lässt sie unzähligen Menschen treffen, helfende wie brutale. Wird sich der Traum von Freiheit am Ende für sie erfüllen? Colson Whitehead wurde für diesen Roman mit dem Pulitzerpreis und dem National Book Award ausgezeichnet.

"Der Typ ist da": Er ist Venezianer und taucht unvermittelt in einer Kölner WG auf, in der drei Studentinnen leben. Er ist anders als die Männer, die sie kennen. Er erobert sich Köln vor allem zeichnend in Kirchen. Und schlägt dabei innerlich eine Achse von Venedig in die Domstadt am Rhein. Was er will, weiß niemand so genau, aber er lebt vor, wie sich die eigene Existenz durch Kunst intensivieren und veredeln lässt. Dabei wirbelt er das Leben der jungen Frauen ganz schön durcheinander. Ein Roman von Hanns-Josef Ortheil.

"Golden House" ist der Titel des jüngsten Romans von Salman Rushdie. Es steht in New York und gehört einem exzentrischen, reichen Mann, der sich die Haare färbt und nicht zufällig den Vornamen Nero trägt. Im Nachbarhaus wohnt der junge Filmemacher René, der fasziniert ist vom Treiben im Golden House, das ihm genügend Stoff für sein Drehbuch liefert. Bis er selbst hinein gezogen wird in die dunklen Machenschaften. Ein gesellschaftskritischer Blick auf das Amerika von Obama bis Trump.

"Dann schlaf auch Du" ist der Titel eines packenden Psychodramas von Leila Slimani - und damit ein Beitrag des diesjährigen Buchmessen-Gastlandes Frankreich. Eine junge Frau in Paris hat scheinbar alles richtig gemacht: Sie hat einen tollen Mann, zwei kleine Kinder, ist erfolgreich im Beruf. Doch dann bringt die Nanny dieses Leben auf grausame Weise zum Absturz. Eine emotionale Tour de Force, ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt.

Barbara Vinken ist Kulturwissenschaftlerin und Professorin für Romanistik. Neben ihrer Lehr-und Forschungstätigkeit hat sie sich auch als Autorin profiliert, unter anderem mit kulturhistorischen Studien über "Die deutsche Mutter" und die Mode als Zeichen- und Kommunikationssystem in "Angezogen. Das Geheimnis der Mode".

Sandra Kegel ist Redakteurin der "FAZ" für Literatur und literarisches Leben. Sie ist Mitglied in diversen Jurys, unter anderem für den Preis der Leipziger Buchmesse, den Ingeborg-Bachmann-Preis und den Hölderlin-Preis. Sie selbst wurde mit dem Ravensburger Medienpreis ausgezeichnet.

Katrin Schumacher ist promovierte Literaturwissenschaftlerin. Im MDR leitet sie die Redaktion Literatur, Bühne und Film. Seit Jahren moderiert sie eigene Buchformate und rezensiert Neuerscheinungen.

Redaktionshinweis: 3sat ist wieder bei der weltgrößten Bücherschau in Frankfurt dabei. Am Messestand in Halle 4.1., Stand E 108, stellen von Mittwoch, 11. Oktober, bis Sonntag, 15. Oktober, zahlreiche Autorinnen und Autoren ihre neuen Werke vor.

Zum Auftakt, am Sonntag, 8. Oktober, um 18.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel in "Buchzeit" gemeinsam mit Barbara Vinken, Sandra Kegel und Katrin Schumacher über neu erschienene Bücher. Am Freitag, 13. Oktober, 3.20 Uhr sowie am Samstag, 14. Oktober, 2.40 Uhr finden sich Autoren und Moderatoren zum Gespräch auf dem "blauen Sofa" ein und stellen die wichtigsten literarischen Neuerscheinungen vor. Am Samstag, 14. Oktober, 22.30 Uhr, erkundet "Kulturzeit extra: Frankreich lesen" das diesjährige Ehrengastland. Ein "Best of Buchzeit extra" am Sonntag, 15. Oktober, 12.00 Uhr berichtet über Bücher und Themen am 3sat-Stand. Eine abschließende Zusammenfassung der Gespräche und Lesungen am 3sat-Stand gibt "Buchzeit extra: Frankfurter Buchmesse" am Sonntag, 15. Oktober, um 2.55 Uhr. Das 3sat-Magazin "Kulturzeit" berichtet werktäglich ab 19.20 Uhr von der Bücherschau.

Alle Gespräche und Lesungen vom 3sat-Stand auf der Frankfurter Buchmesse sind als Livestream und als Video-on-Demand unter www.3sat.de zu sehen sowie als Video-Podcast zum Download erhältlich.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

CDU und CSU beraten über ihren Kurs
Streitpunkt: Flüchtlings-Obergrenze

Wieder Demonstrationen in Katalonien
Heute: Tag der Unabhängigkeitsgegner

Vorentscheidung in der Formel-1?
Lewis Hamilton gewinnt in Japan


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19:11
VPS 19:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Gefiederte Delikatessen

Film von Katharina Deuber

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenDie gehobene Geflügelküche hält heute Exotischeres bereit als Poulet und Truthahn. Von "Ratten der Lüfte" zum schnellsten Steak der Welt - ein Film über gefiederte Delikatessen.

Als exquisite Delikatessen hat die Sterneküche die als Bakterienschleudern verrufenen ...

Text zuklappenDie gehobene Geflügelküche hält heute Exotischeres bereit als Poulet und Truthahn. Von "Ratten der Lüfte" zum schnellsten Steak der Welt - ein Film über gefiederte Delikatessen.

Als exquisite Delikatessen hat die Sterneküche die als Bakterienschleudern verrufenen Tauben für sich entdeckt. Aber auch das banale Haushuhn hält kulinarische Überraschungen bereit: Hühnerfüße und Hahnenkamm als Belastungsprobe für den verwöhnten Gaumen.

Klein, aber oho, ist auch die Wachtel, ein immer häufiger gesehener Gast auf Gourmet-Tellern. Oder der äußerst wehrhafte Vogel Strauß, den man sich trotz seiner Spitzengeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern gerne in die Pfanne haut. Wenn Gans auf der Speisekarte steht, weiß man aber noch immer, dass Weihnachten naht.


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19:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Weinterrassen des Lavaux, Schweiz

Verwöhnt von drei Sonnen

Film von Willy Meyer

Ganzen Text anzeigenDas Weinbaugebiet Lavaux zwischen Lausanne und Vevey gilt als eine der schönsten Landschaften der Schweiz. Berge, See, Rebhänge und Siedlungen bilden eine einmalige Kulturlandschaft.

Die mächtigen Felswände der Savoyer- und Waadtländer Alpen schützen vor kalten ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDas Weinbaugebiet Lavaux zwischen Lausanne und Vevey gilt als eine der schönsten Landschaften der Schweiz. Berge, See, Rebhänge und Siedlungen bilden eine einmalige Kulturlandschaft.

Die mächtigen Felswände der Savoyer- und Waadtländer Alpen schützen vor kalten Winden, und auch der über 300 Meter tiefe Lac Léman - der Genfer See - sorgt für ein mildes Klima. Gute Voraussetzungen für Weinbau in einer alpinen Region.

Schon 100 nach Christus pflanzten die Römer an den steilen Uferhängen Reben. Im Mittelalter begannen dann Zisterziensermönche stufenförmige, mit Mauerwerk befestigte Terrassen anzulegen und steigerten so Qualität und Ertrag der Weinstöcke.

Man sagt, drei Sonnen verwöhnen die Reben des Lavaux: die direkte Sonneneinstrahlung, die von der Seeoberfläche reflektierte und die in den Terrassen aus Stein gespeicherte Wärme. Bis hoch zum Wald haben die Winzer im Laufe der Jahrhunderte die nach Süden ausgerichteten Hänge mit Weinterrassen überzogen. Dazwischen wie Nester malerische Winzerdörfer, deren Häuser sich auf engstem Raum drängen. Jeder Quadratmeter wird zum Anbau von Wein genutzt. Trotz Einsatz moderner Techniken ist der Weinbau im Lavaux auch heute noch durch die steilen Lagen äußerst aufwendig. Um die Bewirtschaftung zu erleichtern, wurden schwindelerregende Einschienenbahnen errichtet, die Menschen und Material bis in die oberen Terrassen transportieren. Am steilsten sind die Hänge des Dézaley, sie wurden vom Rhonegletscher geformt. Der ton- und kalkhaltige Boden verleiht den Weinen - vor allem dem Chasselas, dem Gutedel, seinen typischen Geschmack.

Die Kulturlandschaft Lavaux wurde 2007 von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3satfestival 2017

Vince Ebert: Zukunft is the Future

3sat-Zelt Mainz, September 2017

Regie: Volker Weicker

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenVince Ebert, der lustigste Diplom-Physiker Deutschlands, wagt den ganz großen Blick nach vorne. Sichere Prognose: Auch sein neues Programm wird ebenso lehrreich wie unterhaltsam!

Die Welt verändert sich mit rasender Geschwindigkeit – doch technischer Fortschritt ...

Text zuklappenVince Ebert, der lustigste Diplom-Physiker Deutschlands, wagt den ganz großen Blick nach vorne. Sichere Prognose: Auch sein neues Programm wird ebenso lehrreich wie unterhaltsam!

Die Welt verändert sich mit rasender Geschwindigkeit – doch technischer Fortschritt und gesunder Menschenverstand sind nicht immer im Einklang. Macht uns das Internet wirklich schlauer? Warum bestimmen kluge Telefone und vernetzte Armbanduhren unser Leben?

Und wann kommt endlich die Frauenquote im Vatikan? Wer könnte diese wichtigen Fragen besser beantworten als Vince Ebert. Er hat bereits einen weiten Weg hinter sich: Aufgewachsen im unterfränkischen Amorbach, entschied er sich für ein Physikstudium mit Nebenfach Astronomie. Ein steiler Aufstieg, der damit noch lange nicht beendet war. Als Consultant bei einer Unternehmensberatung stellte er fest, dass ihn bei seinen Vorträgen vor allem das humoristische Potenzial reizte - und probierte dies kurzerhand auf Kleinkunstbühnen aus.

Gemeinsam mit dem Mediziner Dr. Eckart von Hirschhausen entwickelte er bald ein Kabarettprogramm, das sich spielerisch mit Fragen der Physik befasste. Schon hatte er ein ganz neues Genre gefunden und stieß damit auf ein ebenso großes wie interessiertes Publikum. Heute tourt er über die großen Bühnen des Landes und erklärt regelmäßig auch im Fernsehen wissenschaftliche Phänomene auf unterhaltsame Weise.

In seinem letzten Bühnenprogramm "Evolution" widmete sich Vince Ebert der Geschichte vom Anfang bis heute. Nun schlägt er den großen Bogen nach vorne. Ganz zeitgemäß kommt er vernetzt auf die Bühne: Mit dabei ist VAL, ein mit den Algorithmen einer Wienerin programmierter Sidekick, der auch gerne mal ein rebellisches Eigenleben entwickelt. Aber kann man überhaupt etwas Fundiertes über die Zukunft sagen? Vince Ebert behauptet: Ja! Schließlich wird nur die Zukunft selbst seine kühnen Behauptungen widerlegen könnten. Höchst unterhaltsam sind sie schon jetzt.


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3satfestival 2017

Horst Evers: Der kategorische Imperativ

ist keine Stellung beim Sex

3sat-Zelt Mainz, September 2017

Regie: Volker Weicker

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenMan muss keinen Flughafen bauen, um den Tücken des Alltags zu begegnen: Horst Evers erzählt Geschichten von der Schönheit des Scheiterns.

Liebevoll und entlarvend, heiter bis poetisch und gnadenlos komisch. Beim 3satfestival präsentiert der Kabarettist die ...

Text zuklappenMan muss keinen Flughafen bauen, um den Tücken des Alltags zu begegnen: Horst Evers erzählt Geschichten von der Schönheit des Scheiterns.

Liebevoll und entlarvend, heiter bis poetisch und gnadenlos komisch. Beim 3satfestival präsentiert der Kabarettist die schönsten, absurdesten und lustigsten Geschichten aus dem aktuellen Bühnenprogramm.

Horst Evers ist ein klassischer Vorleser: Er liest, ruft, zischt und wummert seine Geschichten heraus und nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in seinen grandios überzeichneten Alltag. Er selbst nennt sich der "Geschichtenerzähler aus Berlin".

Sein Programm - viele kleine, harmlos beginnende Erzählungen rund um die Themen Anstand, Moral und was man so dafür oder auch davon hält - fasst der Künstler gleich selbst zusammen: "Das Leben ist wunderbar, macht aber leider häufig auch viel Arbeit". Vor allem aber ist es ein grandioser Spaß. Für das Publikum genauso wie für ihn selbst.

Horst Evers gibt Antworten auf die Fragen, die nie gestellt worden sind: Wie können wir den mannigfaltigen Tücken des Daseins begegnen? Er macht den Alltagstest und erzählt Geschichten mitten aus dem Hier und Jetzt. Er verbessert fremde Sprachen derart, dass man sie versteht, ohne sie zu sprechen; er entwickelt Sportarten, deren Ausübung man vor dem eigenen Körper geheim halten kann; lässt sich online massieren und findet endlich sinnvolle Kompromisse für die respektvolle Smartphone-Nutzung während persönlicher Gespräche: "Ein Stirnband mit einer Halterung für das Smartphone des Partners. Sie trägt mein Telefon vor der Stirn, ich trage ihres vor der Stirn, und so können wir gleichzeitig Mails checken und uns trotzdem innig in die Augen schauen. Ist auch für die Körperhaltung besser."

Er schlägt der NSA vor, seine Überwachung von nun an selbst zu übernehmen und regelmäßig Bericht zu erstatten, möchte aber von den eingesparten Kosten profitieren. Auch unterwirft er Kants kategorischen Imperativ und die Lehrsätze anderer großer Denker dem Test und kommt alles in allem zu dem Ergebnis: So komisch war Alltag noch nie!


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wer hat Angst vorm weißen Mann?

Fernsehfilm, Deutschland 2013

Darsteller:
Franz MaisacherAndreas Giebel
Seine Tochter ZitaBrigitte Hobmeier
Alpha KitengeTony Mpoudja
Anton RissmeyerSimon Schwarz
Mireille RissmeyerMarlene Morreis
Claudio RissmeyerMarkus Krojer
Dr. Helmut KirschnerTilo Prückner
Ludwig HacklChristian Lerch
Frau HartmeiserMonika John
u.a.
Buch: Dominique Lorenz
Regie: Wolfgang Murnberger
Länge: 90 Minuten

Durch einen Stromschlag werden der just verstorbene, ultrakonservative Metzgermeister Franz und der schwarzafrikanische Asylbewerber Alpha schicksalhaft aneinander gekettet.

Gemeinsam müssen sie die bankrotte Traditionsmetzgerei für Franz' Tochter zu retten versuchen.


(ARD/BR)


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23:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel
Sonntag 08. Oktober

Polizeiruf 110: Ein Schritt zu weit

Fernsehfilm, DDR 1985

Darsteller:
Hauptmann ReichenbachFriedhelm Eberle
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Martin VeltinHerbert Köfer
Luise VeltinSusanne Düllmann
Silke TannerMarlies Ludwig
Axel GebauerWolf-Dieter Lingk
u.a.
Buch: Hans-Joachim Hildebrandt
Regie: Hans-Joachim Hildebrandt
Länge: 81 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer verheiratete Konzertgeiger Martin Veltin lässt sich in einer lauen Sommernacht verleiten, mit der Popsängerin Silke auszugehen. Doch es passiert ein tragischer Unfall.

Dem Abendessen schließt sich ein Spaziergang in die Höhen der Sächsischen Schweiz an, bei ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenDer verheiratete Konzertgeiger Martin Veltin lässt sich in einer lauen Sommernacht verleiten, mit der Popsängerin Silke auszugehen. Doch es passiert ein tragischer Unfall.

Dem Abendessen schließt sich ein Spaziergang in die Höhen der Sächsischen Schweiz an, bei dem sich der Musiker mit einem Küsschen nicht begnügen will. Er wird handgreiflich, und dabei stürzt die junge Sängerin in eine tiefe Schlucht und stirbt.

Aus Angst vor seiner Frau erfindet Martin die Geschichte eines Autounfalls mit Fahrerflucht, bei dem eine Unbekannte getötet wurde. Geplagt von seinem schlechten Gewissen, greift Martin Veltin immer häufiger zur Flasche. Dann taucht Axel, der Freund von Silke und Chef der Popgruppe, auf und behauptet, Zeuge des Vorfalls gewesen zu sein. Sein Schweigen sollen ihm die Veltins mit ihrem Ersparten bezahlen. Doch plötzlich nimmt die Geschichte eine unerwartete Wende.


(ARD/MDR)


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0:36
VPS 00:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Action Man - Bankraub fast perfekt

(Le Soleil des voyous)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1966

Darsteller:
Denis FarrandJean Gabin
Jim BeckleyRobert Stack
Maurice LabrousseWalter Giller
BettyMargaret Lee
Monsieur HenriJean Topart
u.a.
Regie: Jean Delannoy
Länge: 98 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin alternder ehemaliger Meisterganove betreibt mit seiner Frau eine Pension in einem verschlafenen Dörfchen. Als ein alter Freund von ihm auftaucht, planen sie einen letzten großen Coup.

Der Kultschauspieler Jean Gabin verkörperte in den 1950er- und 1960er-Jahren ...
(ARD)

Text zuklappenEin alternder ehemaliger Meisterganove betreibt mit seiner Frau eine Pension in einem verschlafenen Dörfchen. Als ein alter Freund von ihm auftaucht, planen sie einen letzten großen Coup.

Der Kultschauspieler Jean Gabin verkörperte in den 1950er- und 1960er-Jahren in einer Reihe französischer Krimiklassiker Männer auf beiden Seiten des Gesetzes. An seiner Seite ist der Amerikaner Robert Stack zu sehen, bekannt durch die Serie "Die Unbestechlichen".

Einst war Denis Farrand eine lebende Legende der französischen Unterwelt. Seinen perfekt ausgetüftelten Plänen für lukrative Einbrüche und Überfälle konnte niemand das Wasser reichen. Aber diese Zeiten sind längst vorbei. Denis hat sich aus dem Milieu zurückgezogen und betreibt mit seiner Lebensgefährtin Marie-Jeanne eine Bar und eine Pension in einem verschlafenen Provinzstädtchen. Doch die Vergangenheit lässt den Ganoven nicht los. Das biedere Leben ödet Denis immer mehr an. Außerdem hat es eine lokale Gangsterbande auf seine Bar abgesehen und setzt ihn unter Druck.

Mit dem zufälligen Auftauchen des Amerikaners Jim Beckley, einem Freund von Denis aus den Zeiten des Indochina-Kriegs, kommt Bewegung in sein eintöniges Leben. Mit Jims Hilfe will er einen letzten Coup durchziehen, den er schon lange ausgeklügelt hat: eine Bank auszurauben, die sich direkt gegenüber seiner Bar befindet und in der regelmäßig 500 Millionen Francs an Löhnen für die Arbeiter einer nahe gelegenen Nuklearanlage deponiert werden. Der schlagkräftige Amerikaner, selbst vor Ganoven auf der Flucht, willigt ein. Akribisch bereiten Denis und Jim den komplizierten Einbruch vor. Am Tag des großen Coups läuft alles perfekt. Allerdings haben die Freunde nicht mit Jims Verfolgern gerechnet. Diese entführen Marie-Jeanne und wollen sie gegen die millionenschwere Beute eintauschen. Aber auch Jims Geliebte Betty spielt nicht mit offenen Karten.


(ARD)


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2:14
VPS 02:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wer hat Angst vorm weißen Mann?

Fernsehfilm, Deutschland 2013

Darsteller:
Franz MaisacherAndreas Giebel
Seine Tochter ZitaBrigitte Hobmeier
Alpha KitengeTony Mpoudja
Anton RissmeyerSimon Schwarz
Mireille RissmeyerMarlene Morreis
Claudio RissmeyerMarkus Krojer
Dr. Helmut KirschnerTilo Prückner
Ludwig HacklChristian Lerch
Frau HartmeiserMonika John
u.a.
Buch: Dominique Lorenz
Regie: Wolfgang Murnberger
Länge: 90 Minuten

Durch einen Stromschlag werden der just verstorbene, ultrakonservative Metzgermeister Franz und der schwarzafrikanische Asylbewerber Alpha schicksalhaft aneinander gekettet.

Gemeinsam müssen sie die bankrotte Traditionsmetzgerei für Franz' Tochter zu retten versuchen.


(ARD/BR)


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3:44
VPS 03:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Wächter der Wüste

(The Meerkats)

Spielfilm, Großbritannien 2008

Regie: James Honeyborne

Länge: 78 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Film führt durch den Alltag eines Erdmännchen-Clans in der Kalahari-Wüste in Afrika, kommentiert von einem Erzähler. Die Hauptrolle hat ein Frischling namens Kolo.

Erdmännchen haben neugierige Augen und ein geschecktes Fell. Sie werden etwa 30 Zentimeter groß ...
(ARD)

Text zuklappenDer Film führt durch den Alltag eines Erdmännchen-Clans in der Kalahari-Wüste in Afrika, kommentiert von einem Erzähler. Die Hauptrolle hat ein Frischling namens Kolo.

Erdmännchen haben neugierige Augen und ein geschecktes Fell. Sie werden etwa 30 Zentimeter groß und wiegen rund 800 Gramm. Sie leben in Höhlen und ernähren sich vorwiegend von Insekten. Ihr ausgeprägtes Sozialverhalten ist in der Wüste unabdingbar, wie der Film zeigt.

Kolo tritt im Alter von drei Wochen erstmals aus der Dunkelheit des Baus ans Licht. Dabei erweist er sich als ein bemerkenswert abenteuerlustiges Exemplar seiner Gattung. Früh bekommt der kleine Kerl jedoch zu spüren, dass das Leben für seinesgleichen keineswegs ungefährlich ist. Eine ganze Reihe von Wüstenbewohnern lauert nämlich darauf, ihn und seine Brüder zu verspeisen: von einer giftigen Kobra über einen gefräßigen Löwen bis hin zu einem majestätisch kreisenden Adler. Doch der possierliche Kolo ist selbst ein mutiges Raubtier.

Zu seinem Beutespektrum gehören neben flinken Tausendfüßlern auch angriffslustige Skorpione. Abseits vom Fressen und Gefressen werden ist die Wüste ein Paradies für den Entdecker - mit komischen Nachbarn wie einer stoischen Schildkröte, die sich für ihn weniger interessiert als er sich für sie. Die kommende Zeit wird für Kolo zu einer großen, nicht immer ungefährlichen Entdeckungstour, an deren Ende er zu einem mutigen Beschützer seines Clans herangewachsen ist.

Regisseur James Honeyborne hat sich bei der berühmten "Natural History Unit" der BBC einen Namen gemacht. Sein Kinodebüt "Wächter der Wüste" wurde von der Jury des renommierten Tokyo International Film Festivals mit dem Spezialpreis gekürt.


(ARD)


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5:01
VPS 05:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Expedition Mittelmeer (1/5)

Mythen

Film von Florian Guthknecht und Angela Graas-Castor

Ganzen Text anzeigenDas Mittelmeer: einer der vielfältigsten Lebensräume der Erde und Reiseziel von Millionen Menschen. Die Mittelmeer-Reise führt von Südfrankreich über Italien nach Griechenland.

Die Entstehung des Mittelmeers, seine Tierwelt und die Spuren, die der Mensch über ...
(ARD/BR/SWR/ARTE)

Text zuklappenDas Mittelmeer: einer der vielfältigsten Lebensräume der Erde und Reiseziel von Millionen Menschen. Die Mittelmeer-Reise führt von Südfrankreich über Italien nach Griechenland.

Die Entstehung des Mittelmeers, seine Tierwelt und die Spuren, die der Mensch über Jahrtausende hinterlassen hat, sind noch voller Geheimnisse. Zwei Expeditionsteams, eines zu Wasser, eines an Land, haben sich aufgemacht, um die Rätsel des Mittelmeers zu ergründen.

Das Land am Mittelmeer gilt als die Wiege der abendländischen Kultur und auch ihrer Sagenwelt. Der Steinkauz etwa, die Eule aus den Tempeln Athens, gilt als Symbol der Weisheit. Doch wo sind die Sagentiere heute zu Hause, was steckt hinter ihrem Mythos? Haben sie in überhaupt noch eine Chance in der Mittelmeerregion?

In der Antike waren Delfine die Boten der Götter, heute finden sie im leergefischten Mittelmeer kaum noch Nahrung und leben vom Abfall der Fischfarmen. Eines macht die fünfteilige Reihe "Expedition Mittelmeer" klar: Überleben können die faszinierenden Tiere fast nur noch in Schutzgebieten - und davon gibt es viel zu wenige.


(ARD/BR/SWR/ARTE)


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5:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Andamanen - unentdecktes Paradies

Film von Jürgen Osterhage

Ganzen Text anzeigenDie Andamanen und Nikobaren im Indischen Ozean sind eine der schönsten Inselgruppen der Welt, aber auch eine der abgelegensten. Die Strände sind kilometerlang und menschenleer.

Doch die Moderne hält Einzug: Die indische Regierung versucht, den Tourismus zu fördern, ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenDie Andamanen und Nikobaren im Indischen Ozean sind eine der schönsten Inselgruppen der Welt, aber auch eine der abgelegensten. Die Strände sind kilometerlang und menschenleer.

Doch die Moderne hält Einzug: Die indische Regierung versucht, den Tourismus zu fördern, und immer mehr indische Siedler drängen nach einem besseren Leben auf die Inseln. Das Ökosystem und auch die Lebensweisen der Urvölker drohen aus dem Gleichgewicht zu geraten.

Lange schienen die Inseln im Indischen Ozean aus der Zeit gefallen zu sein. Erst im 19. Jahrhundert unterwarfen die Briten den Archipel und gründeten eine berüchtigte Strafkolonie. Während des Zweiten Weltkrieges gelang es den Japanern, die Inseln zu besetzen. Heute gehören die mehr als 500 Inseln zu Indien, getrennt vom Festland durch mehr als tausend Kilometer Ozean.


(ARD/MDR)